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In der Westpfalz sind vier weitere Menschen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorben. Insgesamt 88 Menschen haben sich in der Region neu mit dem Virus angesteckt. Und vielerorts werden die Zweitimpfungen verschoben.

Freitag (22. Januar)

+++ vier weitere Menschen an Corona gestorben +++
06:50 Uhr

In der Westpfalz sind vier weitere Menschen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorben. Nach Angaben der Gesundheitsämter starb eine Seniorin aus dem Kreis Südwestpfalz, ein Mensch aus dem Kreis und zwei aus der Stadt Kaiserslautern. Nach Angaben des Landesuntersuchungsamtes haben sich innerhalb eines Tages 88 weitere Menschen in der Westpfalz mit dem Corona-Virus infiziert. Derweil werden mancherorts die Zweitimpfungen verschoben.

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Donnerstag (21. Januar)

+++ Mangel an Impfstoff - Termine werden verschoben +++
16:00 Uhr

Der Lieferengpass beim Corona-Impfstoff hat große Auswirkungen auf die Impfzentren in der Westpfalz. Generell gilt für die Impfzentren, dass alle Erstimpfungen ab kommenden Mittwoch um drei Wochen verschoben werden müssen. Termine für Erstimpfungen können erst wieder ab dem 17. Februar vergeben werden. Zweitimpfungen sollen weiter wie vereinbart vorgenommen werden. Im Kaiserslauterer Impfzentrum müssen wegen der Lieferengpässe beim Impfstoff fast 2.300 Impfungen verschoben werden, im Impfzentren in Pirmasens mehr als 1.000 und im Impfzentrum in Kirchheimbolanden etwa 1.200 Erstimpfungen. Die Erstimpfungen in den Alten- und Pflegeheimen sollen aber trotz des Lieferengpasses weiter fortgesetzt werden.

+++ Im Impfzentrum in Kaiserslautern wird gearbeitet +++
08:15 Uhr

Etwa 200 Menschen werden derzeit jeden Tag im Kaiserslauterer Impfzentrum geimpft. Das sind im Augenblick die Menschen, die zur ersten Impfgruppe gehören. Das sind u.a. Senioren über 80 und Mitarbeiter von Rettungsdiensten.

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+++ Vier weitere Tote in der Westpfalz +++
05:45 Uhr

In der Westpfalz sind innerhalb eines Tages nach Angaben der Gesundheitsämter vier weitere Menschen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorben. Drei davon kamen aus dem Kreis Südwestpfalz, einer aus dem Donnersbergkreis. Damit sind seit Beginn der Pandemie in der Westpfalz 262 Menschen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorben. Das Landesuntersuchungsamt hatte gestern mitgeteilt, dass sich 120 Menschen in der Region neu mit dem Virus angesteckt haben.

Mittwoch (20. Januar)

+++ Kreis Kusel in Corona-Warnstufe Orange +++
16:35 Uhr

Der Kreis Kusel ist in der Corona-Warnstufe orange. Nach Angaben des Landesuntersuchungsamtes liegt der Sieben-Tage-Inzidenzwert bei 47. Demgegenüber wird die Stadt Zweibrücken wieder in der Warnstufe Rot geführt. Hier stieg der Inzidenzwert knapp über den 50-er-Grenzwert. Insgesamt haben sich nach Angaben des Landesuntersuchungsamtes seit gestern 120 Menschen in der Westpfalz neu mit dem Corona-Virus angesteckt.

Dienstag (19. Januar)

+++ 63 neue Corona-Fälle in der Westpfalz +++
16:35 Uhr

Von Montag bis Dienstag haben sich in der Westpfalz 63 Menschen neu mit dem Corona-Virus angesteckt. Nach Angaben des Landesuntersuchungsamtes kommen die meisten davon aus dem Kreis Kaiserslautern. Den niedrigsten sogenannten Inzidenzwert hat immer noch die Stadt Zweibrücken mit 40,8. Der Kreis Kusel und der Kreis Südwestpfalz liegen nur noch knapp über dem Wert von 50.

