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Corona-Krise und ihre Folgen

Entwicklungen zur Corona-Pandemie in der Westpfalz bis zum 31. Januar

STAND

Das Corona-Virus verändert das Leben in der Westpfalz. Hier die Entwicklungen bis zum 31. Januar 2021.

Kaiserslautern

Infos zur aktuellen Lage im Westen der Pfalz Liveblog: Neueste Entwicklungen zu Corona

Alle wichtigen Informationen zu Corona-Pandemie im Westen der Pfalz.  mehr...

Am Morgen SWR4 Rheinland-Pfalz

Blog zum Nachlesen bis 31. Januar

Samstag (30. Januar)

+++ Wegen Corona: Neue Produktionsanlage bei Wawi noch nicht in Betrieb +++
10:00 Uhr

Beim südwestpfälzischen Schokoladen-Hersteller Wawi verzögert sich der Start einer neuen Produktions-Anlage am Standort Münchweiler an der Rodalb. Nach Angaben eines Sprechers liegt das an der Corona-Pandemie. Es sei aber geplant mit der Anlage so schnell wie möglich in die Produktion einzusteigen. Ursprünglich war das für Ende Januar angedacht. Wawi hat in die neue Anlage rund 3 Millionen Euro investiert. In Münchweiler produziert das Unternehmen beispielsweise Schokohasen und -weihnachtsmänner, Kuvertüre und Schokoreis.

+++ Weiter nur ein Besucher am Tag für Heimbewohner in Pirmasens +++
8:00 Uhr

Bewohner von Seniorenheimen in Pirmasens dürfen nach Angaben der Stadt weiterhin nur einen Besuch am Tag empfangen - allerdings nur mit einem negativen Corona-Schnelltest. Die Stadt hat ihre entsprechende Verfügung bis 28. Februar verlängert. Härte- und Sterbefälle seien davon aber ausgenommen. Von der Regelung sind auch Wohnheime für Menschen mit Behinderung betroffen.

Freitag (29. Januar)

+++ Viele Verstöße beim Corona-Kontrolltag +++
14:45 Uhr

Das Polizeipräsidium Westpfalz teilte mit, dass die Beamten gestern beim Corona-Kontrolltag bei mehr als 550 Menschen überprüften, ob sie ihre Mund-Nasen-Bedeckungen korrekt trugen und die Abstandsregeln einhielten. Dabei stellten sie mehr als 200 Verstöße fest. In einigen Einkaufsmärkten und an Haltestellen des Öffentlichen Nahverkehrs seien Ermahnungen ausgesprochen worden, weil einige Menschen noch Stoffmasken verwendeten.

+++ Polizisten aus Kaiserslautern arbeiten von zu Hause aus +++
11:00 Uhr

Möglichst viele Menschen in Deutschland sollen zu Hause arbeiten, damit die Corona-Zahlen sinken. Selbst bei der Polizei in Kaiserslautern ist Home-Office möglich - wenn auch nicht für alle.

+++ Halten sich Pflegeheime nicht an Corona-Regeln? +++
10:30 Uhr

Die Vorwürfe eines Mitarbeiters wiegen schwer: Seniorenheime in der Westpfalz sollen zum Teil sehr lax mit geltenden Corona-Regeln umgehen. Kann das sein?

Kaiserslautern

Vorwürfe eines Betreuers Halten sich Pflegeheime in der Westpfalz nicht an Corona-Regeln?

Die Vorwürfe eines Mitarbeiters wiegen schwer: Seniorenheime in der Westpfalz sollen zum Teil sehr lax mit geltenden Corona-Regeln umgehen. Kann das sein?  mehr...

Am Mittag SWR4 Radio Kaiserslautern

+++ Wahlkampf in Zeiten der Pandemie +++
07:00 Uhr

In Pirmasens braucht die CDU einen neuen Kandidaten für die Bundestagswahl. Die Kandidaten bringen sich in Stellung - was in Corona-Zeiten anders abläuft als normal.

+++ Drei Mal Warnstufe Orange in der Westpfalz +++
06:45 Uhr

Beim aktuellen Inzidenzwert liegen nach Angaben des Landesuntersuchungsamtes derzeit die Kreise Südwestpfalz und Kusel sowie die Stadt Zweibrücken unter der Grenze von 50. Damit gilt dort die Corona-Warnstufe Orange. Das ist auch das Minimalziel der Bundesregierung: Sie will durch den Lockdown bundesweit auf eine Inzidenz von unter 50 kommen, damit Gesundheitsämter besser in der Lage sind, mögliche Kontaktpersonen von Corona-Infizierten zu ermitteln. Die Inzidenzwerte im Donnersbergkreis, in Kreis und Stadt Kaiserslautern und in Pirmasens liegen nach wie vor über 50, das entspricht der Warnstufe Rot.

Donnerstag (28. Januar)

+++ Johann-Hinrich-Wichern Haus in Zweibrücken ist durchgeimpft +++
14:00 Uhr

Das Johann-Hinrich-Wichern-Haus in Zweibrücken ist als eine der ersten Senioreneinrichtungen in Rheinland-Pfalz zum zweiten Mal durchgeimpft worden. Heimleiter Raphaël Baumann sagte dem SWR, es seien jetzt alle erleichtert - sowohl die Belegschaft als auch die knapp 150 Bewohnerinnen und Bewohner. "Der Anspannungsgrad über die letzten Wochen und Monate war schon sehr hoch", erzählt Baumann. "Man hat den Stein richtig von den Herzen fallen hören, als die zweite Injektion gemacht war."“ Von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hätten sich mehr als 80 Prozent gegen Corona impfen lassen. Nach Angaben des Heimleiters werden die Hygienevorgaben im Wichern-Haus trotzdem noch nicht gelockert.

Seniorenheim Wichern-Haus in Zweibrücken (Foto: SWR)
Geschafft! Mitarbeiter und Bewohner des Wichern-Hauses in Zweibrücken sind zwei Mal gegen Corona geimpft.

+++ Erstimpfungen in Lauterer Seniorenheimen fast fertig +++
08:00 Uhr

Alle elf Seniorenheime im Kreis Kaiserslautern sind fürs Erste durchgeimpft, in der Stadt fehlt nur noch eines - das haben Kreis und Stadt mitgeteilt. Oberbürgermeister Klaus Weichel (SPD) kündigte an: Die Impfungen in der ausstehenden Einrichtung sollen bis zum Wochenende erfolgen. Die Zweitimpfungen seien für alle Einrichtungen schon terminiert.

+++ Corona-Kontrolltag in der Westpfalz +++
07:45 Uhr

Polizei und Ordnungsamt kontrollieren heute, ob sich die Menschen in der Westpfalz an die Corona-Regeln halten. Wenn nicht, drohen saftige Bußgelder.

Pirmasens

Polizei überprüft z.B. Maskenpflicht Corona-Kontrolltag in der Westpfalz

Polizei und Ordnungsamt kontrollieren heute, ob sich die Menschen in der Westpfalz an die Corona-Regeln halten. Wenn nicht, drohen saftige Bußgelder.  mehr...

Am Morgen SWR4 Rheinland-Pfalz

Mittwoch (27. Januar)

+++ Kirchen sammeln weniger bei Kollekten ein +++
14:30 Uhr

In der Evangelischen Kirche der Pfalz ist im vergangenen Jahr durch Kollekten und Opfergeld deutlich weniger zusammengekommen als im Vorjahr. Ein Grund ist nach Angaben eines Sprechers, dass wegen der Corona-Pandemie viele Gottesdienste ausgefallen sind. Auch das Bistum Speyer geht davon aus, dass im vergangenen Jahr bei Gottesdiensten deutlich geringere Summen zusammengekommen sind.

Speyer

Geringe Kollekten in den pfälzischen Kirchen Bistum Speyer: Mindestens 185.000 Euro weniger Geld aus Kollekten

Weniger Gottesdienste, weniger Geld für soziale Zwecke: Wegen der Corona-Pandemie haben die beiden Kirchen in der Pfalz weniger Geld eingenommen als erwartet. Allein im Bistum Speyer kamen allein in der Fastenzeit 185.000 Euro weniger zusammen als im Vorjahr.  mehr...

+++ Star Trek-Vorlesung live im Internet +++
08:30 Uhr

Die Hochschule Kaiserslautern startet um 17 Uhr einen Online-Vortrag über "Star Trek und die Zukunft der Künstlichen Intelligenz". Die Vorlesung wird live im Internet übertragen und ist Teil der öffentlichen Abendvorträge, die wegen Corona derzeit nicht im Hörsaal stattfinden können. Geplant sind laut Hochschule ein Star Trek-Quiz und andere Mitmachaktionen.

+++ Ab heute Kündigungen bei Pirmasenser Schuhfabrik Peter Kaiser +++
07:30 Uhr

164 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schuhfabrik von Peter Kaiser in Pirmasens bekommen ab heute ihre Kündigungen. Hintergrund ist das laufende Insolvenzverfahren. Nach Angaben des Betriebsratsvorsitzenden gelten die Kündigungen zum 31. Januar und haben eine Frist von drei Monaten. In dieser Zeit läuft nach Angaben des Unternehmens die Suche nach einem Investor weiter. Ziel ist, bis zur Gläubigerversammlung Ende Februar einen Käufer zu finden. Ansonsten droht eine Schließung. Der Schuhhersteller Peter Kaiser hat seit längerem finanzielle Schwierigkeiten, die sich durch die Corona-Krise noch verschärft haben.

Peter Kaiser Pirmasens (Foto: SWR)
Der Firmensitz des Schuherstellers Peter Kaiser in Pirmasens.

+++ Lüftungsanlage für Realschule in Queidersbach +++
07:15 Uhr

Die Verbandsgemeinde Landstuhl hat an der Realschule Plus in Queidersbach einen ersten Klassensaal mit einer selbst gebauten Lüftungsanlage ausgestattet. Damit soll die Luft im Saal etwa zwei Mal in der Stunde komplett ausgetauscht werden. Die Verbandsgemeinde Landstuhl sei mit dem Eigenbau dem Beispiel anderer Verwaltungen wie Pirmasens, Kaiserslautern und Ramstein-Miesenbach gefolgt.

+++ Stilles Gedenken an Holocaust-Opfer +++
07:00 Uhr

Am heutigen Internationalen Holocaust-Gedenktag laden auch Städte und Gemeinden in der Westpfalz zu stillem Gedenken ein. Wegen der Corona-Pandemie dürfen nicht wie sonst üblich öffentliche Veranstaltungen stattfinden, zum Beispiel auf dem Jüdischen Friedhof in Kaiserslautern. Stattdessen legen Vertreter verschiedener Bündnisse gegen Rechts Kränze an Gedenkstätten für die Opfer der Judenverfolgung nieder. Sie rufen Bürger dazu auf, solche Gedenkstätten zu besuchen, Kerzen anzuzünden und Blumen mitzubringen.

Dienstag (26. Januar)

+++ Zweibrücken unterstützt bei Impfterminen +++
16:30 Uhr

Die Stadt Zweibrücken bietet Seniorinnen und Senioren Unterstützung an, wenn sie sich im Internet für einen Impftermin anmelden wollen. Mitarbeitende des Deutschen Roten Kreuzes stehen wochentags von 14 bis 16 Uhr im Mehrgenerationenhaus und drei Stadtteilbüros für Hilfe bereit. Beraten lassen können sich Senioren, die Probleme bei der Anmeldung haben. Die Stadt macht darauf aufmerksam, dass dort keine Termine vergeben werden können und dass es keine medizinische Beratung gibt.

+++ Trotz Corona: Kunst kommt zu den Menschen +++
08:00 Uhr

Die Kultur leidet unter der Corona-Pandemie. Der Kaiserslauterer Fotograf Thomas Brenner ist aber sicher: "Kunst bleibt". Und hat eine gleichnamige Fotoaktion gestartet.

Kaiserslautern

"Kunst bleibt" Kunstaktion auf Plakaten in Kaiserslautern gestartet

Die Kultur leidet unter der Corona-Pandemie. Der Kaiserslauterer Fotograf Thomas Brenner ist aber sicher: "Kunst bleibt". Und hat eine gleichnamige Fotoaktion gestartet.  mehr...

Am Mittag SWR4 Radio Kaiserslautern

+++ Corona ein Grund für Umsatzeinbruch bei Peter Kaiser +++
07:45 Uhr

Der Absatz bei Peter Kaiser ist im vergangenen Jahr um 40 Prozent eingebrochen - ein Grund war Corona, teilte ein Sprecher mit. Die drohende Insolvenz soll durch einen Käufer abgewendet werden. Doch der lässt auf sich warten.

Pirmasens

Investorensuche läuft weiter Pirmasenser Schuhhersteller Peter Kaiser: Ab sofort Kündigungen

Das Traditionsunternehmen Peter Kaiser steht am Scheideweg: Die Investorensuche gestaltet sich schwierig, es droht das Ende. Der Belegschaft in Pirmasens wird jetzt gekündigt.  mehr...

Am Morgen SWR4 Rheinland-Pfalz

+++ Tafeln geschlossen, stattdessen Lebensmittelgutscheine +++
07:30 Uhr

Die Tafel in Pirmasens bleibt wegen der Corona-Pandemie geschlossen. Nach Angaben der Verantwortlichen ist ein regulärer Betrieb nicht möglich, weil viele ehrenamtliche Helfer zur Risikogruppe gehören. Als Ersatz für das Angebot der Tafel werden deshalb heute und am Donnerstag erneut Lebensmittelgutscheine an Bedürftige ausgegeben. Die Gutscheine haben einen Wert von zehn Euro und können in Wasgau-Märkten eingelöst werden.

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Montag (25. Januar)

+++ Lüftungsanlagen für Pirmasenser Schulen +++
14:15 Uhr

In Pirmasens sollen alle öffentliche Schulen mit Lüftungsanlagen ausgestattet werden, die Corona-Viren herausfiltern. Nach Angaben der Stadt sind das 15 Schulen mit 450 Klassenzimmern. Die Anlagen sollen alle eingebaut werden, bevor in Rheinland-Pfalz der Präsenzunterricht wieder losgeht. Das THW unterstützt die Stadt und die Schulen dabei.

Lüftungsanlagen in Pirmasenser Klassenraum (Foto: SWR)
Diese Lüftungsanlagen sollen künftig in allen Pirmasenser Klassenräumen hängen.

+++ Ab heute Maskenpflicht im Rathaus Kaiserslautern +++
11:45 Uhr

Die Stadt Kaiserslautern weist darauf hin, dass ab heute auch im Rathaus die landesweite erweiterte Maskenpflicht gilt. Erlaubt sind demnach nur noch medizinische Masken. Die Regelung gelte unter anderem in Ämtern, Behörden und Verwaltungen sowie in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln. Unter medizinischen Masken sind sogenannte OP-Masken oder eine Maske der Standards KN95/N95 oder FFP2 zu verstehen.

+++ Fußball-Stadtmeisterschaft in Kaiserslautern startet virtuell +++
07:45 Uhr

Heute beginnen in Kaiserslautern die ersten eStadtmeisterschaften im Fußball. Hintergrund ist, dass die traditionellen Stadtmeisterschaften im Hallenfußball wegen der Corona-Pandemie ausfallen müssen. Nach Angaben der Organisatoren messen sich jetzt 15 Vereine aus der Stadt virtuell. Die Spieler können sich am Computer eine Spielfigur zusammensetzen und spielen dann von zu Hause aus gegen eine andere Mannschaft. Die Spieler müssen mindestens 16 Jahre alt sein.

+++ Corona in Zweibrücker Seniorenheim - Bewohnerin war geimpft +++
07:20 Uhr

In Zweibrücken hat es erstmals in einem Seniorenheim einen Corona-Fall gegeben - nach Angaben des zuständigen Gesundheitsamtes ist eine Bewohnerin des AWO Seniorenhauses am Rosengarten positiv getestet worden. Sie sei zuvor einmal gegen Corona geimpft worden.

Zweibrücken

Erstmals Corona-Fall in Seniorenheim Seniorin in Zweibrücken nach erster Impfung Corona-positiv

Die Seniorin, die sich in einem Zweibrücker Pflegeheim mit Corona infiziert hat, war zu diesem Zeitpunkt bereits einmal geimpft. Ein Mediziner warnt, sich deswegen nicht in falscher Sicherheit zu wiegen.  mehr...

Am Mittag SWR4 Radio Kaiserslautern

Blog zum Nachlesen bis 25. Januar

Samstag (23. Januar)

+++ Corona-Ausbruch in Fachklinik Baumholder noch immer rätselhaft +++
10:20 Uhr

Es ist weiterhin unklar, wie es zu dem Corona-Ausbruch in der geriatrischen Fachklinik in Baumholder im Landkreis Birkenfeld kommen konnte. Nach Angaben des zuständigen Klinikums Idar-Oberstein sei das Hygienemanagment der Klinik in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt überprüft worden. Das Verhalten der Mitarbeitenden und die Schutzausrüstung seien in Ordnung gewesen. Es seien keine Fehler festgestellt worden. Dennoch würden weitere Untersuchungen stattfinden, um die Ursache des Ausbruchs zu ermitteln, so ein Sprecher des Klinikums. In der Geriatrischen Fachklinik in Baumholder hatten sich mehr als 20 Patienten und Teile der Belegschaft mit dem Corona-Virus infiziert. Weil etwa 100 Mitarbeiter der Klinik in Quarantäne seien, ist die Klinik seit eineinhalb Woche geschlossen. Wann sie wieder geöffnet werden kann, ist noch nicht bekannt.

+++ Landrätin hofft auf Durchimpfung in südwestpfälzischen Seniorenheimen +++
08:50 Uhr

Landrätin Susanne Ganster (CDU) hofft, dass die Seniorenheime im Kreis Südwestpfalz zeitnah vollständig mit dem Corona-Impfstoff versorgt werden können. In den Einrichtungen gebe es noch immer viele Corona-Fälle. Aber sie sei grundsätzlich froh, dass der Inzidenzwert in der Südwestpfalz momentan bei rund 60 liege: "Das ist die richtige Richtung." Aber es treibe sie die Sorge um, dass es im Kreis noch immer viele Neuinfektionen in Seniorenheimen gebe. "Wir wollten bis spätestens Anfang nächster Woche alle Einrichtung verimpft haben, das verschiebt sich aber nun, weil der Impfstoff nicht da ist. Das ist ärgerlich", sagte Ganster. In diesem Bereich werde der Impfschutz dringend gebraucht.“

+++ Inzidenz: Plus in Zweibrücken und Minus im Donnersbergkreis +++
07:05 Uhr

Die Gesundheitsämter in der Westpfalz haben aktuell drei weitere Corona-Tote gemeldet– zwei davon im Donnersbergkreis, einer im Kreis Kusel. Neuinfektionen gab es den Angaben zufolge insgesamt 63. Die Stadt Zweibrücken ist wegen einer gestiegenen 7-Tage-Inzidenz wieder von der Warnstufe Orange in Rot gewechselt. Dagegen verzeichnet der Donnersbergkreis rückläufige Zahlen und erstmals seit längerer Zeit wieder eine zweistellige Inzidenz mit rund 92.

Freitag (22. Januar)

+++ Kaiserslautern sagt Fastnachtsmarkt ab +++
12:25 Uhr

Die Verantwortlichen der Stadt Kaiserslautern und des Schaustellerverbandes haben sich nach eigenen Angaben entschieden, den Fastnachtsmarkt 2021 abzusagen. Hintergrund ist die in der Bund-Länder-Konferenz am Dienstag beschlossene Verlängerung des Lockdowns bis zum 14. Februar.

+++ Mehr als 10.000 Menschen in der Westpfalz mit Corona infiziert +++
12:05 Uhr

In der Westpfalz haben sich seit Beginn der Pandemie über 10.074 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert. Das geht aus den Zahlen des Landesuntersuchungsamtes hervor. Mit rund einem Viertel davon verzeichnete die meisten der Kreis Kaiserslautern. Die wenigsten Infizierten gab es mit 406 in der Stadt Zweibrücken. 261 Menschen sind bisher in der Westpfalz im Zusammenhang mit dem Corona-Virus verstorben. Der erste Corona-Fall in der Westpfalz war im Februar vergangenen Jahres ein Mitarbeiter der Technischen Universität Kaiserslautern. Momentan liegen die Stadt Zweibrücken und der Kreis Kusel in der Corona-Warnstufe Orange, alle anderen Kommunen in der Region in der höheren Warnstufe Rot.

+++ Schulunterricht in Zeiten von Corona +++
10:45 Uhr

Viele Eltern, Lehrer und Schüler stöhnen beim Thema Fernunterricht - an der Realschule plus Rockenhausen freuen sich hingegen alle über den Quantensprung, den sie gerade machen. Dort haben die Schüler nämlich jeden Tag richtige Unterrichtsstunden vor dem Computer. Die sind zwar kürzer als normal, aber Schüler und Lehrer kommen gut mit dem neuen Modell zurecht.

Rockenhausen

Klassenleiterstunde und feste Stundenpläne Realschule plus Rockenhausen zeigt: So geht Online-Unterricht

Viele Eltern, Lehrer und Schüler stöhnen beim Thema Fernunterricht - an der Realschule plus Rockenhausen freuen sich hingegen alle über den Quantensprung, den sie gerade machen.  mehr...

Am Mittag SWR4 Radio Kaiserslautern

+++ vier weitere Menschen an Corona gestorben +++
06:50 Uhr

In der Westpfalz sind vier weitere Menschen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorben. Nach Angaben der Gesundheitsämter starb eine Seniorin aus dem Kreis Südwestpfalz, ein Mensch aus dem Kreis und zwei aus der Stadt Kaiserslautern. Nach Angaben des Landesuntersuchungsamtes haben sich innerhalb eines Tages 88 weitere Menschen in der Westpfalz mit dem Corona-Virus infiziert. Derweil werden mancherorts die Zweitimpfungen verschoben.

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Donnerstag (21. Januar)

+++ Mangel an Impfstoff - Termine werden verschoben +++
16:00 Uhr

Der Lieferengpass beim Corona-Impfstoff hat große Auswirkungen auf die Impfzentren in der Westpfalz. Generell gilt für die Impfzentren, dass alle Erstimpfungen ab kommenden Mittwoch um drei Wochen verschoben werden müssen. Termine für Erstimpfungen können erst wieder ab dem 17. Februar vergeben werden. Zweitimpfungen sollen weiter wie vereinbart vorgenommen werden. Im Kaiserslauterer Impfzentrum müssen wegen der Lieferengpässe beim Impfstoff fast 2.300 Impfungen verschoben werden, im Impfzentren in Pirmasens mehr als 1.000 und im Impfzentrum in Kirchheimbolanden etwa 1.200 Erstimpfungen. Die Erstimpfungen in den Alten- und Pflegeheimen sollen aber trotz des Lieferengpasses weiter fortgesetzt werden.

+++ Im Impfzentrum in Kaiserslautern wird gearbeitet +++
08:15 Uhr

Etwa 200 Menschen werden derzeit jeden Tag im Kaiserslauterer Impfzentrum geimpft. Das sind im Augenblick die Menschen, die zur ersten Impfgruppe gehören. Das sind u.a. Senioren über 80 und Mitarbeiter von Rettungsdiensten.

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+++ Vier weitere Tote in der Westpfalz +++
05:45 Uhr

In der Westpfalz sind innerhalb eines Tages nach Angaben der Gesundheitsämter vier weitere Menschen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorben. Drei davon kamen aus dem Kreis Südwestpfalz, einer aus dem Donnersbergkreis. Damit sind seit Beginn der Pandemie in der Westpfalz 262 Menschen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorben. Das Landesuntersuchungsamt hatte gestern mitgeteilt, dass sich 120 Menschen in der Region neu mit dem Virus angesteckt haben.

Mittwoch (20. Januar)

+++ Kreis Kusel in Corona-Warnstufe Orange +++
16:35 Uhr

Der Kreis Kusel ist in der Corona-Warnstufe orange. Nach Angaben des Landesuntersuchungsamtes liegt der Sieben-Tage-Inzidenzwert bei 47. Demgegenüber wird die Stadt Zweibrücken wieder in der Warnstufe Rot geführt. Hier stieg der Inzidenzwert knapp über den 50-er-Grenzwert. Insgesamt haben sich nach Angaben des Landesuntersuchungsamtes seit gestern 120 Menschen in der Westpfalz neu mit dem Corona-Virus angesteckt.

Dienstag (19. Januar)

+++ 63 neue Corona-Fälle in der Westpfalz +++
16:35 Uhr

Von Montag bis Dienstag haben sich in der Westpfalz 63 Menschen neu mit dem Corona-Virus angesteckt. Nach Angaben des Landesuntersuchungsamtes kommen die meisten davon aus dem Kreis Kaiserslautern. Den niedrigsten sogenannten Inzidenzwert hat immer noch die Stadt Zweibrücken mit 40,8. Der Kreis Kusel und der Kreis Südwestpfalz liegen nur noch knapp über dem Wert von 50.

+++ Corona-Zweitimpfungen im Kreis Kusel gehen weiter +++
10:50 Uhr

Im Kreis Kusel ist die zweite Corona-Impfphase erfolgreich angelaufen. Nach Angaben des Impfkoordinators des Kreises haben rund 150 Bewohner und Mitarbeiter des Zoar Alten- und Pflegeheims in Kusel ihre zweite Impfdosis gegen das Corona-Virus bekommen. Alles sei nach Plan verlaufen. Morgen sollen knapp 90 Personen in Lauterecken ihre Zweitdosis von den mobilem Impfteams erhalten. Und am Samstag werden Mitarbeiter von Rettungsdiensten und ambulanten Pflegediensten im Impfzentrum zum zweiten Mal geimpft. Die Zweitimpfung im Altenheim in Schönenberg-Kübelberg wurde auf kommende Woche verschoben.

+++ Tierparks und Zoos in der Westpfalz leiden unter Corona-Pandemie +++
10:00 Uhr

Die Corona-Krise trifft auch die Tierparks und Zoos in der Westpfalz. Durch den Lockdown fehlen ihnen zum Teil überlebenswichtige Einnahmen.

Kaiserslautern

Keine Einnahmen Tierparks und Zoos in der Westpfalz durch Corona-Krise in Not

Die Tierparks und Zoos in der Westpfalz leiden unter der Corona-Krise. Durch den Lockdown fehlen ihnen zum Teil überlebenswichtige Einnahmen.  mehr...

Am Mittag SWR4 Radio Kaiserslautern

+++ Sieben Menschen sterben seit Sonntag an Corona +++
07:30 Uhr

In der Westpfalz sind am Sonntag und Montag sieben Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. Das melden die Gesundheitsämter. Einen Todesfall gab es im Kreis Kaiserslautern und je zwei Fälle in der Stadt Kaiserslautern, dem Donnersbergkreis und dem Kreis Südwestpfalz. Wie der Kreis Südwestpfalz mitteilt, handelt es sich bei den Toten um einen Mann und eine Frau, die in Seniorenheimen in Pirmasens und Rodalben gewohnt haben. Die anderen Behörden haben keine weiteren Angaben zu den Verstorbenen gemacht.

Montag (18. Januar)

+++ Fachklinik in Baumholder geschlossen +++
16:30 Uhr

Die geriatrische Fachklinik in Baumholder ist vorübergehend geschlossen. Grund ist nach Angaben des Klinikums ein Corona-Ausbruch unter Patienten und Mitarbeitern. Derzeit seien 11 Mitarbeiter und 21 Patienten infiziert. Wie es zu dem Corona-Ausbruch kommen konnte, sei noch unklar. Patienten, die weiterhin behandelt werden müssten, seien ins Klinikum Idar-Oberstein verlegt worden. Alle anderen seien entlassen worden. Etwa 100 Mitarbeiter der Klinik seien in Quarantäne. Wann die Fachklinik wieder öffnen darf, ist noch nicht bekannt.

