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Der Westpfälzer muss sehr überzeugend gewesen sein. Nur so ist zu erklären, dass er laut Staatsanwaltschaft mehrere Frauen und deren Angehörige um 200.000 Euro erleichtern konnte.

Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Zweibrücken Anklage gegen den 44-Jährigen aus Ramstein-Miesenbach erhoben - wegen gewerbsmäßigen Betrugs. Er soll unter falschem Namen drei Frauen und deren Angehörige um insgesamt rund 200.000 betrogen haben.  

Betrüger täuscht schwere Erkrankungen vor

Die Staatsanwaltschaft Zweibrücken geht davon aus, dass der Beschuldigte im Internet Kontakt zu den Frauen aufgenommen und mit diesen Beziehungen aufgebaut hatte. Danach habe er vorgetäuscht, schwer erkrankt zu sein. Dabei sei der Mann so überzeugend aufgetreten, dass ihm die Frauen und teilweise auch deren Familienmitglieder Geld für ärztliche Behandlungen übergaben.

"Aktenzeichen XY" bringt Durchbruch

Der Mann wurde mit Europäischem Haftbefehl gesucht. Im Februar macht die Sendung "Aktenzeichen XY" den Fall bundesweit publik. Nach der Sendung gingen laut Staatsanwaltschaft Zweibrücken etliche Hinweise ein und führten im April zu der Festnahme des Mannes. Seitdem sitzt er in Untersuchungshaft.

Stellenbörse im Internet Online-Dating für den Ausbildungsplatz

Immer häufiger sagen Menschen auf die Frage, wo sie sich kennengelernt haben: über eine App oder im Internet. Das wollen jetzt auch Betriebe nutzen und übers Netz Auszubildende finden. Online-Dating quasi für einen freien Ausbildungsplatz. 11.000 davon sind in Rheinland-Pfalz noch offen.  mehr...

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