+++ Corona-Zweitimpfungen im Kreis Kusel gehen weiter +++
10:50 Uhr

Im Kreis Kusel ist die zweite Corona-Impfphase erfolgreich angelaufen. Nach Angaben des Impfkoordinators des Kreises haben rund 150 Bewohner und Mitarbeiter des Zoar Alten- und Pflegeheims in Kusel ihre zweite Impfdosis gegen das Corona-Virus bekommen. Alles sei nach Plan verlaufen. Morgen sollen knapp 90 Personen in Lauterecken ihre Zweitdosis von den mobilem Impfteams erhalten. Und am Samstag werden Mitarbeiter von Rettungsdiensten und ambulanten Pflegediensten im Impfzentrum zum zweiten Mal geimpft. Die Zweitimpfung im Altenheim in Schönenberg-Kübelberg wurde auf kommende Woche verschoben.

+++ Tierparks und Zoos in der Westpfalz leiden unter Corona-Pandemie +++
10:00 Uhr

Die Corona-Krise trifft auch die Tierparks und Zoos in der Westpfalz. Durch den Lockdown fehlen ihnen zum Teil überlebenswichtige Einnahmen.

Kaiserslautern

Keine Einnahmen Tierparks und Zoos in der Westpfalz durch Corona-Krise in Not

Die Tierparks und Zoos in der Westpfalz leiden unter der Corona-Krise. Durch den Lockdown fehlen ihnen zum Teil überlebenswichtige Einnahmen.  mehr...

Am Mittag SWR4 Radio Kaiserslautern

+++ Sieben Menschen sterben seit Sonntag an Corona +++
07:30 Uhr

In der Westpfalz sind am Sonntag und Montag sieben Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. Das melden die Gesundheitsämter. Einen Todesfall gab es im Kreis Kaiserslautern und je zwei Fälle in der Stadt Kaiserslautern, dem Donnersbergkreis und dem Kreis Südwestpfalz. Wie der Kreis Südwestpfalz mitteilt, handelt es sich bei den Toten um einen Mann und eine Frau, die in Seniorenheimen in Pirmasens und Rodalben gewohnt haben. Die anderen Behörden haben keine weiteren Angaben zu den Verstorbenen gemacht.

Montag (18. Januar)

+++ Fachklinik in Baumholder geschlossen +++
16:30 Uhr

Die geriatrische Fachklinik in Baumholder ist vorübergehend geschlossen. Grund ist nach Angaben des Klinikums ein Corona-Ausbruch unter Patienten und Mitarbeitern. Derzeit seien 11 Mitarbeiter und 21 Patienten infiziert. Wie es zu dem Corona-Ausbruch kommen konnte, sei noch unklar. Patienten, die weiterhin behandelt werden müssten, seien ins Klinikum Idar-Oberstein verlegt worden. Alle anderen seien entlassen worden. Etwa 100 Mitarbeiter der Klinik seien in Quarantäne. Wann die Fachklinik wieder öffnen darf, ist noch nicht bekannt.

+++ Drei weitere Corona-Tote in der Westpfalz +++
06:30 Uhr

Am Wochenende sind in der Westpfalz drei Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. Das melden die Gesundheitsämter. Jeweils ein Mensch ist verstorben im Landkreis Kaiserslautern, im Donnersbergkreis und im Kreis Südwestpfalz. Morgen wollen der Bund und die Länder über mögliche neue Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie diskutieren.

Samstag (16. Januar)

+++ Zweitimpfungen starten in der Westpfalz +++
11:40 Uhr

Das Zoar Alten- und Pflegeheim in Kusel ist die erste Einrichtung in der Westpfalz, in der Bewohner und Mitarbeiter ihre Zweitimpfung gegen Corona bekommen. 145 Menschen erhalten nach Angaben des Kuseler Impfkoordinator am Sonntag ihre zweite Injektion. Die Mitarbeiter und Bewohner des Kuseler Seniorenheims wurden Ende des vergangenen Jahres zum ersten Mal gegen das Virus geimpft. Am Sonntag - drei Wochen nach dem Impfstart - bekommen sie ihre zweite Dosis. Diese ist wichtig, damit der Impfstoff auch richtig wirkt. Mitte kommender Woche wird in Seniorenheimen in Schönenberg-Kübelberg und Lauterecken zum zweiten Mal geimpft. Auch im Johann-Hinrich-Wichern-Haus in Zweibrücken bekommen in der kommenden Woche Bewohner und Mitarbeiter ihre Zweitimpfung.

