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In der Westpfalz haben sich bislang mehr als 280 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Am Wochenende meldete das Gesundheitsamt im Donnersbergkreis die erste Covid-19-Tote. Wenig später folgte das Gesundheitsamt Kaiserslautern mit einem weiteren Toten.

Sonntag (29. März)

+++ Mehr als 280 Corona-Fälle in der Westpfalz +++
17:56 Uhr

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in der Westpfalz ist – Stand Sonntagabend – noch einmal deutlich gestiegen. Am Samstagabend waren noch 258 offizielle Erkrankungen bekannt. Nun sind es 283. Die meisten, nämlich zehn, kamen in Kusel hinzu, wie das dortige Gesundheitsamt mitteilte. Dort sind nun 45 Menschen offiziell an Corona erkrankt. In der Südwestpfalz stieg die Zahl um sechs auf nun 65 Erkrankungen, im Donnersbergkreis gibt es fünf neue und nun insgesamt 58 bestätigte Corona-Fälle. In Stadt und Kreis Kaiserslautern gibt es mit 115 Fällen nach wie vor die meisten. Bislang starben zwei Menschen in der Westpfalz an dem Virus. Mindestens sieben gelten als geheilt.

+++ Zweibrücken und Pirmasens appellieren an Land – Notfall-Lazarett in Wallhalben startbereit +++
13:33 Uhr

Die Städte Zweibrücken und Pirmasens haben einen Appell an die Landesregierung gerichtet, ihre verhängten Besuchsverbote für Senioren- und Pflegeheime zu akzeptieren. Ein absolutes Betreuungsverbot „kann Leben retten“, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung der beiden Verwaltungen. Hintergrund ist eine Verordnung des Landes, die vorsieht, dass zumindest ein Besucher am Tag für eine Stunde in die Heime darf. Pirmasens und Zweibrücken hatten aber bereits Tage zuvor ein generelles Besuchsverbot ausgesprochen. Auch der Landkreis Südwestpfalz begrüßt die Regelung der beiden Städte. Allerdings werde sich der Kreis weiter an die Landesverordnung halten, sagte Landrätin Susanne Ganster am Sonntagmittag.

Außerdem teilte sie mit, dass das Notfall-Lazarett in der ehemaligen Realschule Plus Wallhalben ab Montag einsatzbereit wäre – für den Fall, dass die Krankenhäuser in der Nähe wegen eines rasanten Anstiegs an Corona-Erkrankungen an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. Betten, Schutzausrüstungen und auch ein Ärzte-Team würden für den Ernstfall bereitstehen.

verwaistes Schulgelände mit leerem Schulhof (Foto: SWR)

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in der Südwestpfalz ist nach Angaben von Ganster um sechs gestiegen. Drei neue Fälle gebe es in Pirmasens und drei im Landkreis. Damit gibt es in der gesamten Südwestpfalz aktuell 65 nachgewiesene Corona-Erkrankungen.

+++ Viele Verstöße gegen Landesverordnungen in Pirmasens +++
11:04 Uhr

Die Polizei war am Samstag gleich mehrmals in Pirmasens im Einsatz, weil sich mehrere Menschen nicht an die Landesverordnungen zur Eindämmung des Corona-Virus gehalten haben. So saßen am Schloßplatz acht Menschen zusammen. Im Strecktalpark musste die Polizei zwei Picknicke mit insgesamt sieben Menschen unterbinden. Außerdem veranstalteten sieben Erwachsene und mehrere Kinder eine private Grillparty; vor einem Supermarkt versammelten sich drei weitere Menschen. Gegen alle wurde jeweils ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

+++ Seniorenzentrum Landstuhl als Notfallkrankenhaus im Gespräch +++
08:43 Uhr

Das neue Seniorenzentrum in Landstuhl ist als Hilfskrankenhaus während der Corona-Pandemie im Gespräch. Der noch nicht bezogene, aber dafür voll erschlossene und möblierte Neubau bietet nach Angaben des Kreises Kaiserslautern die Voraussetzungen, um kurzfristig bis zu 120 Corona-Patienten aufzunehmen.

Auch die Sporthalle der Integrierten Gesamtschule in Landstuhl bietet laut Landrat Ralf Leßmeister „für ein Worst-Case-Szenario“ eine Alternative. „Unsere Katastrophenschutz-Einheiten verfügen über 100 Doppelstockbetten, also 200 Einzel-Betten und darüber hinaus über weitere 100 Feldbetten.“ Damit würden allein im Kreis Kaiserslautern insgesamt über 400 Ersatzbetten im Notfall zur Verfügung stehen.

Samstag (28. März)

+++ Corona-Patient aus dem Raum Kaiserslautern gestorben +++
18:01 Uhr

In der Westpfalz ist ein weiterer Mensch gestorben, der an Corona erkrankt war. Wie der Kaiserslauterer Landrat Ralf Leßmeister mitteilte, stammt er aus dem Raum Kaiserslautern und war bis zu seinem Tod in stationärer Behandlung. Damit starben am Samstag die beiden ersten Corona-Toten in der Westpfalz. Zuvor teilte der Donnersbergkreis mit, dass dort eine 84-Jährige an den Folgen der Virus-Erkrankung starb.

+++ Acht neue Corona-Fälle am Samstag +++
17:45 Uhr

Die Gesundheitsämter in der Westpfalz haben bislang 258 bestätigte Corona-Fälle registriert. Damit sind am Samstag acht weitere dazugekommen. Die meisten (114) kommen nach wie vor aus Stadt und Kreis Kaiserslautern, 59 aus der Südwestpfalz, 53 aus dem Donnersbergkreis und 32 aus Kusel. Bislang starb eine 84-jährige Frau an den Folgen des Corona-Virus, insgesamt vier Menschen gelten als geheilt.

+++ Notkrankenhaus in Kaiserslautern geplant +++
17:13 Uhr

Im Hohenstaufen-Gymnasium in Kaiserslautern soll ein Notkrankenhaus entstehen. Das bestätigte Oberbürgermeister Klaus Weichel dem SWR. Allerdings sei das eine Vorsichtsmaßnahme für den Fall, dass das benachbarte Westpfalz-Klinikum in der Corona-Krise an seine Kapazitätsgrenze stößt. Trotzdem seien in der Aula des Hohenstaufen-Gymnasiums bereits Feldbetten abgestellt.

+++ Erste Corona-Tote in der Westpfalz +++
15:29 Uhr

In der Westpfalz ist zum ersten Mal eine Patientin an den Folgen des Corona-Virus gestorben. Dabei handelt es sich um eine 84-Jährige aus dem Donnersbergkreis, wie die hiesige Verwaltung mitteilt. Sie war bereits in den vergangenen Tagen in einem „kritischen Zustand“. Landrat Rainer Guth zeigte sich betroffen und sprach sein tiefstes Mitgefühl aus. Gerade ältere Menschen und solche mit Vorerkrankungen seien besonders gefährdet, so der Landrat. Sie gelte es zu schützen. Aktuell gibt es im Donnersbergkreis 53 bestätigte Infektionen mit dem Covid-19-Virus. 289 Menschen befinden sich in häuslicher Quarantäne.

+++ Corona-Ambulanz für Kaiserslautern geplant +++
13:32 Uhr

In Kaiserslautern soll, wie bereits in Landstuhl, eine Corona-Ambulanz entstehen. Das bestätigte der Vorsitzende der ärztlichen Kreisvereinigung, Dr. Jonas Fröhlich, dem SWR. Gemeinsam mit Landrat Ralf Leßmeister arbeite man „mit Nachdruck daran, geeignete Räumlichkeiten auszuwählen“. Mehrere Optionen würden derzeit diskutiert.

Die Corona-Ambulanz soll vor allem die niedergelassenen Ärzte entlasten. Außerdem könnten dort Menschen, die sich mit dem Covid-19-Virus infiziert haben, bestmöglich versorgt werden. Patienten, die mit anderen Krankheiten zu ihren Hausärzten gingen, müssten sich dann nicht mehr der Gefahr aussetzen, dass sie von Corona-Patienten angesteckt werden. Es sei daher wichtig, diese beiden Patientengruppen voneinander zu trennen, so Fröhlich.

Wann die Corona-Ambulanz in Kaiserslautern kommt, sei noch unklar und hänge von mehreren Faktoren ab. Fröhlich betonte aber, dass sie schnellstmöglich entstehen soll.

+++ Fünf weitere bestätigte Corona-Fälle in der Südwestpfalz +++
12:18 Uhr

In der Südwestpfalz gibt es fünf weitere bestätigte Corona-Fälle. Wie die Kreisverwaltung mitteilt, wurde bei vier Menschen in der Verbandsgemeinde Hauenstein das Covid-19-Virus nachgewiesen, in der Verbandsgemeinde Dahner Felsenland kam ein neuer Fall dazu. Damit steigt die Zahl aller bisher nachgewiesenen Corona-Fälle in der Südwestpfalz (Kreis sowie Städte Pirmasens und Zweibrücken) auf 59. In der gesamten Westpfalz steigt sie auf 255.

+++ Brandbrief warnt vor Klinik-Pleiten durch Corona +++
10:02 Uhr

In einem Brandbrief an die Landesregierung warnt der Geschäftsführer des Westpfalz-Klinikums in Kaiserslautern vor den finanziellen Folgen der Corona-Krise. Vom Volumen des finanziellen Rettungsschirms des Landes sei er entsetzt, so Peter Förster wörtlich. Bereits jetzt habe das Krankenhaus rund eine halbe Million Euro in neue Schutzausrüstung für das Personal investieren müssen. Auch die zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen während der Corona-Pandemie kosten laut Förster viel Geld. Weil alle geplanten Operationen abgesagt werden mussten, verliert das Westpfalz-Klinikum nach Angaben des Geschäftsführers im Gegenzug Einnahmen in Millionenhöhe – pro Woche. Er fordert nun vom Land, die Krankenhäuser noch stärker zu unterstützen. Das Geld müsse bald fließen, sonst werde es für viele Kliniken finanziell sehr eng, so Förster. Im Extremfall könnten einige Krankenhäuser Insolvenz anmelden müssen.

+++ 250 Menschen in der Westpfalz nachweislich infiziert +++
8:13 Uhr

In der Westpfalz haben sich bislang 250 Menschen (Vortag: 229) nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. In der Stadt und dem Landkreis Kaiserslautern sind aktuell 112 Fälle (102) bekannt. Im Landkreis Kusel hat das Gesundheitsamt 32 Erkrankte (31) gemeldet. Im Donnersbergkreis sind es derzeit 52 (50) nachgewiesen Corona-Infizierte, in der Südwestpfalz 54 (46). Drei Menschen gelten bislang als geheilt.

+++ Notbetreuung in Kitas wird kaum genutzt +++
7:49 Uhr

In den meisten Kindertagesstätten in der Westpfalz werden die Möglichkeiten zur Notfallbetreuung von Kindern kaum genutzt. Viele Kita-Betreiber berichten von nur wenigen Kindern pro Einrichtung. So teilte zum Beispiel die Stadt Kaiserslautern mit, dass im Moment 162 Kinder in den städtischen Kitas betreut werden. Eigentlich stehen dort fast 4.000 Betreuungsplätze zur Verfügung. In den Kitas der Verbandsgemeinde Kusel-Altenglan wird laut Verwaltung zum Teil nur ein Kind pro Einrichtung betreut, in einigen gar keine. Das gleiche berichtet der protestantische Kita-Verbund Zweibrücken. In den rund 200 Kitas des Bistums Speyer in der Pfalz sind nach eigenen Angaben im Moment etwa 170 Kinder in Notgruppen. Insgesamt werden laut dem Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung in Rheinland-Pfalz derzeit nur etwa 1,8 Prozent der Kita-Kinder in Notgruppen betreut.

+++ Schönenberg-Kübelberg sammelt für Osterpakete +++
6:47 Uhr

Der Kultur- und Heimatverein Sand, die Nachbarschaftshilfe und die evangelische Christusgemeinde sammeln in Schönenberg-Kübelberg im Kreis Kusel Spenden. Damit sollen nach ihren Angaben Lebensmittel und Hygieneartikel gekauft und in Form von Osterpaketen an Bedürftige verteilt werden. Die Pakete wollen die Mitarbeiter der Tafel in der Woche vor Karfreitag an die Bedürftigen verteilen. Ein Sprecher sagte, damit wolle man den Menschen, die sonst die Tafel nutzen, ein schönes Osterfest bereiten. Hintergrund ist, dass die Tafel in Brücken wegen der Corona-Krise geschlossen ist.

+++ 13 Millionen Euro Soforthilfe für die Westpfalz +++
5:45 Uhr

Die Kommunen in der Westpfalz bekommen wegen der Corona-Krise fast 13 Millionen Euro Soforthilfen aus dem Nachtragshaushalt des Landes. Den größten Anteil erhält mit über 2,5 Millionen Euro der Kreis Kaiserslautern, den kleinsten die Stadt Zweibrücken mit etwas mehr als 800.000 Euro. Nach Angaben des Finanzministeriums steht das Geld nur für Ausgaben im Gesundheitsbereich zur Verfügung. Also zum Beispiel, um Personal bei den Gesundheitsämtern einzustellen, Corona-Testzentren zu errichten oder Schutzkleidung für Mitarbeiter zu besorgen. Das Geld ist Teil des sogenannten „Corona-Hilfspaketes“. Es ist der größte Nachtragshaushalt in der rheinland-pfälzischen Geschichte. Insgesamt stellt das Land eine Milliarde Euro für Sofortmaßnahmen zur Verfügung.

