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Üblicherweise werden Eichenprozessionsspinner entweder mit der chemischen Keule oder durch Absaugen der Nester bekämpft. Im südwestpfälzischen Geiselberg haben Nistkästen geholfen.

Die Maßnahmen gegen die Verbreitung des Eichenprozessionsspinners in der Gemeinde Geiselberg sind offenbar erfolgreich. Ein Privatmann hat in den vergangenen Monaten Nistkästen für Meisen aufgehängt, um die Schädlinge zu bekämpfen.

Am Sportplatz keine Eichenprozessionsspinner mehr

Der Mann hat unter anderem im Bereich des Sportplatzes in Geiselberg die Nistkästen aufgehängt. Dort war im vergangenen Jahr der Befall durch den Eichenprozessionsspinner besonders stark. Ziel war es, dass die Meisen die Larven des Schädlings auffressen. Nach Angaben der Geiselberger Ortsbürgermeisterin Marika Vatter zeigt die Methode offenbar Erfolg. Die Eichen auf dem Sportgelände seien nicht vom Eichenprozessionsspinner befallen.

Genau deshalb möchte die Gemeinde im kommenden Jahr diese Methode weiter ausbauen. Denn in der Gegend gibt es laut Vatter weitere Waldabschnitte, die vom Eichenprozessionsspinner befallen seien.

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