+++ Drei weitere Corona-Tote in der Westpfalz +++
06:30 Uhr

Am Wochenende sind in der Westpfalz drei Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. Das melden die Gesundheitsämter. Jeweils ein Mensch ist verstorben im Landkreis Kaiserslautern, im Donnersbergkreis und im Kreis Südwestpfalz. Morgen wollen der Bund und die Länder über mögliche neue Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie diskutieren.

Blog zum Nachlesen bis 16. Januar

Samstag (16. Januar)

+++ Zweitimpfungen starten in der Westpfalz +++
11:40 Uhr

Das Zoar Alten- und Pflegeheim in Kusel ist die erste Einrichtung in der Westpfalz, in der Bewohner und Mitarbeiter ihre Zweitimpfung gegen Corona bekommen. 145 Menschen erhalten nach Angaben des Kuseler Impfkoordinator am Sonntag ihre zweite Injektion. Die Mitarbeiter und Bewohner des Kuseler Seniorenheims wurden Ende des vergangenen Jahres zum ersten Mal gegen das Virus geimpft. Am Sonntag - drei Wochen nach dem Impfstart - bekommen sie ihre zweite Dosis. Diese ist wichtig, damit der Impfstoff auch richtig wirkt. Mitte kommender Woche wird in Seniorenheimen in Schönenberg-Kübelberg und Lauterecken zum zweiten Mal geimpft. Auch im Johann-Hinrich-Wichern-Haus in Zweibrücken bekommen in der kommenden Woche Bewohner und Mitarbeiter ihre Zweitimpfung.

+++ Donnersberg-Zufahrten erneut gesperrt +++
09:20 Uhr

Bei Dannenfels im Donnersbergkreis sind die Zufahrten zum Donnersberg am Wochenende erneut gesperrt, weil die Ortsgemeinde nach eigenen Angaben wieder mit zahlreichen Ausflüglern rechnet. Zusätzlich habe das Ordnungsamt angekündigt, in Dannenfels mehrere Parkverbotszonen einzurichten und den ruhenden Verkehr am Wochenende zu kontrollieren. Am vergangenen Wochenende hatten einige Autofahrer die Hofeinfahrten der Anwohner zugeparkt und damit für großen Ärger gesorgt. Ortsbürgermeister Huy empfiehlt, zum Wandern auf andere Berge im Pfälzerwald auszuweichen. Am Hermersbergerhof in der Südwestpfalz ist das Rodeln bis März sogar komplett verboten. Auch die Skilanglauf-Loipen werden dort nicht gespurt. Die Gemeinde will damit eine weitere Verbreitung des Corona-Virus verhindern.

+++ Weitere Corona-Tote in Kaiserslautern +++
06:35 Uhr

In Kaiserslautern sind nach Angaben des Gesundheitsamtes zwei weitere Menschen gestorben, die mit dem Corona-Virus infiziert waren. Die anderen Gesundheitsämter in der Westpfalz meldeten keine weiteren Corona-Toten. In der Südwestpfalz gab es allerdings zahlreiche Neuinfektionen in Seniorenheimen – unter anderem im Wecare Pflegezentrum in Pirmasens und im Pflegeheim Haus Gräfenstein in Rodalben. Beide Einrichtungen seien deshalb für Besucher geschlossen.

Freitag (15. Januar)

+++ Weiter Hilfe von Soldaten für Gesundheitsämter +++
14:45 Uhr

Die Bundeswehr wird auch weiterhin das Gesundheitsamt im Kreis Südwestpfalz bei der Nachverfolgung von Corona-Kontaktpersonen unterstützen. Nach Angaben der Kreisverwaltung wurde der Einsatz der sechs Soldaten jetzt erneut verlängert. Auch im Donnersbergkreis wurde der Einsatz der dortigen acht Soldaten bis Mitte Februar verlängert. Der Kreis Kaiserslautern hat nach eigenen Angaben die Verlängerung des Bundeswehr-Einsatzes beantragt – die Entscheidung stehe noch aus. Die Verwaltung ist aber zuversichtlich, dass dem Antrag entsprochen werde.

+++ Hochschule Zweibrücken will mit künstlicher Intelligenz gegen Corona kämpfen +++
09:30 Uhr

Die Hochschule Kaiserslautern hat ein Projekt vorgestellt, bei dem künstliche Intelligenz im Kampf gegen Corona eingesetzt werden soll. Ziel ist, die Ursache für unterschiedliche Covid-19-Krankheitsverläufe herauszufinden. Außerdem sollen mit Hilfe künstlicher Intelligenz individuelle Risiken und wahrscheinliche Erkrankungsverläufe besser vorhergesagt werden können. Eine Gruppe des Fachbereichs Informatik und Mikrosystemtechnik am Hochschul-Campus Zweibrücken wird das Projekt durchführen.

+++ Zweibrücken hat bundesweit niedrigsten Inzidenzwert +++
09:30 Uhr

Die Stadt Zweibrücken hat in ganz Deutschland den niedrigsten Sieben-Tage-Inzidenzwert. Das Robert-Koch-Institut weist die Stadt mit einem Inzidenzwert von 35,1 aus (Stand 14.1.). Lediglich die Stadt Rostock kommt bundesweit auf einen ähnlichen Wert. In der Westpfalz hat der Donnersbergkreis den höchsten Wert mit 148,7. Die Stadt Kaiserslautern liegt bei 142, der Kreis Kaiserslautern mit 127,4. Die Stadt Pirmasens wird beim RKI mit 124,3 geführt, Der Kreis Kusel hat mit 81,2 einen ebenso relativ niedrigen Wert wie der Kreis Südwestpfalz mit 80,1.

+++ Neun weitere Corona-Tote in der Westpfalz +++
07:15 Uhr

In der Westpfalz sind neun weitere Menschen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorben. Das haben die Gesundheitsämter mitgeteilt.

Donnerstag (14. Januar)

+++ Viele westpfälzische Pflegekräfte wollen sich impfen lassen +++
08:35 Uhr

In der Westpfalz wollen sich die meisten der Pflegekräfte in Seniorenheimen und Pflegeeinrichtungen impfen lassen. Das ergab eine Umfrage des SWR.

+++ Zwei weitere Corona-Tote in der Westpfalz +++
08:00 Uhr

In der Westpfalz sind im Zusammenhang mit dem Corona-Virus zwei weitere Menschen gestorben. Es handelt sich um Männer, die nach Angaben des Gesundheitsamtes in einem Seniorenwohnheim in Pirmasens lebten. Der eine sei über 80, der andere über 90 Jahre alt gewesen. Insgesamt wurden dem Landesuntersuchungsamt aus der Westpfalz 89 neue Corona-Fälle gemeldet. Lediglich in der Stadt Zweibrücken gab es keine weiteren Infizierten.

+++ Testzentrum Kaiserslautern zieht um +++
06:45 Uhr

Das Corona-Testzentrum am Warmfreibad in Kaiserslautern soll umziehen. Wie die Stadt mitteilt, werden die Rachenabstriche künftig im Gemeindezentrum „Alte Eintracht“ in der Stadtmitte gemacht. Hintergrund sei, dass das Schwimmbad für die neue Saison vorbereitet werden müsse. In dem neuen Zentrum will das Westpfalz-Klinikum auch Schnelltests anbieten. Ein Öffnungstermin für das gemeinsame Testzentrum von Stadt und Krankenhaus steht noch nicht fest.

Mittwoch (13. Januar)

+++ Mit dem Bürgerbus ins Impfzentrum Kaiserslautern +++
11:30 Uhr

Seit einer Woche laufen die Impfungen im Impfzentrum Kaiserslautern. Wer nicht gut zu Fuß ist, kann sich auch mit dem Bürgerbus dort hin bringen lassen.

+++ Bau AG hilft bei Impfterminen +++
09:50 Uhr

Die Bau AG der Stadt Kaiserslautern bietet an, Senioren zu unterstützen, die online einen Termin im Landesimpfzentrum ausmachen wollen. Das Angebot richte sich zunächst an Impfbereite, die mindestens 80 Jahre alt sind. Sie sollen sich telefonisch bei der Bau AG für den Service anmelden. Mitarbeiter organisierten dann im Internet die Registrierung für die Corona-Schutzimpfung. Das Impfzentrum ist auf dem Gelände des Opel-Werks in Kaiserslautern untergebracht.

+++ Zwei weitere Corona-Tote +++
09:30 Uhr

In der Westpfalz sind zwei weitere Menschen gestorben, die mit dem Corona-Virus infiziert waren: Ein Mann aus der Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Wallhalben und eine Frau aus Pirmasens. Darüber hinaus melden die Gesundheitsämter weitere Neuinfektionen. In Stadt und Kreis Kaiserslautern gibt es 29, im Donnersbergkreis 19, im Kreis Kusel vier und in der Südwestpfalz 30 weitere Corona-Infizierte. Das Land stuft die Stadt Zweibrücken weiterhin auf Corona-Warnstufe Orange ein – als einzige Kommune im Land. Alle anderen Kommunen befinden sich in der Warnstufe Rot.

+++ FCK-Jahreshauptversammlung wegen Corona virtuell +++
07:15 Uhr

Wegen der Corona-Pandemie wird der 1. FC Kaiserslautern seine Jahreshauptversammlung in diesem Jahr virtuell durchführen. Sie soll am 26. Februar stattfinden. Eine Präsenzveranstaltung im Fritz-Walter-Stadion sei wegen der aktuellen Corona-Lage nicht möglich. Bei der virtuellen Versammlung könnten die Mitglieder ihre Rechte wie gewohnt wahrnehmen. Üblicherweise findet die Jahreshauptversammlung des FCK zwischen Oktober und Dezember statt. Sie musste aber wegen der Corona-Pandemie verschoben werden.

Dienstag (12. Januar)

+++ Kostenloser Fahrservice zum Impfen +++
08:40 Uhr

Das Seniorennetzwerk Pirmasens organisiert einen kostenlosen Fahrservice ins Impfzentrum auf dem Messegelände. Nach Angaben der Stadt soll damit älteren Menschen ohne Fahrmöglichkeit schnell und unbürokratisch geholfen werden. Wer den Shuttlebus nutzen möchte, kann sich telefonisch anmelden. Voraussetzung sei ein bestehender Impftermin. Auf Wunsch würden die Senioren auch bei der Impfung begleitet. Einen kostenlose Fahrservice gibt es auch in den Kreisen Kusel und Kaiserslautern; dort fahren Bürgerbusse die dortigen Impfzentren an.

+++ Acht weitere Corona-Todesfälle +++
08:00 Uhr

In der Westpfalz sind acht weitere Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. Nach Angaben der Gesundheitsämter sind darunter auch Todesfälle, die schon länger zurückliegen und erst jetzt nachgemeldet wurden. Insgesamt sind damit 223 Menschen in der Region gestorben, die zuvor an Covid-19 erkrankt waren. Die meisten Neu-Infektionen entfielen zuletzt auf die Stadt und den Landkreis Kaiserslautern mit 49 weiteren Corona-Fällen. Den niedrigsten Inzidenzwert in Rheinland-Pfalz weist das Land erneut für die Stadt Zweibrücken aus. Dort gilt derzeit nur die Corona-Warnstufe Orange.

Montag (11. Januar)

+++ Textilbranche ist "Verlierer der Krise" +++
16:15 Uhr

Die Textilbranche gehört nach Einschätzung des Einzelhandelsverbandes Rheinhessen-Pfalz zu den Verlierern der Corona-Krise. Hauptgeschäftsführer Thomas Scherer sagte in Kaiserslautern: Der Lockdown habe die Bereiche Kleidung, Schuhe und Lederwaren besonders hart getroffen. Viele Händler würden überlegen, ob sie aus wirtschaftlichen Gründen nach dem Lockdown wiedereröffnen könnten. In den Innenstädten müssten dann viele Händler schließen.

+++ Weniger Wahlhelfer wegen Corona? +++
14:20 Uhr

Die Städte und Verbandsgemeinden in der Westpfalz befürchten, dass sich wegen der Corona-Pandemie weniger Wahlhelfer für die Landtagswahl im März melden. Wegen eines erhöhen Infektionsrisikos rechnen beispielsweise Pirmasens und Zweibrücken damit, dass es weniger Ehrenamtliche gibt als sonst. Sollten sich nicht genügend Freiwillige melden, können Bürger verpflichtet werden, als Wahlhelfer eingesetzt zu werden.

+++ Gottesdienste im Bistum Speyer wieder erlaubt +++
13:40 Uhr

Im Bistum Speyer dürfen ab heute wieder öffentliche Gottesdienste mit Besuchern gefeiert werden. Ende Dezember waren sie wegen der hohen Corona-Fallzahlen ausgesetzt worden. Der sogenannte Kirchenlockdown wurde jetzt nicht verlängert, weil in Teilen des Bistums die Corona-Inzidenzwerte wieder gesunken sind. Daher könnten öffentliche Gottesdienste wieder mit Auflagen stattfinden. In den evangelischen Kirchen der Pfalz gab es kein Gottesdienst-Verbot. Dort dürften die Gemeinden je nach Lage selbst entscheiden, ob sie die streng geregelten Gottesdienste anbieten.

+++ Dannenfels leidet unter Corona-Ausflüglern +++
13:15 Uhr

In Dannenfels gab es am Wochenende ein Verkehrschaos - weil zu viele Wanderer auf den Donnersberg wollten. In Zeiten des Corona-Lockdowns sind die Freizeitmöglichkeiten begrenzt.

+++ Mehr Arbeit für Telefonseelsorge Pfalz wegen Corona +++
12:15 Uhr

Die Telefonseelsorge der Pfalz hat wegen der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr rund 500 Beratungen mehr durchgeführt als im Jahr davor. Nach Angaben der Verantwortlichen haben die Ehrenamtlichen mehr als 9.300 Gespräche geführt. Auch in der Online-Seelsorge sei die Nachfrage gestiegen: Sie habe sich verdoppelt und bei mehr als 2.500 Gesprächen gelegen. Vor allem junge Menschen hätten dieses Angebot angenommen. Nach Angaben eines Sprechers kamen im vergangenen Jahr besonders viele Anfragen während der Lockdowns. Dabei sei es vor allem um seelische Anliegen gegangen, die mit der Corona-Pandemie verbunden sind - zum Beispiel Themen wie Beziehung, Fernbeziehung und Einsamkeit.

+++ Gesundheitszentrum Meisenheim verlängert Aufnahmestopp +++
10:30 Uhr

Das Gesundheitszentrum Glantal in Meisenheim hat seinen Aufnahmestopp bis Ende der Woche verlängert. Weil zu viele Mitarbeiter mit dem Corona-Virus infiziert sind, nimmt die Klinik seit vergangener Woche keine neuen Patienten auf. Eine Sprecherin sagte, die betroffenen Mitarbeiter seien noch nicht genesen. Nach ihren Angaben sind 33 Pflegekräfte mit dem Corona-Virus infiziert. Insgesamt seien 45 Mitarbeiter positiv getestet worden oder als Kontaktperson in Quarantäne. Die Versorgung der Patienten, die zurzeit stationär behandelt werden, sei weiter gesichert. Auch die Notfallversorgung und die Aufnahme von Covid 19-Patienten werde aufrechterhalten.

+++ Einige Tafeln in der Westpfalz bleiben geschlossen +++
07:15 Uhr

Die Tafeln in Kirchheimbolanden und Pirmasens bleiben bis mindestens Ende Januar geschlossen. Grund: Die ehrenamtlichen Mitarbeiter gehören zur Corona-Risikogruppe.

Blog zum Nachlesen bis 9. Januar

Samstag (9. Januar)

+++ 18 neue Corona-Fälle in Seniorenheimen in der Südwestpfalz +++
16:45 Uhr

In drei Seniorenheimen in der Südwestpfalz haben sich seit gestern 18 Menschen neu mit dem Corona-Virus angesteckt. Das berichtet die Kreisverwaltung Südwestpfalz. In einem Seniorenzentrum in Rodalben gab es fünf neue Fälle, in einer Einrichtung in Pirmasens wurden sieben Bewohner und Mitarbeiter positiv getestet. In einem Seniorenheim in Waldfischbach-Burgalben haben sich sechs Menschen mit dem Virus angesteckt. Das Gesundheitsamt versucht jetzt, die Infektionsketten zu ermitteln.

+++Kitas verkürzen teilweise Öffnungszeiten+++
7:00 Uhr

Einige Kitas in der Westpfalz bieten wegen der Corona-Pandemie aktuell einen Regelbetrieb mit dringendem Bedarf an. Das heißt: Nur wenn Eltern ihre Kinder wegen Arbeit oder wegen eines anderen wichtigen Grundes nicht zuhause betreuen können, können die Kinder die Kitas besuchen. Trotzdem gelten die regulären Öffnungszeiten. In drei der 57 Kitas in Kaiserslautern herrsche momentan Personalmangel. Als Gründe nennt die Stadt Krankheiten, Mutterschutz oder dass die Kita-Mitarbeiter*innen zur Corona-Risikogruppe gehören. In Zweibrücken ist nach Angaben der Stadt eine von 29 Kitas von verkürzten Öffnungszeiten betroffen, Pirmasens biete zurzeit in allen Einrichtungen das reguläre Betreuungsangebot an - hier gebe es keine Engpässe.

Freitag (8. Januar)

+++ Sechs weitere Corona-Todesfälle in Seniorenheimen +++
17:50 Uhr

In Pirmasens und im Kreis Südwestpfalz sind sechs weitere Bewohner verschiedener Seniorenheime mit oder an Corona gestorben. Das hat das zuständige Gesundheitsamt mitgeteilt. Drei ältere Menschen starben den Angaben zufolge in Einrichtungen in der Stadt Pirmasens, drei in einer Einrichtung in Rodalben. Noch in dieser Woche sollen nach Angaben der Stadt Pirmasens die Corona-Schutzimpfungen in den Altenheimen in der Stadt beginnen. Wegen der zahlreichen Todesfälle sollen die geltenden Besuchsbeschränkungen verlängert werden.

+++ Pfalztheater plant Spielbetrieb ab April +++
16:30 Uhr

Das Pfalztheater plant, dass der Spielbetrieb ab April wieder aufgenommen werden kann. Bis dahin werde es keine Aufführungen geben, heißt es in einer Pressemitteilung. Sollten die Infektionszahlen es zulassen, soll es eine "Intermezzo-Spielzeit" geben - mit dem notwendigen Gesundheitsschutz für Akteure und Besucher. Dann sollen vor allem Stücke zur Aufführung kommen, die bereits geprobt worden sind. Die kommende Spielzeit werde in zwei Teile unterteilt. Im ersten Halbjahr werde alternativ geplant - mit Corona-Beschränkungen und ohne. Außerdem soll es im Sommer zusammen mit anderen Kulturschaffenden eine Open-Air-Veranstaltung geben.

+++ Ausgangssperre in Pirmasens wird aufgehoben +++
15:50 Uhr

Am kommenden Sonntag wird die nächtliche Ausgangssperre in Pirmasens wieder aufgehoben. Grund: Die Inzidenzzahlen sind zurück gegangen.

+++ Trump-Anhäger müssen mit Anzeige rechnen +++
7:15 Uhr

Auf die Trump-Anhänger, die am Mittwoch zur Airbase Ramstein marschieren wollten, kommen nach Angaben der Polizei Anzeigen zu. 45 deutsche Sympathisanten des abgewählten US-Präsidenten hatten sich auf einem Parkplatz vor dem Militärgelände getroffen, um Trump nach eigenen Angaben zu unterstützen. Die Polizei löste die Versammlung auf. Sie war laut Polizeisprecher Michael Hummel nicht angemeldet, viele Teilnehmer hätten zudem keine Mund-Nasen-Bedeckung getragen. Sie hätten den Mindestabstand nicht eingehalten und damit gegen die Corona-Regeln verstoßen.

Donnerstag (7. Januar)

+++ Zehn weitere Corona-Tote in Westpfalz +++
17:40 Uhr

In der Westpfalz sind zehn Menschen mit oder an Corona gestorben. Nach Angaben des Landesuntersuchungsamts jeweils drei in der Stadt und im Kreis Kaiserslautern, drei im Kreis Kusel und einer in Pirmasens. Inzwischen gilt in allen Städten und Kreisen in der Westpfalz wieder die Corona-Warnstufe rot.

+++ Lage in Afa Kusel deutlich entspannt +++
17:35 Uhr

Nach dem Corona-Ausbruch in der Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende (Afa) in Kusel hat sich die Lage inzwischen deutlich entspannt. Das hat die zuständige Aufsichtsbehörde mitgeteilt. Demnach seien aktuell noch vier Bewohner mit dem Coronavirus infiziert und in Quarantäne. Mitte Dezember waren 87 der knapp 350 Bewohner der Afa infiziert. Sie mussten sich in einer Sporthalle in Quarantäne begeben.

+++ Gartenschau-Besucher halten sich an Regeln +++
16:15 Uhr

Die Besucher der Gartenschau in Kaiserslautern halten sich weitgehend an die Corona-Vorgaben. Im Dezember wurde eine Kamera installiert, mit der überprüft werden kann, ob die Besucher ausreichend Abstand zueinander halten. Wie Geschäftsführer David Lyle mitteilt, gab es kaum nennenswerte Zwischenfälle. Trotzdem werde die Kamera weiterhin eingesetzt. Die Gartenschau hat derzeit wegen der Corona-Pandemie kostenlos geöffnet.

Dino-Skulpturen auf der Gartenschau in Kaiserslautern (Foto: SWR)
Erstmals hat die Gartenschau in Kaiserslautern über die Wintermonate geöffnet - wegen Corona.

+++ Corona-Babyboom bleibt aus +++
14:45 Uhr

Im vergangenen Jahr sind in der Westpfalz mehr Babys auf die Welt gekommen als im Jahr davor - von einem Corona-Baby-Boom sprechen die Krankenhäuser allerdings nicht. Sie sehen keinen Zusammenhang mit der Pandemie. In Pirmasens sind beispielsweise knapp 60 Babys mehr auf die Welt gekommen als im Vorjahr, am Westpfalz-Klinikum in Kirchheimbolanden sogar knapp 160 mehr. In Kaiserslautern wurde hingegen ein leichter Geburtenrückgang verzeichnet.

+++ Hechler: "dämliche Aktion" vor der Airbase Ramstein +++
14:30 Uhr

Ralf Hechler (CDU), der Bürgermeister von Ramstein-Miesenbach, hat die gestrige Aktion von Trump-Anhängern vor der Airbase Ramstein kritisiert. Die geplante Solidaritätsbekundung von 45 deutschen Sympathisanten des abgewählten US-Präsidenten sei "ziemlich dämlich" gewesen. Hechler verwies unter anderem darauf, dass die Teilnehmer gegen geltende Corona-Regeln verstoßen hätten.

+++ Kaiserslauterer OB Weichel ruft zu Impfungen auf +++
10:30 Uhr

In den Corona-Impfzentren in der Westpfalz haben am Morgen die ersten Impfungen begonnen. Insgesamt werden nach Angaben der Städte und Kreise heute etwa 350 Menschen geimpft. In Kaiserslautern sind es knapp 100. Das Impfzentrum ist hier auf dem Opel-Werksgelände untergebracht. Oberbürgermeister Klaus Weichel (SPD) ruft die Menschen dazu auf, das kostenlose Impfangebot anzunehmen.

+++ Abiturprüfungen unter Corona-Bedingungen +++
10:00 Uhr

Trotz Corona haben heute auch in der Westpfalz die schriftlichen Abiturprüfungen begonnen. Nach Angaben der Schulen gelten strenge Hygieneregeln, meist sind die Abiturienten auf verschiedene Säle verteilt. Während der Prüfung müssten die Schüler an ihrem Platz keinen Mund-Nase-Schutz tragen.

+++ Impfzentrum in Kaiserslautern geht in Betrieb +++
8:00 Uhr

Das Impfzentrum auf dem Opel-Gelände in Kaiserslautern ist geöffnet: Für den ersten Tag sind etwa 100 Impfungen geplant - künftig sollen es 1.000 sein.

+++ Trump-Anhänger in Ramstein verstoßen gegen Ansammlungsverbot +++
7:30 Uhr

Der Widerstand von US-Präsident Trump, seine Wahlniederlage einzugestehen, hat Auswirkungen bis in die Pfalz: Dort wollten seine Anhänger vor die Airbase ziehen. Die Polizei ist eingeschritten.

Mittwoch (6. Januar)

+++ Zwölf weitere Menschen im Seniorenheim in Rodalben infiziert+++
17:30

Im Seniorenzentrum Haus Edelberg in Rodalben sind zwölf weitere Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte das Gesundheitsamt des Kreises Südwestpfalz mit. Seit Mittwoch würden Bewohner und Mitarbeiter in Pflege- und Seniorenheimen in der Südwestpfalz geimpft. Ein Pflegeheim in Contwig sei das erste im Kreis gewesen, indem gegen Corona geimpft wurde. In der Südwestpfalz und in den Städten Zweibrücken und Pirmasens sind nach Angaben des Gesundheitsamtes aktuell 349 Menschen mit dem Virus infiziert. 7 weniger als am Dienstag.

+++Drei weitere Corona-Tote in der Westpfalz +++
16:30 Uhr

In der Westpfalz sind drei weitere Menschen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorben. Wie das Landesuntersuchungsamt mitteilt, kamen diese Menschen aus den Kreisen Kaiserslautern, Kusel und der Stadt Pirmasens. Damit sind seit Beginn der Pandemie im Frühjahr in der Westpfalz 198 Menschen gestorben, die mit dem Corona-Virus infiziert waren. Laut Landesuntersuchungsamt wurden den Gesundheitsämtern seit gestern 152 Neuinfektionen aus der Region gemeldet. Den niedrigsten Sieben-Tage-Inzidenzwert hat weiterhin die Stadt Zweibrücken mit 43,8. Den höchsten weist die Stadt Pirmasens mit 116,5 auf.

+++ Morgen öffnen alle Impfzentren in der Westpfalz +++
14:00 Uhr

Am Donnerstag gehen die Corona-Impfzentren in der Westpfalz an den Start. Wie läuft das Impfen ab? Wer ist wann dran?

+++ Vorsicht, Corona-Betrüger! +++
11:30 Uhr

Die Polizei Kaiserslautern warnt vor Betrügern, die die Verunsicherung der Menschen durch die Corona-Pandemie ausnutzen wollen. So habe erst gestern ein Ehepaar aus Kaiserslautern einen sogenannten "Schockanruf" erhalten - dabei hatte sich ein Unbekannter als kranker Sohn des Paares ausgegeben, der Geld für Medikamente benötige. Aber es gibt noch mehr Betrugsmaschen.

+++ Senioren und Personal von Zweibrücker Heimen fertig geimpft +++
7:45 Uhr

In Zweibrücker Seniorenheimen sind alle Bewohner und Mitarbeiter, die es wollten, gegen Corona geimpft. Das hat Oberbürgermeister Marold Wosnitza (SPD) mitgeteilt. Er spricht von knapp 500 Impfungen. Vor einer Woche hatten die Impfungen in den Seniorenheimen begonnen. Morgen öffnet für alle anderen Impfberechtigten das Impfzentrum in Zweibrücken.