Freitag (27. März)

+++ Opel-Werk bleibt vorerst geschlossen +++
18:00 Uhr

Das Opel-Werk in Kaiserslautern bleibt wegen der Corona-Krise weiterhin geschlossen. Das gilt nach Angaben des Unternehmens für alle Autofabriken des PSA-Konzerns in Europa. Derzeit arbeite PSA an einem Zeitplan für die schrittweise Wiederaufnahme der Produktion. Man habe verschärfte Schutzmaßnahmen erarbeitet, die künftig in allen Unternehmensbereichen gelten sollen. So sollen Mitarbeiter zum Beispiel täglich mit neuen Schutzmasken versorgt werden und sie sollen regelmäßig ihre Körpertemperatur kontrollieren. Wann genau das Opel-Werk in Kaiserslautern wieder in Betrieb gehen kann, teilte das Unternehmen nicht mit. PSA hatte vor knapp zwei Wochen alle Werke in Europa wegen der Corona-Pandemie geschlossen.

+++ Live-Kulturstream in der Fruchthalle mit SWR-Moderatorin +++
16:30 Uhr

Um den Menschen trotz der Coronakrise Kulturgenuss zu ermöglichen, streamt das Kulturamt der Stadt Kaiserslautern mit Unterstützung von KL.digital ab 17 Uhr eine Soirée live übers Internet. Sie heißt "Chopin und George Sand - eine Liebe in Europa" und wird von der Pianistin Sachiko Furuhata und SWR-Moderatorin Kerstin Bachtler gestaltet. Im Interview mit SWR-Moderator Jürgen Rademacher erzählt sie, was die Zuschauer heute Abend erwartet.

Dauer

Der Kultur-Livestream ist bei Facebook zu sehen (https://de-de.facebook.com/herzlichdigital/) und auf YouTube (https://www.youtube.com/channel/UCrIg5bdu-SnQIrownCL1j1Q).

+++ IHK Pfalz verschiebt Abschlussprüfungen +++
12:15 Uhr

Die Industrie- und Handelskammer der Pfalz hat angekündigt, die Abschlussprüfungen in den Sommer zu verschieben. Das gelte für alle Auszubildenden in der Westpfalz. Ursprünglich waren die schriftlichen Prüfungen für April und Mai geplant. Wie die IHK Pfalz mitteilt, sollen die Azubis nun Mitte Juni geprüft werden. Auch die Weiterbildungsprüfungen seien bis Ende Mai alle abgesagt. Sie sollen bis August nachgeholt werden. Die IHK reagiert damit auf die Vorschriften zur Eindämmung des Corona-Virus. Diese würden es unmöglich machen, bundesweit einheitliche Abschlussprüfungen durchzuführen.

+++ Landrat und OB bitten um Hilfe für Gesundheitsamt KL +++
11:00 Uhr

Landrat Ralf Leßmeister (CDU) hatte bereits an alle Menschen mit medizinischer Ausbildung appelliert, den Kreis in der Corona-Krise zu unterstützen. Diesem Aufruf schließt sich nun der Oberbürgermeister der Stadt Kaiserslautern, Klaus Weichel (SPD), an. "Wir müssen rechtzeitig für eine mögliche Verschlimmerung der Lage gewappnet sein. Auch ich bitte daher alle, die sich aufgrund ihrer Qualifikationen in der Lage sehen zu helfen, sich zu melden", so Weichel. Konkret gehe es um Aufbau und Betrieb möglicher Notambulanzen oder eines Notkrankenhauses innerhalb der Stadt und/oder des Landkreises. Für den Aufbau bzw. die Verstärkung dieser Strukturen werde personelle Unterstützung durch medizinisch ausgebildete Einsatzkräfte gesucht.

Porträtfoto OB Klaus Weichel, Stand März 2020 (Foto: Quelle: Stadt Kaiserslautern)
Kaiserslauterns Oberbürgermeister Klaus Weichel (SPD). Quelle: Stadt Kaiserslautern

+++ Finanzämter bearbeiten bestimmte Anträge schneller +++
10:30 Uhr

Das Landesamt für Steuern hat mitgeteilt, dass wegen der Corona-Pandemie folgende Anträge von den Finanzämtern bevorzugt bearbeitet werden: Herabsetzungen von Vorauszahlungen, zinsfreie Stundungen, Fristverlängerungen, Verzicht auf Säumniszuschläge und Verzicht auf Vollstreckungsmaßnahmen. Entsprechende Formulare stehen auf den Internetseiten der rheinland-pfälzischen Finanzämter und auf der Seite des Landesamts zur Verfügung.

+++ Neue Software überwacht Corona-Fälle in Stadt und Kreis KL +++
7:30 Uhr

Das Gesundheitsamt Kaiserslautern setzt ab sofort eine Software ein, um den Gesundheitszustand von Corona-Patienten und -Verdachtsfällen zu überwachen. Die Patienten füllen dabei jeden Tag einen Online-Fragebogen aus. Auf dem Fragebogen wird unter anderem die Temperatur vermerkt. Das Programm weist die Amtsärzte im Landkreis Kaiserslautern dann automatisch auf kritische Rückmeldungen von Patienten hin. Außerdem signalisiert es den Mitarbeitern des Gesundheitsamtes, welche Patienten noch kontaktiert werden müssen. Bisher musste jeder Patient in Quarantäne täglich angerufen und ihm diverse Fragen gestellt werden. Die Software wird den Gesundheitsämtern zunächst kostenlos von einem Münchner Medienunternehmen zur Verfügung gestellt. Sie wird ab sofort eingesetzt.

+++ Südwestpfalz: Stationäre Notbetreuung für Kinder und Jugendliche +++ 7:15 Uhr

Der Kreis Südwestpfalz richtet wegen der Corona-Krise eine stationäre Notbetreuung für Kinder und Jugendliche ein. Nach Angaben von Landrätin Susanne Ganster (CDU) soll dafür der Wallfahrtsort Maria Rosenberg in Waldfischbach-Burgalben genutzt werden. Dort sollen Kinder und Jugendliche untergebracht werden, deren Eltern sich nicht mehr um sie kümmern können, weil sie beispielsweise an Corona erkrankt sind. Der Wallfahrtsort verfügt dazu über etwa 100 Betten. Zudem sei es möglich, Gruppen voneinander zu trennen - etwa dann, wenn Kinder selbst mit dem Virus infiziert sind. Die stationäre Notbetreuung soll von den Johannitern betrieben werden, sobald sie gebraucht wird. Landrätin Ganster sagte, das sei eine weitere Vorsichtsmaßnahme, um im Ernstfall vorbereitet zu sein. Sie blicke mit Sorge ins benachbarte Frankreich, wo sich die Lage weiter zuspitze.

+++ 229 Westpfälzer nachweislich mit Corona infiziert +++
6:30 Uhr

In der Westpfalz ist nach Angaben der Gesundheitsämter mittlerweile bei 229 Menschen das Coronavirus nachgewiesen worden. 102 davon kommen aus der Stadt und dem Kreis Kaiserslautern. 50 nachgewiesen Infizierte stammen aus dem Donnersbergkreis, 46 aus der Südwestpfalz und 31 aus dem Landkreis Kusel. Bislang gelten drei der nachweislich Infizierten aus der Westpfalz als geheilt.

Donnerstag (26. März)

+++ Kaiserslautern storniert Betreuungs- und Verpflegungskosten für Schüler +++
17:30 Uhr

Die Stadt Kaiserslautern hat mitgeteilt, für den Monat April keine Kosten für die Betreuung und Verpflegung in Schulen zu erheben. Aufgrund der Corona-Krise seien derzeit alle Schulen geschlossen, daher finde keine Mittagsverpflegung mehr statt, die Betreuung der Kinder beschränke sich auf Notgruppen. Die Stornierung gelte für alle Schularten und Betreuungsangebote. Mit der Maßnahme will die Stadt nach eigenen Angaben unter anderem Alleinerziehende finanziell entlasten. Eltern, die einen Dauerauftrag eingerichtet haben, erhalten die Beträge laut Stadtverwaltung zurück.

+++ Hotline-Wirrwarr wegen Corona-Tests gelöst +++
16:00 Uhr

Die Probleme bei der Terminvergabe für Coronatests in Höhfröschen sind nach Angaben des Kreises Südwestpfalz behoben. Demnach hat sich Landrätin Susanne Ganster (CDU) mit dem Land darauf geeinigt, dass allein der Kreis die konkreten Termine vergibt. Zuvor war es zu Problemen gekommen, weil das Land - parallel zum Kreis - an seiner Hotline Termine für Höhfröschen ausgemacht hatte. Der Kreis hatte davon nichts gewusst, deshalb konnten die Betroffenen auch nicht getestet werden. In Höhfröschen können pro Tag 100 Menschen getestet werden.

+++ Pirmasens befreit Eltern von Beiträgen für Kitas und Krippen +++
14:45 Uhr

Die Stadt Pirmasens hat mitgeteilt, vorerst auf die Beiträge für Kindertagesstätten, Krippen und Horte sowie auf die Verpflegungspauschale zu verzichten. Diese Regelung gelte zunächst bis Ende April sowohl für Einrichtungen in kummunaler als auch in freier Trägerschaft. "Wir möchten damit ein Zeichen setzen und den Eltern dafür danken, dass sie Verständnis zeigen und diese Ausnahmesituation mittragen", so Oberbürgermeister Markus Zwick (CDU). Hintergrund ist, dass wegen der Corona-Krise auch in den Pirmasenser Kindergärten nur noch eine Notbetreuung läuft, die nur von wenigen Kindern genutzt werden darf.

+++ Gerichte in der Westpfalz schränken ihre Arbeit ein +++
14:00 Uhr

Die aktuellen Regeln zur Eindämmung des Coronavirus' haben auch Auswirkungen auf die Arbeit der Gerichte in der Westpfalz: An den Landgerichten in Zweibrücken und Kaiserslautern wurden nach eigenen Angaben die meisten Zivilverfahren verschoben. Schwieriger sei es mit Strafverfahren – hier gibt die Strafprozessordnung bestimmte Fristen vor. Die Richter müssten sich deshalb jeden Termin anschauen und festlegen, ob er stattfinden müsse oder nicht. Ziel sei, dass nur noch die unaufschiebbaren Termine stattfinden. Zudem sei in allen Gerichten der Publikumsverkehr auf ein Minimum zurück gefahren worden.

+++ Museum Pfalzgalerie mit Kunst-Aktion im Internet +++
12:45 Uhr

Kunst betrachten und kreativ werden - das will das Museum Pfalzgalerie in Kaiserslautern mit seinem neuen Angebot "Wie siehst du mich?" bei Usern im Internet erreichen. Einmal wöchentlich stellt das Museum eines seiner Kunstwerke auf der Website, auf Facebook und Instagram vor, dann sollen die Betrachter einen Kommentar dazu abgeben - beispielsweise in Form einer Collage, einer Fotografie, einer Malerei oder einer Skulptur. "Mit welchen Mitteln auch immer", schreibt das Museum. Das Ergebnis soll als digitales Bild an WieSiehstDuMich@mpk.bv-pfalz.de gemailt werden. Einige Stücke will das Museum nach seiner Wiedereröffnung präsentieren. Das erste Bild der Online-Aktion ist Carl Spitzwegs "Zeitungsleser im Hausgärtchen".

Museum Pfalzgalerie in Kaiserslautern (Foto: SWR)
Das Museum Pfalzgalerie hat eine Kunst-Aktion gegen die Corona-Langeweile gestartet.

+++ Videoreihe "Corona und ich" +++
12:15 Uhr

In unserer Reihe "Corona und ich" berichten Menschen aus der Region über die Auswirkungen auf ihr Leben durch das Coronavirus. Dana Weilemann ist 18 Jahre alt, Schülerin und aktuell wegen der Corona-Krise zuhause. Wir haben sie gefragt, wie sie sich jetzt den Unterrichtsstoff selbst beibringt, wie es ihr damit geht und was die größten Herausforderungen für sie sind:

Dauer

+++ Karte: So verbreitet sich das Coronavirus im Südwesten +++
11:15 Uhr

Wir zeigen Ihnen auf einer aktuellen Karte, wie sich festgestellten Infektionen verteilen und in welcher Region wie viele Fälle registriert worden sind:

+++ Trekking-Saison verschoben +++
11:00 Uhr

Der Start der Trekking-Saison in der Pfalz wird wegen der Coronavirus-Pandemie vorerst auf den 1. Mai verschoben. Ob das Datum tatsächlich gehalten werden kann, ist laut Veranstalter aber noch unklar. Eigentlich hätte die Saison am 1. April starten sollen. Wie alle touristischen Übernachtungsangebote sind aber auch die mehrtägigen Wanderungen mit Übernachtung im Freien wegen einer Verordnung des Landes zurzeit verboten. Der Veranstalter hofft, dass die Saison zum 1. Mai beginnen kann. Das sei aber natürlich abhängig von der Rechtslage. Die Buchungen, die wegen der Coronavirus-Pandemie ausfallen müssen, würden aber kostenlos storniert. Insgesamt gibt es in der Vorderpfalz und der Westpfalz 15 Trekkingplätze für je vier bis sechs Zelte. Auf den Plätzen können Fernwanderer auf ihren Touren im Pfälzerwald übernachten.

+++ Mobile Essensausgabe durch Tafel in Pirmasens +++
7:15 Uhr

Die Pirmasenser Tafel wird heute ab 10 Uhr Lebensmittel an Bedürftige ausgeben. Die bereits gepackten Pakete verteilen die freiwilligen Helfer an drei Orten im Stadtgebiet aus Fahrzeugen heraus an die Bedürftigen: im Winzler Viertel (11:30-13 Uhr), auf dem Kirchberg (10-11:30 Uhr) und auf dem Horeb (13-15 Uhr). Eigentlich ist die Tafel wegen des Coronavirus' seit zwei Wochen geschlossen. Sollte diese neue Art der Ausgabe funktionieren, wird die Tafel in der kommenden Woche erneut Lebensmittel verteilen.

