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Der tödliche Unfall in der Nähe von Göllheim auf dem Parkplatz Donnersberg auf der A63 Anfang des vergangenen Jahres wird kein gerichtliches Nachspiel haben. Die Gerichte haben die Eröffnung eines Hauptverfahrens abgelehnt.

Es war der 7. Januar 2020. Ein Mann war nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft mit 187 Stundenkilometern auf der Autobahn gefahren, als plötzlich vor ihm ein Lkw zum Überholen ausscherte. Der Mann konnte nicht mehr bremsen, der Wagen schleuderte auf den Parkplatz und erfasste eine Frau – sie starb noch an der Unfallstelle. Die Staatsanwaltschaft begründete ihre Anklage damit, dass der Fahrer des Unfallwagens wegen der gefährlichen Situation hätte langsamer fahren müssen.

Gerichte lehnen Verhandlung ab

Das Amtsgericht Rockenhausen sah das nicht so: Der Mann habe darauf vertrauen dürfen, dass sich der Lkw-Fahrer ordnungsgemäß verhält. Die Beschwerde der Staatsanwaltschaft beim Landgericht Kaiserslautern wurde abgelehnt. Das Landgericht bestätigte die Entscheidung des Amtsgerichtes und gab dem 54-jährigen Autofahrer Recht.

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