+++ Testpflicht für Altenheim-Besucher +++
7:30 Uhr

In Rheinland-Pfalz müssen Besucher bestimmter Altenheime ab sofort einen Corona-Test machen, bevor sie das Heim betreten. Das hat das Gesundheitsministerium mitgeteilt. In der Westpfalz sind der Kreis Kaiserslautern, der Kreis Südwestpfalz und die Stadt Pirmasens betroffen. Die geänderte Verordnung gelte für Altenheime in Kommunen, in denen die Infektionszahlen über dem 7-Tage-Landesschnitt lägen.

Dienstag (5. Januar)

+++ Neun weitere Corona-Tote in der Westpfalz +++
16:50 Uhr

In der Westpfalz sind neun weitere Menschen gestorben, die mit dem Coronavirus infiziert waren. Allein in der Südwestpfalz starben sechs Menschen, drei davon in einem Seniorenheim in Pirmasens. In der Stadt waren gestern bereits neun Todesfälle in Zusammenhang mit Corona gemeldet worden. Oberbürgermeister Markus Zwick (CDU) sprach von einer besorgniserregenden Situation. Der Donnersbergkreis meldet heute drei weitere Todesfälle.

+++ Impfungen auch in Kaiserslautern, Kusel und Zweibrücken +++
15:50 Uhr

Auch in Kusel und Kaiserslautern sind die ersten Rettungskräfte gegen Corona geimpft worden. In Kusel wurden 78 Rettungskräfte, aber auch Mitarbeiter von mobilen Pflegediensten und des Impfzentrums gegen Corona geimpft. Eine Sprecherin sagte, im Kreis seien nicht so viele Impfdosen wie gedacht in Seniorenheimen gebraucht worden. Weil das Präparat nur wenige Tage haltbar sei, seien damit dann die Rettungskräfte versorgt worden. In Kaiserslautern werden heute und morgen Rettungskräfte und Mitarbeiter des Impfzentrums geimpft. In Zweibrücken wurde Mitarbeiter der Corona-Station des Nardini-Klinikums geimpft.

+++ Pirmasens startet als erstes Corona-Impfzentrum im Land +++
9:30 Uhr

In Rheinland-Pfalz nimmt am Vormittag in Pirmasens offiziell das erste Corona-Impfzentrum seinen Betrieb auf. Dort werden ab zehn Uhr auf dem Messegelände die ersten Menschen gegen Corona geimpft. Nach Angaben der Kreisverwaltung sollen zuerst Mitarbeiter der Rettungsdienste eine Impfung erhalten. Die ersten Impfdosen seien Montagabend eingetroffen. Insgesamt gibt es in Rheinland-Pfalz 31 Impfzentren. Seit Montag können Termine gebucht werden.

+++ Bürgerbusse fahren Impfzentren in Kaiserslautern an +++
7:30 Uhr

Mehrere Bürgerbusse fahren zum Impfstart am Donnerstag das Impfzentrum auf dem Opelgelände in Kaiserslautern an. Nach Angaben der Kommunen sollen sie vor allem ältere und gehbehinderte Menschen dort hin bringen.

+++ Corona-Impfungen auf der Airbase Ramstein +++
7:15 Uhr

Auf der Airbase in Ramstein sind die ersten US-Militärangehörigen gegen Covid-19 geimpft worden. Dazu gehörten nach Angaben des US-Militärs Ersthelfer und medizinisches Personal. Insgesamt hatten sich mehr als 200 Personen gemeldet, um zu den Ersten zu gehören, denen der Impfstoff verabreicht wird. Die Impfungen werden noch mehrere Monate fortgeführt. Hygiene- und Abstandsregeln würden trotz der Impfungen weiterhin gelten.

+++ Gymnasium Ramstein startet erfolgreich in Fernunterricht +++
7:00 Uhr

Mit technischen Schwierigkeiten hatten Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrer am Montag beim Fernunterricht zu kämpfen - nicht in Ramstein.

Montag (4. Januar)

+++ Neun Todesfälle in Zusammenhang mit Corona in Pirmasens +++
17:30 Uhr

In Pirmasens sind nach Angaben des Gesundheitsamtes des Kreises Südwestpfalz neun weitere Menschen in Zusammenhang mit Corona gestorben. Allein sieben davon seien in zwei Altenpflegeheimen gestorben. Sie waren zwischen 63 und 93 Jahre alt. Der Pirmasenser Oberbürgermeister Zwick zeigte sich traurig und sprach von einer „besorgniserregenden Entwicklung, die sich in den vergangenen Tagen immer weiter zugespitzt“ habe. In der gesamten Südwestpfalz gab es nach Angaben des Gesundheitsamtes am Montag sieben neue Coronafälle.

+++ Zweibrücken wieder in Warnstufe Orange +++
16:00 Uhr

Die Stadt Zweibrücken hat den niedrigsten Sieben-Tage-Inzidenzwert in Rheinland-Pfalz. Nach Angaben des Landesuntersuchungsamtes liegt er bei 46,8 - damit ist Zweibrücken die einzige Kommune in der niedrigeren Warnstufe orange. Den höchsten Inzidenzwert in Rheinland-Pfalz hat Speyer mit 237,3.

+++ Gesundheitszentrum in Meisenheim mit Aufnahmestopp +++
15:15 Uhr

Das Gesundheitszentrum Glantal hat bis Ende der Woche einen Aufnahmestopp beschlossen. Weil aktuell fast 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem Corona-Virus infiziert sind, werden nach Angaben der Klinik keine neuen Patienten aufgenommen und geplante Aufnahmen verschoben. Die Versorgung der Patienten, die zurzeit stationär behandelt werden, sei gesichert. Auch die Notfallversorgung und die Aufnahme von Covid-19-Patienten werde aufrechterhalten. Von dem Ausnahmestopp sind auch die neurologische Frührehabilitation und die Tagesklinik ausgenommen.

+++ Schulen zu - Schulbusse fahren trotzdem +++
8:30 Uhr

Obwohl die Schulen wegen der Corona-Pandemie auch nach den Weihnachtsferien geschlossen bleiben, fahren seit heute die Busse in der Westpfalz zum Großteil wieder nach dem regulären Schulfahrplan. Grund dafür ist, dass es an vielen Schulen Angebote für Kinder gibt, die nicht zu Hause betreut werden können. Ausnahmen bilden die Städte Kaiserslautern und Pirmasens. Dort fahren die Busse weiter nach Ferienplan. Sollte es Engpässe geben, wollen die Stadtwerke nach eigenen Angaben zusätzliche Busse einsetzen.

+++ Digitaler Sternsinger-Segen +++
7:30 Uhr

Die Sternsinger im Bistum Speyer können wegen der Pandemie in diesem Jahr nicht von Haustür zu Haustür ziehen - sie setzen stattdessen auf kontaklosen Segen und verschicken beispielsweise Segenspakete.

+++ Terminvergabe für Impfungen in Impfzentren startet +++
7:00 Uhr

Ab heute können in der Westpfalz Termine in den Impfzentren vereinbart werden. Anspruchsberechtigt sind zunächst Menschen über 80 sowie Mitarbeiter von Rettungs- und ambulanten Pflegediensten. Die Termine können über die Internetseite impftermin.rlp.de oder per Telefon (0800/5758100) vereinbart werden. Das Call-Center ist montags bis samstags von 8 Uhr bis 22 Uhr sowie sonn- und feiertags zwischen 10 Uhr und 16 Uhr besetzt. Die Standorte der westpfälzischen Impfzentren sind in Kaiserslautern, Kusel, Pirmasens, Zweibrücken und Kirchheimbolanden.

Blog zum Nachlesen bis 3. Januar

Samstag (2. Januar)

+++ Rodelverbot am Hermersbergerhof +++
13:00 Uhr

Die Verbandgemeinde Hauenstein teilt mit, dass ab heute Mittag der Hermersbergerhof für Besucherinnen und Besucher gesperrt ist. Hintergrund ist eine Corona-Verordnung, die das Rodeln in dem Bereich untersagt. Der Hermersbergerhof gehört zur Ortsgemeinde Wilgartswiesen und ist mit einer Höhe von 550 Metern die höchstgelegene Siedlung der Pfalz.

+++ Wegen Corona hat Telefonseelsorge mehr zu tun +++
11:00 Uhr

Die Telefonseelsorge der Pfalz mit Sitz in Kaiserslautern hat im vergangenen Jahr mehr Telefongespräche geführt als sonst. Auch die Zahl der Internetchats zur Beratung sei gestiegen. Insgesamt spricht die Telefonseelsorge von mehr als 10.000 Telefongesprächen und 1.200 Chats. Jeder fünfte Anruf habe mit dem Thema „Corona“ zu tun gehabt. In der Zeit die Pandemie sei die Telefonseelsorge besonders nah bei den Menschen gewesen, sagte deren Leiter.

Freitag (Neujahr)

+++ Corona-Impfungen im Kreis Kaiserslautern starten +++
20:30 Uhr

Nach Angaben der Kreisverwaltung werden am morgigen Samstag zum ersten Mal Menschen im Landkreis Kaiserslautern gegen das Coronavirus geimpft. Ein mobiles Impfteam des Roten Kreuzes werde am Vormittag in einem Seniorenheim in Otterbach mit den Impfungen beginnen. 115 Menschen sollen geimpft werden. Es sei davon auszugehen, dass in den kommenden Tagen vier weitere Seniorenheime in Stadt und Kreis Kaiserslautern ihre Impfvorbereitungen abschließen werden. Im Anschluss könnten umgehend Impftermine vereinbart werden. Die Landesregierung hatte veranlasst, dass mobile Impfteams zunächst die Seniorenheime im Land versorgen. In der Westpfalz wurde im Kreis Kusel und in Zweibrücken bereits mit den Impfungen in Seniorenheimen begonnen.

+++ Ein weiterer Corona-Toter, Kusel wieder in Warnstufe Rot +++
17:15 Uhr

Dem Landesuntersuchungsamt sind heute bislang 27 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in der Westpfalz gemeldet worden. Demnach haben sich im Donnersbergkreis nachweislich 15 weitere Personen mit dem Virus angesteckt. In Pirmasens kamen vier Fälle hinzu. Der Kreis Kusel verzeichnet acht Neuinfektionen und einen weiteren Todesfall. Damit steigt der Inzidenzwert auch dort wieder über 50 und für den Kreis gilt erneut die Corona-Warnstufe Rot - wie für die gesamte Westpfalz. Pirmasens hat mit knapp 214 weiterhin den höchsten Inzidenzwert des Landes. Mit dem Wert wird angegeben, wie viele Menschen sich in den vergangenen sieben Tagen infiziert haben – hochgerechnet auf 100.000 Einwohner.

+++ Kaum Verstöße gegen Corona-Regeln in Silvesternacht +++
10:45 Uhr

Die Silvesternacht in der Westpfalz ist nach Angaben der Polizei sehr ruhig verlaufen. Es habe trotz verstärkter Kontrollen keine größeren Vorkommnisse gegeben und die überwiegende Mehrheit der Menschen habe sich an die Corona-Regeln gehalten. Lediglich vereinzelt sei es zu kleineren Verstößen gegen das Böllerverbot gekommen. Auch ein paar wenige Platzverweise seien ausgesprochen worden. Nach Angaben der Polizei in Pirmasens kam es dort zu keinen Verstößen gegen die nächtliche Ausgangsbeschränkung. Sämtliche Polizeiinspektionen der Region zeigten sich sehr zufrieden mit dem Verhalten der Menschen und dem friedlichen Verlauf der Nacht.

Donnerstag (Silvester)

+++ Polizei und Ordnungsämter im Einsatz +++ 09:35 Uhr

Die Corona-Einschränkungen werden zum Jahreswechsel besonders stark überwacht - insbesondere in Pirmasens, wo es eine Ausgangssperre gibt. Bei Verstößen drohen hohe Bußgelder.

+++ Impfungen auch auf Airbase Ramstein +++ 08:20 Uhr

In den kommenden Tagen sollen auch auf dem US- Militärflughafen in Ramstein Corona-Impfungen beginnen. Nach Angaben des Militärs sind die ersten Lieferungen des Impfstoffes gestern dort eingetroffen. Im ersten Schritt sollen unter anderem Ersthelfer und medizinisches Personal geimpft werden. Auch beim US-Militär ist die Impfung freiwillig. Das Militär empfiehlt den Soldaten und zivilen Angestellten aber, dass sie sich impfen lassen.

+++ Kreis Kusel fällt zurück auf Warnstufe Orange +++ 08:15 Uhr

Der Kreis Kusel ist beim Corona-Inzidenzwert unter die Grenze von 50 gefallen. Damit wird angegeben, wie viele Menschen sich in den vergangenen sieben Tagen infiziert haben – hochgerechnet auf 100.000 Einwohner. Kusel liegt bei einem Wert von 41, rechnet man die US-Militärangehörigen mit ein, liegt der Wert bei 39. In keinem anderen Landkreis im Land ist der Wert derzeit so niedrig. Das Landesuntersuchungsamt meldet aber auch, dass es in der Westpfalz sieben Menschen gibt, die an oder mit dem Coronavirus gestorben sind: Drei in Pirmasens, zwei im Kreis Südwestpfalz und zwei in der Stadt Kaiserslautern.

Mittwoch (30. Dezember)

+++ Impfstart am Westpfalz-Klinikum +++ 16:15 Uhr

Am Westpfalz-Klinikum in Kaiserslautern haben heute die Corona-Schutzimpfungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begonnen. Die Landesregierung hatte zuvor mitgeteilt, das Krankenhauspersonal sei genauso wichtig wie die Mitarbeiter in Alten- und Pflegeeinrichtungen. Diese werden bereits seit dem 27. Dezember von mobilen Teams geimpft. Es sei wichtig, die zu schützen, die andere schützen, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD). Sie besucht morgen das Westpfalz-Klinikum, um das Krankenhauspersonal zu motivieren, sich impfen zu lassen.

+++ Donnersberg nur noch zu Fuß erreichbar +++ 15:45 Uhr

Nach dem Erbeskopf im Hunsrück, dem höchsten Berg des Landes, hat es nun den höchsten Berg der Pfalz erwischt. Der Donnersberg wird wegen des enormen Andrangs zum Teil gesperrt.

+++ Schnelltests bei Firmen kaum gefragt +++ 12:20 Uhr

Zum Schutz vor der Ausbreitung des Corona-Virus' in der Pfalz setzen Industrie- und Handels-Unternehmen nur vereinzelt auf Corona-Schnelltests. Das ergab eine SWR-Umfrage. So steht beispielsweise bei der Pirmasenser Handelskette Wasgau mit fast 50 Supermärkten in der Pfalz ein Betriebs-Arzt mit mobilen Teams bereit. Er habe die Schnelltests bisher aber noch nicht einsetzen müssen, sagte eine Firmensprecherin. Beim Chemieunternehmen BASF in Ludwigshafen sind Schnelltests gar kein Thema. Nach Angaben einer Sprecherin bleiben Beschäftigte, die sich unwohl fühlen, zuhause.

+++ Jahresrückblick: Die Westpfalz im Zeichen von Corona +++ 08:05 Uhr

Corona-Pandemie ist zum Wort des Jahres gekürt worden – und auch in der Westpfalz waren natürlich das Virus und seine Folgen das Topthema in 2020. Alles aufzuzählen, was uns Corona beschert hat, würde jeden Rahmen sprengen. Dennoch hat sich SWR-Reporter Heinz Moosmann an einen Corona-Jahres-Rückblick gewagt – ohne den Anspruch auf Vollständigkeit.

+++ Pirmasens mit landesweit höchstem Inzidenzwert +++ 07:00 Uhr

Das Landesuntersuchungsamt vermeldet für den gestrigen Tag 92 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in der Westpfalz. Die meisten davon kommen aus der Stadt Kaiserslautern, auch im Kreis Südwestpfalz gab es eine zweistellige Zahl an Neuinfektionen. Weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus wurden dem Landesuntersuchungsamt nicht gemeldet. In der Stadt Pirmasens lag der 7-Tage-Wert bei 216, dem höchsten Wert in Rheinland-Pfalz. Insgesamt haben sich seit Beginn der Corona-Pandemie in der Westpfalz rund 8.000 Menschen mit dem Virus angesteckt.

Dienstag (29. Dezember)

+++ Weniger Infizierte in Afa Kusel +++ 16:30 Uhr

In der Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende (Afa) in Kusel ist die Zahl der Corona-Infektionen zurückgegangen. Nach Angaben der zuständigen Aufsichtsbehörde sind zurzeit noch 13 Menschen mit dem Virus infiziert; Mitte des Monats waren es noch 87. Sie befinden sich in einer Sporthalle in Quarantäne. Sollten sie symptomfrei bleiben, dürfen sie Mittwoch kommender Woche die Quarantäne verlassen.

+++ Zweibrücken startet Impfungen +++ 15:30 Uhr

In Zweibrücken sollen am Abend die Impfungen gegen Corona beginnen. Das Gesundheitsministerium teilte mit, die ersten Impfdosen seien heute an das Landesimpfzentrum in Zweibrücken geliefert worden. Als erstes werden Bewohner und Mitarbeiter des Johann-Hinrich-Wichern-Hauses Zweibrücken und des DRK Alten- und Pflegeheims in Mörsbach geimpft. Die beiden anderen Seniorenheime im Versorgungsbereich des Landesimpfzentrums sollen nach Angaben der Stadt zeitnah folgen.

+++ Soldaten unterstützen Pflegeeinrichtung in Kaiserslautern +++ 14:25 Uhr

Zwei Soldaten unterstützen momentan die Pflegeeinrichtung Schoner in Kaiserslautern, die zum Wohn- und Pflegeheim Kessler-Handorn gehört. Wie die Bundeswehr mitteilt, helfen die beiden Soldaten zunächst bis Mitte Januar aus. Das Land hatte die Bundeswehr angefragt, weil in vielen Pflege- und Seniorenheimen die Beschäftigten wegen der Corona-Lage nicht arbeiten können. Die Soldaten helfen nach Angaben des Landes zum Beispiel beim Essenkochen und Wäschemachen. Außerdem sollen sie Bewohner und Angehörige unterstützen, damit sie per Telefon oder Videoanruf in Kontakt bleiben können. Die Pflege der Bewohner übernimmt aber weiter nur das Pflegepersonal. Insgesamt helfen in Rheinland-Pfalz zurzeit 60 Soldaten in Pflege- und Senioreneinrichtungen.

+++ Ab sofort Impfdosen für alle Seniorenheime im Land +++ 11:30 Uhr

Ab sofort bekommen alle Regionen in Rheinland-Pfalz den Corona-Impfstoff, um in Senioren- und Pflegeheimen impfen zu können. Das hat Gesundheitsministerin Bätzing-Lichtenthäler dem SWR gesagt. Bislang wurde der Corona-Impfstoff nur Regionen mit besonders hohen Fallzahlen zugewiesen – darunter der Kreis Kusel. Das wurde unter anderem vom Zweibrücker CDU-Landtags-Abgeordneten Gensch scharf kritisiert. Seniorenheime in Zweibrücken seien impfbereit. Allerdings könnten die Bewohner und Mitarbeiter wegen der vergleichsweise niedrigen Corona-Fallzahlen noch nicht sofort geimpft werden und müssten warten. Nach Angaben von Gesundheitsministerin Bätzing-Lichtenthäler stehen nun deutlich mehr Impfdosen zur Verfügung. Außerdem seien viele Seniorenheime im Land inzwischen impfbereit. Deshalb soll der Corona-Impfstoff nun an alle Altenheime verteilt werden, die bereit sind, unabhängig von den Corona-Fallzahlen in der Region.

+++ Männerrunde in Lauterecken pfeift auf Corona-Regeln +++ 11:10 Uhr

In Lauterecken sind fünf Männer ohne Mund-Nasen-Bedeckung einer Polizeistreife aufgefallen. Sie standen zusammen und tranken in der Öffentlichkeit Alkohol. Eine Personenkontrolle ergab, dass die Männer im Alter von 39 bis 81 Jahren an unterschiedlichen Adressen wohnen. Eine diesbezügliche Meldung, so heißt es im Polizeibericht, werde der Bußgeldstelle bei der Kreisverwaltung in Kusel zugeleitet.

+++ Nächste Impfungen im Caritas-Heim in Schönenberg-Kübelberg +++ 09:10 Uhr

Im Kreis Kusel sollen am morgigen Mittwoch weitere Corona-Impfungen stattfinden. Im Caritas Seniorenhaus in Schönenberg-Kübelberg werden nach Angaben des Heimleiters 64 Menschen geimpft, davon 13 Bewohner, der Rest sind Mitarbeiter. Insgesamt zählt die Einrichtung nach eigenen Angaben 108 Bewohner und Mitarbeiter.

+++ Acht weitere Corona-Tote in Westpfalz +++ 07:45 Uhr

In der Westpfalz sind acht weitere Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Nach Angaben des Landesuntersuchungsamtes kamen jeweils drei Menschen aus den Städten Kaiserslautern und Pirmasens sowie jeweils einer aus dem Kreis Südwestpfalz und dem Donnersbergkreis. Damit erhöht sich die Zahl der Menschen, die seit Beginn der Pandemie in der Westpfalz an oder mit dem Coronavirus gestorben sind, auf 162. Die Zahl der Neuinfektionen stieg laut Landesuntersuchungsamt in der Region um 113.

Montag (28. Dezember)

+++ "Segenspaket" der Sternsinger erhältlich +++ 16:45 Uhr

Zwar können die Sternsinger wegen der Corona-Pandemie nicht wie gewohnt durch die Orte ziehen - dennoch macht es das Bistum Speyer möglich, kontaktlos zu spenden und einen Segen für die Haustür zu erhalten. Auf der Internetseite der Sternsinger gibt es einen Online-Shop, bei dem sich Gläubige ein so genanntes "Segenspaket" bestellen können. Darin sind unter anderem ein Stück geweihte Kreide, ein Gebetstext und eine Anleitung, wie man den Haussegen selbst an die Tür schreiben soll. Außerdem liegen dem Paket eine Karte mit einem handgeschriebenen Segen eines Sternsingerkindes und ein Überweisungsformular bei. Einige Sternsingergruppen haben ihre Lieder per Video aufgenommen, die auf den Webseiten der Gemeinden abzurufen sind.

+++ Corona-Tote meist über 80 Jahre alt +++ 14:35 Uhr

Nach einer Statistik der westpfälzischen Gesundheitsämter kurz vor Weihnachten waren die meisten Corona-Toten zwischen 80 und 90 Jahren alt. In dieser Altersklasse gab es demnach 65 Tote, so viele wie in keiner anderen Gruppe. Die Zahl der Corona-Toten steigt aber schon ab 60 Jahren deutlich an. Der prozentuale Anteil jüngerer Corona-Opfer liegt bei unter zehn Prozent. Laut der Statistik gibt es in der Westpfalz auch signifikante Unterschiede zwischen verstorbenen Senioren, die zu Hause lebten oder im Seniorenheim. Im Kreis Kusel beispielsweise lebten rund 54 Prozent der Corona-Toten zuvor in Altenheimen. Das zuständige Gesundheitsamt für Kaiserslautern teilte mit, dass im Vergleich dazu 87 Prozent zu Hause oder im Krankenhaus gestorben sind.

+++ Vorerst wohl keine Impfungen in Südwestpfalz und Donnersbergkreis +++ 11:35 Uhr

In den Kreises Südwestpfalz (mit den Städten Pirmasens und Zweibrücken) sowie im Donnersbergkreis wird vermutlich bis Mittwoch noch nicht geimpft werden können. Eine Sprecherin des Donnersbergkreises sagte, es sei noch kein Impfstoff geliefert worden. Für den Fall, dass der Impfstoff komme, konnte die Sprecherin noch nicht sagen, wo und wann geimpft würde. Es werde außerdem wohl darauf hinauslaufen, dass das Impfzentrum in Kirchheimbolanden nicht wie geplant am 5. Januar mit dem Impfen starten werde, weil zuerst die Seniorenheime von den mobilen Impfteams angefahren werden sollen.

+++ Impfungen im Kreis Kusel angelaufen +++ 08:15 Uhr

Im Seniorenheim Zoar in Kusel werden heute weitere Bewohner gegen das Corona-Virus geimpft. Gestern hatte es dort die ersten Impfungen westpfalzweit gegeben. Die 84 Geimpften verteilen sich ungefähr je zur Hälfte auf Bewohner und Mitarbeiter. Im Laufe des Tages sollen nach Angaben der Heimleitung die etwa 40 restlichen Bewohner geimpft werden. Dafür werde erneut ein mobiles Impfteam vor Ort sein. Bei den Menschen, die bereits geimpft wurden, habe es bislang keine Nebenwirkungen gegeben. In knapp drei Wochen soll es dann die zweite Impfung geben. Bis dahin werden zur Sicherheit weiterhin alle Besucher mit einem Schnelltest auf das Corona-Virus getestet. Das Land hatte den Kreis Kusel wegen seiner hohen Inzidenzzahl als einen der ersten Impforte im Land benannt. Hier war es in den vergangenen Wochen in den Seniorenheimen zu mehreren Corona-Ausbrüchen gekommen.

+++ Drei weitere Corona-Tote +++ 07:35 Uhr

Über die Weihnachtsfeiertage sind dem Landesuntersuchungsamt aus der Westpfalz drei Menschen gemeldet worden, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sind. Allerdings haben nicht alle Gesundheitsämter ihre Zahlen übermittelt. Zwei Tote kamen aus dem Donnersbergkreis, einer aus der Stadt Pirmasens. Insgesamt wurden dem Landesuntersuchungsamt 208 neue Infektionsfälle aus der Westpfalz gemeldet, die meisten aus dem Donnersbergkreis. Allerdings gilt auch hier, dass nicht alle Gesundheitsämter über die Feiertage ihre Daten übermittelt haben. Außerdem wurde an Weihnachten weniger getestet als an normalen Werktagen. Den niedrigsten Inzidenzwert weist zurzeit in der Westpfalz die Stadt Zweibrücken mit 35 auf. Den höchsten Wert meldet das Landesuntersuchungsamt aus der Stadt Pirmasens mit 151,5. Dort gilt seit Weihnachten eine nächtliche Ausgangssperre.

+++ Ausgangssperre in Pirmasens wird befolgt +++ 05:20 Uhr

Die Ausgangssperre in Pirmasens ist bisher in weiten Teilen eingehalten worden. Nach Angaben der Polizei gab es nur eine Handvoll Menschen, denen die Regelung noch nicht bekannt war und die in der Nacht auf den Straßen unterwegs waren. Über Weihnachten galt eine etwas gelockerte Ausgangssperre. Seit der vergangenen Nacht müssen die Menschen in Pirmasens zwischen 21 und fünf Uhr zuhause bleiben. Die Stadt hatte die Ausgangssperre kurz vor Weihnachten in Kraft gesetzt, weil in Pirmasens der Inzidenzwert der Corona-Neuinfektionen auf über 200 gestiegen war.