+++ Donnersberg-Zufahrten erneut gesperrt +++
09:20 Uhr

Bei Dannenfels im Donnersbergkreis sind die Zufahrten zum Donnersberg am Wochenende erneut gesperrt, weil die Ortsgemeinde nach eigenen Angaben wieder mit zahlreichen Ausflüglern rechnet. Zusätzlich habe das Ordnungsamt angekündigt, in Dannenfels mehrere Parkverbotszonen einzurichten und den ruhenden Verkehr am Wochenende zu kontrollieren. Am vergangenen Wochenende hatten einige Autofahrer die Hofeinfahrten der Anwohner zugeparkt und damit für großen Ärger gesorgt. Ortsbürgermeister Huy empfiehlt, zum Wandern auf andere Berge im Pfälzerwald auszuweichen. Am Hermersbergerhof in der Südwestpfalz ist das Rodeln bis März sogar komplett verboten. Auch die Skilanglauf-Loipen werden dort nicht gespurt. Die Gemeinde will damit eine weitere Verbreitung des Corona-Virus verhindern.

+++ Weitere Corona-Tote in Kaiserslautern +++
06:35 Uhr

In Kaiserslautern sind nach Angaben des Gesundheitsamtes zwei weitere Menschen gestorben, die mit dem Corona-Virus infiziert waren. Die anderen Gesundheitsämter in der Westpfalz meldeten keine weiteren Corona-Toten. In der Südwestpfalz gab es allerdings zahlreiche Neuinfektionen in Seniorenheimen – unter anderem im Wecare Pflegezentrum in Pirmasens und im Pflegeheim Haus Gräfenstein in Rodalben. Beide Einrichtungen seien deshalb für Besucher geschlossen.

Freitag (15. Januar)

+++ Weiter Hilfe von Soldaten für Gesundheitsämter +++
14:45 Uhr

Die Bundeswehr wird auch weiterhin das Gesundheitsamt im Kreis Südwestpfalz bei der Nachverfolgung von Corona-Kontaktpersonen unterstützen. Nach Angaben der Kreisverwaltung wurde der Einsatz der sechs Soldaten jetzt erneut verlängert. Auch im Donnersbergkreis wurde der Einsatz der dortigen acht Soldaten bis Mitte Februar verlängert. Der Kreis Kaiserslautern hat nach eigenen Angaben die Verlängerung des Bundeswehr-Einsatzes beantragt – die Entscheidung stehe noch aus. Die Verwaltung ist aber zuversichtlich, dass dem Antrag entsprochen werde.

+++ Hochschule Zweibrücken will mit künstlicher Intelligenz gegen Corona kämpfen +++
09:30 Uhr

Die Hochschule Kaiserslautern hat ein Projekt vorgestellt, bei dem künstliche Intelligenz im Kampf gegen Corona eingesetzt werden soll. Ziel ist, die Ursache für unterschiedliche Covid-19-Krankheitsverläufe herauszufinden. Außerdem sollen mit Hilfe künstlicher Intelligenz individuelle Risiken und wahrscheinliche Erkrankungsverläufe besser vorhergesagt werden können. Eine Gruppe des Fachbereichs Informatik und Mikrosystemtechnik am Hochschul-Campus Zweibrücken wird das Projekt durchführen.

+++ Zweibrücken hat bundesweit niedrigsten Inzidenzwert +++
09:30 Uhr

Die Stadt Zweibrücken hat in ganz Deutschland den niedrigsten Sieben-Tage-Inzidenzwert. Das Robert-Koch-Institut weist die Stadt mit einem Inzidenzwert von 35,1 aus (Stand 14.1.). Lediglich die Stadt Rostock kommt bundesweit auf einen ähnlichen Wert. In der Westpfalz hat der Donnersbergkreis den höchsten Wert mit 148,7. Die Stadt Kaiserslautern liegt bei 142, der Kreis Kaiserslautern mit 127,4. Die Stadt Pirmasens wird beim RKI mit 124,3 geführt, Der Kreis Kusel hat mit 81,2 einen ebenso relativ niedrigen Wert wie der Kreis Südwestpfalz mit 80,1.