+++ Notfallbetreuung für pflegebedürftige Senioren +++
7:00 Uhr

In Schönau im Kreis Südwestpfalz sollen künftig pflegebedürftige ältere Menschen betreut werden, die wegen der Corona-Krise nicht mehr zu Hause gepflegt werden können. Der Kreis plant, die Senioren in der Bildungs- und Freizeitstätte Heilsbach unterzubringen. In einem ersten Schritt sollen dort 50 Pflegeplätze geschaffen werden, die ab kommenden Montag zur Verfügung stehen sollen. Bei Bedarf könnten die Plätze auf 140 aufgestockt werden. Betreiber wird der ASB sein. Nach Angaben von Landrätin Susanne Ganster (CDU) ist die Bildungs- und Freizeitstätte des Bistums Speyer für diesen Zweck sehr gut geeignet, weil sie barrierefrei ist und genügend Zimmer bietet.

+++ Über 200 Corona-Fälle in der Westpfalz +++
6:30 Uhr

Die Zahl der Corona-Fälle in der Westpfalz ist auf über 200 angestiegen. Nach Angaben der vier Gesundheitsämter wurden bislang 214 Menschen positiv auf den Coronavirus getestet. Im Landkreis Kusel sind mit 30 Betroffenen die wenigsten Menschen erkrankt. In der Südwestpfalz sind es derzeit 39 Infizierte, im Donnersbergkreis 47. Davon sei bei einer 84-jährigen Person mit Vorerkrankungen der Zustand kritisch. Die meisten Fälle, nämlich 98, gibt es weiterhin in Stadt und Landkreis Kaiserslautern. Dort gibt es nach offiziellen Angaben auch den bisher einzigen geheilten Corona-Patienten in der Westpfalz.

Mittwoch (25. März)

+++ Evangelische Kirche kündigt Hilfsfonds an +++
18:00 Uhr

Die Evangelische Kirche der Pfalz und das Diakonische Werk Pfalz legen einen Nothilfefonds von 40.000 Euro auf. Ein Sprecher der Landeskirche sagte, das Geld sei für Familien gedacht, die besonders von der Corona-Krise betroffen seien. Es sollte in erster Linie für den Einkauf von Lebensmitteln verwendet werden. Anträge nehmen nach Angaben des Sprechers die Häuser der Diakonie entgegen, sie zahlen das Geld auch aus.

+++ Neuer Standort für Corona-Testzentrum in Zweibrücken +++
16:30 Uhr

Das Corona-Testzentrum in Zweibrücken befindet sich nach Angaben der Stadt ab sofort auf dem Parkplatz im Hof des ehemaligen Evangelischen Krankenhauses. Dort können die Tests im Auto durchgeführt werden; Personen, die möglicherweise infiziert sind, sollen nicht mehr aussteigen. So werde das Infektionsrisiko für andere verringert. Zuvor war das Testzentrum auf dem Parkplatz des Nardini-Klinikums untergebracht – dort hatte es für die Testpersonen einen Wartebereich in einem Zelt gegeben.

+++ Durcheinander wegen Terminvergabe bei Coronatests +++
15:00 Uhr

Der Kreis Südwestpfalz bittet Bürger, Termine für Coronatests in Höhfröschen nur über die Hotline des Kreises zu vereinbaren. Das Land hat gestern an seiner eigenen Hotline ebenfalls Termine in Höhfröschen vergeben. Die Betroffenen hätten aber trotz eines Termins nicht getestet werden können, weil sie nicht die Kriterien erfüllt hätten. Der Kreis vergibt die Termine nach den Kriterien des Robert Koch Institutes und könne nicht "jeden testen, der einen Test will", sagte die Landrätin Susanne Ganster (CDU). Bis morgen wolle die Landrätin mit dem Land abklären, dass es für Höhfröschen keine Termine mehr vereinbart. Die Hotline des Kreises Südwestpfalz zur Anmeldung zum Corona-Test lautet 06331/809-750.

+++ "Corona-Betrüger" entpuppen sich als Schornsteinfeger +++
11:30 Uhr

Eine US-Amerikanerin hatte am Montag in Bann im Kreis Kaiserslautern die Polizei verständigt, weil ein Mann und eine Frau mit Mundschutz und einem Koffer in der Hand an ihrer Haustür geklingelt hatten. Die Frau hatte offenbar Angst, dass es sich um Betrüger handelte. Doch dann nahm die Geschichte eine unerwartete Wendung. Mehr dazu in unserem Artikel:

+++ Zweibrücker Firmen helfen mit Spenden +++
9:30 Uhr

Die großen Firmen in Zweibrücken haben angekündigt, in der Corona-Krise Schutzausrüstung an das Nardini Klinikum und das Corona-Testzentrum in Zweibrücken zu spenden. Das hat Oberbürgermeister Marold Wosnitza (SPD) mitgeteilt. Demnach habe der Kranbauer Tadano angekündigt, 300 Schutzanzüge, Masken und Schutzbrillen zu spenden. Die Firma TLT-Turbo Lufttechnik wolle sogar 3.000 Atemschutzmasken zur Verfügung stellen. Die Firmen John Deere und Kubota würden derzeit prüfen, was sie aus ihren Lagern entbehren können. Hintergrund ist, dass an vielen Kliniken in ganz Deutschland die Schutzausrüstung für Ärzte und Pflegekräfte knapp wird und es kaum genügend Nachschub gibt.

Krankenhaus-Mitarbeiter in Schutzanzügen mit einem "Danke"-Schild (Foto: Tadano)
Ein Dankeschön der Krankenhaus-Mitarbeiter für die Spenden. Tadano

+++ Pirmasenser OB will komplettes Besuchsverbot in Seniorenheimen +++
7:45 Uhr

Der Pirmasenser Oberbürgermeister Markus Zwick (CDU) bittet das Land in einem Brief darum, die Landesverordnung zur Eindämmung des Coronavirus' in einem Punkt zu ändern. Nach Angaben von Zwick sieht die Verordnung vor, dass Bewohner von Seniorenheimen unter strengen Regeln besucht werden dürfen. Die Stadt Pirmasens hatte vorher ein absolutes Besuchsverbot für Seniorenheime ausgesprochen. Zwick sagte, das sei mit den Betreibern der Heime abgesprochen gewesen. Weil die Bewohner zu den Risikogruppen zählten, müsse man sie besonders schützen.

+++ Zahl der Corona-Fälle in Westpfalz steigt weiter +++
6:00 Uhr

In der Westpfalz gibt es zurzeit 180 offiziell bestätigte Corona-Fälle – 20 mehr als gestern Mittag. Das teilten die Gesundheitsämter mit. Der Großteil kommt aus Stadt und Kreis Kaiserslautern. In den Kreisen Kusel, Donnersberg und Südwestpfalz sind jeweils etwas mehr als 30 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert.

Dienstag (24. März)

+++ Polizei warnt vor Corona-Betrügern +++
18:30 Uhr

Im Kreis Kaiserslautern sind offenbar Betrüger unterwegs, die die Angst der Menschen vor dem Coronavirus ausnutzen wollen. Nach Angaben der Polizei haben in Bann zwei Personen versucht, sich Zutritt zu einem Haus zu verschaffen. Sie trugen einen Mundschutz und hatten einen Koffer dabei. Der Hausbesitzer habe auf das Klingeln aber nicht reagiert und stattdessen die Polizei gerufen. Als die Beamten eintrafen, sei das Paar verschwunden gewesen. Die Polizei warnt davor, Fremde ins Haus zu lassen. Aktuelle Fälle zeigten, dass Kriminelle die Angst vor dem Coronavirus ausnutzten.

+++ Live-Konzerte in der Fruchthalle gegen die Krise +++
16:50 Uhr

Das Kulturamt der Stadt Kaiserslautern startet heute eine Konzertreihe übers Internet. Die Livestream-Konzerte werden täglich ab 17 Uhr in der Fruchthalle ohne Publikum gespielt. Wegen des Corona-Virus' sind derzeit alle öffentlichen kulturellen Veranstaltungen abgesagt, die Stadt will den Bürgern nach eigenen Angaben aber trotzdem Kulturgenuss ermöglichen. Für die Zuschauer sind diese Livestream-Konzerte bei Facebook und YouTube kostenlos. Weitere Infos und Links gibt's auf der Homepage der Stadt.

+++ Landstuhl hat jetzt ein Corona-Zentrum +++
15:45 Uhr

Das Medizinische Versorgungszentrum Westpfalz hat in Landstuhl ein neues Corona-Zentrum eröffnet. Ein Sprecher der Einrichtung sagte, man wolle dort ausschließlich Patienten mit Grippesymptomen wie Fieber, Husten und Kurzatmigkeit behandeln. Bei begründeten Verdachtsfällen könne man vor Ort auch Abstriche für Corona-Tests machen. Ziel sei es, die Hausärzte in der Region zu entlasten. Patienten müssen sich vorab per E-Mail oder Telefon anmelden.

+++ Ehemaliges Evangelisches Krankenhaus soll Notfall-Klinik werden +++
14:15 Uhr

Das ehemalige Evangelische Krankenhaus in Zweibrücken könnte wegen der Corona-Krise als Notfall-Krankenhaus reaktiviert werden. Nach Angaben der Landrätin des Kreises Südwestpfalz, Susanne Ganster, sollen in Zweibrücken Corona-Patienten behandelt werden, sobald andere Krankenhäuser in der Region keine Plätze mehr haben. Sollten noch mehr benötigt werden, würden Notfall-Lazarette genutzt. Eines werde derzeit in der ehemaligen Realschule Plus in Wallhalben eingerichtet. Außerdem sollen zwei zentrale Notfall-Betreuungen für ältere Menschen und Kinder eingerichtet werden – wo ist noch unklar.

Ehemaliges Evangelisches Krankenhaus Zweibrücken Planungen für Notfall-Klinik laufen

leer stehendes Krankenhaus-Gebäude mit THW-Fahrzeugen (Foto: SWR)
Die Vorbereitungen, im ehemaligen Evangelischen Krankenhaus in Zweibrücken ein Notfall-Krankenhaus einzurichten, laufen schon. Bild in Detailansicht öffnen
Das Gebäude steht seit 2016 fast leer. Bild in Detailansicht öffnen
In die ehemalige Realschule Plus in Wallhalben könnte ein Notfall-Lazarett kommen. Bild in Detailansicht öffnen

+++ Zahl der Infizierten in Südwestpfalz steigt +++
12:40 Uhr

In Kreis Südwestpfalz haben sich vier weitere Personen mit dem Coronavirus infiziert. Damit steigt die Zahl der Infizierten dort auf insgesamt 31. In der gesamten Westpfalz liegt die Zahl der Infizierten nach offiziellen Angaben derzeit bei 156.

+++ Vorräte an Schutzkleidung und Masken gehen zur Neige +++
12:15 Uhr

Erste Hausärzte in der Westpfalz haben angekündigt, dass sie bald schließen müssen, sollten sie keinen Nachschub an Schutzkleidung und Masken bekommen. In den Krankenhäusern ist die Lage noch nicht so dramatisch und die Versorgung zunächst noch sichergestellt. Trotzdem bittet das Westpfalz-Klinikum bereits um Materialspenden. Mehr dazu finden Sie in unserem Artikel:

+++ Erstes Abstrichzentrum im Saarpfalz-Kreis +++
11:00 Uhr

Der Saarpfalz-Kreis hat in Homburg heute sein erstes Corona-Testzentrum eröffnet. Wer als Verdachtsfall eingestuft wird, kann nach Angaben des Landkreises direkt mit dem Auto zum Abstrichzentrum auf dem DSD-Gelände fahren. Getestet werde täglich zwischen 10 und 14 Uhr, allerdings nur bei Personen, die ein ärztliches Attest haben. In der Westpfalz gibt es bislang fünf solcher Testzentren für Corona-Verdachtsfälle in Kaiserslautern, Höhfröschen bei Pirmasens, Zweibrücken, Schwedelbach und Kirchheimbolanden.

+++ Mehr als 150 Infizierte in der Westpfalz +++
6:45 Uhr

In der Westpfalz sind nach Angaben der Kreise zurzeit 152 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 71 von ihnen leben in Stadt und Kreis Kaiserslautern, 23 im Kreis Kusel, 31 im Donnersbergkreis und 27 in der Südwestpfalz.

Montag (23. März)

+++ Mehr Intensivpfleger fürs Westpfalz-Klinikum +++
18:00 Uhr

Am Westpfalz-Klinikum in Kaiserslautern sollen wegen der Corona-Krise in den kommenden Wochen mehr als 100 Pfleger für die Intensivstation weitergebildet werden. Sie sollen nach Angaben des Krankenhauses die bisherigen Pfleger unterstützen – beispielsweise, wenn Patienten beatmet werden müssen. Diese Maßnahme sei angesichts der Pandemie notwendig, erklärt die Pflegedirektorin des Westpfalz-Klinikums, Andrea Bergsträßer.

Dauer

+++ Südwestpfälzer wehren sich gegen Allgemeinverfügung +++
17:00 Uhr

Mehrere Menschen in der Südwestpfalz haben am Wochenende bei der Kreisverwaltung Widersprüche gegen die eingeschränkte Ausgangssperre eingereicht. Der Kreis hatte die strengeren Regeln zum Schutz vor einer Verbreitung des Coronavirus verhängt. Bund und Länder sind am Sonntag nachgezogen. Nach Angaben eines Kreissprechers müssen die Widersprüche nun trotzdem regulär von der Rechtsabteilung geprüft und bearbeitet werden. Besonders über die sozialen Netzwerke habe die Kreisverwaltung aber auch viel Lob für ihr schnelles und entschlossenes Handeln bekommen.

+++ Standorte für Notfall-Lazarette gesucht +++
16:00 Uhr

Der Kreis Südwestpfalz sucht nach eigenen Angaben Standorte für zwei Notfall-Lazarette, in denen Corona-Patienten behandelt werden könnten. Ein Sprecher sagte, zusammen mit der Bundeswehr seien Ortsbegehungen geplant. Sie sei unter anderem angefragt worden, ob sie für solche Lazarette die Infrastruktur stellen könne, beispielsweise Feldbetten oder Personal. Aber auch andere Organisationen wie THW oder DRK kämen dafür in Betracht. Wichtig sei, dass es zwei räumlich voneinander getrennte Standorte für die Notfall-Lazarette gebe, um für den Ernstfall besser gerüstet zu sein.