Blog zum nachlesen bis 24. Dezember

Donnerstag (24. Dezember)

+++ Gottesdienste trotz Corona +++ 08:40 Uhr

Trotz der Corona-Pandemie finden in der Westpfalz zahlreiche Weihnachtsgottesdienste statt. Es gelten aber strenge Hygienevorschriften und Abstandsregelungen. Beispielsweise starten in den Kirchen der katholischen Pfarrei Heilig Geist Kaiserslautern ab dem Nachmittag verschiedene Weihnachtsgottesdienste, darunter auch spezielle Angebote für Kinder, zum Beispiel eine Krippenfeier in der Kirche St. Maria. Auch Gemeinden der Evangelischen Kirche der Pfalz haben verschiedene Gottesdienste vorbereitet. Zum Beispiel in Kusel, Ruppertsweiler oder Krickenbach. Viele Kirchengemeinden übertragen in diesem Jahr coronabedingt ihre Weihnachtsgottesdienste im Internet oder verlagern diese ins Freie. In den Kirchen gelten strenge Hygienevorschriften und Abstandsregelungen. Für einige Gottesdienste ist eine Voranmeldung notwendig. Das Bistum Speyer hat bereits angekündigt, dass es ab dem 27. Dezember keine Präsenzgottesdienste mehr zulassen wird.

+++ Telefonseelsorge rechnet mit vielen Anrufen +++ 08:30 Uhr

Die Telefonseelsorge Pfalz mit Sitz in Kaiserslautern rechnet über Weihnachten mit besonders vielen Anrufern. Zahlreiche Menschen litten derzeit unter Einsamkeit und Isolation. Viele ältere Menschen, besonders aus Alten- und Pflegeheimen, nutzten momentan verstärkt das Gesprächsangebot der Telefonseelsorge. Nach Angaben einer Sprecherin sehnen sich die Menschen ganz stark nach Kontakt. Auch Menschen, deren Existenz durch die Corona-Pandemie bedroht ist, riefen vermehrt die kostenlose Hotline an. Immer wieder seien auch familiäre Beziehungen, angespannte Situationen oder Gewalt ein Thema. Aktuell arbeiten rund 90 Menschen ehrenamtlich bei der Telefonseelsorge Pfalz. Auch über die Feiertage wird die Seelsorge rund um die Uhr erreichbar sein. Zu bestimmten Uhrzeiten gibt es auch einen Chat, um mit den Mitarbeitern schreiben zu können. Zusätzlich gibt es eine Krisen-App, die kostenlos heruntergeladen werden kann. Die Telefonseelsorge ist erreichbar unter der Telefonnummer 0800-1110111 oder 0800-1110222.

+++ Öffnungszeiten der Corona-Testzentren über Weihnachten +++ 08:25 Uhr

Die meisten Corona-Testzentren in der Westpfalz sind auch über die Feiertage geöffnet. Es gelten aber zum Teil andere Öffnungszeiten. In Zweibrücken ist die Teststation nach Angaben der Stadt zwischen Heiligabend und dem 3. Januar täglich vormittags geöffnet. In Pirmasens ist die Teststation lediglich am kommenden Sonntag geschlossen. Im Kreis Kusel sind Coronatests nur vom 28. bis 30. Dezember in der Fieberambulanz möglich. Auch in Stadt und Landkreis Kaiserslautern wird in beiden Testzentren nur vom 28. bis zum 30. Dezember jeweils nachmittags getestet. Der Donnersbergkreis hat bisher auf SWR-Nachfrage keine Öffnungszeiten über die Feiertage mitgeteilt.

Mittwoch (23. Dezember)

+++ Zweibrücken fällt auf Warnstufe orange +++ 16:50 Uhr

In der Stadt Zweibrücken ist die Zahl der Neuinfektionen mit dem Corona-Virus gesunken. Der Inzidenzwert liegt nach Angaben des Landesuntersuchungsamtes aktuell bei 43. Damit fällt Zweibrücken von der Warnstufe rot zurück auf die Warnstufe orange. Alle anderen Städte und Kreise in der Westpfalz bleiben weiter im roten Bereich. Heute wurden außerdem sechs weitere Corona-Tote gemeldet, fünf davon aus der Region Kaiserslautern.

+++ Pirmasens plant Ausgangssperre +++ 12:55 Uhr

Pirmasens plant als erste Stadt in der Westpfalz eine Ausgangssperre für alle Bürger, falls der Corona-Inzidenzwert erneut über 200 steigen sollte. Aktuell liegt der Wert bei 179 – für heute sind 190 vorausgesagt.

+++ Corona-Videoüberwachung auf Gartenschau-Gelände +++ 6:00 Uhr

Die Lebenshilfe will die Gartenschau nach eigenen Angaben ab sofort mit einer Kamera überwachen. Damit wollen die Verantwortlichen auch über die Feiertage kontrollieren, ob die Besucher die Hygiene- und Abstandsregeln einhalten. Die Kamera soll zunächst bis zum 3. Januar eingesetzt werden. Geschäftsführer David Lyle sagte, bislang hätten sich die meisten Menschen an die Vorgaben gehalten. Auf dem Gelände der Gartenschau kontrollieren derzeit bis zu zwei Mal täglich Mitarbeiter der Lebenshilfe und Freiwillige des Stadtjugendringes. Die Gartenschau ist derzeit außerplanmäßig geöffnet, damit die Menschen während der Corona-Pandemie ein weiteres Freizeitangebot in der Stadt haben.

+++ Ansturm auf Abholservice in Kaiserslautern und Pirmasens +++ 5:34 Uhr

Der Corona-bedingte Bestell- und Abholservice in den Geschäften in der Westpfalz wird rege genutzt. Das teilten Einzelhandelssprecher aus Pirmasens und Kaiserslautern auf SWR-Nachfrage mit. Vielen Pirmasenser Einzelhändlern werde dadurch das Überleben gesichert, sagt Erich Weiss, Vorsitzender des Einzelhandelsverbands Pirmasens-Südwestpfalz. Über eine Internetplattform des Stadtmarketings kämen viele interessierte Bürger direkt auf die lokalen Angebote und nutzten diese dann auch. Der Einzelhandelssprecher in Kaiserslautern, Matthias Pallmann, bestätigt, dass seit Ausbruch der Corona-Pandemie für viele Menschen der lokale Einzelhandel wieder mehr an Bedeutung gewinne. Der Umsatz sei zwar nicht annähernd vergleichbar mit dem üblichen Weihnachtsgeschäft, aber es sei besser als gar nichts.

Dienstag (22. Dezember)

+++ Impfteams zuerst im Kreis Kusel +++ 16:55 Uhr

Die ersten Impfungen in Rheinland-Pfalz werden ab dem 27. Dezember auch im Kreis Kusel vorgenommen. Ausschlaggebend dafür ist der sogenannte Inzidenzwert.

+++ Zahl der Neuinfektionen geht zurück +++ 16:30 Uhr

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist in der Westpfalz im Vergleich zu gestern deutlich zurückgegangen. Nach Angaben des Landes sank die Zahl von 91 auf 53. Allerdings gab es im Kreis Kusel einen weiteren Corona-Toten zu beklagen. Unterdessen endet auch für die meisten der 144 Bewohner der Flüchtlingsunterkunft in Kusel die Quarantäne. Wie die zuständige Aufsichtsbehörde mitteilte, seien lediglich 18 Infizierte und drei Kontaktpersonen weiterhin unter Quarantäne. Bei einem Corona-Ausbruch vor zwei Wochen wurden knapp 90 Flüchtlinge positiv getestet.

+++ Pfalztheater startet digitales Festtagsprogramm +++ 13:55 Uhr

Das Pfalztheater in Kaiserslautern bietet ab heute ein Festtagsprogramm im Internet an. Das Publikum kann dabei Theateraufführungen, Lesungen und Chorkonzerte auf verschiedenen Internetkanälen erleben. Weil das Pfalztheater wegen Corona zurzeit geschlossen bleiben muss, zeigen die Mitglieder des Pfalztheaters auf Youtube, Facebook oder Instagram ein- oder zweimal pro Tag verschiedene Programme. Zum Beispiel die berühmte englische Weihnachtsgeschichte nach Charles Dickens. Der Chor des Pfalztheaters singt traditionelle Weihnachtslieder aus unterschiedlichen Epochen. Ensemblemitglieder geben außerdem Einblick in aktuelle Proben. Das digitale Festtagsprogramm ist ab heute bis zum 31. Dezember täglich zu sehen.

+++ Umfrage: Lassen Sie sich impfen? +++ 07:10 Uhr

In der Europäischen Union ist der erste Impfstoff gegen das Coronavirus zugelassen worden. Die EU-Kommission erteilte dem Präparat des Mainzer Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer die bedingte Marktzulassung. Schon nach Weihnachten sollen die ersten Menschen in Deutschland geimpft werden - zunächst ältere und kranke Menschen. Im kommenden Jahr beginnt dann nach und nach flächendeckend das große Impfen. Aber würden Sie sich impfen lassen? Eine Umfrage in der Kaiserslauterer Innenstadt:

+++ Gastronomen warten weiter auf Novemberhilfen +++ 07:00 Uhr

Mehr als 7.000 Gastronomiebetriebe in der Westpfalz warten noch auf die coronabedingten Novemberhilfen vom Bund. Der Dehoga-Verband prangert die fehlenden Hilfen als existenzbedrohend an. Nach Angaben eines Dehoga-Sprechers hat rund die Hälfte aller westpfälzischen Gastronomiebetriebe noch keine finanzielle Hilfe vom Bund erhalten.

Montag (21. Dezember)

+++ Zahlreiche Corona-Fälle in Kitas in der Südwestpfalz +++ 16:15 Uhr

In der Südwestpfalz sind zahlreiche Kinder und Mitarbeiter aus drei Kitas vorsorglich in häusliche Quarantäne geschickt worden. In der Kita Heilig Kreuz in Zweibrücken sind laut Gesundheitsamt 13 Kinder und Mitarbeiter betroffen, in der Johannes-Kita in Pirmasens sind es sogar 15. Die Stadt Pirmasens teilte heute zudem mit, dass die Kita Ohmbach geschlossen wurde, weil dort drei Erzieher positiv getestet wurden. Vorsorglich befänden sich 14 Kinder in häuslicher Quarantäne. Nach den Zahlen des Landes hat es in der ganzen Westpfalz von Sonntag auf Montag 91 neue Corona-Infektionen gegeben. Im Donnersbergkreis ist ein Mensch im Zusammenhang mit Covid 19 gestorben.

+++ Quarantäne-Halle auf Gelände der AfA Kusel +++ 14:00 Uhr

Auf dem Gelände der Erstaufnahmeeinrichtung in Kusel wird derzeit eine Leichtbauhalle für etwa 50 Menschen aufgestellt. Darin sollen nach Angaben des Integrationsministeriums künftig zunächst diejenigen untergebracht werden, die als Corona-Kontaktpersonen in Quarantäne müssen. Damit soll sichergestellt werden, dass die anderen Bewohner vor einer möglichen Corona-Infektion besser geschützt werden können. Hintergrund der Maßnahme ist, dass es in der Flüchtlingsunterkunft in Kusel zuletzt besonders viele Ansteckungen mit Corona gegeben hatte. Ende des Monats sollen die ersten Menschen in die Halle einziehen. Die Kosten belaufen sich auf etwa 150.000 Euro pro Jahr.

+++ Corona-Lage am Städtischen Krankenhaus Pirmasens +++ 12:25 Uhr

Aktuell werden in Pirmasens acht Patienten auf der Intensivstation künstlich beatmet. Vier davon sind nach Angaben des Städtischen Krankenhauses an Covid-19 erkrankt. Die Belastung für die Mitarbeiter wächst. Nach Angaben von Klinikchef Martin Forster ist eine sogenannte Triage zum jetzigen Zeitpunkt aber kein Thema in Pirmasens.

+++ Kunstprojekt "Kunst bleibt!" zum Mitmachen +++ 7:50 Uhr

Der Kaiserslauterer Künstler Thomas Brenner ruft zu einer Kunstaktion zum Mitmachen in der Kaiserslauterer Innenstadt auf. Weil Museen derzeit wegen der Corona-Pandemie geschlossen sind und Veranstaltungen ausfallen, soll so mehr Kultur in die Stadt kommen, sagt der Künstler. Auf den Plakaten können gemalte Kunstwerke, Fotos oder Grafiken gezeigt werden. Es sei auch möglich, ein Musikstück, ein Tanzprojekt oder eine Theateraktion zu filmen, sagt Thomas Brenner. Auf ein Plakat werde dann dafür ein sogenannter QR-Code gesetzt. Wer sein Smartphone darauf richtet, sieht dann die Aktion, die damit verbunden ist. Thomas Brenner bietet Interessierten auch an, ihnen bei Ideen und Umsetzung zu helfen. Die Teilnahme ist kostenlos, finanziert wird sie von mehreren Sponsoren. Die Werke werden von Januar bis März in großen Schaukästen an 50 Stellen in der Kaiserslauterer Innenstadt zu sehen sein. Nach der Aktion werden die Plakate für einen guten Zweck versteigert.

+++ Zwei weitere Corona-Todesfälle in der Westpfalz +++ 5:37 Uhr

Die Gesundheitsämter in der Westpfalz haben über das Wochenende zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gemeldet. Wie die Kreisverwaltung Kaiserslautern mitteilt, ist eine Person aus dem Stadtgebiet darunter. Außerdem starb nach Angaben des Kreises Südwestpfalz ein Bewohner des Seniorenheims Haus Bethesda in Thaleischweiler-Fröschen. Insgesamt haben die Gesundheitsämter in der Region am Wochenende 140 neue Corona-Fälle gemeldet. Mit 64 Neu-Infektionen waren es in der Südwestpfalz so viele, wie nie an einem Wochenende zuvor. Den niedrigsten Inzidenzwert in Rheinland-Pfalz hat weiterhin die Stadt Zweibrücken mit 70,2.

Blog zum Nachlesen bis 19. Dezember

Samstag (19. Dezember)

+++ Landwirte möchten Menschen Freude bereiten +++ 12:00 Uhr

Knapp dreißig Landwirte aus der Südwestpfalz beteiligen sich am Sonntag an der bundesweiten Weihnachtsaktion „Ein Funken Hoffnung“. Mit ihren weihnachtlich geschmückten Traktoren fahren die Landwirte in der Dämmerung zwischen Pirmasens und Zweibrücken hin und her. Insgesamt siebzig Kilometer lang ist die Strecke, die der Traktor-Konvoi fährt. Die Landwirte möchten den Menschen mit ihren mit Lichterketten geschmückten Schleppern eine Freude machen - in einer Zeit, in der wegen der Corona-Pandemie unter anderem weder Weihnachtsfeiern noch Weihnachtsmärkte stattfinden. Die Strecke ist so konzipiert, dass die Landwirte gezielt auch an Senioreneinrichtungen, Kinderheimen und Krankenhäusern vorbeifahren.

+++ Verstärkte Kontrollen auf der Gartenschau +++ 10:35 Uhr

Die Lebenshilfe als Betreiber der Gartenschau in Kaiserslautern wird ab sofort auf dem Gelände verstärkt kontrollieren, ob die Corona-Regeln eingehalten werden. Auf dem Gelände besteht teilweise Maskenpflicht. Außerdem werden nach Angaben von Geschäftsführer Lyle Mitarbeiter überprüfen, ob sich dort unzulässig viele Menschen ansammeln und ob die geforderten Abstände eingehalten werden. Seitdem die Spielplätze, der Bolzplatz und die Skaterbahn Anfang Dezember wieder für Besucher geöffnet wurden, gelten laut Geschäftsführer Lyle dort dieselben Hygieneregeln, wie für alle öffentlichen Parks in Kaiserslautern.

+++ Weniger Busse in der Westpfalz während des Lockdowns +++ 9:15 Uhr

In der Westpfalz fahren wegen des Corona-Lockdowns weniger Busse. Laut Verkehrsverbund gelten die Ferienfahrpläne - in Kaiserslautern bereits seit vergangenem Mittwoch. Ab 28. Dezember wird auf den Samstagsfahrplan umgestellt. Die Nachtbusse entfallen. Auch in Pirmasens gilt der Ferienfahrplan. Außerdem entfallen Ruftaxilinien teilweise. Bis einschließlich 3. Januar gilt auch im Kreis Kusel der Ferienfahrplan. Ab dem 4. Januar wird wieder fast überall nach dem regulären Schulfahrplan gefahren, auch wenn die Schulen weiter geschlossen bleiben. So können Kinder mit dem Bus zur Betreuung in Schule oder Kita fahren. In Kaiserslautern und Pirmasens gilt aber auch nach dem 4. Januar weiter der Ferienfahrplan.

+++ Zwölf Corona-Fälle in Flüchtlingsunterkunft +++ 6:30 Uhr

In einer Flüchtlingsunterkunft am Hauptbahnhof in Kaiserslautern sind 12 Bewohner mit dem Corona-Virus infiziert. Wie die Stadt mitteilt, wurde ein Stockwerk der Unterkunft komplett unter Quarantäne gestellt, um die restlichen Bewohner zu schützen. Anfang der Woche sollen die Mitarbeiter und alle Bewohner erneut auf Corona getestet werden. Insgesamt leben in der Unterkunft derzeit rund 160 Menschen. Außerdem sind im Bereich Kaiserslauteren nach Angaben des Gesundheitsamtes zwei weitere Menschen gestorben, die mit Corona infiziert waren. Insgesamt sind damit seit Beginn der Pandemie in Stadt und Kreis Kaiserslautern 50 Menschen im Zusammenhang mit Corona gestorben.

Freitag (18. Dezember)

+++ Über 7.000 Corona-Infektionen in der Westpfalz +++ 16:54 Uhr

Die Zahl der Corona-Infektionen in der Westpfalz ist auf über 7.000 Erkrankungen angewachsen. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Landesuntersuchungsamtes hervor. Mit den 144 Neu-Infektionen haben sich genau 7.119 Menschen in der Region bereits mit dem Virus angesteckt. Die meisten neuen Corona-Fälle gab es im Landkreis Kaiserslautern mit 38, dahinter folgt die Stadt Kaiserslautern mit 30 neuen Erkrankungen. Im Bereich des Kaiserslauterer Gesundheitsamtes sind zudem zwei weitere Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. Den landesweit niedrigsten Inzidenzwert hat weiterhin die Stadt Zweibrücken mit 81,9.

+++ Telefonservice für Klinik-Patienten +++ 11:35 Uhr

Das Westpfalz-Klinikum in Kaiserslautern bietet wieder einen Telefonservice für Patienten und deren Angehörige an. Weil wegen der Corona-Pandemie zurzeit keine Besuche möglich sind, können Mitarbeiter des Klinikums einen Angehörigen eines Patienten einmal pro Tag anrufen und über dessen Gesundheitszustand informieren. Dazu muss der Patient vorher seine Einwilligung geben. Während des ersten Lockdowns im Frühjahr hatten die Mitarbeiter des Westpfalz-Klinikums mehr als 1.000 Telefonate geführt.

+++ Brauerei Bischoff meldet Insolvenz an +++ 11:15 Uhr

Die Brauerei Bischoff in Winnweiler im Donnersbergkreis hat ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt. Grund dafür ist nach eigenen Angaben die Corona-Krise.

+++ Lüftungsanlagen für 450 Klassenzimmer +++ 08:15 Uhr

Die Stadt Pirmasens installiert heute eine spezielle Lüftungsanlage an der Grundschule Ruhbank-Erlenbrunn. Nach Angaben der Stadt soll dadurch das Risiko für Schüler und Lehrer gesenkt werden, sich mit dem Coronavirus anzustecken. Ein Sprecher sagte, in den kommenden Monaten sollen rund 450 Klassenzimmer im gesamten Stadtgebiet mit derartigen Lüftungsanlagen ausgestattet werden. Der Stadtrat hatte sich Anfang der Woche dafür ausgesprochen, 225.000 Euro für die Nachrüstung der Schulen freizugeben. Um zu zeigen, wie einfach die Lüftungsanlage im Klassenzimmer installiert werden kann, will Oberbürgermeister Markus Zwick (CDU) die erste Lüftungsanlage heute selbst einbauen.

+++ Deutlicher Anstieg der Corona-Infektionen in Altenheimen +++ 08:05 Uhr

Die Corona-Pandemie stellt Pflegeeinrichtungen vor besondere Herausforderungen. Trotz strenger Sicherheitsmaßnahmen steigt die Zahl der Corona-Infektionen in Altenheimen rapide an. Auch im Seniorenheim Waldkrone in Bruchmühlbach-Miesau gibt es viele Corona-Fälle. Für Bewohner und Personal eine absolute Ausnahmesituation.

+++ Sieben weitere Corona-Tote in der Westpfalz +++ 07:00 Uhr

In der Westpfalz sind sieben weitere Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Landesuntersuchungsamtes und der Gesundheitsämter hervor. Drei Todesfälle kommen demnach aus dem Donnersbergkreis, drei weitere Menschen starben in Stadt und Kreis Kaiserslautern und ein weiterer Infizierter im Keis Kusel. Damit ist die Zahl der Corona-Toten in ganz Rheinland-Pfalz auf mehr als 1.000 gestiegen. Aktuell seien rund 19.000 Menschen im Land mit dem Virus infiziert – die bislang höchste Zahl seit Beginn der Pandemie. Den landesweit niedrigsten Inzidenzwert hat derzeit der Landkreis Kusel mit einem Wert von 82,6.

Donnerstag (17. Dezember)

+++ Impfungen noch vor Silvester möglich? +++ 15:00 Uhr

Der Landrat des Kreises Kaiserslautern, Ralf Leßmeister (CDU), hofft, dass in Kaiserslautern noch vor Silvester die ersten Menschen gegen Corona geimpft werden können. Sobald der erste Impfstoff geliefert wird, könnten demnach sofort mobile Impfteams damit beginnen, Menschen in Pflegeeinrichtungen zu impfen. Außerdem ist das gemeinsame Impfzentrum von Stadt und Kreis Kaiserslautern auf dem Opel-Gelände einsatzbereit – dort soll es voraussichtlich ab dem 4. Januar losgehen. In einer Halle wurden zwei sogenannte Impfstraßen eingerichtet. Künftig werden dort etwa 30 Personen pro Schicht arbeiten. Landrat Ralf Leßmeister sagte, es könnten bis zu 1.000 Personen am Tag geimpft werden.

+++ Ärzte und Pflegepersonal schlagen Alarm +++ 9:20 Uhr

Im Westpfalz-Klinikum Kaiserslautern werden aktuell zwölf Menschen wegen einer Corona-Erkrankung künstlich beatmet. Seit Wochen ist die Belastung für das Personal enorm. Viele Überstunden fallen an - die Mitarbeiter gehen auf dem Zahnfleisch. "Dass es immer noch Leute gibt, die sagen, das Virus würde nicht existieren, das tut natürlich weh, wenn man hier jeden Tag mit der Realität konfrontiert ist", ärgert sich der ärztliche Leiter der Notaufnahme, Berthold Germann.

Kaiserslautern

Besuch im Westpfalz Klinikum Kaiserslautern „Wir arbeiten schon seit Wochen am Limit!“

Die Zahl der Corona-Infizierten steigt weiter. Alle paar Tage gibt es neue Rekordzahlen – an Infizierten, aber auch an Menschen, die an oder mit dem Virus gestorben sind. Was ist in diesen Zeiten in Kliniken in SWR3Land los?  mehr...

+++ Erfolgreicher Testlauf im Impfzentrum Kusel +++ 8:15 Uhr

Im Landkreis Kusel ist Philipp Gruber als Impfkoordinator dafür zuständig, dass das neu eingerichtete Impfzentrum in Halle 20 der ehemaligen Bundeswehrkaserne seine Arbeit aufnehmen kann. Hier gab es jetzt einen Probelauf.

Mittwoch (16. Dezember)

+++ Öffentliche Einrichtungen gehen in den Lockdown +++ 7:15 Uhr

Wegen des Lockdowns sind auch zahlreiche öffentliche Einrichtungen in der Westpfalz ab heute nur noch eingeschränkt erreichbar. Vor allem persönliche Termine werden nur noch in Notfällen vergeben. So ist zum Beispiel das Rathaus in Pirmasens für den Besucherverkehr geschlossen, die Mitarbeiter sind per Telefon, E-Mail und Post zu erreichen. Persönliche Termine gibt es nur nach vorheriger Absprache. Bei der Verbraucherzentrale in Kaiserslautern finden die Beratungen ab heute lediglich schriftlich, per Telefon oder Video statt. Auch die Pfalzbibliothek in Kaiserslautern hat ab heute geschlossen. Ausgeliehene Bücher werden bis zur Wiedereröffnung verlängert, sodass keine Mahngebühren entstehen. Einen anderen Weg gehen die Stadtwerke Pirmasens: Sie halten ihr Kundencenter geöffnet - bitten aber darum, dass die Kunden den Kontakt zu den Stadtwerken möglichst telefonisch oder online aufnehmen.

+++ Kunden-Ansturm vor Lockdown bleibt aus +++ 7:10 Uhr

Am letzten Tag vor dem Lockdown ist der erwartete große Kunden-Ansturm im Outlet-Center in Zweibrücken gestern ausgeblieben.

+++ Drei weitere Corona-Todesfälle in der Region +++ 5:34 Uhr

Die Gesundheitsämter in der Westpfalz haben gestern 71 neue Corona-Fälle gemeldet. Die meisten davon stammen aus der Stadt und dem Landkreis Kaiserslautern. Dort sind nach Angaben der Kreisverwaltung auch zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung zu verzeichnen. Auch in der Südwestpfalz ist ein Senior aus der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land gestorben, der sich zuvor mit dem Virus infiziert hatte. Damit steigt die Zahl der Todesfälle mit Corona-Bezug in der Westpfalz auf insgesamt 127 Menschen an. Den landesweit niedrigsten Corona-Inzidenzwert hat weiterhin die Stadt Zweibrücken mit aktuell 87,7 Fällen.

Dienstag (15. Dezember)

+++ Impfzentrum Zweibrücken in der Tagesschau +++ 14:40 Uhr

Die Tagesschau hat heute ausführlich über das Impfzentrum in Zweibrücken im City-Outlet berichtet. Das Zentrum ist seit heute startklar. Was fehlt ist nur noch der Impfstoff, dann können dort täglich bis zu 200 Menschen geimpft werden.

+++ Weihnachten in der Tüte für Obdachlose +++ 14:25 Uhr

Schülerinnen des St.-Franziskus-Gymnasiums in Kaiserslautern haben am Dienstag Kuchen, Plätzchen und kleine Weihnachtsgeschenke an Obdachlose verteilt. Normalerweise organisieren die Schülerinnen der Mädchenschule jedes Jahr ein Obdachlosen-Café. Wegen der Corona-Pandemie ist das in diesem Jahr nicht möglich.

+++ Ansturm auf kostenlose FFP2-Masken +++ 14:10 Uhr

In Kaiserslautern haben sich am Dienstag teils lange Schlange vor Apotheken gebildet. Gibt's da was umsonst? Ja - und zwar FFP2-Masken für Menschen, die zur Corona-Risikogruppe gehören oder über 60 sind.

+++ Acht weitere Corona-Fälle in AfA Kusel +++ 9:40 Uhr

In der Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende (AfA) in Kusel haben sich acht weitere Bewohner mit dem Coronavirus infiziert. Damit sind derzeit 87 Menschen in der Flüchtlingsunterkunft an Covid-19 erkrankt.

+++ Geschäfte verlängern Öffnungszeiten +++ 8:25 Uhr

Die Stadt Homburg weitet am letzten Tag vor dem Lockdown ihre Öffnungszeiten für den Einzelhandel aus. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, dürfen die Geschäfte heute bis 23 Uhr öffnen. Dadurch wolle die Stadt das Weihnachtsgeschäft deutlich entzerren. Ob die Einzelhändler ihre Läden tatsächlich länger öffnen, sei ihnen überlassen. In Zweibrücken hat das Outlet Center ebenfalls angekündigt, heute länger als üblich zu öffnen. Wie die Verantwortlichen mitteilen, schließt das Center erst um 22 Uhr.

