Leere Stühle im Landesimpfzentrum in Kaiserslautern.  (Foto: SWR)

Zuerst schließen Kirchheimbolanden und Zweibrücken

Impfzentren in der Westpfalz machen dicht

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Seit Anfang des Jahres werden Menschen in Impfzentren in Kaiserslautern, Pirmasens, Zweibrücken, Kirchheimbolanden und Kusel gegen das Coronavirus geimpft. Doch jetzt ist Schluss.

Keine Panik: Es wird weiterhin fleißig geimpft. Nach wie vor wird der Impfbus durch Rheinland-Pfalz touren, außerdem sind die Corona-Schutzimpfungen bei den Hausärzten mittlerweile gang und gäbe. Der große Ansturm in den Impfzentren ist nach Angaben der Landesregierung allerdings vorbei, weshalb die Impfeinrichtungen derzeit nicht mehr benötigt werden.

Kirchheimbolanden und Zweibrücken machen den Anfang

Die Impfzentren in Kirchheimbolanden und Zweibrücken schließen bereits am Freitag. "Es ist ein System, das sehr gut funktioniert und für das Team des Impfzentrums viel Lob aus der Bevölkerung erhalten hat“, sagt Reiner Bauer, der im Donnersbergkreis für das Impfzentrum verantwortlich ist.

Am 30. September machen dann auch die Zentren in Kaiserslautern, Pirmasens und Kusel die Schotten dicht. Der Kaiserslauterer Oberbürgermeister Klaus Weichel (SPD) und der Landrat des Kreises Kaiserslautern Ralf Leßmeister (CDU) haben angekündigt, im Rahmen einer internen Abschlussfeier den Mitarbeitern für ihren Einsatz zu danken. Auch in Pirmasens soll es eine kleine Veranstaltung geben. Das Impfzentrum Kaiserslautern ist eins von neun Impfzentren in Rheinland-Pfalz, das in den Standby-Betrieb versetzt wird. Bei Bedarf kann es wieder hochgefahren werden.

Menschen sitzen in einem Wartebereich des Impfzentrums Pirmasens (Foto: SWR)
Bis zum letzten Tag werden Menschen im Impfzentrum in Pirmasens geimpft.

Mehr als 400.000 Impfungen verabreicht

Den meisten Impfstoff hat das Zentrum in Kaiserslautern bisher verabreicht. Fast 200.000 Menschen aus Stadt und Kreis haben sich bis heute (Stand 22.09.) mindestens einmal impfen lassen. In Zweibrücken sind es fast 42.000, in Pirmasens mehr als 75.000. Kirchheimbolanden kommt auf etwa 48.500 Impfungen, in Kusel wurden mehr als 20.000 Menschen im Impfzentrum gegen das Coronavirus geimpft.

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Wie geht's für die Mitarbeiter der Impfzentren weiter?

Was mit den Mitarbeitern in den Impfzentren passiert, hängt von ihrem Beschäftigungsverhältnis ab. Die Stadt Zweibrücken teilt zum Beispiel mit, dass Verwaltungsbeschäftigte, die extra für das Impfzentrum eingestellt wurden, größtenteils weiter beschäftigt werden. Für die meist nebenberuflich tätigen Honorarkräfte enden in der Regel die befristeten Arbeitsverträge bei den Städten und Kreisen in der Westpfalz.

Wo wird noch geimpft?

Nach wie vor haben Ungeimpfte die Möglichkeit, sich bei Hausärzten impfen zu lassen. Im Oktober soll darüber hinaus weiterhin der Impfbus in der Westpfalz Halt machen.

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