+++ Kreativer Aufruf im Kampf gegen Corona +++
14:30 Uhr

Unter den Hashtags #WirBleibenZuhause, #StayAtHome und #FlattenTheCurve rufen auch Krankenhäuser, Schulen und Vereine in der Westpfalz dazu auf, nicht in die Öffentlichkeit zu gehen. Ziel ist, an die Vernunft der Menschen zu appellieren und die Verbreitung des Coronavirus' in der Region zu verlangsamen.

Westpfälzer machen bei weltweiter Aktion mit Kreativer Aufruf im Kampf gegen Corona

Collage: Menschen halten Schilder hoch "Wir bleiben für Euch da - bitte bleibt ihr zu Hause"  (Foto: THW Zweibrücken)
Das Technische Hilfswerk in Zweibrücken bittet darum, soziale Kontakte zu Mitmenschen so gut es geht zu meiden. THW Zweibrücken Bild in Detailansicht öffnen
Auch das Deutsche Rote Kreuz in Contwig betont: Viele kritische Bereiche müssen funktionstüchtig bleiben, dafür braucht's gesundes Personal. DRK Contwig Bild in Detailansicht öffnen

+++ Grenzübertritt nach Frankreich nur noch in Hornbach +++
11:30 Uhr

Wie das Innenministerium mitteilt, ist ein Grenzübertritt von der Südwestpfalz nach Frankreich nur noch in Hornbach möglich. Grenzpendler müssten sich auf längere Wartezeiten einstellen. Die weiteren Grenzübergangsstellen werden mit sofortiger Wirkung vorrübergehend geschlossen.

+++ Infektionen im Südwesten steigen +++
10:45 Uhr

Während die Bevölkerung zuhause bleibt, breitet sich die Corona-Epidemie im Südwesten weiter aus. Eine interaktive Datenanalyse.

+++ 138 Menschen in Westpfalz mit Corona infiziert +++
8:00 Uhr

In Stadt und Kreis Kaiserslautern haben sich 60 Menschen mit dem Virus infiziert, im Kreis Südwestpfalz mit den Städten Pirmasens und Zweibrücken sind es 26. Im Donnersbergkreis wurde der Virus bei 29 Menschen festgestellt, im Kreis Kusel bei 23.

Sonntag (22. März)

+++ Auch in Pirmasens/Kreis Südwestpfalz mehr Infizierte +++
15:30 Uhr

Die Zahl der Menschen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, ist am Wochenende auch in der Stadt Pirmasens und im Kreis Südwestpfalz gestiegen: Wie die Kreisverwaltung mitteilt, waren sechs weitere Tests positiv. Damit gibt es bislang 26 Coronafälle. Um die Verbreitung des Virus zu verlangsamen, schränkt Pirmasens die Zahl der Menschen bei Trauungen und Beisetzungen ein: Es ist nur noch der engste Familienkreis zugelassen, im Standesamt sind es nur noch Brautpaar und Standesbeamter.

+++ Erster Corona-Toter im benachbarten Homburg +++
13:45 Uhr

Im Universitätsklinikum in Homburg ist gestern ein Patient gestorben, der mit dem Coronavirus infiziert war. Nach Angaben des saarländischen Gesundheitsministeriums handelt es sich um einen älteren Mann mit einer Vorerkrankung. Weitere Details nannte das Ministerium nicht.

+++ FCK-Fans verzichten auf Rückerstattung der Tickets +++
12:45 Uhr

Der 1. FC Kaiserslautern bedankt sich bei seinen Fans, weil offenbar viele in der aktuellen Spielpause darauf verzichten, das Geld für bereits gekaufte Tickets erstattet zu bekommen. Im Internet schreibt der FCK angesichts der Fan-Solidarität: "Wir sind überwältigt! (...) Das ist vor allem in der aktuell schweren Zeit nicht selbstverständlich und wir finden es stark, wie eng ihr mit uns zusammenrückt." Der DFB hat für die Dritte Liga eine Spielpause bis zum 30. April angeordnet. Der FCK hat deswegen auf Kurzarbeit umgestellt.

+++ Beratungen für Corona-Hilfskredite beginnen +++
11:30 Uhr

Um die Wirtschaft in der Region zu unterstützen, startet unter anderem die Kreissparkasse Kaiserslautern am Montag ihre Beratung für Corona-Hilfskredite. Sie sind nach Angaben der Kreissparkasse für Unternehmen und Selbstständige gedacht, damit diese so möglichst unbeschadet durch die Krise kommen. Die Hilfskredite werden von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und der Förderinstitute der Bundesländer zur Verfügung gestellt und sollen bei der Hausbank beantragt werden.

+++ VHS-Unterricht in Kaiserslautern jetzt online +++
10:15 Uhr

Aufgrund der Corona-Pandemie stellt die Volkshochschule Kaiserslautern ihren Betrieb um: Die Kurse sollen künftig ausschließlich im Internet stattfinden. Außerdem soll das Online-Angebot erweitert werden, beispielsweise mit Kochkursen. Dafür hat die VHS nach eigenen Angaben extra ein Sendestudio eingerichtet. Auf der Internetseite der Volkshochschule Kaiserslautern ist eine Anleitung, wie der Online-Unterricht funktioniert.

+++ Inzwischen mehr als 100 Corona-Infektionen in der Westpfalz +++
09:30 Uhr

Die Zahl der Menschen in der Westpfalz, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, hat die 100er-Marke überschritten: Sie liegt aktuell bei 103. So hat das Gesundheitsamt Kaiserslautern, das für Stadt und Kreis zuständig ist, einen Anstieg von 32 auf 47 gemeldet. Alle Betroffenen stünden unter häuslicher Quarantäne. Die Tests in den Corona-Testzentren laufen nach Angaben des Landrates Ralf Leßmeister (CDU) diszipliniert und geordnet.

Samstag (21. März)

+++ Wildpark-Potzberg bittet um Spenden +++
12:30 Uhr

Der Wildpark und Greifvogelzoo am Potzberg im Landkreis Kusel bittet wegen der Corona-Pandemie um Spenden. Der privat geführte Zoo muss aufgrund der landesweiten Anordnung bis mindestens Mitte April geschlossen bleiben. Dadurch fällt nach Angaben der Betreiber das Ostergeschäft weg, das den Wildpark bislang aus dem finanziellen Winterloch herausgeholt hat. Außerdem erhalte der Zoo keinerlei öffentliche Zuschüsse. Weitere Infos gibt es auf der Internetseite des Wildparks.

+++ Behinderten-Werkstätten ab Montag geschlossen +++
11:45 Uhr

Ab Montag müssen auch die Behinderten-Werkstätten in der Westpfalz ihren Betrieb einstellen. Das hat das Sozialministerium in Mainz verfügt. Davon betroffen sind unter anderem die Westpfalz-Werkstätten in Landstuhl. Aber es gibt auch Behinderten-Einrichtungen die weiterarbeiten. Mehr dazu in unserem Artikel:

+++ Erster Corona-Patient in Region Kaiserslautern geheilt +++
8:00 Uhr

Der erste Corona-Erkrankte im Zuständigkeitsbezirk des Gesundheitsamtes Kaiserslautern gilt inzwischen als geheilt. Der Mitarbeiter der Technischen Universität Kaiserslautern ist den Angaben zufolge aus der häuslichen Quarantäne entlassen worden. Aktuell sind laut Gesundheitsamt insgesamt 32 Menschen in Stadt und Landkreis Kaiserslautern mit Corona infiziert, davon 20 Personen im Kreis und zwölf in der Stadt. Die überwiegende Mehrzahl stehe unter häuslicher Quarantäne, drei von ihnen befänden sich in stationärer Behandlung. Allen Personen gehe es den Umständen entsprechend gut.

+++ Wochenmärkte nicht betroffen +++
7:30 Uhr

Die Wochenmärkte in der Westpfalz finden heute wie gewohnt statt. Nach Angaben der Stadtverwaltungen gehören diese Märkte zur Nahversorgung der Bevölkerung und fallen damit nicht unter die Anordnungen, um die Verbreitung des Coronavirus' einzudämmen. Auf den Märkten werden aber zum Beispiel in Pirmasens und Kaiserslautern die Stände etwas weiter auseinander gestellt. Außerdem werden die Besucher gebeten, sich an die Regeln zur Hygiene und zum Abstand zu anderen Menschen zu halten. Auch sollten die Kunden die Ware möglichst nicht berühren.

Freitag (20. März)

+++ Eingeschränkte Ausgangssperre in Südwestpfalz +++
18:30 Uhr

Der Kreis Südwestpfalz hat zum Schutz vor einer weiteren Verbreitung des Coronavirus eine eingeschränkte Ausgangssperre verhängt. In der Verfügung der Kreisverwaltung heißt es: "Das Betreten öffentlicher Orte ist untersagt. Zu den öffentlichen Orten zählen insbesondere Straßen, Wege, Gehwege, Plätze, öffentliche Grünflächen und Parkanlagen sowie der Wald." Ausnahmen gelten nur, wenn beispielsweise Leib und Leben bedroht seien, man zur Arbeit oder zum Einkaufen müsse, mit dem Hund Gassi gehe oder auch jogge. Dabei gelte es aber, sich nicht an Stellen aufzuhalten und zu anderen Personen einen Mindestabstand von anderthalb Metern einzuhalten. Wer sich nicht an die Anordnung halte, müsse mit Strafen rechnen.

+++ Viele Tafeln stellen vorübergehend Betrieb ein +++
17:30 Uhr

Viele Tafeln in der Westpfalz bleiben nach eigenen Angaben wegen des Coronavirus vorerst geschlossen. Betroffen sind Kaiserslautern, Enkenbach-Alsenborn, Pirmasens, Kusel und Zweibrücken. Ein Sprecher der Kaiserslauterer Tafel sagte, ein Großteil der ehrenamtlichen Helfer sei über 60 Jahre alt. Damit seien sie besonders gefährdet, an Corona zu erkranken. Das Deutsche Rote Kreuz plant nach eigenen Angaben mit der Stadt zu sprechen, um die Aufgaben der Tafel vorübergehend zu übernehmen. Die Tafeln in Landstuhl und Lauterecken bleiben hingegen geöffnet.

+++ Aktionswoche "Stopp Ramstein" verschoben +++
16:45 Uhr

Die Initiative "Stopp Air Base Ramstein" hat wegen der Coronakrise ihre Protestwoche im Juli abgesagt. Sie soll stattdessen vom 25. bis 27. September stattfinden und zwar nicht in Ramstein, sondern in Berlin. Die Initiative teilte mit, sie wolle dort die Bundespolitik mit einem Verbot von Kampfdrohnen und der Schließung der US-Airbase Ramstein konfrontieren. 2021 soll der Protest wieder in der Westpfalz sein. An der Aktion im vergangenen Jahr haben sich laut Polizei 1.500 Menschen beteiligt, laut Veranstalter waren es 5.000.

+++ Gesundheitsamt Kaiserslautern plant Notambulanzen +++
16:00 Uhr

Das Gesundheitsamt Kaiserslautern sucht Menschen mit medizinischer Ausbildung, die in Notambulanzen oder in einem Notkrankenhaus eingesetzt werden können - beispielsweise Ärzte, Krankenschwestern oder Pfleger. Interessierte sollen sich per Mail melden unter PflegeGA@kaiserslautern-kreis.de. Wichtig sind nach Angaben des Gesundheitsamtes Angaben zu Erreichbarkeit, Ausbildung und Verfügbarkeit.

+++ Stadtrat KL will Interimskommission einsetzen +++
15:00 Uhr

Der Stadtrat von Kaiserslautern plant nach SWR-Informationen eine Interimskommission einzusetzen. So will der Rat im Notfall mit kleinerer Besetzung Entscheidungen treffen. Statt 56 sollen dann nur noch 13 Rätinnen und Räte an den Sitzungen teilnehmen. Mehr dazu in unserem Artikel:

+++ Aktuelle Zahlen für die Westpfalz +++
14:00 Uhr

Die Gesundheitsämter in der Westpfalz haben weitere Fälle von Corona-Infizierten gemeldet. Der Kreis Südwestpfalz verzeichnet zehn neue Fälle, Stadt und Kreis Kaiserslautern zwei weitere. Damit steigt die Zahl der Menschen, die sich in der Westpfalz mit dem Coronavirus infiziert haben auf 72. Ministerpräsidentin Malu Dreyer sagte in einer Pressekonferenz, das Land habe mit einem Anstieg der Zahlen gerechnet, für die Eindämmung des Coronavirus sei das kommende Wochenende entscheidend.

+++ Kreis Südwestpfalz ruft zu Blutspenden auf +++
13:15 Uhr

Der Landkreis Südwestpfalz hat die Bürger dazu aufgerufen, trotz der Corona-Pandemie weiter Blut spenden zu gehen. Die Versorgungslage sei derzeit, wie jedes Jahr in der Grippe-Saison, angespannt. Allerdings könne sich die Situation durch die Ausbreitung des Coronavirus' in kürzester Zeit drastisch verschärfen. Bei den mobilen Blutspende-Terminen im Landkreis wurden bereits erhöhte Vorsichtsmaßnahmen getroffen. Bei jedem Spender werde jetzt am Eingang die Körpertemperatur kontrolliert. Die Ansteckungsgefahr sei aufgrund der hygienischen Standards ohnehin deutlich geringer als beispielsweise beim Einkaufen.

+++ Gesundheitsamt Kaiserslautern überlastet von Anrufen +++
12:45 Uhr

Das Gesundheitsamt des Kreises Kaiserslautern bittet Menschen, die sich im Testzentrum auf das Coronavirus haben testen lassen, nicht beim Amt wegen des Ergebnisses anzurufen. Der Kreisbeigeordnete Peter Schmidt (FWG) sagte, zurzeit sei das Labor in Kaiserslautern überlastet. Außerdem würden die Ergebnisse an die Hausärzte weiter geleitet. Nur im Falle eines positiven Tests würde sich das Gesundheitsamt bei den Betroffenen melden. Nach Angaben von Schmidt sind die Telefonleitungen des Gesundheitsamtes zurzeit überlastet.