+++ Alle Impfzentren in der Westpfalz einsatzbereit +++ 5:55 Uhr

Die Impfzentren in der Westpfalz sind ab heute einsatzbereit. Wirklich den Betrieb aufnehmen werden sie aber wohl erst im neuen Jahr: Vor dem 4. Januar werde es in Pirmasens nicht losgehen, sagte die Landrätin des Kreises Südwestpfalz. Denn die Zulassung des Impfstoffes werde erst für die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr erwartet. Und dann muss das Land den Impfstoff noch den verschiedenen Regionen zuteilen.

Montag (14. Dezember)

+++ Sieben weitere Corona-Tote +++ 16:30 Uhr

In der Westpfalz sind sieben weitere Menschen gestorben, die mit dem Corona-Virus infiziert waren. Nach Angaben des Landesuntersuchungsamtes kamen jeweils zwei der Toten aus der Stadt Kaiserslautern und dem Kreis Südwestpfalz. Wie das Gesundheitsamt des Kreises Südwestpfalz mitteilt, starben zwei Frauen zwischen 80 und 90 Jahren. Das Corona-Virus sei aber nicht die Todesursache gewesen. Die drei weiteren Toten kamen aus den Kreisen Kusel, Kaiserslautern und dem Donnersbergkreis. Seit Beginn der Corona-Pandemie sind in der Westpfalz insgesamt 126 Menschen gestorben, die mit dem Corona-Virus infiziert waren.

+++ Einzelhandel fürchtet Pleitewelle wegen Lockdown +++ 12:50 Uhr

Auch in der Westpfalz müssen die Einzelhändler ab Mittwoch wegen des Lockdowns ihre Geschäfte schließen. Und das in der umsatzstärksten Zeit des Jahres – für einige Geschäfte könnte das der Todesstoß sein, fürchten Einzelhändler aus Kaiserslautern.

+++ Geteilte Meinungen über angekündigten Lockdown +++ 10:25 Uhr

Ab Mittwoch tritt erneut ein Lockdown in Kraft. Viele Geschäfte müssen dann schließen und es gelten wieder strengere Corona-Regeln - auch über Weihnachten und Silvester. Die Menschen in der Zweibrücker Fußgängerzone sind über die Maßnahmen geteilter Meinung.

+++ Genügend Personal für Impfzentren in Westpfalz +++ 8:10 Uhr

Die Kommunen in der Westpfalz gehen davon aus, dass der Betrieb der Corona-Impfzentren gesichert ist. Es hätten sich zahlreiche Ärzte und weiteres medizinisches Personal gemeldet – Herausforderungen bleiben aber dennoch.

+++ Volle Fußgängerzonen - Händler fürchten den Lockdown +++ 7:15 Uhr

Am Wochenende war unter anderem in Kaiserslautern die Fußgängerzone voll. Viele Menschen nutzen die letzten Tage vor dem Lockdown für Weihnachtseinkäufe. Als das Video gedreht wurde, stand noch nicht fest, ab wann der Lockdown gelten wird - inzwischen ist klar: Ab Mittwoch bleiben die meisten Geschäfte zu.

+++ Weihnachtsbaum selbst schlagen in Zeiten von Corona +++ 7:10 Uhr

Am Haus der Nachhaltigkeit bei Johanniskreuz kann sich jeder seinen Weihnachtsbaum selbst schlagen - allerdings gelten dabei in diesem Jahr strenge Corona-Regeln.

+++ 50 Neuinfektionen am Sonntag gemeldet +++ 5:51 Uhr

Die Gesundheitsämter in der Westpfalz haben am Sonntag 50 Corona-Neuinfektionen gemeldet, die meisten davon in der Südwestpfalz. Allerdings haben Stadt und Landkreis Kaiserslautern wie üblich ihre Fallzahlen sonntags nicht aktualisiert. Der Donnersbergkreis meldet zudem eine weitere Person, die im Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung gestorben ist. Damit erhöht sich die Zahl der Todesfälle in der Westpfalz auf 119. Die Stadt Zweibrücken weist mit 73,1 aktuell den landesweit niedrigsten Inzidenzwert aus. Ab Mittwoch wird das öffentliche Leben in Rheinland-Pfalz weiter heruntergefahren. Auf den sogenannten Winter-Shutdown hatten sich die Ministerpräsidenten der Länder gestern geeinigt.

Blog zum Nachlesen bis 13. Dezember

Samstag (12. Dezember)

+++ Fernseh-Gottesdienst unter Corona-Bedingungen +++ 11:30 Uhr

Der Pfarrer der katholischen Gemeinde St. Theresia in Kaiserslautern gestaltet den ZDF-Fernsehgottesdienst am dritten Advent. Wegen der Corona-Bestimmungen kann die Messe jedoch nicht in Kaiserslautern stattfinden. Sie wird stattdessen live aus einer Kirche in Mainz gesendet. Laut Pfarrer Martin Olf muss der Gottesdienst zudem ohne Gäste und ohne Messdiener stattfinden, lediglich ein kleiner Chor sei erlaubt. Der Fernsehgottesdienst dauert 45 Minuten und ist am Sonntag ab 9.30 Uhr im ZDF zu sehen.

+++ Friedenslicht-Aktion wegen Corona anders als gewohnt +++ 10:45 Uhr

Das Friedenslicht aus Bethlehem wird in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie nicht im Rahmen einer zentralen Feier im Bistum Speyer verteilt. Stattdessen bringen einzelne Pfadfinderinnen und Pfadfinder das Licht direkt in verschiedene Gemeinden. Dort können dann mitgebrachte Friedenslicht-Kerzen angezündet werden. In der Westpfalz kommen die Friedenslichtbringer am Sonntag nach Breitenbach im Kreis Kusel, nach Kaiserslautern und nach Waldfischbach-Burgalben. Die Friedenslichtaktion 2020 steht unter dem Motto „Frieden überwindet Grenzen“.

+++ Einzelhandel fürchtet Lockdown vor Weihnachten +++ 10:00 Uhr

Der Einzelhandelsverband in der Pfalz fordert bei einem Lockdown vor Weihnachten schnelle finanzielle Hilfen - vor allem für inhabergeführte Geschäfte in den Innenstädten. Hauptgeschäftsführer Thomas Scherer sagte, die Stimmung der Geschäftsinhaber sei im Keller. Es sei offen, wann der Lockdown beginnt und wann er dann wieder endet. Normalerweise würden im Weihnachtsgeschäft 30 Prozent des Jahresumsatzes erzielt, deshalb müssten die Dezemberhilfen auch für den Einzelhandel gelten.

Freitag (11. Dezember)

+++ Sieben weitere Corona-Tote in der Westpfalz +++ 15:20 Uhr

In der Westpfalz sind sieben weitere Menschen gestorben, die mit dem Corona-Virus infiziert waren. Diese Zahl hat das Landesuntersuchungsamt mitgeteilt. Jeweils drei wohnten in Stadt und Kreis Kaiserslautern, einer im Kreis Kusel. Damit sind seit Beginn der Pandemie im Frühjahr in der Westpfalz 119 Menschen in Verbindung mit Covid-19 verstorben.

+++ Regionalliga spielt wieder - FKP empfängt Stuttgart +++
10:45 Uhr

Ab heute nimmt die Regionalliga Südwest ihren Spielbetrieb wieder auf. Der FK Pirmasens empfängt am Abend (18:30 Uhr) auf der Husterhöhe die zweite Mannschaft des VfB Stuttgart. Der Spielbetrieb in der Regionalliga war wegen Corona seit Anfang November unterbrochen. Sechs Regionalligavereine wollten die Fortsetzung ab heute per einstweiliger Verfügung stoppen. Der Grund: Wegen der aktuellen Corona-Situation sei es nicht sicher, zu spielen. Das Mannheimer Landgericht sah das anders und erlaubte den Neustart der Liga. Sämtliche Spieler müssen künftig aber vor jedem Spiel einen Corona-Schnelltest machen.

+++ Mehr Insolvenzberatungen in der Pandemie +++
6:45 Uhr

Durch die Corona-Krise suchen mehr Menschen in Kaiserslautern eine Insolvenzberatung auf. Nach Angaben von Caritas-Insolvenzberater Wolfgang Pfaff verdienen viele Menschen durch coronabedingte Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit weniger und geraten deshalb in finanzielle Schwierigkeiten. Die Nachfrage nach Beratungen sei hoch, die Wartezeit habe sich auf 7-8 Monate verdoppelt.

+++ Corona-Ausbruch in Flüchtlingsunterkunft Kusel +++
6:30 Uhr

In der Flüchtlingsunterkunft in Kusel haben sich mindestens 82 Bewohner mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl könnte noch steigen, es sind noch nicht alle Tests ausgewertet.

Donnerstag (10. Dezember)

+++ Fünf weitere Todesfälle in Westpfalz +++
16:25 Uhr

In den vergangenen 24 Stunden sind fünf weitere Menschen in der Westpfalz gestorben, die mit dem Corona-Virus infiziert waren. Nach Angaben des Landesuntersuchungsamtes kamen jeweils zwei der Toten aus dem Kreis Kaiserslautern und der Stadt Pirmasens, einer aus dem Kreis Südwestpfalz. Damit sind bisher seit Beginn der Pandemie 112 Menschen in der Westpfalz im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorben.

+++ Kreis Südwestpfalz richtet wegen Corona Demenz-Telefon ein +++
13:00 Uhr

Die Kreisverwaltung Südwestpfalz bietet ab sofort eine telefonische Beratung für Angehörige von Demenzkranken an. Jeden Dienstag zwischen 15 und 16 Uhr informieren Experten von der "Leitstelle Älter werden" unter der Telefonnummer 06331 809 778. Wie die Kreisverwaltung mitteilt, stellt die Corona-Pandemie die Angehörigen von Demenzkranken vor neue Herausforderungen, weil zum Beispiel Beratungsangebote wegfallen. Außerdem hat der Kreis Südwestpfalz eine Internetseite veröffentlicht (www.demenz-region-swp.de), auf der alle Informationen gebündelt sind. Fragen können auch per Mail gestellt werden (info@demenz-region-swp.de).

+++ Intensivstationen füllen sich +++
12:25 Uhr

Die Zahl der Corona-Patienten, die in der Westpfalz auf den Intensivstationen behandelt werden müssen, nimmt weiter zu. Das medizinische Personal des Westpfalz-Klinikums arbeite seit Wochen am Limit, sagte Geschäftsführer Peter Förster. Noch könnten neue Patienten aufgenommen werden, es werde aber jeden Tag schwieriger.

+++ Ausbau des Impfzentrums in Kaiserslautern beginnt +++
7:15 Uhr

Im Impfzentrum auf dem Opel-Gelände in Kaiserslautern beginnt heute der Innenausbau. Das Impfzentrum in einer Werkshalle besteht aus zwei Impfstraßen, die ab Dienstag betriebsbereit sein sollen, sagte ein Stadtsprecher. Die Termine für die ersten Impfungen werden von einer zentralen Stelle über ein Callcenter vergeben. Sobald Impfstoffe genehmigt sind und bereitstehen, sollen in dem Impfzentrum zunächst nur Menschen aus Stadt und Landkreis Kaiserslautern geimpft werden, die dafür eine Berechtigung haben - etwa weil sie zur Risikogruppe gehören oder in der Pflege arbeiten.

+++ Mehr als 100 Corona-Tote seit Beginn der Pandemie +++
7:00 Uhr

Seit dem Beginn der Corona-Pandemie sind in der Westpfalz mehr als 100 Menschen an oder mit dem Virus gestorben. Weiterhin gilt überall in der Region die Corona-Warnstufe Rot.

Mittwoch (09. Dezember)

+++ Impfzentrum in Zweibrücken sucht Fachpersonal +++
15:35 Uhr

Für das Impfzentrum in Zweibrücken wird ab sofort medizinisches Fachpersonal gesucht. In Betrieb gehen soll das Impfzentrum nach Angaben der Stadt am Montag, 28. Dezember. Gesucht werden Ärzte, Apotheker, medizinische Fachangestellte, Krankenschwestern und -Pfleger, Gesundheits- und Krankenpflegekräfte, pharmazeutisch-technische Angestellte, Rettungsassistenten, Notfallsanitäter sowie alle anderen medizinischen Fachberufsgruppen. Nähere Infos gibt es auf der Internetseite des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie. Hier ist auch die Registrierung interessierter Fachkräfte unter folgendem Link möglich: https://tinyurl.com/zwimpfen.

+++ Bundespolizei zieht Bilanz zu Masken-Kontrolltag +++
14:15 Uhr

Im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern haben die Beamten am bundesweiten Mund-Nase-Schutz-Kontrolltag am vergangenen Montag 120 Menschen in Zügen oder an Bahnhöfen verwarnt. Gegen fünf Reisende, die trotz Belehrung keine Maske aufsetzten wollten, wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Insgesamt hätten sich die allermeisten Reisenden aber an die geltenden Corona-Regeln gehalten. Die Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern ist unter anderem für die Bahnhöfe in Kaiserslautern, Mainz, Ludwigshafen und Neustadt zuständig.

+++ Pirmasens testet neuartige Lüftungsanlage an Gymnasium +++
12:20 Uhr

Die Stadt Pirmasens erprobt derzeit am Hugo-Ball-Gymnasium eine Lüftungsanlage für Klassenräume. Ziel ist es, die möglicherweise mit Corona-Viren belasten Aerosole aus der Raumluft herauszufiltern. Die Anlage hat die Stadt Pirmasens gemeinsam mit dem örtlichen Prüf- und Forschungsinstitut entwickelt. Die warme Luft steigt im Raum nach oben, dort wird sie abgesaugt und über ein Rohrsystem nach draußen geleitet. Frischluft wird über ein gekipptes Fenster zugeführt. Die Anlage ist nach Angaben der Stadt Pirmasens an das Selbstbausystems des Mainzer Max-Planck-Institutes für Chemie angelehnt. Allerdings kann das Pirmasenser System dauerhaft in den Klassenräumen installiert werden. Es ist so gedämmt, dass der Unterricht nicht durch Geräusche gestört wird. Am Montag will der Stadtrat über eine Einführung des Systems in allen Schulen beraten. In Pirmasens könnten 450 Klassenzimmer damit ausgestattet werden. Die Kosten dafür lägen bei rund 225.000 Euro und sollen aus den städtischen Corona-Mitteln aufgebracht werden.

+++ Einzelhandel wegen Corona-Regeln verunsichert +++
08:30 Uhr

Die Einzelhändler in der Pfalz fordern klarere Regeln für das Weihnachts- und Silvestergeschäft. Der Hauptgeschäftsführer des Einzelhandelsverbandes Thomas Scherer sagte, viele Händler seien verunsichert. Als Beispiel nannte er die Frage, ob an Silvester Feuerwerk erlaubt werde. Viele Einzelhändler hätten die Ware schon eingekauft. Er forderte eine Entschädigung für die Händler, sollte das Feuerwerk verboten werden.

Dienstag (08. Dezember)

+++ Weitere Tote im Kreis Kusel +++
16:30 Uhr

Im Kreis Kusel sind drei weitere Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung gestorben. Damit steigt die Zahl der Todesfälle im Kreis auf 38. Allerdings gibt es auch erfreuliche Zahlen: Das Gesundheitsamt Kusel meldet heute lediglich drei Corona-Neuinfektionen. Auch in den anderen Kreisen in der Westpfalz gibt es vergleichsweise wenig neue Corona-Fälle. Beispielsweise meldet der Kreis Südwestpfalz fünf, der Donnersbergkreis heute acht Neuinfektionen.

+++ Tafeln wegen Corona vorübergehend geschlossen +++
10:30 Uhr

Die Tafel in Kirchheimbolanden bleibt wegen der Corona-Pandemie bis Ende des Jahres geschlossen. Das hat der Betreiber, das Deutsche Rote Kreuz Donnersberg, – mitgeteilt. Die ehrenamtlichen Helfer hätten entschieden, die Tafel vorübergehend zu schließen. Grund sei unter anderem der konstant hohe Anstieg der Corona-Zahlen. Außerdem gehörten alle Helfer zur Risikogruppe. Voraussichtlich im Januar soll die Tafel ihren Betrieb wieder aufnehmen. Bis dahin bekommen Bedürftige Lebensmittel von der Tafel in Rockenhausen. In Kaiserslautern schließt die Tafel über die Weihnachtstage und Silvester. Nach Angaben des Vorstands haben die Ehrenamtlichen darum gebeten, weil die momentane Lage sehr belastend sei. Anfang Januar soll die Einrichtung wieder öffnen. Dann plant die Tafel auch ein Luftreinigungsgerät anzuschaffen, um die Helfer in den Räumen vor Corona-Viren zu schützen.

Montag (07. Dezember)

+++ Fünf weitere Corona-Tote in der Westpfalz +++
18:00 Uhr

Die Gesundheitsämter in der Westpfalz haben heute fünf weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona gemeldet. Nach Angaben des Landesuntersuchungsamtes lebten drei der Menschen in der Stadt Kaiserslautern und jeweils einer im Donnersbergkreis und dem Kreis Südwestpfalz. Details sind allerdings bisher nur zu dem südwestpfälzischen Fall bekannt. Wie die Kreisverwaltung mitteilte starb ein zwischen 60 und 70 Jahre alter Bewohner eines Seniorenheims in Thaleischweiler-Fröschen an den Folgen einer Corona-Erkrankung.

+++ Mehr als 70 Corona-Fälle in Seniorenheim in Lauterecken +++
16:30 Uhr

In einem Seniorenheim in Lauterecken im Kreis Kusel sind über 70 Menschen mit Corona infiziert. Das teilte der Heimbetreiber mit. Aufgefallen seien die Infektionen bei einer Reihentestung. Es seien sowohl Bewohner des Heims als auch Mitarbeiter betroffen.

+++ Kaiserslauterer Firma spendet Weihnachtsbäume +++
11:30 Uhr

Die Saitow AG aus Kaiserslautern spendet 200 Weihnachtsbäume an Bedürftige. Das Unternehmen will so nach eigenen Angaben sozial schwächeren Familien, Paaren und Singles in Kaiserslautern auch in diesem Jahr ein schönes Weihnachtsfest ermöglichen. Die Bäume können entweder selbst abgeholt oder gegen eine freiwillige Spende geliefert werden. Die Spenden will das Unternehmen verdoppeln und einer wohltätigen Organisation in Kaiserslautern zu Gute kommen lassen. Nach Angaben der Saitow AG wird nicht überprüft, ob jemand tatsächlich bedürftig ist. Man vertraue darauf, dass sich nur Menschen melden, die die Unterstützung auch wirklich benötigen. Wer einen Baum möchte, kann sich ab dem 09.12. über Facebook bei der Firma melden.

+++ Vier weitere Corona-Tote im Kreis Kusel +++
6:35 Uhr

Im Kreis Kusel sind vier weitere Menschen gestorben, die mit dem Corona-Virus infiziert waren. Nähere Informationen machte das Gesundheitsamt nicht. Damit sind seit Beginn der Pandemie 35 Menschen im Kreis Kusel in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. In Zweibrücken bleibt heute die Kinderkrippe an der Hochschule geschlossen, weil es dort einen Corona-Fall gegeben hat. Hier konnten noch nicht alle Kontakte ermittelt werden.

Samstag (05. Dezember)

+++ Kuseler Landrat Rubly erneut positiv getestet +++
9:30 Uhr

Der Kuseler Landrat Rubly ist erneut positiv auf das Coronavirus getestet worden. Am Dienstag wurde er nach eigenen Angaben zum ersten Mal positiv getestet. Seitdem sei er in Quarantäne. Rubly sagte, ihm gehe es gut, er habe weiterhin keine Symptome. Trotzdem müssten die Sitzungen des Kreistags und Kreisausschusses am Mittwoch ausfallen. Der Kreisvorstand Kusel werde am Montag das weitere Vorgehen besprechen. Der Landrat soll bis zum 10. Dezember in Quarantäne bleiben.

Freitag (04. Dezember)

+++ Outlet Zweibrücken rüstet sich für Besucheransturm +++
10:40 Uhr

Die Stadt Zweibrücken und das Fashion Outlet haben Maßnahmen erarbeitet, um während der Corona-Pandemie Besucherströme besser zu regulieren. Vergangenes Wochenende musste das Outlet zeitweise schließen, weil zu viele Menschen in dem Center waren. Jetzt soll ein Ampelsystem die Besucherströme entzerren.

+++ Soldaten helfen weiter im Gesundheitsamt aus +++
07:35 Uhr

Sechs Bundeswehrsoldaten können weiterhin das Gesundheitsamt des Kreises Südwestpfalz unterstützen. Ein entsprechender Verlängerungsantrag wurde nach Angaben des Kreises angenommen. Die Soldaten teilen unter anderem Testergebnisse mit oder verfolgen Kontakte von Corona-Infizierten. Sie sollen nun weiter bis Mitte Januar eingesetzt werden. Das Gesundheitsamt in der Südwestpfalz ist neben dem Kreis auch für die Städte Pirmasens und Zweibrücken zuständig.

Donnerstag (03. Dezember)

+++ Kaiserslauterer Forscher an Standortsuche für Impfzentren beteiligt +++
14:55 Uhr

An den Planungen, wo in Deutschland gegen Corona geimpft wird, waren auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Kaiserslautern beteiligt. Mitarbeiter des Fraunhofer-Instituts für Techno- und Wirtschaftsmathematik und der Technischen Universität haben verschiedene Szenarien durchgerechnet. Konkret haben sich die Kaiserslauterer Wissenschaftler mit zwei Fragen beschäftigt: Wie viele Ärztinnen und Ärzte braucht man, um die Bürger gegen Corona zu impfen? Und wo sollen sie geimpft werden? In Arztpraxen, Unikliniken, Gesundheitsämtern oder eigens eingerichteten Impfzentren? Für jede Variante wurde unter anderem errechnet, wie weit die Bürger fahren müssten, um sich impfen zu lassen. Und wie viele Leute maximal an einem Tag geimpft werden könnten. In die letztendliche Entscheidung, wo und wie geimpft wird, waren die Wissenschaftler nicht eingebunden. Die Einrichtung von Impfzentren sei ein Kompromiss aus schneller Erreichbarkeit und der Tatsache, dass dort mehr Leute geimpft werden könnten als in Arztpraxen.

+++ Kuseler Landrat Otto Rubly hat Corona +++
08:05 Uhr

Der Kuseler Landrat Otto Rubly (CDU) ist positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Zurzeit befindet sich der Landrat nach eigenen Angaben in Quarantäne. Heute soll er erneut getestet werden. Rubly sagt, er habe keine Symptome. Für den kommenden Mittwoch sind eigentlich Kreistags- und Kreisausschusssitzungen in Kusel geplant. Ob diese stattfinden können, sei noch unklar.

+++ Weiterer Corona-Todesfall im Kreis Kusel +++
07:10 Uhr

Das Gesundheitsamt in Kusel meldete gestern einen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit Corona. Insgesamt zählten die Gesundheitsämter in der Westpfalz gestern 104 neue Corona-Fälle. 43 Neuinfektionen gab es im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes Kaiserslautern. Das sind mit Abstand die meisten in der Westpfalz. Acht Menschen des Seniorenheims in Vogelbach sollen sich mit dem Virus infiziert haben. Die wenigsten Neuinfektionen gab es im Donnersbergkreis mit zehn neuen Fällen.

Mittwoch (02. Dezember)

+++ Kein Schulunterricht in Jugendherbergen +++
14:45 Uhr

Schulen in der Westpfalz nutzen bislang keine Räume von Jugendherbergen, um den Unterricht zu entzerren. Der Jugendherbergsverband Rheinland-Pfalz hatte angeboten, während der Corona-Krise leere Räume zur Verfügung zu stellen. Während der Pandemie seien die Herbergen ohnehin nicht ausgebucht. Wie die Betriebsleitungen der Jugendherbergen in Pirmasens, Dahn und Wolfstein mitgeteilt haben, gebe es bis jetzt aber keine Anfragen von Schulen. Die Corona-Krise hat nach Angaben des Jugendherbergen-Vorstandsvorsitzenden Jacob Geditz die Einrichtungen hart getroffen. Er begrüßt deshalb den Beschluss der EU-Kommission, dass der Bund Jugendherbergen in Deutschland mit rund 75 Millionen Euro unterstützen darf.

+++ Soldaten helfen weiter in Gesundheitsamt aus +++
11:10 Uhr

Die Gesundheitsämter in Kusel und Pirmasens können weiterhin auf die Hilfe von Bundeswehrsoldaten im Kampf gegen Corona setzen. Sie werden eingesetzt, um Corona-Kontakte zu ermitteln oder auch Testergebnisse mitzuteilen. Seit Ende Oktober unterstützen zwölf Soldatinnen und Soldaten eines Artillerie-Lehrbataillons das Gesundheitsamt in Kusel - insbesondere im Telefondienst. Nach Angaben der Kreisverwaltung verlängerte die Bundeswehr die Einsatzzeit nun bis zum 15. Januar. Im Gesundheitsamt in Pirmasens, das auch für den Kreis Südwestpfalz und die Stadt Zweibrücken zuständig ist, sind zurzeit sechs Soldatinnen und Soldaten eingesetzt. Auch sie stammen vom Artillerie-Lehrbataillon aus Idar-Oberstein. Ihr Einsatz läuft Ende der Woche aus, eine Verlängerung ist nach Angaben der Kreisverwaltung Südwestpfalz beantragt, aber noch nicht genehmigt. Allerdings gebe es sehr positive Signale für eine Verlängerung. Auch die Gesundheitsämter in Kaiserslautern und Kirchheimbolanden werden von Soldaten unterstützt - in Kaiserslautern sind es vier, im Donnersbergkreis elf Soldaten. Solange Bedarf besteht, sollen deren Einsätze nach Angaben der jeweiligen Kreisverwaltungen verlängert werden.

+++ Wildpark Potzberg hofft auf Finanzhilfe +++
10:55 Uhr

Der Wildpark Potzberg im Kreis Kusel hofft, dass das Land ihn während des zweiten Corona-Lockdowns finanziell unterstützt. Das Umweltministerium hatte angekündigt, bis zu 80 Prozent der Futter- und Tierarzt-Kosten von gemeinnützigen Tierparks und Zoos zu übernehmen, die im November entstanden sind. Kommunale Zoos sind von dieser Hilfe ausgeschlossen. Das kritisiert der Direktor des Zoos in Kaiserslautern: Auch dort gebe es große finanzielle Verluste. Der Zoo hofft nun auf finanzielle Unterstützung aus anderen Corona-Förderprogrammen.

Kängurus Wildpark Potzberg (Foto: SWR)
Der Wildpark Potzberg hofft auf Corona-Hilfsgelder vom Land.

