Mehr als 130 Forderungen

Jugendkongress Kaiserslautern stellt Forderungen an Stadt, Land, Bund und EU

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"Wir wollen mitbestimmen und wahrgenommen werden!" - Das ist die Botschaft der Delegierten des ersten Jugendkongresses in Kaiserslautern. Mehr als 130 Forderungen haben die Jugendlichen jetzt an Kommunen, Land, Bund und Europäische Union gestellt.

Unter anderem fordert der Kongress ein funktionierendes WLAN in jeder Schule der Stadt. Die Verwaltung solle außerdem mehr Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche anbieten. Auch die Nutzung des Fritz-Walter-Stadions für Großveranstaltungen, eine Modernisierung des Freibads Waschmühle und mehr Ladesäulen für E-Autos sind Teil der Forderungen. Im Vorwort ihres 22 Seiten langen Forderungskatalogs heißt es wörtlich:

"Dieses Papier enthält nicht nur Forderungen an die kommunalen Einheiten, sondern auch an Landes- und Bundesregierung sowie an die Europäische Union." Heißt konkret: Der Kongress fordert unter anderem mehr umweltfreundliche bezahlbare Reiseangebote im Öffentlichen Personenverkehr innerhalb der EU. Außerdem fordern die Delegierten die Europäische Union dazu auf, mehr Arbeit in sozialen Netzwerken zu leisten und über alle Beschlüsse transparent und altersgerecht zu informieren.

Rathaus Kaiserslautern (Foto: SWR, (Archivbild))
Die Vertreter des ersten Jugendkongresses in Kaiserslautenr haben heute einen Katalog mit mehr als 130 Forderungen an Oberbürgermeister Klaus Weichel übergeben. (Archivbild)

Jugendkongress Kaiserslautern will gehört werden

Speziell für diese Forderungen wollen die Delegierten des ersten Jugendkongresses in Kaiserslautern, dass ihnen die Vertreter der Stadtspitze einen Kontakt zu den Vertretern von Land, Bund und EU herstellen und ihnen somit einen Austausch mit diesen ermöglichen.

"Wir jungen Menschen wollen und müssen mitreden dürfen, wenn es darum geht, Weichen für die nächsten Jahre zu stellen. Ganz allgemein fordern wir also mehr Aufmerksamkeit und mehr Mitspracherecht", heißt es in dem Papier weiter.

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