+++ So bestimmt das Coronavirus das Leben in der Westpfalz +++
12:30 Uhr

Schlangen vor Apotheken und Drogerien. Leere Fußgängerzonen, aber auch Menschen, die in Cafés sitzen und Kuchen essen. Das Leben der Westpfälzer mit dem Coronavirus:

Leere Innenstädte, geschlossene Spielplätze So bestimmt das Coronavirus das Leben in der Westpfalz

Selbstbedienungsautomat gefüllt mit Wurst (Foto: SWR)
Ein Metzger in Kaiserslautern bietet seine Waren jetzt in einem Automaten an. Bild in Detailansicht öffnen
Frikadellen, Fleischwurst und Co. sind rund um die Uhr verfügbar. Bild in Detailansicht öffnen
Vor vielen Apotheken im Land bilden sich immer wieder Schlangen, so wie hier vor der Zweibrücker Schloss-Apotheke. Bild in Detailansicht öffnen
Andere Apotheken bedienen ihre Kunden nur noch am Fenster bzw. Nachtschalter. Im Bild ist die Sonnen-Apotheke in Zweibrücken. Bild in Detailansicht öffnen
Auch vor dieser Zweibrücker Drogerie stehen die Menschen an. Bild in Detailansicht öffnen
Der Wochenmarkt in Zweibrücken hatte am Freitag geöffnet. Bild in Detailansicht öffnen
In der Innenstadt von Zweibrücken sind zurzeit kaum noch Menschen unterwegs. In diesem Café sitzen dennoch einige ältere Menschen und trinken Kaffee oder essen Kuchen. Bild in Detailansicht öffnen
Auch in der Kaiserslauterer Fußgängerzone sind nur wenige Menschen unterwegs. Bild in Detailansicht öffnen
Die meisten Geschäfte in der Innenstadt von Kaiserslautern haben geschlossen. Bild in Detailansicht öffnen
Ein Paketbote in der Kaiserslauterer Innenstadt arbeitet mit Handschuhen und Mundschutz. Bild in Detailansicht öffnen
Ein Optiker in Kaiserslautern stellt seinen Kunden Taschentücher und Hygienehandgel zur Verfügung. Bild in Detailansicht öffnen
Eine Mitarbeiterin eines Eiscafés in Kaiserslautern misst mit einem Maßband den vorgeschriebenen Abstand zwischen den Tischen. Bild in Detailansicht öffnen
In der Innenstadt von Zweibrücken ist zurzeit wenig los. Bild in Detailansicht öffnen
Überall im Land bleiben die Spielplätze vorerst geschlossen, so wie hier am Goetheplatz in Zweibrücken. Bild in Detailansicht öffnen
Im Outlet in Zweibrücken hatten einige Geschäfte am Mittwoch noch geöffnet. Nach Angaben des Center-Managements hatte die Anordnung der Stadt, dass viele Geschäfte schließen müssen, am Mittwoch noch keine Gültigkeit. Laut Satzung der Stadt hätten solche Anordnungen erst einen Tag nach Veröffentlichung in den Tageszeitungen Bestand. Aber ab sofort seien alle Geschäfte im Outlet geschlossen. Bild in Detailansicht öffnen

+++ Diskussion um Geschäfts-Öffnungen im Outlet Zweibrücken +++
11:15 Uhr

Einige Geschäfte im Zweibrücker Outlet hatten am Mittwoch, trotz Anordnung des Landes, noch geöffnet. Das sorgte bei vielen Menschen für Unverständnis. Nach SWR-Informationen hatten die Geschäfte geöffnet, weil ihnen andernfalls eine Geldstrafe drohte. Weitere Einzelheiten finden Sie in unserem Artikel:

+++ Westpfälzer Kliniken bereiten sich auf Ansturm vor +++
11:00 Uhr

Die Krankenhäuser in der Westpfalz bereiten sich auf einen starken Anstieg der Corona-Infizierten vor. Der ärztliche Direktor der Nardini Kliniken in Landstuhl und Zweibrücken sagte, es herrsche momentan die Ruhe vor dem Sturm. Viele Mitarbeiter der Krankenhäuser seien nach Hause geschickt worden, weil nicht dringend notwendige Behandlungen abgesagt wurden. Die Mitarbeiter sollen einsatzbereit sein, wenn die Zahl der Corona-Infizierten deutlich zunimmt und dann auch einige schwerere Fälle im Krankenhaus behandelt werden. Genauso handhaben es die Krankenhäuser in Pirmasens und Rodalben und das Westpfalz-Klinikum an seinen Standorten in Kaiserslautern, Rockenhausen, Kirchheimbolanden und Kusel.

+++ Zugverbindungen werden deutlich eingeschränkt +++
9:30 Uhr

In der Westpfalz werden ab Montag deutlich weniger Züge unterwegs sein. Wie der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr mitteilt, reagieren die Unternehmen damit auf die Corona-Pandemie. Ziel der Einschränkungen sei es, ein stabiles Angebot für Bahnreisende in der Westpfalz aufrechtzuerhalten. Alle Verkehrsverbünde haben nach Angaben des Zweckverbands angekündigt, auf jeder Strecke mindestens eine Fahrt pro Stunde anzubieten. Es könne jedoch sein, dass einzelne Verbindungen bereits früher am Abend enden als üblich. Manche Linien werden auch gar nicht mehr angeboten, wie beispielsweise die Regionalexpress-Züge von Kaiserslautern nach Karlsruhe und Mainz. Um einen angemessenen Sitzabstand der Passagiere zu gewährleisten, werden die einzelnen Bahnen mit so vielen Wagen wie möglich fahren.

+++ 60 Infizierte in der Westpfalz +++
8:00 Uhr

Aktuell gibt es nach Angaben der Gesundheitsämter in der Westpfalz 60 Menschen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Davon leben 25 in Stadt und Kreis Kaiserslautern, 18 im Kreis Kusel, 13 im Donnersbergkreis und 4 in der Südwestpfalz. Die Ergebnisse der Abstriche aus den Testzentren wurden bislang noch nicht veröffentlicht.

+++ Flatten the curve - Analyse für den Südwesten +++
7:30 Uhr

Außergewöhnliche Maßnahmen sollen die Verbreitung des Coronavirus verlangsamen. Anfang April werden wir wissen, ob das gelingt. Vorerst wird die Zahl der Infizierten rasant ansteigen. Wir erklären warum.

+++ Corona-Testzentrum in Kirchheimbolanden +++
6:30 Uhr

Auch im Donnersbergkreis wird heute ein Testzentrum für Corona-Verdachtsfälle den Betrieb aufnehmen. Wie die Kreisverwaltung mitteilt, steht das Abstrichzentrum in Kirchheimbolanden. Die Behörde weist in diesem Zusammenhang nochmals daraufhin, dass die Tests ausschließlich bei Menschen mit Überweisung ihres Arztes vorgenommen werden. Damit gibt es nun insgesamt fünf Corona-Testcenter in der Westpfalz.

Donnerstag (19. März)

+++ Pirmasens sperrt Spielplätze +++
16:30 Uhr

Die Stadt Pirmasens hat alle Spiel-, Bolz- und Grillplätze gesperrt. Davon betroffen ist nach Angaben der Verwaltung auch die Skater-Anlage im Strecktalpark. Damit soll die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamt werden. Die Areale seien mit Absperrbändern versehen, umzäunte Anlagen seien abgeschlossen. Die Stadtverwaltung betont, dass Verstöße gegen die Anordnung eine strafbare Handlung sind, die mit einem Bußgeld von bis zu 25.000 Euro und mit einer Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren geahndet werden können.

+++ Bundeswehr bereitet sich auf Amtshilfe vor +++
15:00 Uhr

Die Bundeswehr hat viele Soldaten der Niederauerbach-Kaserne in Zweibrücken zum Schutz vor Corona nach Hause geschickt. So soll die Truppe einsatzfähig bleiben, falls das Virus in der Kaserne ausbricht. Ein Sprecher der Luftlandebrigade 1, zu der die Zweibrücker Fallschirmjäger gehören, hat mitgeteilt, dass alle Soldaten, die nicht zwingend in der Kaserne sein müssen, sich zu Hause bereithalten sollen. Aktuell bereite sich die Brigade mit Hauptsitz im Saarland darauf vor, zeitnah sogenannte "Amtshilfe für den zivilen Sektor" zu leisten. Das Saarland hat bereits Anträge auf Unterstützung durch die Bundeswehr gestellt – unter anderem bei der Durchführung von Corona-Tests. Möglich wäre auch, dass Militärmediziner an Krankenhäusern oder Testzentren eingesetzt werden oder die Bundeswehr Transporte von Material oder Kranken koordiniert und durchführt.

+++ Kranbauer Tadano schickt Mitarbeiter in Urlaub +++
14:30 Uhr

Der Kranbauer Tadano aus Zweibrücken schickt alle Mitarbeiter ab Montag in den Urlaub. Das Unternehmen will damit nach eigenen Angaben dazu beitragen, die Verbreitung des Coronavirus' zu verlangsamen. Die Mitarbeiter seien angehalten worden, sieben Tage Urlaub abzufeiern, ein Zwang bestehe aber nicht. Ab April werde es dann voraussichtlich Kurzarbeit geben. Nach Angaben eines Sprechers sei das voraussichtlich auch deshalb nötig, weil Lieferketten zusammenbrechen. Es sei beispielsweise absehbar, dass keine Motoren geliefert würden, weil Mercedes seine Werke stillgelegt hat. Tadano – ehemals Terex - ist mit 1.600 Mitarbeitern der größte Arbeitgeber in Zweibrücken.

Ein Blick auf das Tadano-Werk in Zweibrücken (Foto: SWR)
Ab Montag soll bei Tadano in Zweibrücken gähnende Leere herrschen - aus Schutz vor dem Coronavirus.

+++ Flashmob an Fenstern und Balkonen geplant +++
14:15 Uhr

Eine Bürgerbewegung hat die Menschen in der Westpfalz dazu aufgerufen, den Mitarbeitern des Gesundheitswesens für ihren Einsatz gegen das Coronavirus zu danken. Dafür sollen alle Menschen am Freitag (20.03.) um 12 Uhr an ihre Fenster und auf ihre Balkone gehen und Lärm machen. Sie sollen auf Töpfe klopfen, singen, klatschen oder schreien. Die Aktion findet in ganz Europa statt.

+++ Pirmasenser Stadtspitze in Isolation: Erste Corona-Erkrankung +++
14:00 Uhr

In Pirmasens ist nach Angaben der Stadt zum ersten Mal eine Person positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die betroffene Person befinde sich in häuslicher Quarantäne. Weil die Verwaltungsspitze um Oberbürgermeister Markus Zwick, Bürgermeister Michael Maas und dem Beigeordneten Denis Clauer (alle CDU) als Kontaktpersonen gelten, haben sie sich vorsorglich bis Ende März in häusliche Isolation begeben und ausnahmslos alle Termine abgesagt. Nach Angaben der Stadt hat keiner der drei Krankheitssymptome und der Stadtvorstand ist uneingeschränkt handlungsfähig. Notwendige Abstimmungen und Entscheidungen erfolgten per Videokonferenz.

+++ JVA Zweibrücken streicht Besuchszeiten +++
11:00 Uhr

Die JVA Zweibrücken hat die Besuchszeiten gestrichen. Damit folgt das Gefängnis einer Anordnung des Landesjustizministeriums. Erlaubt sind demnach nur noch wichtige Besuche, die nicht verschoben werden könnten, wie beispielsweise Gespräche mit Anwälten. Dabei sollen die Gesprächspartner nach Möglichkeit aber durch eine Scheibe getrennt werden. Damit Gefangene trotzdem mit ihren Angehörigen in Kontakt bleiben können, sollen verstärkt Telefonate und Videotelefonate erlaubt werden. Der Aufenthalte der Gefangenen im Hof sei für mindestens eine Stunde täglich weiterhin gestattet.

+++ Zweibrücker OB will Urlaub abbrechen +++
10:45 Uhr

Der Zweibrücker Oberbürgermeister Marold Wosnitza (SPD) will wegen der Coronakrise seinen Urlaub abbrechen. Das Stadtoberhaupt befindet sich seit Anfang März in Australien. Über Facebook teilte er mit, dass er versuche einen Rückflug zu bekommen.

+++ Zweibrücker Exerzierplatz weitestgehend gesperrt +++
10:30 Uhr

In der Zweibrücker Innenstadt ist der Exerzierplatz weitestgehend gesperrt worden. Die Stadt hat die Durchgangswege mit Bauzäunen versperrt. Für Fußgänger bedeutet das teilweise lange Umwege. Die Maßnahme soll die weitere Verbreitung des Coronavirus' verlangsamen. Auf dem Park gibt es Spiel- und Sportplätze sowie eine Skate-Anlage und zahlreiche Sportgeräte.

+++ Bildergalerie: So bestimmt Corona das Leben der Menschen +++
10:15 Uhr

Das Coronavirus hat das öffentliche Leben in der Westpfalz weitestgehend lahmgelegt. Nur noch wenige Geschäfte haben geöffnet. Wer arbeiten muss, versucht sich zu schützen.

