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Gut gedacht - schlecht gemacht. Weil die Initiative "Wir für Clausen" trotz Corona einen alternativen Martinsumzug anbieten wollte, müssen die Mitglieder jetzt ein Bußgeld zahlen.

Jedes Mitglied es Organisationsteams muss nach Angaben der Kreisverwaltung Südwestpfalz nun 50 Euro zahlen. Die Beteiligten waren durch den Ort gezogen und hatten an Kinder Martins-Brezeln verteilt.

Auf einem Plakat, auf dem die Veranstaltung angekündigt wurde, hatte die Initiative extra darauf hingewiesen, dass sich die Menschen an die Corona-Regeln zu halten hätten und Abstand zur Gruppe halten sollten.

Organisatoren stehen nach Veranstaltung zusammen

Ein Autofahrer hatte dann aber die Polizei verständigt, weil er die neun Menschen in einer Gruppe stehen sah. Das Ordnungsamt geht davon aus, dass die Teilnehmer die Corona-Regeln nicht eingehalten haben. Offenbar hatten die Organisatoren nach dem Umzug noch zusammen gestanden. Gegenüber der Polizei hatten sie zugegeben, dass sie aus mehr als zwei Haushalten stammen.

Zu viele Teilnehmer beim Martins-Umzug Coronaregeln gelten auch für Wohltäter in Clausen

Die Kreisverwaltung Südwestpfalz prüft, ob Mitglieder der Initiative "Wir für Clausen" ein Bußgeld zahlen müssen. Sie hatten am Mittwoch einen Martins-Umzug im Ort veranstaltet.  mehr...

Am Morgen SWR4 Rheinland-Pfalz

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