+++ Bundespolizei kontrolliert verstärkt Bahnreisende +++
09:05 Uhr

Die Bundespolizei Kaiserslautern kontrolliert zurzeit nach eigenen Angaben verstärkt, ob Reisende in Bahnhöfen und Zügen einen Mund-Nasenschutz tragen. Im Fokus stehe dabei vor allem der Berufsverkehr morgens und abends. In den vergangenen Wochen habe es aber nur vereinzelt Fälle gegeben, in denen sich Reisende weigerten, einen Mund-Nasenschutz aufzuziehen. Wer sich weigert, muss den Zug verlassen. Notfalls würde ihn die Bundespolizei durch körperliche Gewalt aus dem Zug bringen, sagte ein Sprecher. Insgesamt haben Beamte im Bereich der Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern vom 23. bis 29. November rund 1.600 Fahrgäste in den Zügen und im Bahnhofsbereich angesprochen, weil sie keinen Mund-Nasen-Schutz trugen. Es wurden 18 Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

+++ Land zählt ab sofort US-Bürger zur Einwohnerzahl +++
09:00 Uhr

Das Land berücksichtigt bei seinen aktuellen Corona-Zahlen seit gestern auch die in der Westpfalz lebenden Amerikaner bei der Gesamteinwohnerzahl – und zählt sie nicht nur wie zuvor zu den Infizierten in der Statistik. Damit sinkt auch der sogenannte Inzidenzwert. In der Region Kaiserslautern leben rund 50.000 Amerikaner. Dass diese bisher vom Land nicht zur Gesamteinwohnerzahl gezählt wurden, hatte immer wieder die Corona-Statistik verfälscht. Der Kreis Kaiserslautern kämpft allerdings weiter dafür, dass auch das Robert-Koch-Institut US-Bürger in seiner Statistik als Einwohner berücksichtigt.

+++ Zwölf weitere Todesfälle in Zusammenhang mit Corona +++
06:55 Uhr

In der Westpfalz hat es nach Angaben der Gesundheitsämter zwölf weitere Todesfälle in Zusammenhang mit Corona gegeben. Allein im Kreis Kusel starben sieben Menschen, die mit Corona infiziert waren. Sie waren zwischen 74 und 96 Jahre alt. Drei stammten aus der Verbandsgemeinde Oberes Glantal und vier aus der Verbandsgemeinde Lauterecken-Wolfstein. Damit ist die Zahl der Corona-Toten im Kreis Kusel auf 30 gestiegen. Im Kreis Südwestpfalz gab es fünf weitere Todesfälle. "Heute ist ein schwarzer Tag im Verlauf der Corona-Pandemie", sagte Landrätin Susanne Ganster (CDU). Alle fünf Toten gehörten der Risikogruppe an - drei von ihnen seien allerdings mit Corona an einer anderen Todesursache gestorben.

Dienstag (01. Dezember)

+++ Kein Mangel an Intensivbetten am Westpfalz-Klinikum +++
14:25 Uhr

Im Westpfalz-Klinikum werden zurzeit an allen vier Standorten 64 Patienten wegen des Corona-Virus intensivmedizinisch behandelt. Am Hauptsitz in Kaiserslautern sind es 50 Menschen, am Standort Kusel zwölf und in Rockenhausen zwei. Das Krankenhaus hat noch insgesamt 40 Intensivbetten frei. Wie das Westpfalz-Klinikum mitteilt, steige die Zahl der Patienten mit dem Virus immer noch an, allerdings mit einer langsameren Geschwindigkeit als in den vergangenen Wochen.

+++ Gartenschau öffnet über Winter +++
09:15 Uhr

Die Gartenschau in Kaiserslautern öffnet heute wieder. Dadurch soll nach Angaben der Stadt den Menschen während der Corona-Pandemie ein weiteres Freizeitangebot zur Verfügung gestellt werden. In diesem Winter ist deshalb der Neumühlepark auf der Gartenschau den ganzen Tag geöffnet. In dem Bereich sind unter anderem die Skaterbahn und Spielplätze. Der Eintritt ist frei, der Zugang erfolgt über den Haupteingang. Um 21 Uhr wird der Park geschlossen. Jugendliche und Senioren kümmern sich als ehrenamtliche Helfer um den Park und halten ihn sauber. Die Skaterbahn und die Wege werden nach Angaben der Gartenschau- Geschäftsführung abends beleuchtet sein. Die Stadt Kaiserslautern sucht noch Sponsoren, die die geschätzt 16.000 Euro Kosten übernehmen. Der Kaiserberg bleibt über Winter geschlossen. Außerdem gelten auf dem ganzen Gelände ein Alkoholverbot und die bekannten Hygieneregeln.

Montag (30. November)

+++ Zwei Tote in der Südwestpfalz +++
17:00 Uhr

Im Landkreis Südwestpfalz sind in den vergangenen Tagen zwei Menschen gestorben, die mit dem Coronavirus infiziert waren. Bereits am Freitag verstarb nach Angaben des Kreises eine Bewohnerin des Hauses Bethesda in Thaleischweiler-Fröschen an den Folgen ihrer Corona-Erkrankung. Am Sonntag verstarb ein Mann aus Pirmasens ebenfalls an Corona. Bisher sind in der Südwestpfalz 15 Menschen gestorben, die mit Corona infiziert waren.

+++ Pläne für Impfzentrum in Kusel vorgestellt +++
16:15 Uhr

In einer Halle auf dem ehemalige Bundeswehr-Gelände soll das Impfzentrum für den Kreis Kusel entstehen.

+++ Fußball-Regionalliga Südwest hofft auf Spiele +++
12:05 Uhr

Die Fußball-Regionalliga Südwest nimmt vom 11. bis 13. Dezember an ihre Spiele wieder auf - wenn ab dem 1. Dezember die Politik wieder ein Mannschaftstraining in den betroffenen Bundesländern zulässt. Betroffen sind Klubs aus Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Derzeit sind alle bis zum 30. November angesetzten Spiele abgesetzt.

+++ Corona-Testergebnisse ab heute digital abrufbar +++
9:40 Uhr

Corona-Testergebnisse in Stadt und Kreis Kaiserslautern können ab heute digital abgerufen werden. Dies ist für Tests möglich, die in den beiden Zentren im Warmfreibad und in Schwedelbach vorgenommen wurden. Durch das neue Verfahren soll die Warte- und gegebenenfalls auch die Quarantänezeit für Getestete deutlich verkürzt werden.

+++ Vier weitere Todesfälle in Zusammenhang mit Corona +++
9:20 Uhr

Über das Wochenende wurden in der Westpfalz insgesamt vier weitere Todesfälle gemeldet, die im Zusammenhang mit Corona stehen – drei davon im Kreis Kusel, einer im Donnersbergkreis. Demnach hat es im Seniorenheim Wolffstift in Kirchheimbolanden nach Angaben der Einrichtung einen zweiten Todesfall in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gegeben. In dem Seniorenheim hatten sich zuvor 34 Bewohner und 16 Mitarbeiter infiziert. Die meisten Betroffenen hätten derzeit keine oder leichte Symptome, vier würden vorsorglich im Krankenhaus behandelt. Heute sollen die Bewohner und Mitarbeiter des Heims noch einmal auf das Virus getestet werden. Im Wolffstift gilt seit Mitte November ein Besuchsverbot. Die Bewohner müssen in ihren Zimmern bleiben, die Mitarbeiter tragen Schutzausrüstung. Zu den drei Todesfällen im Kreis Kusel hat die dortige Verwaltung keine weiteren Details mitgeteilt.

Blog zum Nachlesen bis 27. November

Freitag (27. November)

+++ Ein weiterer Corona-Toter im Donnersbergkreis +++ 16:30 Uhr

Im Donnersbergkreis ist ein weiterer Mensch im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorben. Nähere Angaben machte die Kreisverwaltung nicht. Damit sind seit Beginn der Pandemie im Donnersbergkreis zwölf Menschen gestorben, die nachweislich mit dem Corona-Erreger infiziert waren.

+++ Impfzentrum in Kusel in Bundeswehr-Kaserne +++ 16:00 Uhr

Der Landkreis Kusel wird sein Corona-Impfzentrum auf dem Gelände der ehemaligen Bundeswehr-Kaserne in Kusel einrichten. Die Halle dort erfüllt nach Angaben der Kreisverwaltung alle Anforderungen. Der Bund stellt dem Landkreis Kusel die frühere Kaserne mietfrei zur Verfügung. Das Gelände ist laut Verwaltung groß genug, gut erreichbar und kann langfristig genutzt werden. Mit dem Standort in Kusel sind die Planungen für die Impfzentren in der Westpfalz damit komplett. Kaiserslautern wird das Gelände des Opel-Werks nutzen, in der Südwestpfalz soll in der Messe Pirmasens geimpft werden und der Donnersbergkreis plant mit der Stadthalle in Kirchheimbolanden.

+++ Neue Kontaktverfolgung des Gesundheitsamtes Kaiserslautern +++ 16:00 Uhr

Das Gesundheitsamt für Stadt und Kreis Kaiserlautern hat sein System für die Kontaktverfolgung von Corona-Infizierten umgestellt. Die meisten Kontakte finden nur noch digital statt, dazu wurden spezielle Fragebögen entwickelt. Zu Beginn der Corona-Pandemie haben die Mitarbeiter mit jedem Infizierten teilweise mehrmals telefoniert, um zu rekonstruieren, mit welchen Personen er Kontakt hatte. Das sei in den vergangenen Wochen personell aufgrund der vielen Corona-Fälle nicht mehr machbar gewesen. Der komplette Informationsfluss läuft daher jetzt per Mail. Durch die Umstellung könnten die insgesamt 82 Mitarbeiter im Bereich Kontaktnachverfolgung viermal so viele Fälle bearbeiten wie zuvor.

+++ Pfalztheater und Pfalzgalerie bleiben zu, Pfalzbibliothek bleibt geöffnet +++
11:30 Uhr

Um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen, bleibt ein Großteil der Kultureinrichtungen des Bezirksverbandes Pfalz bis Jahresende geschlossen. Betroffen seien beispielsweise das Pfalztheater und das Museum Pfalzgalerie in Kaiserslautern sowie das Dynamikum in Pirmasens. Einzig die Pfalzbibliothek in Kaiserslautern bleibt als Bildungseinrichtung offen. Sie kann nach Angaben des Bezirksverbandes mit Mund-Nasen-Schutz unter Berücksichtigung der Hygiene- und Abstandsregeln besucht werden. Am 10. Dezember soll von dort eine weihnachtliche Lesung live im Internet übertragen werden.

Ein Exponat im Museum "Dynamikum" in Pirmasens. Hier gibt es Naturwissenschaft zum Mitmachen.  (Foto: SWR)
Bis Jahresende ist das Mitmachmuseum Dynamikum in Pirmasens für Besucher geschlossen.

+++ Pirmasens stundet Steuern für Unternehmer +++
11:00 Uhr

Die Stadt Pirmasens hat angekündigt, bis Ende Juni kommenden Jahres weiter die Gewerbesteuer für Unternehmen zu stunden. Voraussetzung ist nach Angaben der Stadt, dass die Einbußen aufgrund der Pandemie zu verzeichnen sind. Betroffene Unternehmen sollen sich per Mail mit einer entsprechenden Begründung an die Stadt Pirmasens wenden.

+++ Standorte für Impfzentren in der Westpfalz stehen fest +++
10:30 Uhr

Im Dezember sollen die ersten Impfzentren ihre Arbeit aufnehmen - jetzt steht fest, wo sie in der Westpfalz eingerichtet werden.

+++ Pfälzer Steuerberater wegen Corona-Hilfen im Stress +++
8:30 Uhr

Bei den Steuerberatern in der Pfalz sorgen die Anträge für die Corona-Hilfen derzeit für eine große Arbeitsbelastung: Ein Vorstandsmitglied der Steuerberaterkammer aus Kaiserslautern sagte, Mitarbeiter müssten extra geschult werden, damit die Anträge ordnungsgemäß bearbeitet werden könnten. Anträge auf staatliche Zahlungen können demnach nur durch Steuerberater, Rechtsanwälte oder Wirtschaftsprüfer gestellt werden. Nur, wer maximal 5.000 Euro Förderung beantragt, kann das selbst machen.

+++ Gartenschau Kaiserslautern soll Anfang Dezember öffnen +++
8:00 Uhr

Die Gartenschau-Geschäftsführung spricht am Morgen erneut mit Vertretern der Stadt Kaiserslautern über die geplante Öffnung der Gartenschau im Winter. Der Geschäftsführer der Gartenschau sagte, dass dafür noch eine Parkordnung und ein Hygiene-Konzept erstellt werden müssen. Jugendliche und Senioren sollen sich bei der geplanten Öffnung als ehrenamtliche Helfer um den Park kümmern und ihn sauber halten. Außerdem soll es auf dem Gelände ein Alkoholverbot geben. Ziel ist es, die Gartenschau ab dem 1. Dezember wieder zu öffnen, um für die Menschen ein weiteres Freizeitangebot während der Corona-Pandemie zu schaffen.

Dino-Skulpturen auf der Gartenschau in Kaiserslautern (Foto: SWR)
In diesem Jahr gibt's keine Winterpause für die Gartenschau Kaiserslautern.

Donnerstag (26. November)

+++ Zweibrücken sagt alle Veranstaltungen ab +++
15:30 Uhr

Die Stadt Zweibrücken hat alle im Dezember geplanten Veranstaltungen abgesagt. Die am Mittwoch von Bund und Ländern beschlossenen Beschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie ließen eine Durchführung nicht zu. Für einige Veranstaltungen gibt es bereits Ersatztermine - gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit. Sie können aber auch an den Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden. Die beiden Anfang Januar geplanten Neujahrskonzerte wurden ersatzlos gestrichen.

+++ Inzwischen fast 50 Corona-Fälle im Seniorenheim Kirchheimbolanden +++
12:30 Uhr

Die Zahl der Corona-Infektionen im Wolffstift in Kirchheimbolanden ist auf 49 gestiegen. Wie der Betreiber des Seniorenheimes mitteilt, handelt es sich um 33 Bewohner und 16 Mitarbeiter. Demnach haben die meisten Betroffenen derzeit keine oder leichte Symptome, vier Bewohner werden vorsorglich im Krankenhaus behandelt. Kommenden Montag sollen wieder Corona-Test durchgeführt werden. Für das gesamte Haus gilt seit dem 14. November ein Besuchsverbot.

+++ Vier Corona-Tote in 24 Stunden +++
9:15 Uhr

In der Westpfalz sind fünf weitere Menschen gestorben, die mit Corona infiziert waren. Nach Angaben des Gesundheitsamtes ist ein Mensch aus der Stadt Kaiserslautern und einer aus dem Landkreis in Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Zudem habe es 42 Neuinfektionen gegeben. Im Kreis Kusel starben nach Angaben der Behörde ebenfalls zwei Menschen, die zuvor mit Corona infiziert waren: Die beiden älteren Menschen stammen aus den Verbandsgemeinden Oberes Glantal und Kusel-Altenglan. Der Kreis Kusel meldete 18 Neuinfektionen. In der Südwestpfalz kamen 46 Neuinfektionen dazu – und damit die meisten in der Westpfalz.

+++ Premiere für digitale Kulturwerkstatt +++
8:00 Uhr

Der Verein Kulturnetz Pfalz veranstaltet am Abend erstmals eine digitale Kulturwerkstatt im Internet. Anlass sei die derzeitig schwierige Situation für Künstler. Wegen der Corona-bedingten Einschränkungen finden keine Veranstaltungen statt, viele freischaffende Künstler fürchten deshalb um ihre Existenz. Bei der digitalen Kulturwerkstatt informiert ein Kulturberater unter anderem darüber, welche finanziellen Hilfen Künstler vom Land und vom Bund erhalten können. Außerdem geht es um Hygienekonzepte. Interessierte Künstler können sich auf der Internetseite des Kulturnetzes Pfalz anmelden.

+++ Mathematiker können Infektionszahlen voraussagen +++
7:30 Uhr

Das Fraunhofer-Institut in Kaiserslautern arbeitet an einem Prognose-Modell, um die Entwicklung der Pandemie zu berechnen - erste Ergebnisse machen Hoffnung, sagen die Forscher.

Mittwoch (25. November)

+++ Corona-Zahlen der Amerikaner fließen in Statistik +++
17:00 Uhr

Das Landesuntersuchungsamt wird künftig die amerikanischen Streitkräfte bei der Berechnung des Corona-Inzidenzwertes in der Westpfalz berücksichtigen. Damit werden in den Statistiken des Landes ab sofort die korrekten Corona-Inzidenzwerte ausgewiesen. Allerdings könnte das künftig für Verwirrung bei den Bürgern sorgen. Denn das Robert Koch-Institut wird bei der Bestimmung der Schutzmaßnahmen nicht auf die geänderten Zahlen zurückgreifen. Im Moment werden zwar die Corona-Fälle von amerikanischen Soldaten mit in die Berechnungen einbezogen - die Einwohnerzahlen der Streitkräfte werden aber nicht berücksichtigt. Daher sind die Werte für die betroffenen Landkreise und Städte teilweise verfälscht.

+++ Impfzentrum Kaiserslautern auf Opel-Gelände +++
16:45 Uhr

Das Impfzentrum für Stadt und Kreis Kaiserslautern wird in einer Fabrikhalle auf dem Opel-Gelände eingerichtet. Darauf haben sich alle Beteiligten geeinigt.

+++ Pleitewelle bei Restaurants befürchtet +++
13:00 Uhr

Nach Einschätzung des Branchenverbandes Dehoga droht eine Pleitewelle: Mehr als 1.000 Gastronomie-Betriebe in der Pfalz seien aktuell von Insolvenz bedroht; das entspeche zwei Drittel der Dehoga-Betriebe. Von der Novemberhilfe, die die Bundessregierung in Aussicht gestellt habe, sei noch kein Cent ausgezahlt worden. Von der heutigen Kanzlerrunde mit den Länderchefs erwartet der Verband eine klare Ansage, wann die Gastronomie wieder öffnen darf.

+++ Einzelhändler in Kaiserslautern machen bis zu 50% Umsatzeinbußen +++
12:00 Uhr

Der Teil-Lockdown trifft den Einzelhandel hart, sagt der Einzelhandelsverband der Pfalz. Die Hoffnungen ruhen jetzt auf dem Weihnachtsgeschäft.

+++ Schülervertretung gegen frühere Weihnachtsferien +++
11:00 Uhr

Moritz Behnke von der Schülervertretung der Stadt und des Kreises Kaiserslautern hat sich dagegen ausgesprochen, dass die Weihnachtsferien in diesem Jahr bundesweit früher beginnen. Beim Bund-Länder-Treffen am Nachmittag soll diskutiert werden, die Weihnachtsferien vorzuziehen, um so Kontakte vor den Feiertagen zu reduzieren. Ein genauer Termin steht noch nicht fest. SWR-Moderatorin Birgit Steinbusch hat Moritz Behnke gefragt, wie er die aktuelle Diskussion um Corona-Maßnahmen an den Schulen bewertet.

+++ Besuchsverbot im Nardini-Klinikum +++
10:30 Uhr

Im Nardini-Klinikum in Landstuhl und Zweibrücken gilt wegen der Corona-Pandemie seit heute ein Besuchsverbot. Wie das Klinikum mitteilt, dürfen Patienten nur noch in Ausnahmefällen besucht werden - zum Beispiel bei Geburten oder wenn ein Mensch im Sterben liegt. Mit den Regeln sollen Patienten und Mitarbeiter geschützt und das Ansteckungsrisiko mit dem Corona-Virus weiter minimiert werden.

+++ Sieben Todesfälle an einem Tag +++
8:30 Uhr

Innerhalb von 24 Stunden hat sich in der Westpfalz die Zahl der Toten, die nachweislich mit Corona infiziert waren, auf sieben erhöht - betroffen ist vor allem der Kreis Kusel mit fünf Todesfällen. Je einen Todesfall gab es im Kreis Südwestpfalz und dem Kreis Kaiserslautern. Insgesamt sind in der Region bislang 55 Menschen an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben.

+++ Mehr Übergriffe auf Frauen - auch wegen Corona +++
7:00 Uhr

In der Westpfalz hat die Zahl der gewalttätigen Übergriffe auf Frauen in diesem Jahr zugenommen: Das teilte die Diakonie Pfalz anlässlich des heutigen Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen mit. Eine Rolle spiele dabei Corona.

Dienstag (24. November)

+++ Sechs Corona-Todesfälle in der Westpfalz +++
16:45 Uhr

In der Westpfalz sind seit gestern sechs Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben - fünf im Kreis Kusel, einer im Kreis Südwestpfalz. Die Zahl der Toten seit Beginn der Pandemie steigt damit auf 54.

+++ Behörden müssen Corona-Infektionszahlen herausgeben +++
14:30 Uhr

Rheinland-pfälzische Gesundheitsämter müssen Zahlen zu den Corona-Fällen in einzelnen Ortsgemeinden an die Medien weitergeben. Das hat das Oberverwaltungsgericht in Koblenz entschieden und damit der Pirmasenser Zeitung recht gegeben. Sie wollte vom Kreis Südwestpfalz Informationen über die Infektionszahlen seit Beginn der Corona-Pandemie haben - aufgeschlüsselt für jede einzelne Ortsgemeinde. Das Verwaltungsgericht in Neustadt an der Weinstraße lehnte das ab. Doch das OVG in Koblenz hat diese Entscheidung im Eilverfahren zunächst aufgehoben. Begründung: Die Zeitung habe laut Landesmediengesetz vermutlich einen Anspruch auf die Auskünfte. Außerdem würden keine privaten Interessen verletzt, wenn der Kreis die Zahlen weitergebe.

+++ Trotz Asthma - Junge muss zum Unterricht in die Schule +++
11:00 Uhr

Ein Gymnasiast aus Kaiserslautern hat erneut versucht, per Eilantrag durchzusetzen, Fernunterricht zu bekommen. Er habe Asthma, gehöre zur Risikogruppe und müsse daher nicht in die Schule. Das sieht das Gericht anders.

+++ "Ein Stück Normalität" in der Innenstadt +++
9:45 Uhr

Um den Menschen in Kaiserslautern "ein Stück Normalität in diesen düsteren Zeiten" zu schenken, hat die Stadt die Weihnachtsbeleuchtung eingeschaltet. Die Aktion "Lautern leuchtet" ist dieses Mal sogar größer ausgefallen als in den Jahren zuvor.

+++ Kritische Situation in Altenheimen in der Westpfalz +++
7:30 Uhr

Die Corona-Lage in den Seniorenheimen in der Region spitzt sich zu: Wie die Träger mitteilen, sind in Thaleischweiler-Fröschen und in Kirchheimbolanden vier Bewohner gestorben, die nachweislich infiziert waren.

Montag (23. November)

+++ Tadano drosselt Produktion +++
15:00 Uhr

Der Kranbauer Tadano fährt nach eigenen Angaben in einem seiner Zweibrücker Werke die Produktion runter. Grund sei die fehlende Nachfrage wegen Corona. Eine Sprecherin sagte, dass in dem Werk auf dem Flugplatz zunächst ab Mitte Dezember weniger Kräne produziert werden sollen – und zwar bis Mitte Januar. Wie viele der etwa 700 Mitarbeiter betroffen sind, konnte die Sprecherin nicht sagen. In dem anderen Tadano-Werk in Zweibrücken soll die Produktion erst einmal nicht heruntergefahren werden. Dort werden größere Kräne hergestellt – und Kunden würden auf ihre Bestellungen warten. Tadano befindet sich zurzeit in einer Insolvenz in Eigenverantwortung. Der Kranbauer ist mit etwa 1.600 Mitarbeitern der größte Arbeitgeber in Zweibrücken.

Das Tadano-Werk in Zweibrücken, ehemals Terex (Foto: Terex (Archivbild))
Heute Tadano, zuvor Terex: Luftbild des Kranwerks in Zweibrücken. (Archivbild) Terex (Archivbild)

+++ Demos der "Querdenker" hat ein Nachspiel +++
11:00 Uhr

Nach mehreren nicht genehmigten Demonstrationen in Kaiserslautern und Ramstein hat die Polizei eine Ermittlungsgruppe eingesetzt, die die Vorfälle am Samstag aufarbeiten soll.

+++ Pirmasens und Zweibrücken als einzige Kommunen Orange +++
8:15 Uhr

In der Westpfalz hat es nach Angaben der Gesundheitsämter am Wochenende mindestens 154 neue Corona-Fälle gegeben. Im Bereich des Gesundheitsamtes Kaiserslautern ist ein Mensch in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. Bis auf die Städte Pirmasens und Zweibrücken liegt der Inzidenzwert in allen Kommunen des Landes über 50 Fälle pro 100.000 Einwohner. Der Zweibrücker Oberbürgermeister Marold Wosnitza (SPD) hat inzwischen mitgeteilt, dass im Cityoutlet ein Impfzentrum entstehen soll. Es soll Mitte Dezember öffnen und für alle Menschen in der Stadt und der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land zuständig sein.

+++ Keine Premieren, trotzdem arbeitet das Pfalztheater +++
8:00 Uhr

Die Theater im Land sind wegen Corona geschlossen - hinter den Türen läuft der Betrieb aber weiter. Es wird sogar für Premieren geprobt, die dann doch nicht stattfinden.

+++ "Lautern leuchtet" gegen Corona-Tristesse +++
7:30 Uhr

In Kaiserslautern beginnt am Abend die Aktion "Lautern leuchtet": Dabei wird die Weihnachtsbeleuchtung in der Innenstadt angeschaltet. Bürger können sich nach Angaben der Stadt auf viele geschmückte Bäume und Lichterketten über den Straßen freuen. Das sei "ein Stück Normalität in diesen düsteren Zeiten".

+++ Kita-Kinder ziehen in Jugendherberge +++
7:15 Uhr

Eine Kindergartengruppe aus Steinbach (Donnersbergkreis) zieht heute vorläufig in das Gebäude der örtlichen Jugendherberge. Wie die Gemeinde mitteilt, werden die 25 Vorschulkinder dort betreut, weil es im Kita-Gebäude nicht mehr genug Platz gibt. Die Gemeinde Steinbach hat das Gebäude der Jugendherberge erst kürzlich gekauft. Das Jugendherbergswerk hatte zuvor den Betrieb wegen der finanziellen Verluste durch die Corona-Krise eingestellt. Die Gemeinde sucht trotzdem einen neuen Betreiber für die Jugendherberge, denn sie sei wichtig für den Tourismus.

Blog zum Nachlesen bis 21. November

Samstag (21. November)

+++ Pfalztheater Kaiserslautern führt Wartelisten ein +++
12:23 Uhr

Das Pfalztheater in Kaiserslautern hat Wartelisten eingeführt – für Vorstellungen im Dezember und im Januar. Aufgrund der aktuellen Lage sei es unmöglich, konkrete Buchungen entgegenzunehmen. Dennoch könnten sich Interessierte an der Theaterkasse auf die Wartelisten setzen lassen. Sobald der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden könne, würde das Theater die Interessierten informieren. Wegen der Corona-Pandemie musste das Pfalztheater seinen Spielbetrieb vor knapp zwei Wochen vorläufig einstellen.

+++ Corona-Kontaktverfolgung an Schulen macht Kaiserslautern Probleme +++
7:21 Uhr

Die meisten Gesundheitsämter in der Westpfalz haben die Kontaktnachverfolgung von Schulen mit Corona-Fällen nach eigenen Angaben unter Kontrolle. Sie seien zwar weiterhin stark ausgelastet, die Kontaktnachverfolgung aber noch leistbar. Das Gesundheitsamt Kaiserslautern hatte als einzige Behörde mitgeteilt, dass es Schwierigkeiten dabei habe, Kontakte von betroffenen Schülern nachzuverfolgen. Den Schulen im Kreis Kaiserslautern wurde deshalb ein Leitfaden an die Hand gegeben.