Leere Innenstädte, geschlossene Spielplätze So bestimmt das Coronavirus das Leben in der Westpfalz

Selbstbedienungsautomat gefüllt mit Wurst (Foto: SWR)
Ein Metzger in Kaiserslautern bietet seine Waren jetzt in einem Automaten an. Bild in Detailansicht öffnen
Frikadellen, Fleischwurst und Co. sind rund um die Uhr verfügbar. Bild in Detailansicht öffnen
Vor vielen Apotheken im Land bilden sich immer wieder Schlangen, so wie hier vor der Zweibrücker Schloss-Apotheke. Bild in Detailansicht öffnen
Andere Apotheken bedienen ihre Kunden nur noch am Fenster bzw. Nachtschalter. Im Bild ist die Sonnen-Apotheke in Zweibrücken. Bild in Detailansicht öffnen
Auch vor dieser Zweibrücker Drogerie stehen die Menschen an. Bild in Detailansicht öffnen
Der Wochenmarkt in Zweibrücken hatte am Freitag geöffnet. Bild in Detailansicht öffnen
In der Innenstadt von Zweibrücken sind zurzeit kaum noch Menschen unterwegs. In diesem Café sitzen dennoch einige ältere Menschen und trinken Kaffee oder essen Kuchen. Bild in Detailansicht öffnen
Auch in der Kaiserslauterer Fußgängerzone sind nur wenige Menschen unterwegs. Bild in Detailansicht öffnen
Die meisten Geschäfte in der Innenstadt von Kaiserslautern haben geschlossen. Bild in Detailansicht öffnen
Ein Paketbote in der Kaiserslauterer Innenstadt arbeitet mit Handschuhen und Mundschutz. Bild in Detailansicht öffnen
Ein Optiker in Kaiserslautern stellt seinen Kunden Taschentücher und Hygienehandgel zur Verfügung. Bild in Detailansicht öffnen
Eine Mitarbeiterin eines Eiscafés in Kaiserslautern misst mit einem Maßband den vorgeschriebenen Abstand zwischen den Tischen. Bild in Detailansicht öffnen
In der Innenstadt von Zweibrücken ist zurzeit wenig los. Bild in Detailansicht öffnen
Überall im Land bleiben die Spielplätze vorerst geschlossen, so wie hier am Goetheplatz in Zweibrücken. Bild in Detailansicht öffnen
Im Outlet in Zweibrücken hatten einige Geschäfte am Mittwoch noch geöffnet. Nach Angaben des Center-Managements hatte die Anordnung der Stadt, dass viele Geschäfte schließen müssen, am Mittwoch noch keine Gültigkeit. Laut Satzung der Stadt hätten solche Anordnungen erst einen Tag nach Veröffentlichung in den Tageszeitungen Bestand. Aber ab sofort seien alle Geschäfte im Outlet geschlossen. Bild in Detailansicht öffnen

+++ SWR-Reporterin berichtet aus der Kaiserslauterer Innenstadt +++
9:30 Uhr

SWR-Reporterin Sina Weber berichtet über eine "merkwürdige Stimmung" am Mittwochnachmittag in der Kaiserslauterer Innenstadt. Die meisten Geschäfte sind geschlossen, dennoch sind viele Menschen in der Stadt unterwegs.

Dauer

+++ Weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens +++
7:30 Uhr

Das öffentliche Leben kommt wegen der vorbeugenden Maßnahmen gegen das Coronavirus immer weiter zum Erliegen. In vielen Verwaltungen in der Westpfalz sind Besuche nur noch mit Termin möglich. Die Stadt Kaiserslautern hat alle Spiel- und Bolzplätze gesperrt. Der Stadtpark wurde am Mittwochnachmittag von der Polizei mit Lautsprecherdurchsagen geräumt.

Heute in Kaiserslautern. Der Wahnsinn geht weiter https://t.co/ZjepsGQoTt

Auch der Wildpark Betzenberg wird für Besucher geschlossen. Die Versorgung der Tiere ist nach Angaben der Stadt gewährleistet. In Pirmasens fahren die Busse ab sofort nach Ferienfahrplan.

+++ Altenzentrum verschiebt Umzug +++
6:45 Uhr

Wegen der aktuellen Situation verschiebt sich der Umzug des Caritas-Altenzentrums Maria Rosenberg in Waldfischbach-Burgalben. Die 43 Bewohner sollten eigentlich Anfang April in das neue Altenzentrum nach Landstuhl umziehen. Das Haus Maria Rosenberg sollte schließen. Wie die Caritas mitteilt, wäre so ein Umzug in der aktuellen Situation für die Bewohner aber unverantwortlich. Deshalb laufe der Betrieb nun vorerst weiter.

+++ Aktuelle Zahl der Infizierten in der Westpfalz +++
6:30 Uhr

In der Westpfalz sind zurzeit 58 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Anzahl der Infizierten teilt sich wie folgt auf: In Stadt und Kreis Kaiserslautern sind es 25, im Kreis Kusel 18, im Donnersbergkreis 12 und in der Südwestpfalz wurde das Virus bei drei Menschen festgestellt.

Mittwoch (18. März)

+++ Zahl der Infektionen in Stadt und Kreis KL steigt weiter +++
17:15 Uhr

Die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Menschen in Stadt und Kreis Kaiserslautern ist auf von 22 auf 25 gestiegen. Nach Angaben der Kreisverwaltung leben 14 infizierte Personen im Landkreis und elf in der Stadt Kaiserslautern. Alle stünden unter häuslicher Quarantäne.

+++ Großer Andrang bei Corona-Testzentrum in KL-Erfenbach +++
15:00 Uhr

Direkt nach Inbetriebnahme des Corona-Testzentrums in Kaiserslautern-Erfenbach herrschte großer Andrang. Es bildete sich eine Schlange mit rund 200 Autos.

eine lange Autoschlange (Foto: SWR)

Peter Kiefer (FWG), Beigeordneter der Stadt Kaiserslautern: "Damit habe ich nicht gerechnet, ich bin völlig erschlagen. Ich befürchte, dass viele Leute dabei sind, die keine Überweisung haben." Wichtig: In den Zentren werden nur die Patienten getestet, die vorher von einem Hausarzt begutachtet wurden. Wenn dieser den Verdacht hat, der Patient könnte mit dem Virus infiziert sein, schickt er ihn in das Testzentrum.

Bei einem Mann wird in seinem Auto ein Abstrich vorgenommen. (Foto: SWR)
Bei einem Mann wird in seinem Auto ein Abstrich vorgenommen.

+++ VG Baumholder setzt mobile Fieberambulanz ein +++
14:00 Uhr

Die Verbandsgemeinde Baumholder wird bei den Untersuchungen zum Coronavirus von einer sogenannten Fieberambulanz versorgt. Der Landkreis Birkenfeld, zu dem Baumholder gehört, hat im Rahmen eines Modellprojektes zwei Fahrzeuge des Sanitätsdienstes mit Corona-Tests ausgestattet. Die Teams seien im gesamten Kreis unterwegs, um bei Corona-Verdachtsfällen die Abstriche einzusammeln. Damit erspare man den Bürgern die Fahrt zu einem weit entfernten Testcenter und vermeide gleichzeitig den Andrang in den Kliniken. Bei Bedarf könne die Fieberambulanz um zwei weitere Fahrzeuge samt Personal erweitert werden.

+++ Krankenhäuser wollen Personal im Ruhestand kontaktieren +++
11:45 Uhr

Bereits vor einigen Tagen gab es den Appell von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), dass Krankenhäuser Ärzte und Pfleger aus dem Ruhestand aktivieren sollen. Sowohl das Nardini Klinikum, als auch das Westpfalz-Klinikum haben nach eigenen Angaben bereits Telefonlisten ehemaliger Angestellter rausgesucht und angefangen, sie anzurufen. Die Hilfsbereitschaft sei sehr groß. Noch könne man den Klinikbetrieb aber mit dem vorhandenen Personal bewältigen.

+++ Westpfalz-Klinikum schränkt Besuche weiter ein +++
11:30 Uhr

Auch das Westpfalz-Klinikum in Kaiserslautern, Kusel, Rockenhausen und Kirchheimbolanden hat seine Besuchsregeln verschärft. Dort sind Besuche auf der Intensivstation und bei Risikopatienten untersagt worden.

+++ Karte: Coronavirus im Südwesten +++
11:15 Uhr

Wie breitet sich das Coronavirus im Südwesten aus? Wir zeigen Ihnen auf einer Karte, in welcher Region wie viele Fälle registriert worden sind:

+++ Keine Besuche mehr am Nardini Klinikum +++
10:10 Uhr

Das Nardini Klinikum hat seine Standorte in Zweibrücken und Landstuhl komplett für Besucher geschlossen. Nach Angaben eines Sprechers sind nur noch die Haupteingänge geöffnet und Mitarbeiter werden kontrollieren, wer die Klinik betritt. Es sei aber beispielsweise noch möglich, persönliche Gegenstände für Patienten abzugeben. Danach müssten Besucher das Krankenhaus aber direkt wieder verlassen.

+++ Kliniken rüsten sich für Corona-Pandemie +++
9:45 Uhr

Die Krankenhäuser in der Westpfalz bereiten sich intensiv auf einen Anstieg der Corona-Patienten vor. Die Landesregierung hatte gestern angekündigt, die Zahl der Intensivbetten verdoppeln zu wollen. Das Westpfalz-Klinikum in Kaiserslautern verfügt aktuell über 50 Intensivbetten. Etwa 30 davon können als Beatmungsbetten genutzt werden. Nach Angaben eines Krankenhaussprechers sei es bei dringendem Bedarf auch möglich, die Bettenzahl zu erhöhen. Das Klinikum hat außerdem bereits weitere Beatmungsgeräte bestellt, um auf einen Anstieg der Corona-Fälle reagieren zu können. Weitere rund 30 Intensivplätze verteilen sich auf die Krankenhäuser in Landstuhl, Pirmasens und Zweibrücken.

+++ Corona-Testzentren gehen in Betrieb +++
7:40 Uhr

In Stadt und Kreis Kaiserslautern werden die sogenannten Testzentren für das Coronavirus in Betrieb genommen. Sie sollen die Arztpraxen entlasten. Eines dieser Testzentren steht an der künftigen Rettungswache in Schwedelbach, das andere auf dem Gelände des Wertstoffhofes in Kaiserslautern-Erfenbach. Weitere Informationen finden sie in unserem Artikel.

Dienstag (17. März)

+++ Kurzarbeit beim FCK - Verein setzt Trainingsbetrieb aus +++
18:00 Uhr

Der 1. FC Kaiserslautern hat für alle Mitarbeiter und damit auch für die Spieler der ersten Mannschaft Kurzarbeit angekündigt. Wegen der Coronakrise ruht der Spielbetrieb der 3. Liga bis Ende April. FCK-Geschäftsführer Voigt sagte, der FCK werde in den nächsten Wochen auf Sparflamme laufen. Sportdirektor Notzon wies darauf hin, dass es in den nächsten Wochen keine gemeinsamen Trainingseinheiten der Mannschaft gebe. Bis zum 19. April sei der Trainingsbetrieb ausgesetzt. Die Spieler würden einzeln abgestimmte Trainingseinheiten erhalten.

+++ Telefonseelsorge hat mehr Anrufe wegen Corona +++
16:15 Uhr

Die Telefonseelsorge Pfalz mit Sitz in Kaiserslautern verzeichnet zurzeit mehr Anrufe als sonst. Wie die Leiterin der Einrichtung mitteilt, dreht sich fast ein Drittel der Anrufe um die Corona-Krise. Viele Anruferinnen und Anrufer zwischen 50 und 70 Jahren seien durch die Flut der Nachrichten verunsichert. Die unter 40- und über 80-Jährigen dagegen hätten vor allem Angst vor Vereinsamung, da viele von ihnen alleine lebten. Sie seien dankbar, überhaupt mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Telefonseelsorge sprechen zu können. Die Telefonseelsorge ist auch über E-Mail und Internetchats rund um die Uhr, anonym und kostenlos zu erreichen.

0800-111 0 111 / 0800- 111 0 222

Nummern der Telefonseelsorge

+++ Polizei: Betrüger nutzen Angst vor Corona schamlos aus +++
15:20 Uhr

Die Polizei warnt vor Betrügern, die mit der Angst vor dem Coronavirus Kasse machen wollen. Sie böten im Internet unter anderem Atemschutzmasken und Desinfektionsmittel zu hohen Preisen an. Die Polizei in Kaiserslautern berichtet von zwei Fällen aus der Stadt und dem Landkreis, bei denen Betrugsopfer online unter anderem Desinfektionsmittel und Atemmasken bestellt, aber nie bekommen hätten. Nach Angaben der Polizei kassieren die Täter oft das Geld ab, ohne Artikel zu liefern. In einigen Fällen würden sogar Kopien realer Online-Shops erstellt, um den "Opfern da Geld aus der Tasche zu ziehen". Wie Sie sich vor Betrug im Internet schützen können, erklärt die Polizei hier.

+++ Alles zum Coronavirus im Südwesten +++
15:15 Uhr

Wie viele Fälle gibt es? Was unternimmt die Politik und wie kann man sich schützen? All diese Fragen beantworten wir auf unserer Übersichtsseite.

+++ Mall in Kaiserslautern bleibt teilweise geöffnet +++
14:15 Uhr

Ein Großteil der Geschäfte im Kaiserslauterer Einkaufszentrum "K in Lautern" bleibt wegen des Coronavirus' ab Mittwoch geschlossen. Wie eine Sprecherin mitteilte, dürfen jedoch ein Drogeriemarkt, eine Apotheke und Lebensmittelgeschäfte wie Bäckereien und Metzgereien öffnen. Ob die Läden tatsächlich öffnen, würden die Filialen allerdings selbst entscheiden. Das Kaiserslauterer Einkaufszentrum empfiehlt, sich nur kurz in den geöffneten Geschäften aufzuhalten. Gestern hatten Bund und Länder beschlossen, die meisten öffentlichen Einrichtungen zu schließen. Damit soll verhindert werden, dass sich das Corona-Virus weiter ausbreitet.

+++ Weiterer Infizierter im Kreis Südwestpfalz +++
14:00 Uhr

Im Bereich der Verbandsgemeinde Dahner Felsenland hat sich nach Angaben eines Sprechers eine Person mit dem Coronavirus infiziert. Damit gibt es in Südwestpfalz zwei Corona-Fälle. In der gesamten Westpfalz sind es 46.

