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In Kirchheimbolanden werden am Sonntag trotz des ab Montag geltenden Corona-Lockdowns die Friedenstage eröffnet. Nach Angaben der Veranstalter ist das zentrale Thema in diesem Jahr der starke Anstieg der Rüstungsausgaben.

Eröffnet werden die Friedenstage am Sonntagnachmittag mit einem Schweigemarsch durch Kirchheimbolanden. Wie die Veranstalter mitteilen, sind alle Teilnehmer verpflichtet, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Das Gedenken an die Reichspogromnacht am 9. November soll ohne zentrale Veranstaltung stattfinden. Die im November geplanten Gottesdienste können entsprechend der geltenden Corona-Regeln gefeiert werden. Die Film- und Vortragsabende fallen jedoch aus. Unklar sei noch, ob die Verleihung des Friedenstagspreises Anfang Dezember vorgenommen werden kann. Die Friedenstage wurden 1975 in Kirchheimbolanden in der Hochphase des Kalten Krieges ins Leben gerufen und finden seitdem jedes Jahr mit verschiedenen Aktionen statt.

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