Betrieb lohnt sich kaum

Pandemie macht Pfälzerwaldhütten zu schaffen

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Die Pfälzerwaldhütten leiden unter der aktuellen Corona-Situation. Eine SWR-Recherche hat ergeben: Viele Hütten haben mit einem deutlichen Umsatzrückgang zu kämpfen.

Der Pfälzerwald-Verein in Dahn schließt seine Hütte zum 1. Dezember vorübergehend. Auch die Ortsgruppe Merzalben sagte auf Anfrage des SWR, dass es sich im Moment kaum noch lohne, den Betrieb der Gräfenstein-Hütte weiterzuführen. Nach Angaben des Pfälzerwald-Vereins Dahn seien die Gäste offenbar wegen der hohen Corona-Ansteckungszahlen verängstigt und kämen nicht mehr zu Besuch. Der Hüttenbetrieb sei unrentabel geworden.

Auf den Pfälzerwaldhütten gilt seit Ende September 2G oder 2G Plus. Die Betreiberinnen und Betreiber müssen die Kontaktdaten aller Gäste erfassen und ihren Impfstatus überprüfen. Das sei für die Betreiberinnen und Betreiber der Hütte aufwändig. Der Pächter der Iggelborner-Hütte in Winnweiler hat seine Öffnungszeiten deutlich verkürzt. Nach eigenen Angaben macht er nur noch ein Viertel seines normalen Umsatzes. Sollte es zu einem erneuten Lockdown kommen, sei dieser nur schwer zu überstehen.

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