+++ Handwerksbetriebe haben Zukunftsängste +++
12:50 Uhr

Wie die Handwerkskammer der Pfalz mitteilt, melden täglich Betriebe, dass sie Umsatzeinbußen haben. Erste Kunden würden Aufträge stornieren oder verschieben. Viele Friseure oder Kosmetiker hätten trotz hoher Hygienestandards so gut wie keine Kundschaft. Fliesenleger hätten beispielsweise das Problem, dass sie lange auf ihre Materialien warten müssten. Die Rohstoffe kämen oft aus Corona-Risikogebieten wie Italien. Die Handwerkskammer der Pfalz befürchtet, dass viele Firmen nachhaltig geschädigt werden. Man setze sich deshalb bei der Politik für finanzielle Hilfen ein, um die wirtschaftliche Krise bei Handwerksbetrieben abzumildern.

+++ Gesundheitsämter bekommen mehr Personal +++
12:15 Uhr

Neben dem Gesundheitsamt Kaiserslautern bekommen auch die Gesundheitsämter der Kreise Kusel und Südwestpfalz vorübergehend mehr Personal. Weiter Infos dazu finden Sie in unserem Artikel.

+++ Anlagen wie Gärten und Zoo öffnen nicht +++
10:00 Uhr

In der Westpfalz bleiben viele Anlagen wie die Gartenschau in Kaiserslautern oder der Zweibrücker Rosengarten geschlossen. Die Saisoneröffnungen werden wohl auf unbestimmte Zeit verschoben. Der Landkreis Kaiserslautern hat zwar noch keine endgültige Entscheidung gefällt, jedoch geht der Kreisbeigeordnete Peter Schmidt (FWG) davon aus, dass die Gartenschau zum 1. April nicht geöffnet wird. Der Zoo im Stadtteil Siegelbach könnte in Kürze geschlossen werden. Der Japanische Garten schreibt auf seiner Homepage, dass der Park im April wie geplant eröffnet werden soll. Der reguläre Besuch sei nicht eingeschränkt, allerdings fallen alle Sonderveranstaltungen bis auf Weiteres aus. Die Saison im Rosengarten in Zweibrücken wäre ursprünglich Ende März gestartet.

+++ Tierheim Kaiserslautern bleibt geschlossen +++
8:30 Uhr

Das Tierheim in Kaiserslautern bleibt bis auf Weiteres für den Besucherverkehr geschlossen. Wer ein Tier aus dem Tierheim holen möchte, kann telefonisch einen Besuchstermin ausmachen. Die Leiterin Anne Knauber sagte, das Tierheim müsse zum Schutz der Besucher und der Mitarbeiter geschlossen bleiben. Die Hundeschulkurse liefen weiter, weil sie nur mit wenigen Teilnehmern stattfinden. Neue Kurse würden aber vorerst nicht angeboten.

+++ Mehr Infizierte in Stadt und Landkreis KL +++
8:00 Uhr

In Stadt und Kreis Kaiserslautern gibt es zurzeit 22 Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert sind. Allen Infizierten geht es nach Auskunft des Kreisbeigeordneten Peter Schmidt (FWG) gut, sie befinden sich zuhause in Quarantäne. Genauso wie die rund 180 Kontaktpersonen dieser Infizierten, die ebenfalls vom Gesundheitsamt überwacht werden.

+++ Gesundheitsamt passt Strukturen an +++
7:50 Uhr

Um den großen Arbeitsaufwand zu schaffen, hat das Gesundheitsamt Kaiserslautern nach Angaben des Kreisbeigeordneten Peter Schmidt (FWG) einige Aufgaben an andere Ämter abgetreten. So wird zum Beispiel der Aufbau der sogenannten Corona-Testzentren von den Ordnungsämtern organisiert. Außerdem wurden einige Mitarbeiter aus der Stadt- und Kreisverwaltung dem Gesundheitsamt unterstellt, um zum Beispiel Verwaltungsaufgaben zu übernehmen.

+++ OB Weichel appelliert an Mithilfe der Bevölkerung +++
7:40 Uhr

Nachdem auch das Land Rheinland-Pfalz angekündigt hat, unter anderem Spielplätze, Freizeitparks, Kinos, viele Geschäfte und Kneipen zu schließen, hat Kaiserslauterns Oberbürgermeister Klaus Weichel (SPD) an die Mithilfe der Bevölkerung appelliert. Jeder Einzelne sei gefragt, das Virus durch sein Handeln bestmöglich einzudämmen.

+++ Krankenhäuser schränken Besuchszeiten weiter ein +++
7:40 Uhr

Die Krankenhäuser in der Westpfalz schränken wegen der Corona-Pandemie ihre Besuchszeiten weiter ein. Das Städtische Krankenhaus in Pirmasens erlaubt beispielsweise nur noch eine Stunde am Tag den Besuch der Intensiv- und der Kinderstation. Pro Patient ist nur ein Besucher gestattet. Auch an allen Standorten des Westpfalz-Klinikums gilt: nur ein Besucher pro Tag und Patient.

+++ Verkehrsverbund stellt Fahrplan um +++
7:30 Uhr

Der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) hat angekündigt. bei allen Regionalbahnen- und Bussen nach und nach auf den Ferienfahrplan umzustellen. Man wolle damit trotz krankheitsbedingter Ausfälle ein ausgedünntes, aber verlässliches Grundangebot im öffentlichen Nahverkehr sicherstellen. Weitere Informationen sowie die Fahrplanauskunft finden Sie auf der Internetseite des VRN.

Montag (16. März)

+++ Die meisten Geschäfte im Land müssen schließen +++
16:30 Uhr

Im Kampf gegen das Coronavirus werden bundesweit Geschäfte und öffentliche Einrichtungen geschlossen, auch in Rheinland-Pfalz. Ausgenommen von den Schließungen sind zum Beispiel Lebensmittelgeschäfte, Apotheken, Banken und Tankstellen. Auch Kneipen, Sportstätten oder Spielplätze, Restaurants, Kinos und Museen müssen geschlossen werden. Weitere Infos dazu finden Sie hier.

+++ Opel-Werk in Kaiserslautern stellt Betrieb vorerst ein +++
16:00 Uhr

Das Opel-Werk in Kaiserslautern wird seine Produktion ab Mittwoch vorübergehend einstellen. Das hat ein Opel-Sprecher dem SWR auf Anfrage bestätigt. Die Mitarbeiter sollen das Komponentenwerk entsprechend vorbereiten und dann zum Mittwoch herunterfahren. Zuvor hatte die Opel-Mutter PSA angekündigt, wegen der Corona-Pandemie viele Werke in Europa zu schließen. Davon betroffen ist auch der Standort Rüsselsheim.

+++ Pfälzerwald-Verein schließt einige Hütten +++
14:40 Uhr

Wegen der Corona-Pandemie hat der Pfälzerwald-Verein (PWV) zahlreiche seiner Hütten im Land geschlossen. Eine Liste mit allen geschlossenen Hütten hat der Verein auf seiner Homepage veröffentlicht. Diese will der PWV nach eigenen Angaben fortlaufend aktualisieren.

+++ Zahl der Infizierten in Stadt und Landkreis KL steigt +++
14:15 Uhr

Die Kreisverwaltung Kaiserslautern hat mitgeteilt, dass mittlerweile 19 Personen in Stadt und Landkreis positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Elf von ihnen lebten demnach im Landkreis, acht in der Stadt Kaiserslautern. Alle stünden unter häuslicher Quarantäne.

+++ Keine ambulanten Corona-Tests mehr am Westpfalz-Klinikum +++
12:30 Uhr

Nach Angaben des Westpfalz-Klinikums sind ab sofort keine ambulanten Abstriche zur Corona-Verdachtsabklärung mehr möglich. Das gelte für alle vier Standorte des Westpfalz-Klinikums (Kaiserslautern, Kirchheimbolanden, Rockenhausen, Kusel). Bei stationären Aufnahmen seien auch weiterhin Tests möglich. Personen mit Krankheitssymptomen wie Husten, Fieber oder Atemnot sollen sich nach Angaben des Klinikums an die Hotline der Ärztlichen Bereitschaftsdienstzentrale unter 116117 wenden.

+++ Eingeschränkter Besucherverkehr bei Behörden +++
12:15 Uhr

Die meisten Stadt- und Verbandsgemeindeverwaltungen in der Westpfalz haben ihre Behörden weitestgehend für Publikumsverkehr geschlossen, bzw. angekündigt, das ab morgen zu tun. Darunter zum Beispiel Kaiserslautern, Pirmasens, Rodalben und Winnweiler. Besuche sind in den meisten Fällen nur nach vorheriger, telefonischer Absprache möglich. Bürger werden ausdrücklich darum gebeten, sich bei Fragen telefonisch an ihre Verwaltungen zu wenden.

+++ Erster Corona-Fall im Landkreis Südwestpfalz +++
10:50 Uhr

Auch im Landkreis Südwestpfalz gibt es jetzt den ersten bestätigten Corona-Fall. Nach Angaben des Kreises handelt es sich um eine Person, die aus dem Ski-Urlaub in Ischgl zurückgekehrt war. Die Person befinde sich gemeinsam mit ihrer Familie in häuslicher Quarantäne. Auch für die ermittelten Kontaktpersonen sei Quarantäne angeordnet worden.

+++ Pirmasens streicht Ferienprogramm +++
10:25 Uhr

Die Stadt Pirmasens teilt mit, dass ausnahmslos alle Veranstaltungen, die im Rahmen des Oster-Ferienprogramms geplant waren, entfallen. Bereits geleistete Zahlungen sollen zeitnah erstattet werden. Weitere Informationen gibt es unter 06331/877-177 und -246.

+++ Kostenloser Internetzugang für Schüler +++
10:30 Uhr

Die Initiative "Freifunk Westpfalz" will dabei helfen, dass alle Schüler, die durch den Schulausfall zu Hause lernen müssen, einen ausreichenden Internetzugang haben. Dazu will die Initiative nach eigenen Angaben kostenlos Router zur Verfügung stellen. So könnten beispielsweise Nachbarn ihren Internetanschluss teilen.

+++ Volkshochschulen stellen Kursbetrieb ein +++
10:15 Uhr

Die beiden Volkshochschulen in Pirmasens und Kaiserslautern haben den Kursbetrieb bis einschließlich 19. April eingestellt. Auch Vorträge und sonstige Veranstaltungen in den Räumlichkeiten der Volkshochschulen sind abgesagt. "Wir sind aktuell darum bemüht zu klären, ob und wenn ja, wie Teilnehmerinnen und Teilnehmern für bereits bezahlte Kursgebühren und Dozierende für die ausgefallenen Seminare entschädigt werden können", erklärte der Pirmasenser Beigeordnete Denis Clauer.

+++ TU Kaiserslautern verschiebt Prüfungen +++
9:40 Uhr

Die Technische Universität Kaiserslautern hat nach eigenen Angaben bis auf Weiteres alle schriftlichen Präsenzprüfungen verschoben. In den kommenden Tagen werde nach Möglichkeiten gesucht, die Prüfungen unter geänderten Rahmenbedingungen stattfinden zu lassen. Auch alle Präsenzveranstaltungen werden abgesagt.

+++ Grenzkontrollen zu Frankreich beginnen +++
8:00 Uhr

Wegen der Corona-Epidemie haben am Morgen unter anderem in der Südwestpfalz die Grenzkontrollen zu Frankreich begonnen. Die Bundespolizei überprüft beispielsweise bei Hornbach, ob das Einreiseverbot eingehalten wird. Dabei wird unter anderem nach Menschen gesucht, die einen kranken Eindruck machen. Mit den Maßnahmen soll die Ausbreitung des Coronavirus' weiter eingedämmt werden. Das Elsass gilt seit vergangener Woche als Corona-Risikogebiet.

+++ Fünf weitere Corona-Fälle im Donnersbergkreis +++
6:55 Uhr

Im Donnersbergkreis gibt es neben den beiden bekannten Corona-Fällen fünf weitere Infizierte. Damit sind es nun sieben Fälle. Wie die Kreisverwaltung mitteilt, waren die fünf neuen Infizierten als Reisegruppe in Österreich. Weil alle Mitglieder nach ihrer Rückkehr grippeähnliche Symptome hatten, hätten sie sich testen lassen. Alle Infizierten seien in häuslicher Quarantäne. Auch im Kreis Kusel gibt es einen weiteren Corona-Fall. Mit dem neuen Fall gibt es im Kreis Kusel nun 14 Infizierte. In der Westpfalz gibt es zurzeit insgesamt 36 Corona-Fälle.

+++ Stadtratssitzungen in der Westpfalz abgesagt +++
6:04 Uhr

Die heutigen Sitzungen der Stadträte in Kaiserslautern und Pirmasens sind abgesagt. Beide Städte teilten im Internet mit: Die Entscheidung sei vor dem Hintergrund gefallen, dass das Land wegen der Corona-Pandemie grundsätzlich Veranstaltungen mit mehr als 75 Teilnehmern untersagt habe. Kaiserslautern prüft, eine Ferienkommission einzurichten, die dringende Beschlüsse fassen soll. Pirmasens kündigte an, dass die Verwaltungsspitze über das kommende Vorgehen noch beraten werde.

Sonntag (15. März)

+++ Erster Fall auf Airbase Ramstein +++
10:15 Uhr

Das US-Militär auf der Airbase Ramstein hat einen ersten bestätigten Corona-Fall. Eine Zivilbeschäftigte sei positiv getestet worden. Auch eine Angestellte des benachbarten US-Hospitals in Landstuhl habe sich mit dem Virus infiziert. Sie befinde sich zusammen mit ihrer Familie zu Hause in Quarantäne.

Samstag (14. März)

+++ 115 Schüler in Zweibrücken sollen vorsorglich Zuhause bleiben +++
13:45 Uhr

Die Stadt Zweibrücken empfiehlt 115 Schülern, nach einer Skifreizeit vorsorglich zu Hause zu bleiben. Eine angeordnete häusliche Quarantäne gibt es jedoch nicht. Das hat die Stadtverwaltung mitgeteilt. Die Schüler waren bis vor einigen Tagen in Tirol. Die Region gilt seit Samstag als Risikogebiet, dort haben sich bisher 204 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Auf welche Zweibrücker Schule die Kinder und Jugendlichen gehen, sagte die Stadtverwaltung nicht. Auch über deren Gesundheitszustand ist nichts bekannt. Zuerst hatte der SWR berichtet, dass es sich um eine angeordnete häusliche Quarantäne für die Schüler handelt.