+++ Stadt und SWK stellen Räume für Gesundheitsamt Kaiserslautern +++
5:32 Uhr

Die Stadt und die Stadtwerke Kaiserslautern stellen dem Gesundheitsamt des Kreises Räume zur Verfügung. In diesen sollen Mitarbeiter des Amtes Kontaktpersonen von bestätigten Corona-Patienten ermitteln und nachverfolgen. Die Räumlichkeiten in der Innenstadt von Kaiserslautern würden aktuell von Stadt und Stadtwerken ohnehin nicht genutzt. Der Landkreis sei hingegen auf der Suche nach passenden Büros gewesen. Die Stadt habe den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch Hygienematerial zur Verfügung gestellt und übernehme die Betriebskosten.

Freitag (20. November)

+++ Bistum gestaltet digitalen Adventskalender +++
15:15 Uhr

Das Bistum Speyer bietet in diesem Jahr einen digitalen Adventskalender an: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bistums präsentierten hinter jedem Türchen in kurzen Filmen beispielsweise Musikalisches, Literarisches und Basteltipps. Das Bistum hofft, dass der Adventskalender im Internet als "alternativer Weg" genutzt wird, um sich trotz geltender Kontaktbeschränkungen auf Weihnachten einzustimmen. Viele Gemeinden planen zudem, wie sie trotz Corona Weihnachten feiern können.

+++ Querdenker legen wegen Demo-Absage Beschwerde ein +++
14:30 Uhr

Der Verein "Querdenken" hat gegen die Absage einer Demonstration am Samstag durch die Stadt Kaiserslautern Beschwerde am Verwaltungsgericht Neustadt eingelegt. Dieses muss nun im Eilverfahren entscheiden. Unterdessen hat der Verein bei der Stadt die Genehmigung weiterer Veranstaltungen beantragt.

+++ Verkaufsoffener Sonntag in Zweibrücken abgesagt +++
10:30 Uhr

Das Stadtmarketing Zweibrücken hat den für kommende Woche geplanten Verkaufsoffenen Sonntag abgesagt. Da zu erwarten sei, dass die Kontaktbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie weiter verschärft werden, habe man diese Entscheidung mehrheitlich getroffen. Die in der Innenstadt aufgestellten Tannenbäume sollen trotz der Absage von Bürgern, Vereinen, Händlern, Kitas und Schulen geschmückt werden. Allerdings dieses Jahr über einen längeren Zeitraum, um die Corona-Regeln einhalten zu können. Für weihnachtliche Stimmung sollen auch 40 Krippen sorgen, die in den Schaufenstern der Geschäfte der Innenstadt ausgestellt werden.

+++ Obdachlosenheim Kaiserslautern will Konzept für Winter überdenken +++ 7:45 Uhr

Noch gibt es im Caritas-Obdachlosenheim in Kaiserslautern genug Platz. Das kann sich aber im nahenden Winter ändern. Die Heimleitung will dann möglicherweise das Konzept anpassen.

+++ Weitere Corona-Todesfälle in Kaiserslautern +++
6:06 Uhr

In Stadt und Landkreis Kaiserslautern ist je eine weitere Person an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Damit erhöht sich die Zahl der Corona-Todesfälle nach Angaben der Kreisverwaltung auf 16. Auch der Landkreis Kusel, der Donnersbergkreis und die Südwestpfalz haben gestern jeweils einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung gemeldet. Insgesamt sind damit in der Westpfalz 42 Menschen an den Folgen der Virus-Infektion gestorben.

+++ Kaiserslautern verbietet Querdenker-Demo +++
5:37 Uhr

Die Stadt Kaiserslautern hat die für Samstag geplante Querdenker-Demo untersagt. Nach Angaben der Verwaltung ist nicht damit zu rechnen, dass sich die rund 1.000 Teilnehmer an die Auflagen halten.

Donnerstag (19. November)

+++ Mindestens drei weitere Todesfälle in der Westpfalz +++ 18:00 Uhr

Die Gesundheitsämter in der Westpfalz haben bis zum Abend mindestens drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet - in Kusel, im Donnersbergkreis und im Kreis Südwestpfalz. Der Südwestpfälzer war nach Angaben des Gesundheitsamtes 78 Jahre alt und vorerkrankt. Er starb in Landstuhl im Krankenhaus.

+++ Pirmasens wieder auf Warnstufe Rot +++
15:45 Uhr

Die Stadt Pirmasens ist nach einem Tag auf der Warnstufe Orange wieder in der höchsten Corona-Warnstufe Rot. Nach Angaben des Landes liegt der Inzidenzwert bei 67,1 - gestern lag er noch bei knapp unter 50. Nun sind wieder alle Kommunen in Rheinland-Pfalz auf der höchsten Corona-Warnstufe des Landes.

+++ Noch keine Probleme auf Intensivstationen +++ 12:00 Uhr

Trotz der immer noch steigenden Infektionszahlen gibt es noch keine Engpässe bei der Versorgung von Corona-Patienten in den Krankenhäusern in der Westpfalz.

+++ Busfahrer in der Westpfalz bekommen Corona-Prämie +++ 8:30 Uhr

Busfahrer in Kaiserslautern und Pirmasens erhalten eine Corona-Prämie von bis zu 1.000 Euro. Die Angestellten der kommunalen Nahverkehrsbetriebe bekommen zudem nach Angaben der Gewerkschaft Verdi ab April 1,4 Prozent mehr Lohn. Eine weitere Gehaltserhöhung sei für das Jahr darauf vereinbart. Dem neuen Tarifabschluss waren im September mehrere Warnstreiks im ÖPNV vorausgegangen.

+++ Weiterer Corona-Todesfall in Kaiserslautern +++ 5:54 Uhr

In der Stadt Kaiserslautern hat es einen weiteren Todesfall nach einer Infektion mit dem Corona-Virus gegeben. Das hat die Kreisverwaltung mitgeteilt. Die Zahl der tödlichen Infektionen mit dem Virus steigt damit in Stadt und Landkreis Kaiserslautern auf 14. Insgesamt sind in der Westpfalz 39 Menschen in Folge einer Corona-Erkrankung gestorben.

+++ Schulklassen zum Unterricht bald in Jugendherbergen? +++ 5:12 Uhr

Der Verband Deutscher Jugendherbergen hat angeboten, dass sich Schulklassen während der Corona-Pandemie in Jugendherbergen auslagern können. Ein Sprecher erklärte, dass sich an dem Angebot auch die Herbergen in der Westpfalz beteiligen, zum Beispiel in Thallichtenberg, Pirmasens und Wolfstein. Dadurch könnte man den Schulen ermöglichen, Klassen zu teilen und mehr Abstand zwischen den Schülern einzuhalten. Gruppenräume in den Jugendherbergen könnten schnell zu Klassenräumen umfunktioniert werden. So könne vermieden werden, dass Unterricht ausfällt. Der Verband hat sein Angebot in dieser Woche an das Bildungsministerium übermittelt und wartet jetzt auf Reaktionen.

Mittwoch (18. November)

+++ Landräte fordern bessere Berechnung von US-Coronafällen +++ 17:30 Uhr

Mehrere Landräte, auch aus der Westpfalz, fordern in einem Schreiben das Gesundheitsministerium auf, die US-Streitkräfte besser in die Berechnung des Corona-Inzidenzwertes aufzunehmen. Immer wieder haben die Corona-Zahlen der Amerikaner bei den Gesundheitsämtern für Verwirrung gesorgt. Momentan werden Corona-Fälle von den Soldaten zwar mit in den Sieben-Tages-Inzidenzwert einbezogen. Die Einwohnerzahlen dieser Streitkräfte werden bei der Berechnung aber nicht berücksichtigt. Dadurch ergebe sich aber ein höherer Corona-Inzidenzwert. Außerdem kritisieren die Landräte, dass auch Angehörige der US-Soldaten nicht mit einberechnet werden. Der Inzidenzwert gibt an, wie viele Menschen sich in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner mit dem Coronavirus infiziert haben.

+++ Pirmasens ist wieder Orange +++ 16:00 Uhr

Die Stadt Pirmasens ist nach Angaben des Landes wieder auf die Corona-Warnstufe Orange gerutscht. Demnach liegt der sogenannte Inzidenzwert aktuell bei 49,7 – und damit knapp unterhalb der höchsten Warnstufe Rot. Pirmasens ist damit erneut die einzige Kommune in Rheinland-Pfalz, die auf Warnstufe Orange liegt. Den höchsten Inzidenzwert in der Westpfalz hat der Kreis Kaiserslautern mit 221,7.

+++ Zweibrücken fordert vom Land mehr Geld in Corona-Krise +++ 14:00 Uhr

Die Stadt Zweibrücken fordert vom Land mehr Geld, um die ausfallenden Gewerbesteuer-Einnahmen wegen der Corona-Pandemie auszugleichen. Das Land zahlt vielen Kommunen einen Pauschalbetrag als Ausgleich. Nach Angaben der Stadt Zweibrücken würde sie laut Verteilungsschlüssel kein oder zu wenig Geld vom Land bekommen. Sie beklagt, wegen der Corona-Krise fehlten ihr etwa acht Millionen Euro an Gewerbesteuer-Einnahmen. Hinzu komme eine Steuernachzahlung von ebenfalls knapp acht Millionen Euro. Damit die ohnehin angespannte finanzielle Lage nicht noch schlechter werde, müsse das Land helfen, so die Stadt.

+++ Planungen für Corona-Impfzentren in der Westpfalz laufen +++ 10:30 Uhr

In der Westpfalz laufen die Vorbereitungen für die Einrichtung von Corona-Impfzentren. Diese soll es ab Dezember flächendeckend in Rheinland-Pfalz geben.

+++ Waldbesitzer können Corona-Hilfen beantragen +++ 09:30 Uhr

Waldbesitzer in der Westpfalz können ab Freitag beim Bund Fördermittel als Ausgleich für Klimaschäden und die Corona-Pandemie beantragen. Das Bundeslandwirtschaftsministerium stellt dafür deutschlandweit 500 Millionen Euro bereit. Voraussetzung ist nach Angaben der Forstverwaltung, dass der Wald nachhaltig bewirtschaftet wird und eine entsprechende Zertifizierung besitzt. Pro Hektar gibt es 100 Euro. Durch Klima- und Borkenkäfer-Schäden, aber auch den Verfall der Holzpreise wegen Corona-Pandemie aufgrund geringerer Nachfrage seien viele Waldbesitzer in der Existenz bedroht.

+++ Gartenschau Kaiserslautern öffnet auch im Winter +++ 08:30 Uhr

Die Gartenschau in Kaiserslautern soll auch im Winter und Frühjahr teilweise öffnen. Das hat der Stadtrat beschlossen. Wegen der Corona-Pandemie gibt es in der Stadt weniger Freizeitmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche.

+++ Vier Corona-Tote innerhalb eines Tages in der Westpfalz +++
7:45 Uhr

In der Westpfalz sind innerhalb eines Tages vier Menschen an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Sie kamen aus Zweibrücken, Pirmasens und dem Kreis Kusel.

+++ Corona-Gottesdienste am Buß- und Bettag +++
5:28 Uhr

Viele evangelische Kirchengemeinden in der Westpfalz veranstalten am heutigen Buß- und Bettag Gottesdienste und musikalische Andachten. Die Veranstaltungen finden nach Angaben der Evangelischen Kirche unter dem Motto „Zukunft OFFen“ statt. Die Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinden sind dazu eingeladen, über ihre Zukunftsängste und -wünsche zu sprechen und für Energie und Hoffnung zu bitten. Vor allem in der aktuellen Corona-Krise. Gottesdienste und Andachten finden beispielsweise in Schopp (18 Uhr) Mannweiler-Cölln (15 Uhr), Finkenbach-Gersweiler (18 Uhr) und St. Julian (18 Uhr) statt. Die Evangelische Arbeitsstelle Bildung und Gesellschaft in Kaiserslautern überträgt ihren ökumenischen Gottesdienst aus der Unionskirche im Internet. Dabei soll unter anderem das „Arbeitsleben“ in Zeiten von Corona thematisiert werden. Beginn ist um 18 Uhr.

Dienstag (17. November)

+++ Zwei Corona-Tote im Kreis Südwestpfalz +++
17:00 Uhr

In der Südwestpfalz sind zwei weitere Menschen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorben. Dabei handelt es sich nach Angaben des Kreises um einen Pirmasenser und einen Zweibrücker. Beide seien über 80 gewesen und im Krankenhaus gestorben. Damit sind in der Südwestpfalz seit Beginn der Pandemie sechs Menschen gestorben, die nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert waren. Die beiden aktuellen Fälle sind nach Angaben des Kreises die ersten seit einem halben Jahr. Aktuell liegt der Kreis mit einem Inzidenzwert von 97,0 weiter auf Corona-Warnstufe Rot.

+++ Städtisches Krankenhaus übernimmt Testzentrum in Pirmasens +++
10:30 Uhr

Das Städtische Krankenhaus in Pirmasens übernimmt ab heute den Betrieb des zentralen Corona-Testzentrums auf dem Messegelände. Der Bund hatte beschlossen, dass in allen Bundesländern die Krankenhäuser die Diagnosestationen übernehmen, um die Gesundheitsämter zu entlasten. Ein Sprecher der Stadt Pirmasens erklärte, ab sofort würden Mitarbeiter des Pirmasenser Krankenhauses im Testzentrum in der Messehalle eingesetzt. Getestet werden nach wie vor nur Menschen mit einem begründeten Verdacht auf eine Corona-Infektion - wie zum Beispiel Einreisende aus Risikogebieten oder Menschen, die Kontakt mit einer infizierten Person hatten.

+++ Bundespolizei Kaiserslautern kontrolliert verschärft Maskenpflicht +++ 09:25 Uhr

Die Bundespolizei in Kaiserslautern hat in der vergangenen Woche rund 1.300 Menschen an Bahnhöfen oder in den Zügen ohne vorgeschriebene Schutzmaske erwischt. In einigen Fällen hätten die Beamten die kontrollierten Personen anzeigen müssen, die meisten Fahrgäste hätten ihre Maske nach einer Belehrung jedoch aufgesetzt. Die Bundespolizei war nach eigenen Angaben dafür mit mehr als 200 zusätzlichen Beamten im Einsatz. Die Bundespolizei in Kaiserslautern ist für die gesamte Pfalz und große Teile Rheinhessens zuständig.

+++ Schuhstadt Pirmasens fällt wegen Corona kleiner aus +++
8:10 Uhr

Das Corona-Virus hat auch Auswirkungen auf große Bauprojekte in der Westpfalz. Weil wegen der Pandemie weniger Menschen einkaufen, wird die Schuhstadt in Pirmasens kleiner als geplant.

+++ Zwei weitere Corona-Todesfälle in Kaiserslautern +++
6:09 Uhr

In Kaiserslautern sind zwei weitere Menschen an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Nach Angaben des Gesundheitsamts des Landkreises erhöht sich damit die Zahl der Corona-Todesfälle in Stadt und Kreis auf 13 Personen.

+++ Grüne Kaiserslautern wollen Corona-Verordnung prüfen lassen +++
5:37 Uhr

Die Fraktion der Grünen im Stadtrat Kaiserslautern möchte gerichtlich prüfen lassen, ob die Schließung von Kulturbetrieben aufgrund der Corona-Pandemie rechtlich zulässig ist. Darüber soll der Stadtrat heute abstimmen. Sollte dies möglich sein, fordern die Grünen die Stadtverwaltung auf, mit einem Eilantrag gegen die Verordnung der Landesregierung vorzugehen. Zur Begründung heißt es, Kultur sei gerade in Krisenzeiten wichtig für die Menschen. Zudem seien bislang keine Corona-Infektionen nach Theaterbesuchen nachgewiesen worden.

Montag (16. November)

+++ Pirmasens wieder auf Warnstufe Rot +++
16:00 Uhr

Die Stadt Pirmasens ist nach Angaben des Landes wieder auf der Corona-Warnstufe Rot. Der Inzidenzwert liegt demnach bei 59,7. Bis gestern lag er noch bei 49,7 und damit knapp unter der Grenze zur höchsten Warnstufe. Den höchsten Inzidenzwert in der Westpfalz hat der Kreis Kaiserslautern (234,0), gefolgt von Kusel (225,0).

+++ Zweckverband weist auf Alkoholverbot wegen Corona hin +++
13:30 Uhr

Der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Süd in Kaiserslautern fordert Fahrgäste auf, in Bussen und Bahnen keinen Alkohol zu trinken. Dies sei nach den aktuellen Corona-Regeln des Landes verboten. In den vergangenen Tagen hätten Reisende trotzdem Alkohol in Bussen und Bahnen getrunken. Außerdem weist der Zweckverband darauf hin, dass auch in den Bahnhöfen, an Bahnsteigen und deren Zu- und Abgängen Maskenpflicht herrscht. Das sei offenbar nicht ausreichend bekannt.

+++ Pirmasens weiter in Corona-Warnstufe Orange +++
10:30 Uhr

Die Stadt Pirmasens ist weiterhin die einzige Region in Rheinland-Pfalz, in der aktuell die Corona-Warnstufe Orange gilt. Mit einem sogenannten Inzidenzwert von 49,7 liegt Pirmasens knapp unter dem Richtwert von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner. In allen anderen Städten und Kreisen in Rheinland-Pfalz gilt derzeit die Warnstufe Rot. Insgesamt sind nach Angaben der Landesregierung gestern 122 neue Corona-Infektionen in der Westpfalz gemeldet worden. Die meisten waren es im Landkreis Kusel mit 39 weiteren Infizierten. Den höchsten Inzidenzwert registriert das Land in der Westpfalz für den Landkreis Kaiserslautern mit im Schnitt 233 Corona-Fällen je 100.000 Einwohnern.

+++ Kirchen in der Westpfalz bleiben wegen Corona kalt +++
8:47 Uhr

In vielen Kirchen in der Westpfalz wird in den kommenden Wochen nicht geheizt. Nach Angaben des Bistums Speyer wäre bei eingeschalteter Heizung die Gefahr zu groß, sich mit dem Coronavirus anzustecken. Dann würden Aerosole im Raum verteilt, die Ansteckungsgefahr für Gottesdienstbesucher steige. Die Gefahr bestünde vor allem bei Umluftheizungen, die häufig in Gotteshäusern in der Westpfalz installiert seien. Das Bistum und die Landeskirche der Pfalz empfehlen den Besuchern, sich bei den kommenden Gottesdiensten warm anzuziehen. Viele Gottesdienste an Heiligabend würden außerdem im Internet übertragen.

+++ Corona-Teststation in Zweibrücken öffnet wieder +++
7:52 Uhr

Wegen der stark steigenden Infektionszahlen öffnet heute in Zweibrücken wieder die Corona-Teststation zwischen DRK- Rettungswache und Hauptfriedhof. Dort werden nur Menschen auf das Virus getestet, die keine Corona-Symptome haben, aber vom Gesundheitsamt als Kontaktpersonen eingestuft wurden. Die Betroffenen werden mit einem Schnelltest untersucht und erfahren nach 15 Minuten, ob sie das Virus haben oder nicht. Menschen mit Corona-Symptomen wie zum Beispiel Fieber, trockenem Husten oder Geschmacksverlust sollen sich weiterhin beim Hausarzt melden.

+++ 28 Corona-Fälle in Seniorenheim in Kirchheimbolanden +++
5:12 Uhr

Im Seniorenzentrum Wolffstift in Kirchheimbolanden haben sich insgesamt 28 Menschen mit dem Coronavirus infiziert: 23 Bewohner und fünf Mitarbeiter. Eine Bewohnerin musste ins Krankenhaus.

Blog zum Nachlesen bis 14. November

Samstag (14. November)

+++ Kirchen planen schon jetzt Weihnachtsgottesdienste +++
9:45 Uhr

Viele Kirchen in der Westpfalz planen zurzeit ihre Gottesdienste an Heiligabend. Wegen der Corona-Pandemie müssen sich die Besucher nach Angaben der Kirchen vorher anmelden und Hygieneregeln einhalten. In allen Kirchen gilt: Gottesdienstbesucher müssen einen Mindestabstand von anderthalb Metern zueinander einhalten und sich vor dem Eintritt die Hände desinfizieren. Außerdem darf nur eine bestimmte Anzahl an Menschen gleichzeitig in der Kirche sein. In der Wallfahrtskirche Maria Schutz gibt es eine Grenze von 150 Gästen. Jeder Besucher muss sich vorher per Telefon oder E-Mail bei den jeweiligen Pfarreien mit Namen und Adresse für die Gottesdienste anmelden. Wegen der Ansteckungsgefahr darf dieses Jahr nicht gesungen werden. Ein Kirchenvertreter sagte, dass als Ersatz Lieder mit verschiedenen Instrumenten gespielt würden. Die Gottesdienste sollen dieses Jahr nicht länger als 45 Minuten dauern.

+++ Knapp 60 Corona-Infektionen in Seniorenheim +++
7:00 Uhr

In einem Altenheim in Bruchmühlbach haben sich nach Angaben des Kreises Kaiserslautern in den vergangenen beiden Tagen fast 60 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Weitere Angaben dazu hat der Kreis nicht gemacht. Im Kreis Kusel gibt es nach wie vor in vier Seniorenheimen Corona-Infektionen. Besonders stark betroffen sind nach Angaben von Landrat Otto Rubly (CDU) zwei Einrichtungen in Schönenberg-Kübelberg und in Wolfstein. Insgesamt seien im Kreis Kusel 58 Bewohnerinnen und Bewohner und etwa 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Seniorenheimen mit dem Virus infiziert.

Freitag (13. November)

+++ #AlarmstufeRot am Pfalztheater +++
13:30 Uhr

Das Pfalztheater Kaiserslautern beteiligt sich nach eigenen Angaben an einem bundesweiten Protest der Theater- und Opernhäuser: Unter dem Stichwort #AlarmstufeRot soll ab heute bis Ende November jeden Tag zwischen 16:30 Uhr und 22 Uhr das Foyer rot beleuchtet werden. Damit will sich das Pfalztheater mit den Nöten aller Kulturschaffender des Landes solidarisieren. Schon Anfang November hatte das Dreispartenhaus bei einem bundesweiten, leisen Protest mitgemacht.

+++ Rettungsdienste appellieren: Krankentransporte vermeiden +++
10:30 Uhr

Die Rettungsdienste in der Westpfalz appellieren an die Menschen, auf vermeidbare Krankentransporte zu verzichten, damit für Notfälle genügend Rettungswagen bereitstehen. Hintergrund ist, dass die Wagen nach Angaben der Rettungsdienste etwa anderthalb Stunden lang desinfiziert werden müssen, nachdem Patienten mit Corona-Verdacht transportiert wurden. Statt einen Krankentransport anzufragen, sollten die Patienten prüfen, ob dieser wirklich nötig sei oder ob auch eine Taxi- oder Busfahrt infrage komme. Wichtig sei nach wie vor, in Notfällen immer den Notruf zu wählen.

+++ Kusel sagt alle Kultur-Veranstaltungen bis Ende des Jahres ab +++
9:45 Uhr

Die Stadt Kusel hat wegen der Pandemie alle Veranstaltungen abgesagt, die bis Ende Dezember in der Fritz-Wunderlich-Halle geplant waren. Tickets könnten bis Februar bei der Vorverkaufsstelle, bei der sie erworben wurden, zurückgegeben werden.

+++ Bußgeld wegen Verstößen bei St. Martins-Umzug +++
7:45 Uhr

Die Kreisverwaltung Südwestpfalz prüft, ob Mitglieder der Initiative "Wir für Clausen" ein Bußgeld bekommen, weil sie beim Martinsumzug gegen die Corona-Regeln verstoßen haben sollen.

+++ Wieder ein Corona-Toter im Kreis Kaiserslautern +++
7:30 Uhr

Im Kreis Kaiserslautern hat es im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie einen weiteren Todesfall gegeben. Das hat das Gesundheitsamt mitgeteilt. Es meldete zudem 58 neue Corona-Fälle in Stadt und Kreis Kaiserslautern. Im Kreis Südwestpfalz sind es 24 neue Fälle, darunter zwei Mitarbeiter und drei Bewohner einer Pflegeeinrichtung in Thaleischweiler-Fröschen. Im Kreis Kusel wurden 27 Neuinfektionen gemeldet, im Donnersbergkreis 16. In der Westpfalz gilt weiterhin fast überall die Corona-Warnstufe Rot - außer in Pirmasens. Dort ist die Warnstufe auf Orange herabgesetzt worden, weil der Inzidenzwert laut Gesundheitsamt unter 50 gerutscht ist.

Donnerstag (12. November)

+++ Kaiserslautern will Schulen schnell digital ausstatten +++
14:30 Uhr

Die Stadt Kaiserslautern treibt nach eigenen Angaben zurzeit die Digitalisierung in ihren 32 Schulen voran. Die Corona-Pandemie habe erneut deutlich gemacht, wie wichtig Digitalisierung auch für Lehrer und Schüler sei. Ein Team der Stadt soll die Schulen deswegen so schnell wie möglich technisch aufrüsten. So seien beispielsweise schon 80 Laptops und Tablets für die Lehrerkräfte besorgt worden. Außerdem wurden rund 2.400 Tablets für bedürftige Schülerinnen und Schüler bestellt. Bis 2024 sollen zudem alle Schulen einen schnelleren Internetzugang bekommen.

+++ Wieder Corona am Rittersberg-Gymnasium +++
14:15 Uhr

Die Schülerinnen und Schüler der 13. Jahrgangsstufe des Gymnasiums am Rittersberg in Kaiserslautern mussten heute zu Hause bleiben. Grund ist nach Angaben der Schule der positive Corona-Test eines Schülers. Die Schulleitung sagte, sie warte jetzt auf weitere Informationen von dem Gesundheitsamt. Auf den Unterricht der anderen Klassen habe der aktuelle Corona-Fall keine Auswirkungen. Schüler sollten - so lange es das Infektionsgeschehen zulasse - in der Schule unterrichtet werden. Das Gymnasium sei aber auch auf andere Unterrichtsformen vorbereitet.

+++ Negative Testergebnisse in Baumholderer Verwaltung +++
11:30 Uhr

Die Corona-Tests bei weiteren rund 40 Mitarbeitern der Verbandsgemeindeverwaltung in Baumholder sind alle negativ ausgefallen. Nach Angaben des ersten Beigeordneten hat es damit insgesamt sieben Corona-Fälle in der Verwaltung gegeben. Deshalb wurden seit vergangener Woche auch Termine des Bürgerbüros abgesagt – jetzt können wieder Termine gemacht werden. Weil es Kontakt zu einem Positiv-Getesteten gegeben hatte, war auch die Kindertagesstätte in Ruschberg Anfang der Woche geschlossen. Dort wurden auch alle Mitarbeiterinnen negativ getestet, die Kita ist seit gestern wieder geöffnet.

+++ Keine weiteren Corona-Fälle in Altenheimen +++
8:30 Uhr

In dem Seniorenheim in Lauterecken, in dem vergangene Woche Corona ausgebrochen war, ist das Virus bei keinem weiteren Bewohner nachgewiesen worden. Nach Angaben der Einrichtung sind zwei Bewohner zurzeit infiziert und isoliert. Ein weiterer Bewohner, der positiv getestet worden war, ist gestorben. Acht Mitarbeiter seien derzeit in Quarantäne, einer werde wegen Corona im Krankenhaus behandelt.

