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Der Flüchtlingsstatus eines Syrers, der im Jahr 2016 seine Ehefrau in Dahn ermordet hatte, bleibt widerrufen. Das hat das Verwaltungsgericht Trier entschieden. Nach Angaben des Verwaltungsgerichts hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge bereits Ende des vergangenen Jahres die Flüchtlingseigenschaft und auch den sogenannten subsidiären Schutz widerrufen. Dagegen hat der Mann geklagt. Das Verwaltungsgericht in Trier hat diese Klage abgewiesen. Der Syrer wird im rechtlichen Sinne also nicht als Flüchtling angesehen. Dadurch hätte er besondere Rechte gehabt. Menschen mit Flüchtlingsstatus dürfen in Deutschland beispielsweise ihren Wohnungsort frei wählen. Der Mann wurde zu einer lebenslänglichen Haft verurteilt, weil er im Jahr 2016 seine Frau in Dahn erstochen hat. Wie das Verwaltungsgericht mitteilt, deuten unter anderem die Persönlichkeit des Syrers und seine Entwicklung nach wie vor auf eine Wiederholungstat hin.

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