+++ Betrüger nutzen Angst vor Coronavirus +++
11:30 Uhr

Offenbar gibt es erste Betrüger, die die Angst der Menschen vor dem Coronavirus ausnutzen wollen. Ein 71-Jähriger aus Hochspeyer wollte über das Internet zehn Atemschutzmasken für rund 100 Euro kaufen. Nachdem auch nach mehreren Nachfragen seitens des Seniors keine Ware geliefert wurde, erstattete er Anzeige. Die Polizei warnt davor, solche Masken zu unseriösen Preisen zu bestellen.

+++ Blutspenden in der Westpfalz gehen wegen Coronakrise zurück +++
10:15 Uhr

Durch den Coronavirus kommt es derzeit offenbar zu Engpässen bei Blutspenden. In der Blutspendezentrale am Westpfalz-Klinikum in Kaiserslautern werden im Moment bis zu 50 Prozent weniger Spenden verzeichnet. Die Experten rechnen damit, dass die Lage in rund sechs Wochen dramatisch wird, weil dann die Bestände weitgehend aufgebraucht sind und die Blutkonserven nur begrenzt haltbar sind.

Dauer
Sendedatum
Sendezeit
19:30 Uhr
Sender
SWR Fernsehen RP

+++ Militärübung Defender Europe 20 unterbrochen +++
10:00 Uhr

Das Coronavirus hat auch Auswirkungen auf die große Militärübung "Defender Europe 20", die von Kaiserslautern aus koordiniert wird. Sie wird nach Angaben der Bundeswehr unterbrochen. Derzeit würden keine weiteren Soldaten aus den USA eingeflogen. Bei "Defender Europe 20" sollte geübt werden, wie 20.000 US-Soldaten möglichst schnell nach Europa verlegt werden können.

+++ Kommunen in der Westpfalz bekommen Testzentren für Coronavirus +++
08:35 Uhr

Nach Kaiserslautern soll nun auch Zweibrücken ein Testzentrum für das Coronavirus bekommen. Zurzeit laufen die letzten Vorbereitungen, das Zentrum soll am Montag den Betrieb aufnehmen. Dort können Patienten getestet werden, bei denen der Hausarzt den Verdacht auf Coronavirus äußert. Das Zentrum steht auf dem Parkplatz des Nardini-Klinikums. In Kaiserslautern soll bis Mittwoch ein Testzentrum im Stadtteil Erfenbach einsatzbereit sein.

Coronavirus Testzentrum Zweibrücken (Foto: SWR)
In Zweibrücken steht das Testzentrum auf dem Parkplatz des Nardini-Klinikums.

+++ Künstler und Gaststättenbetreiber fürchten um ihre Existenz +++
07:30 Uhr

Gaststätten und Künstler in der Westpfalz fürchten wegen des Coronavirus um ihre Existenz. Nach Angaben des Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) melden rund 70 Prozent der Betriebe in der Westpfalz massive Umsatzeinbußen. Der Dehoga Rheinland-Pfalz fordert deshalb schnelle und unbürokratische Hilfe von Bund und Land. Die Absage von Veranstaltungen mit über 75 Teilnehmern trifft auch die Künstler in der Westpfalz. Richard Müller, der Geschäftsführer der Kammgarn Kaiserslautern, fürchtet um die Existenzen vieler Künstler.

Dauer

+++ Pirmasens will Kinderbetreuung in Notfällen sicherstellen +++
05:55 Uhr

Die Stadt Pirmasens will bis Mitte kommender Woche ein Konzept erstellen, wie eine Notfall-Betreuung von Kindern aussehen könnte. Wahrscheinlich würden an zwei Standorten kleine Betreuungsgruppen eingerichtet. Diese Plätze seien ausschließlich für Eltern, die in sogenannten systemkritischen Berufen arbeiteten - also Krankenhauspersonal, Ärzte oder bei Hilfsorganisationen.

Freitag (13. März)

+++ Neun weitere Corona-Infizierte im Kreis Kusel +++
19:30 Uhr

Der Kreis Kusel hat neun weitere Corona-Infizierte. Wie Landrat Rubly mitteilt, hätten auch diese neun Menschen Urlaub in Österreich gemacht. Sie seien alle zuhause in Quarantäne. Auch hier würden nun Kontaktpersonen gesucht, um sie auf das Virus zu testen. Insgesamt gibt es im Kreis Kusel jetzt 13 Corona-Fälle.

+++ Drei neue Corona-Fälle im Kreis Kusel +++
19:07 Uhr

Im Kreis Kusel gibt es drei neue Corona-Fälle. Wie der Kreis mitteilt, sind ein junger Mann und ein Ehepaar mit dem Virus infiziert. Sie seien alle auf Skiurlaub in Österreich gewesen und seit Mitte der Woche in häuslicher Quarantäne. Der Kreis sei dabei Menschen zu ermitteln, die mit den drei Infizierten Kontakt hatten.

+++ Westpfalz-Klinikum sagt geplante Behandlungen ab +++
18:50 Uhr

Das Westpfalz-Klinikum hat wegen des Coronavirus bis auf Weiteres alle geplanten Behandlungen abgesagt. Das betreffe ambulante und stationäre Behandlungen. Die Versorgung von Notfällen sei sichergestellt. Außerdem habe das Klinikum entschieden die Regeln für Besucher einzuschränken. Somit ist ab sofort nur noch ein Besucher pro Patient und Tag erlaubt. Die Maßnahmen gelten für alle Standorte des Westpfalz-Klinikums in Kaiserslautern, Kirchheimbolanden, Kusel und Rockenhausen.

+++ Keine Fußballspiele im Amateurbereich +++
16:10 Uhr

Bis zum 31. März wird es im Amateurfußball in der Pfalz keine Spiele geben. Das hat der Südwestdeutsche Fußballverband entschieden. Betroffen sind alle Senioren-, Aktiven- und Jugendklassen. Außerdem hat der Südwestdeutsche Fußballverband den Vereinen empfohlen, zumindest zu prüfen, ob sie auch den Trainingsbetrieb einstellen.

+++ Veranstaltungen auch in der Südwestpfalz abgesagt +++
15:15 Uhr

Die Städte Pirmasens, Zweibrücken und der Kreis Südwestpfalz sagen alle ihre Veranstaltungen wegen des Coronavirus ab. Davon sind auch kleinere Veranstaltungen wie Lesungen, Konzerte und Theateraufführungen betroffen. Die Regelung gilt vorerst bis zum 6. Juli. Das bedeutet, die Gedenkveranstaltung in Zweibrücken zum Ende des Zweiten Weltkriegs vor 75 Jahren morgen fällt aus. In Zweibrücken und im Kreis sollen in den kommenden Tagen Fieberambulanzen eingerichtet werden, in denen Menschen auf das Virus getestet werden. Damit sollen Hausärzte und Krankenhäuser entlastet werden.

Blick auf zentralen Platz Exe in Pirmasens mit Stahlskulptur (Foto: SWR)
Das öffentliche Leben wird auch in Pirmasens stark eingeschränkt.

+++ Pfalzbibliothek ist geschlossen +++
14:45 Uhr

Die Pfalzbibliothek in Kaiserslautern bleibt bis auf Weiteres wegen des Coronavirus geschlossen. Die Bibliothek bleibe besetzt und telefonisch erreichbar. Wer Bücher zurückgeben möchte oder schon geliehene Bücher abholen möchte, könne dies über den hinteren Hofzugang machen.

+++ Keine Gottesdienste im Bistum Speyer +++
14:15 Uhr

Das Bistum Speyer hat bis auf Weiteres sämtliche Gottesdienste in der Westpfalz abgesagt. Die Evangelische Kirche der Pfalz sieht bislang noch keinen Anlass, Gottesdienste wegen des Corona-Virus ausfallen zu lassen. Kirchenpräsident Christian Schad kündigte an, vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen, um das Infektionsrisiko auch in den Kirchen zu minimieren.

+++ Kaiserslautern soll mobiles Fiebertestzentrum bekommen +++
12:45 Uhr

Bis Mitte nächster Woche soll in Kaiserslautern ein Fiebertestzentrum eingerichtet werden. Der Beigeordnete der Stadt, Peter Kiefer (FWG), stellte in Aussicht, dass die mobile Einrichtung am Warmfreibad oder am Wertstoffhof Erfenbach installiert wird. Dort soll zu festgelegten Zeiten im Schnellverfahren ein Abstrich abgenommen werden. Die Testergebnisse sollen noch vor Ort zur Verfügung stehen.

+++ Busfahrer sollen besser geschützt werden +++
12:00 Uhr

Die Stadtwerke Kaiserslautern und die Stadtwerke Pirmasens Verkehrs GmbH haben die Corona-Schutzmaßnahmen in den Nahverkehrsbussen verschärft. So ist es nicht mehr möglich, Fahrkarten beim Busfahrer zu kaufen. Die vordere Tür soll geschlossen bleiben, um den Kontakt zum Fahrer so gering wie möglich zu halten. Trotz dieser Maßnahme gelte die Pflicht, einen gültigen Fahrschein zu zeigen. Wie die Stadtwerke mitteilen, soll mit den Maßnahmen das Infektionsrisiko verringert werden.

+++ Großveranstaltungen in und um Kaiserslautern abgesagt +++
11:15 Uhr

Große Veranstaltungen in der Stadt und im Kreis Kaiserslautern fallen wegen des Coronavirus bis zum 10. Juli aus. Bei einer Pressekonferenz hat die Stadt bekannt gegeben, dass die Regelung für alle Veranstaltungen gilt, zu denen mehr als 1.000 Besucher erwartet werden, beispielsweise das Altstadtfest in Kaiserslautern, die Maikerwe und die verkaufsoffenen Sonntage. Auch die Schwimmbäder in Kaiserslautern sind geschlossen, die Freibäder werden nicht öffnen.

Dauer
Sendedatum
Sendezeit
12:00 Uhr
Sender
SWR4 Radio Kaiserslautern

+++ Schulen sollen geschlossen werden +++
10:55 Uhr

Nach SWR-Informationen werden ab Montag Schulen und Kitas unter anderem in der Westpfalz geschlossen. Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat für den Nachmittag zu einer Sondersitzung des Kabinetts eingeladen, auf der der Beschluss fürs ganze Land gefasst werden soll. Die mündlichen Abiturprüfungen, die am Montag beginnen, sollen stattfinden. Zuvor hatten das Saarland, Bayern, Berlin und Niedersachsen bekanntgegeben, alle Schulen und Kitas ab Montag zu schließen.

+++ Airbase Ramstein trifft Sicherheitsmaßnahmen +++
10:30 Uhr

Die Airbase Ramstein hat Maßnahmen ergriffen, um US-Soldaten und ihre Familien vor dem Coronavirus zu schützen. Veranstaltungen auf dem Militärflughafen wurden abgesagt, Reisen in viele europäische Länder untersagt. Eine Sprecherin sagte, Mitarbeitern der Airbase, die außerhalb wohnen, sei es derzeit noch erlaubt zur Arbeit zu kommen. Bisher gebe es keinen Coronafall auf der Airbase.

Flugzeug auf der Air Base Ramstein (Foto: SWR)
Die USA haben Deutschland als Corona-Risikogebiet eingestuft - das hat Folgen für die Airbase Ramstein.

+++ Landmaschinenhersteller will Produktion drosseln +++
10:15 Uhr

Der Landmaschinenhersteller John Deere lässt in seinem Zweibrücker Werk seine französischen Mitarbeiter zu Hause. Während 35 Angestellte von zu Hause aus arbeiten können, fehlen über 90 technische Mitarbeiter in der Produktion, so ein Sprecher. Daher werde John Deere die Produktion von Mähdreschern und Feldhäckslern wahrscheinlich drosseln.

+++ Möglicherweise Schulunterricht per Internet +++
10:00 Uhr

Eine Realschule in Ramstein-Miesenbach hat die Schüler gebeten, ihre Schulbücher mit nach Hause zu nehmen, um ggf. zu Hause zu lernen - sollte ihre Schule wegen des Coronavirus geschlossen werden. Außerdem bereitet sich die Einrichtung nach eigenen Angaben darauf vor, allen Kindern einen Zugang zum Schulintranet einzurichten. So könnten auch per Internet Lerninhalte vermittelt werden.

+++ Gottesdienste sollen stattfinden +++
9:30 Uhr

Das Bistum Speyer und die Evangelische Landeskirche der Pfalz sehen derzeit noch keinen Anlass, die Messen wegen des Corona-Virus abzusagen. Allerdings werde geprüft, ob große Gottesdienste wie beispielsweise an Ostern auf zwei Andachten aufgeteilt werden, um die Zahl der Besucher zu verringern.

+++ Seniorenheim sehen sich gut gerüstet +++
9:15 Uhr

Die Senioren- und Pflegeheime in der Westpfalz haben auf die Corona-Krise reagiert: Wie die Einrichtungen mitteilen, gibt es bereits feste Hygienepläne, außerdem sollen Angehörige die Bewohner nicht besuchen, wenn sie grippeähnliche Symptome haben. Die Maßnahmen gelten unter anderem für Heime in Kaiserslautern, Rockenhausen, Pirmasens, Thaleischweiler-Fröschen und Contwig.

+++ Zahl der Infizierten steigt auf 13 +++
9:00 Uhr

In der Westpfalz gibt's sechs weitere Coronafälle. Nach Angaben der Kreisverwaltung Kaiserslautern waren fast alle Infizierten auf Skiurlaub in Österreich und Südtirol. Sie sind seit Mittwoch in häuslicher Quarantäne. Am Donnerstag wurde der erste Corona-Fall in Kusel bekannt, außerdem zwei Corona-Fälle im Donnersbergkreis. In der gesamten Westpfalz sind es jetzt 13.

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