Der Sarg von Horst Eckel steht mit Blumen geschmückt in der Aussegnungshalle des Friedhofs in Vogelbach. (Foto: SWR)

400 Menschen nahmen Abschied vom 54er-Weltmeister

FCK-Legende Horst Eckel beerdigt

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Horst Eckel ist auf dem Friedhof seines Heimatdorfes Vogelbach beigesetzt worden. Etwa 400 Menschen waren gekommen, um Abschied von der FCK-Legende zu nehmen.

Es war, als hätte Fritz Walter selbst an der Trauerfeier seines guten Freundes, Horst Eckel, teilgenommen. Gegen 15 Uhr fing es auf dem Friedhof in Vogelbach an zu regnen. Eckel selbst wollte zu Lebzeiten, dass seine Beerdigung in seinem Heimatdorf stattfindet - einem kleinen Ortsteil von Bruchmühlbach-Miesau im Kreis Kaiserslautern.

Bruchmühlbach-Miesau

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Mit etwa 1.000 Trauergästen hatte die Verbandsgemeinde gerechnet. Die Vorbereitungen wurden entsprechend groß gefahren. Shuttle-Busse wurden eingesetzt, die Straße zum Friedhof wurde gesperrt, es gab sogar ein Zelt vor der Aussegnungshalle, weil in dieser nur die engsten Familienangehörigen Platz nehmen konnten.

Etwa 50 Gäste sitzen in einem Zelt vor der Trauerhalle, in der die Trauerfeier für den verstorbenen Horst Eckel stattfindet. (Foto: SWR)
Etwa 50 Gäste saßen in einem Zelt vor der Trauerhalle, in der die Trauerfeier für den verstorbenen Horst Eckel stattfand.

Letztendlich kamen knapp 400 Menschen - vor allem FCK-Fans und Weggefährten Eckels. Sie nahmen bei der bewegenden Trauerfeier Abschied vom Weltmeister von 1954 und würdigten Eckel als bescheidenen und bodenständigen Menschen. FCK-Aufsichtsrat Markus Merk sagte, Eckel sei seinem FCK stets treu geblieben.

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Mit "You'll Never Walk Alone" wird Eckel zu Grabe getragen

Während der Trauerfeier konnten die Gäste, die keinen Platz in der Aussegnungshalle oder im Zelt davor fanden, über Lautsprecher den Rednern zuhören. Zu "You'll Never Walk Alone", dem Lied der Fußballfans überhaupt, trugen anschließend die ehemaligen FCK-Profis Olaf Marschall, Thomas Riedl, Axel Bellinghausen, Hans-Peter Briegel, Axel Roos und Andreas Brehme den Sarg.

Fußball-Prominenz im kleinen Vogelbach

Unter den Gästen waren auch Innenminister Roger Lewentz (SPD) und der Vizepräsident des Deutschen Fußball-Bundes, Rainer Koch. Beide hielten Trauerreden. Außerdem waren zahlreiche weitere Promis aus der Fußballwelt in Vogelbach, darunter auch Ex-FCK-Trainer Otto Rehhagel und der Weltmeister von 2014, Miroslav Klose.

Etwa 400 Menschen haben Abschied von FCK-Legende Horst Eckel genommen. Darunter waren auch einige Promis aus der Fußballwelt (Foto: SWR)
Hier in dem kleinen Vogelbach, einem Ortsteil von Bruchmühlbach-Miesau, lebte Horst Eckel. Sein Heimatdorf mochte der Weltmeister so gerne, dass er sich auf dem dortigen Friedhof beerdigen ließ. Bild in Detailansicht öffnen
In diesem Sarg liegt der Weltmeister von 1954. Bild in Detailansicht öffnen
Das Grab von Horst Eckel. Bild in Detailansicht öffnen
Auf dem gesamten Friedhof galt wegen der Corona-Pandemie und den vielen erwarteten Gästen Masken-Pflicht. Bild in Detailansicht öffnen
Etwa 400 Menschen haben Abschied von FCK-Legende Horst Eckel genommen. Bild in Detailansicht öffnen
Darunter viele FCK-Fans... Bild in Detailansicht öffnen
...aber auch Fußball-Promis, wie die ehemaligen FCK-Spieler Axel Bellinhausen, Thomas Riedl, Axel Roos, Hans-Peter Briegel, Andy Brehme und Olaf Marschall (von links nach rechts). Bild in Detailansicht öffnen
Auch der Weltmeister von 2014 und ehemalige FCK-Profi, Miroslav Klose, erwies Horst Eckel die letzte Ehre. Bild in Detailansicht öffnen
Zu "You'll Never Walk Alone", dem Lied der Fußballfans überhaupt, trugen Marschall, Riedl, Bellinghausen, Briegel, Roos und Brehme den Sarg von Horst Eckel. Bild in Detailansicht öffnen
Horst Eckel wird beigesetzt. Bild in Detailansicht öffnen
Ruhe in Frieden, Windhund! (So wurde Horst Eckel als Spieler wegen seiner Schnelligkeit genannt.) Bild in Detailansicht öffnen

Beerdigung auf Eckels Wunsch in kleinerem Rahmen

Die Beisetzung von Horst Eckel hatte auf dessen Wunsch in seinem Heimatort Vogelbach stattgefunden. Nach SWR-Informationen hatten sowohl der DFB als auch der 1. FC Kaiserslautern angeboten, eine Trauerfeier in größerem Rahmen auszurichten. Allerdings hatte Eckel zu Lebzeiten darum gebeten, für die Trauerfeier auf dem Friedhof in Vogelbach zu bleiben. Daher wurde von einer großen Zeremonie abgesehen.

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Horst Eckel - Der letzte "Held von Bern"

Horst Eckel war am 3. Dezember im Alter von 89 Jahren verstorben. Der ehemalige Fußballer des 1. FC Kaiserslautern holte mit seinem FCK in den 50er Jahren zwei Deutsche Meisterschaften. Außerdem war Eckel einer der "Helden von Bern", die 1954 mit der deutschen Nationalmannschaft Weltmeister wurden.

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