+++ Neun weitere Corona-Tote in der Westpfalz +++
07:15 Uhr

In der Westpfalz sind neun weitere Menschen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorben. Das haben die Gesundheitsämter mitgeteilt.

Kaiserslautern

Viele Opfer in Seniorenheimen Neun weitere Corona-Tote in der Westpfalz

Die Gesundheitsämter aus der Westpfalz haben am Donnerstag neun neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gemeldet. Die meisten der Menschen lebten in Senioren- und Pflegeheimen.  mehr...

Am Morgen SWR4 Rheinland-Pfalz

Donnerstag (14. Januar)

+++ Viele westpfälzische Pflegekräfte wollen sich impfen lassen +++
08:35 Uhr

In der Westpfalz wollen sich die meisten der Pflegekräfte in Seniorenheimen und Pflegeeinrichtungen impfen lassen. Das ergab eine Umfrage des SWR.

Kaiserslautern

Umfrage des SWR Großteil der Pflegekräfte in der Westpfalz will sich impfen lassen

Immer wieder ist zu hören, dass Pflegekräfte eher zurückhaltend sind, wenn es um die Impfung gegen das Corona-Virus geht. Eine Umfrage des SWR in der Westpfalz ergab: In der Region ist es nicht so.  mehr...

Am Morgen SWR4 Rheinland-Pfalz

+++ Zwei weitere Corona-Tote in der Westpfalz +++
08:00 Uhr

In der Westpfalz sind im Zusammenhang mit dem Corona-Virus zwei weitere Menschen gestorben. Es handelt sich um Männer, die nach Angaben des Gesundheitsamtes in einem Seniorenwohnheim in Pirmasens lebten. Der eine sei über 80, der andere über 90 Jahre alt gewesen. Insgesamt wurden dem Landesuntersuchungsamt aus der Westpfalz 89 neue Corona-Fälle gemeldet. Lediglich in der Stadt Zweibrücken gab es keine weiteren Infizierten.

+++ Testzentrum Kaiserslautern zieht um +++
06:45 Uhr

Das Corona-Testzentrum am Warmfreibad in Kaiserslautern soll umziehen. Wie die Stadt mitteilt, werden die Rachenabstriche künftig im Gemeindezentrum „Alte Eintracht“ in der Stadtmitte gemacht. Hintergrund sei, dass das Schwimmbad für die neue Saison vorbereitet werden müsse. In dem neuen Zentrum will das Westpfalz-Klinikum auch Schnelltests anbieten. Ein Öffnungstermin für das gemeinsame Testzentrum von Stadt und Krankenhaus steht noch nicht fest.

Mittwoch (13. Januar)

+++ Mit dem Bürgerbus ins Impfzentrum Kaiserslautern +++
11:30 Uhr

Seit einer Woche laufen die Impfungen im Impfzentrum Kaiserslautern. Wer nicht gut zu Fuß ist, kann sich auch mit dem Bürgerbus dort hin bringen lassen.

Kaiserslautern

Seniorin nutzt Service Mit dem Bürgerbus ins Corona-Impfzentrum nach Kaiserslautern

Seit einer Woche werden vor allem Senioren im Impfzentrum in Kaiserslautern gegen Corona geimpft. Wer nicht mehr mobil ist, kann sich vom Bürgerbus hinfahren lassen.  mehr...

Am Mittag SWR4 Radio Kaiserslautern

+++ Bau AG hilft bei Impfterminen +++
09:50 Uhr

Die Bau AG der Stadt Kaiserslautern bietet an, Senioren zu unterstützen, die online einen Termin im Landesimpfzentrum ausmachen wollen. Das Angebot richte sich zunächst an Impfbereite, die mindestens 80 Jahre alt sind. Sie sollen sich telefonisch bei der Bau AG für den Service anmelden. Mitarbeiter organisierten dann im Internet die Registrierung für die Corona-Schutzimpfung. Das Impfzentrum ist auf dem Gelände des Opel-Werks in Kaiserslautern untergebracht.

