Die Schleifmühltalbrücke wird verschoben (Foto: SWR)

Spektakulärer Anblick auf Schwergewicht

1.500 Tonnen schwere Brücke in Imsweiler verschoben

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Bei Imsweiler (Donnersbergkreis) ist am Donnerstag eine mehr als 200 Meter lange Brücke verschoben worden. Das Schwergewicht hat die Blicke vieler Schaulustiger auf sich gezogen. Doch erst einmal hieß es warten.

Eigentlich sollte die Schleifmühl-Talbrücke um 9 Uhr verschoben werden. Doch es mussten noch kleinere Arbeiten erledigt werden. Drei Stunden verzögerte sich dadurch die Verschiebung der Brücke. So mussten die etwa 80 Schaulustigen auf dem extra dafür eingerichteten Besucherparkplatz im dichten Nebel warten - und warten.

Erst nach knapp drei Stunden konnte das letzte Teilstück der 1.500 Tonnen schweren Brücke verschoben werden. Viele hat das Warten an diesem kühlen Donnerstagvormittag aber dann doch ins Warme getrieben. Aber den noch etwa 40 Hartgesottenen bot sich ein spektakulärer Blick.

1.500 Tonnen schweben über das Tal

Mit selbstfahrenden Fahrgestellen wurde die etwa 1.500 Tonnen schwere Brücke in die richtige Position geschoben. Etwa 100 Meter musste die riesige Schleifmühl-Talbrücke von den Selbstfahrern bewegt werden.

Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) setzte nach eigenen Angaben auf diese Verfahrensweise, weil etwa die Hälfte des Geländes unter der Brücke nicht gut befahrbar ist. Das sei die größte Herausforderung gewesen, sagte der Leiter des LBM in Kaiserslautern, Volker Priebe. Der Untergrund liegt in Nähe der Alsenz. "Da waren alle angespannt und haben in der letzten Nacht unruhig geschlafen."

"So einen Verschub haben wir selbst noch nicht mitgemacht. Wir sind erleichtert, dass es geklappt hat."

Jetzt dürfte aber allen Beteiligten eine ruhige Nacht bevorstehen. Ganz abgeschlossen ist die Aktion aber noch nicht. Am Freitag sollen noch die letzten hundert Meter der Brücke verschoben werden. Sie ist ein wichtiger Bestandteil für den Bau der Ortsumgehung bei Imsweiler.

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