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Seit Montag dürfen auch in der Westpfalz Friseur- und Kleiderläden sowie Gärtnereien wieder öffnen. In den vergangenen Tagen wurde dafür alles vorbereitet und unsere Reporter waren dabei.

Der Junior-Chef der Gärtnerei Hanns in Kusel, Markus von Blohn, strahlt mit den Primeln und Narzissen im Gewächshaus um die Wette. Er freut sich, dass er den Betrieb - zumindest im Außenbereich - ab Montag wieder öffnen darf. "Der Frühling kommt, wir sind am Start, wir haben viele Pflanzen, die verkauft werden wollen. Wir freuen uns auf die Kunden", erklärt von Blohn.

Während Gärtnerei-Schließung Überstunden abgefeiert

Durch die Zeit der Corona-bedingten Schließung sind Markus von Blohn und seine 17 Mitarbeiter in Kusel vergleichsweise gut gekommen. "Es waren nur einige der Mitarbeiter in Kurzarbeit, die meisten hatten so viele Überstunden, die sie während der Schließung abfeiern konnten", sagt von Blohn. Dennoch ist auch der Junior-Chef der Gärtnerei Hanns in Kusel erleichtert, dass es jetzt wieder losgeht. Denn, sagt Markus von Blohn: "Wenn jetzt noch weiter geschlossen gewesen wäre, dann wäre es für uns auch eng geworden!"

Lockdown "zu lange für Haare und Seele"

Auch Friseurin Ria Lambrecht ist erleichtert, dass sie am Montag ihren Salon wieder öffnen darf. Zweieinhalb Monate war er wegen des Corona-Lockdowns geschlossen. "Zu lange“, sagt sie. "Zu lange für die Haarlängen, für die Farben und auch für die Seelen". Ria Lambrecht geht davon aus, dass sie und ihre zehn Mitarbeiter so einiges an Frisuren korrigieren müssen, was die Leute selbst zuhause versucht haben in Form zu bringen. Das sei nach dem ersten Lockdown auch schon der Fall gewesen.

Ihr Salon sei für die kommenden vier Wochen komplett ausgebucht. Bevor es wieder losgeht, müssen Ria Lambrecht und ihre Mitarbeiterinnen aber alles auf Vordermann bringen: Ware für mehrere tausend Euro muss eingeräumt werden, außerdem werde geputzt und desinfiziert. Und wenn sie schon keine Getränke ausschenken und Zeitschriften auslegen darf, sollen sich die Kunden wenigstens an frischen Blumen erfreuen.

Kindermoden-Laden in Kaiserslautern bietet "private Shoppping" an

Diana Dienes kann es kaum erwarten, bis es am Montag mit dem "private Shopping" losgeht: Termine dafür hat die Eigentümerin des Kindermode-Ladens "Jack und Henry’s" in der Kaiserslauterer Fußgängerzone schon viele vergeben. Ihre Kunden würden sich genauso wie sie und ihr Team darauf freuen, dass die Geschäfte endlich wieder ihre Türen öffnen – wenn auch nur für maximal einen Hausstand auf einmal.

Diana Dienes und ihr Team haben zwar auch während des Lockdowns durchgearbeitet, haben Kunden telefonisch und via Internet beraten. Abholen konnten diese die gekauften Waren dann an der Tür. Das habe super geklappt und sei besser als nichts gewesen, sagt Diana Dienes. Aber das entspannte Schwätzchen mit den Kunden und die intensive Beratung sei dabei einfach zwangsläufig zu kurz gekommen. Es sei höchste Zeit, dass sie daran etwas ändere.

Und es gibt weitere Lockerungen des Lockdowns: Auch der Zoo Kaiserslautern und der Wildpark Potzberg dürfen seit Montag wieder öffnen - sehr zur Freude der Betreiber und der Besucher.

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