+++ Zwei weitere Corona-Tote +++
09:30 Uhr

In der Westpfalz sind zwei weitere Menschen gestorben, die mit dem Corona-Virus infiziert waren: Ein Mann aus der Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Wallhalben und eine Frau aus Pirmasens. Darüber hinaus melden die Gesundheitsämter weitere Neuinfektionen. In Stadt und Kreis Kaiserslautern gibt es 29, im Donnersbergkreis 19, im Kreis Kusel vier und in der Südwestpfalz 30 weitere Corona-Infizierte. Das Land stuft die Stadt Zweibrücken weiterhin auf Corona-Warnstufe Orange ein – als einzige Kommune im Land. Alle anderen Kommunen befinden sich in der Warnstufe Rot.

+++ FCK-Jahreshauptversammlung wegen Corona virtuell +++
07:15 Uhr

Wegen der Corona-Pandemie wird der 1. FC Kaiserslautern seine Jahreshauptversammlung in diesem Jahr virtuell durchführen. Sie soll am 26. Februar stattfinden. Eine Präsenzveranstaltung im Fritz-Walter-Stadion sei wegen der aktuellen Corona-Lage nicht möglich. Bei der virtuellen Versammlung könnten die Mitglieder ihre Rechte wie gewohnt wahrnehmen. Üblicherweise findet die Jahreshauptversammlung des FCK zwischen Oktober und Dezember statt. Sie musste aber wegen der Corona-Pandemie verschoben werden.

Dienstag (12. Januar)

+++ Kostenloser Fahrservice zum Impfen +++
08:40 Uhr

Das Seniorennetzwerk Pirmasens organisiert einen kostenlosen Fahrservice ins Impfzentrum auf dem Messegelände. Nach Angaben der Stadt soll damit älteren Menschen ohne Fahrmöglichkeit schnell und unbürokratisch geholfen werden. Wer den Shuttlebus nutzen möchte, kann sich telefonisch anmelden. Voraussetzung sei ein bestehender Impftermin. Auf Wunsch würden die Senioren auch bei der Impfung begleitet. Einen kostenlose Fahrservice gibt es auch in den Kreisen Kusel und Kaiserslautern; dort fahren Bürgerbusse die dortigen Impfzentren an.

+++ Acht weitere Corona-Todesfälle +++
08:00 Uhr

In der Westpfalz sind acht weitere Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. Nach Angaben der Gesundheitsämter sind darunter auch Todesfälle, die schon länger zurückliegen und erst jetzt nachgemeldet wurden. Insgesamt sind damit 223 Menschen in der Region gestorben, die zuvor an Covid-19 erkrankt waren. Die meisten Neu-Infektionen entfielen zuletzt auf die Stadt und den Landkreis Kaiserslautern mit 49 weiteren Corona-Fällen. Den niedrigsten Inzidenzwert in Rheinland-Pfalz weist das Land erneut für die Stadt Zweibrücken aus. Dort gilt derzeit nur die Corona-Warnstufe Orange.

Montag (11. Januar)

+++ Textilbranche ist "Verlierer der Krise" +++
16:15 Uhr

Die Textilbranche gehört nach Einschätzung des Einzelhandelsverbandes Rheinhessen-Pfalz zu den Verlierern der Corona-Krise. Hauptgeschäftsführer Thomas Scherer sagte in Kaiserslautern: Der Lockdown habe die Bereiche Kleidung, Schuhe und Lederwaren besonders hart getroffen. Viele Händler würden überlegen, ob sie aus wirtschaftlichen Gründen nach dem Lockdown wiedereröffnen könnten. In den Innenstädten müssten dann viele Händler schließen.

+++ Weniger Wahlhelfer wegen Corona? +++
14:20 Uhr

Die Städte und Verbandsgemeinden in der Westpfalz befürchten, dass sich wegen der Corona-Pandemie weniger Wahlhelfer für die Landtagswahl im März melden. Wegen eines erhöhen Infektionsrisikos rechnen beispielsweise Pirmasens und Zweibrücken damit, dass es weniger Ehrenamtliche gibt als sonst. Sollten sich nicht genügend Freiwillige melden, können Bürger verpflichtet werden, als Wahlhelfer eingesetzt zu werden.

+++ Gottesdienste im Bistum Speyer wieder erlaubt +++
13:40 Uhr

Im Bistum Speyer dürfen ab heute wieder öffentliche Gottesdienste mit Besuchern gefeiert werden. Ende Dezember waren sie wegen der hohen Corona-Fallzahlen ausgesetzt worden. Der sogenannte Kirchenlockdown wurde jetzt nicht verlängert, weil in Teilen des Bistums die Corona-Inzidenzwerte wieder gesunken sind. Daher könnten öffentliche Gottesdienste wieder mit Auflagen stattfinden. In den evangelischen Kirchen der Pfalz gab es kein Gottesdienst-Verbot. Dort dürften die Gemeinden je nach Lage selbst entscheiden, ob sie die streng geregelten Gottesdienste anbieten.

+++ Dannenfels leidet unter Corona-Ausflüglern +++
13:15 Uhr

In Dannenfels gab es am Wochenende ein Verkehrschaos - weil zu viele Wanderer auf den Donnersberg wollten. In Zeiten des Corona-Lockdowns sind die Freizeitmöglichkeiten begrenzt.

Dannenfels

Verkehr am Wochenende Dannenfels "wie Ischgl ohne Après-Ski"

Seit Silvester ist die Zufahrtstraße auf den Donnersberg gesperrt - zu viele wollten dort wandern. Leidtragende sind die Bewohner von Dannenfels, denn die Besucher parken jetzt dort.  mehr...

Am Mittag SWR4 Radio Kaiserslautern

+++ Mehr Arbeit für Telefonseelsorge Pfalz wegen Corona +++
12:15 Uhr

Die Telefonseelsorge der Pfalz hat wegen der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr rund 500 Beratungen mehr durchgeführt als im Jahr davor. Nach Angaben der Verantwortlichen haben die Ehrenamtlichen mehr als 9.300 Gespräche geführt. Auch in der Online-Seelsorge sei die Nachfrage gestiegen: Sie habe sich verdoppelt und bei mehr als 2.500 Gesprächen gelegen. Vor allem junge Menschen hätten dieses Angebot angenommen. Nach Angaben eines Sprechers kamen im vergangenen Jahr besonders viele Anfragen während der Lockdowns. Dabei sei es vor allem um seelische Anliegen gegangen, die mit der Corona-Pandemie verbunden sind - zum Beispiel Themen wie Beziehung, Fernbeziehung und Einsamkeit.

+++ Gesundheitszentrum Meisenheim verlängert Aufnahmestopp +++
10:30 Uhr

Das Gesundheitszentrum Glantal in Meisenheim hat seinen Aufnahmestopp bis Ende der Woche verlängert. Weil zu viele Mitarbeiter mit dem Corona-Virus infiziert sind, nimmt die Klinik seit vergangener Woche keine neuen Patienten auf. Eine Sprecherin sagte, die betroffenen Mitarbeiter seien noch nicht genesen. Nach ihren Angaben sind 33 Pflegekräfte mit dem Corona-Virus infiziert. Insgesamt seien 45 Mitarbeiter positiv getestet worden oder als Kontaktperson in Quarantäne. Die Versorgung der Patienten, die zurzeit stationär behandelt werden, sei weiter gesichert. Auch die Notfallversorgung und die Aufnahme von Covid 19-Patienten werde aufrechterhalten.

+++ Einige Tafeln in der Westpfalz bleiben geschlossen +++
07:15 Uhr

Die Tafeln in Kirchheimbolanden und Pirmasens bleiben bis mindestens Ende Januar geschlossen. Grund: Die ehrenamtlichen Mitarbeiter gehören zur Corona-Risikogruppe.

Kirchheimbolanden

Auswirkungen der Corna-Pandemie Tafeln in der Westpfalz bleiben teilweise geschlossen

Viele ehrenamtliche Mitarbeiter der Tafeln gehören zur Risikogruppe in der Corona-Pandemie. Deshalb bleiben einige Einrichtungen in der Westpfalz weiterhin geschlossen.  mehr...

Am Morgen SWR4 Rheinland-Pfalz

Rheinland-Pfalz

Aktuelle Lage im Land Live-Blog zum Coronavirus in Rheinland-Pfalz - Ministerrat entscheidet über Corona-Verordnung

Das Coronavirus bestimmt weiter das öffentliche Leben in Rheinland-Pfalz. Die Zahl der Neuinfektionen liegt unverändert auf hohem Niveau, Einschränkungen gibt es mindestens bis Ende Januar. Die aktuelle Entwicklung hier im Blog.  mehr...

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