+++ Blutplasma im Kampf gegen Corona +++
8:20 Uhr

An der Uniklinik Homburg werden drei Corona-Patienten im Rahmen einer bundesweiten Studie mit dem Blutplasma von Genesenen behandelt. Das berichtet der Saarländische Rundfunk (SR). Durch eine Antikörper-Spende von geheilten Corona-Patienten sollen schwere Krankheitsverläufe verhindert werden. Belastbare Studienergebnisse zur Therapie von Corona-Patienten mit Blutplasma werden nach Auskunft des Homburger Uniklinikums im Laufe des Winters erwartet.

+++ Weiterhin hohe Infektionszahlen und weiterer Todesfall +++
6:20 Uhr

In der Westpfalz bleibt die Zahl der Corona-Neuinfektionen weiterhin vielerorts auf einem hohen Niveau. In Stadt und Kreis Kaiserslautern hat das Gesundheitsamt 73 neue Corona-Fälle gemeldet. Im Kreis Kusel sind es 34 neue Fälle. In der Verbandsgemeinde Lauterecken-Wolfstein gab es einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Corona. Die Kreisverwaltung Südwestpfalz meldet 24 neue Corona-Fälle – darunter eine Mitarbeiterin einer Pflegeeinrichtung in Zweibrücken. Im Donnersbergkreis sind 17 neue Fälle hinzugekommen.

Mittwoch (11. November)

+++ Kita in Dreisen wegen Corona-Fall geschlossen +++
17:30 Uhr

In der Kindertagesstätte in Dreisen im Donnersbergkreis hat es einen Corona-Fall gegeben. Das hat die Kreisverwaltung mitgeteilt. Nicht bekannt gegeben hat die Verwaltung, ob ein Kind oder ein Mitarbeiter positiv getestet wurde. Die Kita mit 50 Kindern und Erzieherinnen sei vorsorglich geschlossen worden.

+++ Unklarheiten wegen Impfzentren in der Westpfalz +++
14:50 Uhr

Städte und Kreise in der Westpfalz haben bislang noch keine konkreten Pläne für die geplanten Corona-Impfzentren. Das Land hat angekündigt, in jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt ein solches Impfzentrum einzurichten. Der Kreis Südwestpfalz wartet nach eigenen Angaben aber noch auf entsprechende Infos. Der gemeinsame Corona-Krisenstab des Kreises und der beiden Städte Zweibrücken und Pirmasens hat bereits über mögliche Standorte diskutiert. So käme beispielsweise die Messe in Pirmasens infrage. Schon ab Dezember soll es in Rheinland-Pfalz zahlreiche Corona-Impfzentren geben. Außerdem sollen mobile Impfteams unterwegs sein.

+++ Mehr Schulbusse für die Westpfalz +++
14:30 Uhr

Einige Kommunen in der Westpfalz wollen beim Land Geld für weitere Schulbusse beantragen. Damit soll verhindert werden, dass sich in den Bussen zu viele Fahrgäste drängen. Die Stadt Kaiserslautern zum Beispiel plant vier weitere Schulbusse, der Kreis Südwestpfalz sieht Bedarf für einen weiteren Schulbus. Im Kreis Kaiserslautern wird zurzeit geprüft, die Förderung für drei weitere Busse zu beantragen. Das Land hatte bereits beschlossen, den Einsatz der Busse finanziell zu fördern. Die Landesregierung hat nach eigenen Angaben bisher rund 1,2 Millionen Euro dafür ausgegeben.

+++ Ab heute jeden Tag Corona-Geläut +++
14:00 Uhr

Das Bistum Speyer und die Evangelische Kirche der Pfalz lassen wieder täglich gemeinsam die Kirchenglocken läuten. In dieser Zeit können Menschen beispielsweise ein spezielles Corona-Gebet sprechen. Ziel sei, ein Zeichen der Gemeinschaft zu setzen. Es ist das zweite Mal in diesem Jahr, dass die beiden Kirchen wegen der Pandemie gemeinsam die Glocken läuten. Alle Gotteshäuser in der Pfalz sind dazu eingeladen, ab heute bis zum zweiten Weihnachtsfeiertag, jeweils um 19:30.

+++ Keine weiteren Corona-Infektionen im Seniorenheim Waldmohr +++
12:30 Uhr

Im Seniorenheim "Haus am Schachenwald" in Waldmohr gibt es keine weiteren Corona-Fälle. Nachdem vergangene Woche bei zwei Mitarbeitern der Einrichtung das Virus nachgewiesen wurde, hatte der Betreiber alle 84 Bewohner und etwa 80 Mitarbeiter vorsorglich testen lassen. Ein Sprecher sagte, glücklicherweise sei sonst keine Corona-Infektion mehr festgestellt worden. Die beiden betroffenen Mitarbeiter seien in häuslicher Quarantäne.

+++ Guter und früher Start ins Weihnachtsgeschäft +++
12:15 Uhr

Eigentlich ist es jedes Jahr dasselbe: Wenige Tage vor Weihnachten stürmen Kunden in die Läden und kaufen kurz vor knapp Geschenke. Dieses Jahr ist es zumindest in Kaiserslautern anders.

+++ Quarantäne für Flüchtlingsunterkunft bleibt bestehen +++
10:30 Uhr

Die Flüchtlingsunterkunft im ehemaligen "Colosseum" in Kaiserslautern steht weiter unter Quarantäne. Nach Angaben der Stadt gab es dort bislang 16 Corona-Fälle. Den Infizierten gehe es den Umständen entsprechend gut. Alle Bewohner würden regelmäßig auf das Virus getestet. Wann die Quarantäne aufgehoben werden kann, sei noch unklar und hänge von den weiteren Testergebnissen ab.

+++ St. Martin mal anders +++
9:45 Uhr

Wegen der Corona-Pandemie wurden nicht nur die meisten Laternen-Umzüge in der Westpfalz abgesagt, sondern auch die Martinsfeuer. Aber es gibt Alternativen.

+++ Kita in Ruschberg öffnet nach Corona-Verdacht wieder +++
9:15 Uhr

Die Kindertagesstätte in Ruschberg bei Baumholder ist ab heute wieder geöffnet. Sie war vergangene Woche geschlossen worden, nachdem eine Mitarbeiterin Kontakt zu einem Mitarbeiter der Verbandsgemeindeverwaltung hatte, der positiv auf das Corona-Virus getestet wurde. Alle Tests des Kita-Personals waren nach Angaben der Verbandsgemeinde negativ. Die Ergebnisse der Tests der 40 Mitarbeiter der Verwaltung stehen noch aus. Bisher hat es in der Verbandsgemeindeverwaltung sechs Corona-Fälle gegeben.

+++ Keine großen Partys zum Faschingsauftakt +++
8:00 Uhr

Der Start in die Fastnachtssession ist traditionell laut und bunt und lustig - dieses Jahr ist wegen Corona alles anders. Das bleibt auch so, sagen die Vereine in der Westpfalz.

+++ Zwei Corona-Tote in Stadt und Kreis Kaiserslautern +++
7:15 Uhr

In der Stadt und dem Kreis Kaiserslautern sind zwei weitere Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben. Das hat der Kreis mitgeteilt. Damit sind im Bereich des Gesundheitsamtes Kaiserslautern bisher zehn Menschen im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Nach wie vor herrscht überall in der Westpfalz die Warnstufe Rot.

Dienstag (10. November)

+++ Soldaten unterstützen Gesundheitsamt in Pirmasens +++
17:30 Uhr

Das Gesundheitsamt Südwestpfalz erhält ab morgen Hilfe von der Bundeswehr. Sechs Soldatinnen und Soldaten werden das Amt laut Kreisverwaltung bei der Kontaktnachverfolgung unterstützen. Dadurch verbessere sich die aktuell angespannte Personalsituation im Gesundheitsamt. Durch die Soldatinnen und Soldaten sei gewährleistet, dass Corona-Kontakte weiterhin zeitnah nachverfolgt werden können. Gleiches gelte für die Anordnungen von Quarantänen und Corona-Tests. Die sechs Soldaten sollen zunächst bis Anfang Dezember das Gesundheitsamt in Pirmasens unterstützen. Mit der steigenden Anzahl der Corona-Fälle hatte der Landkreis Südwestpfalz einen Antrag beim Landeskommando Rheinland-Pfalz gestellt. Landrätin Susanne Ganster (CDU) hatte die Bundeswehr ursprünglich um Unterstützung im medizinischen Bereich gebeten. Das sei der Bundeswehr aber nicht möglich gewesen.

+++ Viele kranke Schüler wegen Maskenpflicht? +++
14:30 Uhr

Die Mannlich-Realschule plus in Zweibrücken beklagt nach eigenen Angaben einen höheren Krankenstand bei Schülern, seit die Maskenpflicht eingeführt wurde. So wurden laut der Schulleitung vergangene Woche mehr als 130 Kinder von ihren Eltern krank gemeldet. Schulleiter Markus Meier schließt nicht aus, dass dieser hohe Krankenstand auf die Maskenpflicht zurückzuführen ist. Viele Kinder würden sich über das Tragen der Masken beklagen. Viele seien wegen Übelkeit und Kopfschmerzen von ihren Eltern abgeholt worden. Kinder- und Lungenfachärzte der Uniklinik Homburg sehen im Tragen von Masken im Unterricht kein grundsätzliches Problem. Wichtig sei allerdings, dass die Maske richtig sitze und die Kinder sie in Pausen auch absetzen könnten.

+++ Schilder-Klau am Corona-Testzentrum +++
14:15 Uhr

Am Corona-Testzentrum in Schwedelbach (Kreis Kaiserslautern) sind mehrere Schilder geklaut worden, die unter anderem den Weg zum Testzentrum weisen. Nach Angaben der Kreisverwaltung ist es schon öfter vorgekommen, dass dort die Beschilderung gestohlen wurden. Der Kreis hat nach eigenen Angaben Anzeige gegen Unbekannt erstattet.

+++ Kusel ist der Corona-Hotspot des Landes +++
12:30 Uhr

Fast 290 Corona-Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen - nirgendwo sonst im Land ist der Inzidenzwert so hoch wie im Kreis Kusel. Ein möglicher Grund: die Nähe zum Saarland.

+++ Schüler fühlen sich nicht mehr sicher +++
11:30 Uhr

Die Schülervertretung für die Stadt und den Kreis Kaiserslautern fordert in einem offenen Brief an die Landesregierung abwechselnd Online- und Präsenzunterricht - Hintergrund sind die hohen Corona-Zahlen in der Region.

+++ Deutlich weniger Besucher im Biosphärenhaus +++
8:00 Uhr

Corona hat auch dem Biosphärenhaus in Fischbach bei Dahn (Kreis Südwestpfalz) eine schlechte Saison beschert. Geschäftsführer Ulrich Diehl sagte, das Haus sei auf Einnahmen aus Eintrittsgeldern angewiesen, das einträgliche Ostergeschäft sei wegen des ersten Lockdowns im Frühjahr aber komplett weggebrochen. Die zahlreichen Besucher im Sommer hätten diese Lücke nicht füllen können. In dieser Saison zählte das Biosphärenhaus etwa 30.000 Besucher - in der vergangenen waren es rund 45.000. Die Einrichtung ist hoch verschuldet, Gespräche und Sitzungen zum Zukunftskonzept sind aber wegen der Corona-Pandemie zurzeit ausgesetzt.

+++ Laternenritt statt St. Martins-Umzug +++
7:30 Uhr

In Bechhofen (Kreis Südwestpfalz) gibt's am Abend einen Laternenritt: Eine Reittherapeutin wird zusammen mit ihrer Tochter und ihrem Sohn als Sankt Martin verkleidet durch den Ort ziehen, Kinder sollen an den Fenstern und Türen der Häuser ihre Laternen zeigen und den Reitern zuwinken. In vielen Gemeinden im Land fällt Sankt Martin in diesem Jahr komplett aus.

Montag (9. November)

+++ Zahl der Infektionen an Seniorenheimen steigt +++
18:00 Uhr

Im Kreis Kusel ist die Zahl der Corona-Fälle an den vier betroffenen Seniorenheimen auf 59 gestiegen. Nach Angaben einer Sprecherin sind 27 Mitarbeiter und 32 Bewohner der Einrichtungen positiv auf das Coronavirus getestet worden.

+++ 70 Verstöße gegen Corona-Regeln +++
17:00 Uhr

In der Westpfalz haben sich am Wochenende mehr als 70 Menschen nicht an die aktuellen Corona-Regeln gehalten. Das teilte die Polizei nach ihren gemeinsamen Kontrolltagen mit den Ordnungsämtern mit. In Kaiserslautern und Landstuhl beispielsweise hätten die meisten Menschen ihren Mund-Nasen-Schutz nicht richtig getragen - vor allem in Bussen und Bahnen. Außerdem hätten viele die Abstandsregeln nicht eingehalten. Besonders in der Innenstadt von Kaiserslautern trafen sich laut Polizei Jugendliche in größeren Gruppen. Insgesamt seien am vergangenen Wochenende in der Westpfalz aber vergleichsweise wenig Menschen unterwegs gewesen. Polizei und Ordnungsämter wollen mit den Kontrollen die Ausbreitung der Corona-Pandemie eindämmen. Ob es am kommenden Wochenende erneut verstärkte Corona-Kontrollen geben wird, soll nach Angaben des Polizei Präsidiums Westpfalz im Laufe der Woche entschieden werden.

+++ Kita bleibt geschlossen +++
16:54 Uhr

Die Kita in Kröppen (Kreis Südwestpfalz) bleibt nach Angaben des Trägers wegen zwei Corona-Fällen vorsorglich bis kommenden Montag geschlossen.

+++ Keine weiteren Corona-Fälle an Gymnasium in Pirmasens +++
16:53 Uhr

Am Leibniz Gymnasium in Pirmasens wurde kein weiterer Schüler positiv auf das Coronavirus getestet. Das hat die Kreisverwaltung Südwestpfalz mitgeteilt. Anfang des Monats war bei drei Schülern des Gymnasiums das Coronavirus nachgewiesen worden. 150 Lehrer und Schüler wurden daraufhin vom Unterricht freigestellt. Sechs befänden sich weiterhin in Quarantäne, weil sie engeren Kontakt zu den positiv getesteten hatten. Auch an der Mannlich-Realschule in Zweibrücken stünden aktuell 14 Schüler unter Quarantäne.

+++ Ganze Westpfalz wieder auf Warnstufe Rot +++
16:45 Uhr

Das Land hat die Stadt Zweibrücken wieder von der Corona-Warnstufe Orange auf Rot hochgestuft. Damit gilt in der gesamten West- und Südwestpfalz erneut überall die Corona-Warnstufe Rot. Besonders im Kreis Kusel sind die Fallzahlen stark angestiegen. Der Inzidenzwert in Kusel liegt inzwischen bei 289,1 – der mit Abstand höchste Wert in ganz Rheinland-Pfalz.

+++ Suche: Wie viele Intensivpatienten gibt's in der Westpfalz? +++
12:45 Uhr

Immer mehr Infizierte erkranken so schwer an COVID-19, dass sie auf einer Intensivstation behandelt werden müssen. Experten rechnen damit, dass die Zahl der Intensivpatienten rasant ansteigen wird. Wie ist die Lage in der Westpfalz? Der SWR bietet eine Online-Suche an.

COVID-19-Patienten auf Intensivstationen Corona in Krankenhäusern: Die aktuelle Lage auf den Intensivstationen

Viele Infizierte erkranken so schwer an COVID-19, dass sie auf einer Intensivstation im Krankenhaus behandelt werden müssen. Sehen Sie hier die aktuelle Lage für Ihre Region.  mehr...

+++ Tierparks in der Region machen dickes Minus +++
10:00 Uhr

Der Zoo in Kaiserslautern rechnet wegen der zweiten, Corona-bedingten Schließung in diesem Jahr mit einem Minus von rund 30.000 Euro. Ob das Defizit ausgeglichen wird, steht noch nicht fest. Der Direktor des Kaiserslauterer Zoos Matthias Schmitt sagte, er werde darüber mit der Stadt sprechen. Das Minus wegen der ersten Schließung im Frühjahr habe der Zoo durch höhere Einnahmen im Sommer noch ausgleichen können. Jetzt aber müsse aufgrund gesetzlicher Regeln den Zoo-Mitarbeitern ein Corona-Bonus ausgezahlt werden. Außerdem müsse weiterhin Futter für die Tiere eingekauft werden –- und das ohne Einnahmen im November. Die angekündigten Hilfsgelder des Landes für Futter wird der Zoo Kaiserslautern laut Schmitt nicht bekommen. Auf diese hofft Harald Schauß, Leiter des Wildparks Potzberg (Kreis Kusel). Auch bei seiner Einrichtung sei durch die zweite, Corona-bedingte Schließung ein Defizit entstanden.

Die Falknerei bietet zum Jubiläum des Zoos Kaiserslautern spezielle Vorführungen an. (Foto: SWR)
Ein Bild, das vor Corona entstanden ist: Vorführung der Falknerei im Zoo Kaiserslautern.

+++ Testzentrum Schwedelbach wieder in Betrieb +++
8:00 Uhr

Ab heute Nachmittag hat das Corona-Testzentrum in Schwedelbach im Kreis Kaiserslautern wieder geöffnet. Damit gibt es neben dem Testzentrum am Warmfreibad in Kaiserslautern zwei Stellen, an den sich Bürger von Stadt und Landkreis testen lassen können. In den vergangenen beiden Wochen war das Testzentrum in Schwedelbach geschlossen. In dieser Zeit übernahm das neu eingerichtete Testzentrum am Warmfreibad in Kaiserslautern die Abstriche. Dort gab es in der vergangenen Woche Beschwerden von Bürgern, die sehr lange und teilweise vergeblich auf einen Test warten mussten. Stadt und Kreis Kaiserslautern hoffen nach eigenen Angaben, dass sich durch die Öffnung beider Testzentren der Andrang entzerrt. Die Testzentren wechseln sie sich täglich ab und haben jeweils am Nachmittag geöffnet.

Blog zum Nachlesen bis 7. November

Samstag (7. November)

+++ "Festival neue Musik" nur im Internet +++
10:03 Uhr

Bis einschließlich Sonntag findet in Rockenhausen das "Festival Neue Musik statt". Wegen der aktuellen Corona-Beschränkungen jedoch ohne Zuschauer und Besucher. Nach Angaben der Veranstalter werden die musikalischen Darbietungen per Video aufgezeichnet und danach schnellstmöglich und kostenlos ins Internet gestellt. Interessierte können dennoch Tickets erwerben und damit das Festival und die Kulturarbeit sowie die Künstler unterstützen. Konzerte finden in der Donnersberghalle statt, Klangminiaturen am Museum für Zeit und dem dortigen Carillon.

+++ Friedenskirche plant Online-Adventskalender +++
07:20 Uhr

Die Friedenskirchengemeinde in Kaiserslautern hat angekündigt, in diesem Jahr einen Online-Adventskalender zu erstellen. Wie der Gemeindepfarrer mitteilt, sollen dann ab dem 1. Dezember auf dem Kirchenkanal auf YouTube 24 kurze Videos nacheinander veröffentlicht werden. Dazu seien alle Kaiserslauterer aufgerufen, selbst ein Video einzuschicken – beispielsweise mit weihnachtlicher Musik oder einer Kurzgeschichte, passend zur Adventszeit. Ziel der Aktion sei es, trotz der Corona-Pandemie und der geltenden Hygienemaßnahmen zu Weihnachten ein Gefühl von Nähe zu erzeugen.

+++ Kreis Kusel mit höchstem Corona-Wert +++
05:31 Uhr

Der Landkreis Kusel hat Stand heute den landesweit höchsten Corona-Inzidenzwert. Nach Angaben der Landesregierung gab es dort in den vergangenen sieben Tagen 235 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Der hohe Wert erklärt sich auch dadurch, dass der Kreis gestern insgesamt 40 Corona-Fälle in vier verschiedenen Seniorenheimen gemeldet hatte. Landrat Otto Rubly (CDU) rechnet mit weiteren positiven Fällen in den nächsten Tagen. Den niedrigsten Inzidenzwert in Rheinland-Pfalz hat auch heute wieder die Stadt Zweibrücken. Unter den Kreisen und Städten im Land ist nur Zweibrücken in der Corona-Warnstufe Orange, für alle anderen Regionen gilt die höchste Warnstufe Rot.

Freitag (6. November)

+++ Polizei kündigt weitere Corona-Kontrollen an +++
16:30 Uhr

Die Polizei in der Westpfalz hat weitere Corona-Kontrollen für das Wochenende angekündigt. Gemeinsam mit den Ordnungsämtern werde insbesondere darauf geachtet, ob sich die Menschen in Geschäften oder in Bussen und Bahnen an die Maskenpflicht hielten. Außerdem werde kontrolliert, ob die Gaststätten in der Westpfalz tatsächlich geschlossen seien. Ziel der Kontrollen sei, die Ausbreitung der Corona-Pandemie weiter einzudämmen. Vergangenes Wochenende hatten Polizei und Ordnungsämter nach eigenen Angaben vor allem eine hohe Anzahl von Verstößen gegen die Maskenpflicht festgestellt.

+++ Corona in drei Kitas im Donnersbergkreis +++
16:00 Uhr

Wegen Corona sind drei Kindertagesstätten im Donnersbergkreis geschlossen. Wie das Gesundheitsamt mitteilt, handelt es sich dabei um Kitas in Rockenhausen, Göllheim und Steinbach. Alle hätten offene Gruppen, eine Zuordnung von Kontakten sei nicht sicher möglich - deshalb seien alle drei Einrichtungen jetzt komplett zu. Wie lange, stehe noch nicht fest. Insgesamt sind nach Angaben des Gesundheitsamtes aktuell 87 Infektionsfälle im Donnersbergkreis bekannt, zwei werden stationär behandelt.

+++ Corona-Toter in Seniorenheim im Kreis Kusel, 40 Infizierte +++
15:30 Uhr

In vier Seniorenheimen im Kreis Kusel wütet das Corona-Virus, inzwischen ist klar: Ein Mensch ist gestorben, 40 sind nachweislich infiziert. Und es werden voraussichtlich noch mehr, schätzt der Landrat des Kreises, Otto Rubly (CDU).

+++ Corona-Ausbruch in Seniorenheimen +++
07:45 Uhr

In vier Seniorenheimen im Kreis Kusel ist nach Angaben des Kreises das Coronavirus ausgebrochen. Wie viele Bewohner infiziert sind, ist nicht bekannt. Die Kreisverwaltung geht aber davon aus, dass in den Heimen in den kommenden Tagen mit weiteren positiven Fällen zu rechnen sei - noch stünden Testergebnisse aus.

+++ Kita in Lemberg wieder in Regelbetrieb +++
07:30 Uhr

Die Kita in Lemberg im Kreis Südwestpfalz in der es vor etwa zwei Wochen einen Corona-Fall gegeben hatte, läuft ab heute wieder im Normalbetrieb. Nach Angaben der Kreisverwaltung war eine Erzieherin positiv auf das Virus getestet worden. Die Erzieher und Kinder, mit denen sie Kontakt hatte, waren zwei Wochen lang in häuslicher Quarantäne. Die Kita selbst war in dieser Zeit nicht komplett geschlossen. Zwei der vier Gruppen waren weiterhin geöffnet.

Donnerstag (5. November)

+++ Kaiserslautern setzt Corona-Scouts ein +++
18:09 Uhr

Die Kreisverwaltung Kaiserslautern wird ab sofort von 20 weiteren Menschen bei der Verfolgung von Kontaktpersonen von Corona-Infizierten unterstützt. Nach Angaben der Verwaltung setzen sich die sogenannten Containment-Scouts aus ehrenamtlichen Helfern sowie Personal der Kreis- und Verbandsgemeindeverwaltungen zusammen. Sie seien entsprechend geschult worden und sollen schnellstmöglich ihre Arbeit aufnehmen. Durch den enormen Anstieg von Corona-Fällen und Testungen war das Team des Gesundheitsamtes in den vergangenen Wochen an seine Grenzen gekommen. Dabei ist es in der aktuellen Lage wichtiger denn je, mögliche Infektionsketten zu unterbrechen, so Landrat Ralf Leßmeister.

+++ Verwaltung in Baumholder mit fünf Corona-Fällen +++
17:51 Uhr

In der Verbandsgemeindeverwaltung in Baumholder sind fünf Mitarbeiter positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Der Betrieb der Verwaltung wurde daraufhin heruntergefahren. Nach Angaben des ersten Beigeordneten Rouven Hebel wurden alle rund 40 Mitarbeiter der Verwaltung in Baumholder getestet, nachdem die Corona-Fälle bekannt geworden waren. Bisher durften Bürger das Verwaltungsgebäude nur betreten, wenn sie einen Termin hatten - die Verwaltung sagt aber jetzt diese Termine ab, bis die Ergebnisse der Tests vorliegen. Das soll am Samstag der Fall sein. Außerdem wurde ein Großteil der Verwaltungsmitarbeiter ins Homeoffice geschickt. Einer der Infizierten hatte nach Angaben von Hebel auch Kontakt zu einer Mitarbeiterin der Kita in Ruschberg. Auch dort wurden alle Mitarbeiterinnen getestet, die Kindertagesstätte bleibt den Rest der Woche geschlossen.

+++ Kaiserslautern hebt Maskenpflicht auf +++
17:00 Uhr

Stundenlang herrschte Verwirrung, dann hat die Stadt Kaiserslautern schließlich doch heute die Maskenpflicht in der Innenstadt aufgehoben.

+++ Wieder mehr Anrufe bei der Telefonseelsorge +++
16:30 Uhr

Mit dem Herbst steigt auch wieder die Zahl der Menschen, die Hilfe bei der Telefonseelsorge der Pfalz suchen. Der Leiter der Einrichtung, Pfarrer Peter Annweiler, hat die Erfahrung gemacht: Corona in der dunklen Jahreszeit verstärkt Ängste und Einsamkeit.

+++ Keine Zweifel an amerikanischen Corona-Zahlen +++
7:10 Uhr

Immer wieder äußern Bürger Zweifel, ob die US-Streitkräfte den deutschen Behörden die richtigen Zahlen der Corona-Infizierten übermitteln. Das Gesundheitsamt des Kreises Kaiserslautern teilt diese Bedenken nicht.

+++ Zweibrücken nicht mehr auf Warnstufe Rot +++
6:45 Uhr

Tagelang galt in ganz Rheinland-Pfalz die Corona-Warnstufe Rot. Seit gestern gibt es auf der Karte wieder einen orangenen Fleck: Die Stadt Zweibrücken ist mit einem Inzidenzwert von 43,9 unter die kritische Marke von 50 gefallen, ab der Warnstufe Rot gilt. In allen weiteren Städten und Kreisen in der Westpfalz - und auch in ganz Rheinland-Pfalz - gilt weiterhin die höchste Warnstufe. Besonders in den Kreisen Kusel (Inzidenzwert 156,7), Kaiserslautern (177,4) und der Stadt Kaiserslautern (158,9) sind die Zahlen der Neuinfektionen in der vergangene Tagen stark angestiegen.

Mittwoch (4. November)

+++ Weiterer Corona-Todesfall im Kreis Kusel +++
17:04 Uhr

Der Landkreis Kusel verzeichnet einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Wie die Kreisverwaltung mitteilt, handelt es sich dabei um eine Person aus der Verbandsgemeinde Oberes Glantal. Die Zahl der Corona-Todesopfer im Kreis erhöht sich danach auf fünf. Insgesamt sind in der Westpfalz 27 Menschen in Folge der Viruserkrankung gestorben.

+++ Politiker aus Südwestpfalz fordern Bußgelder bei Privatparty +++
16:45 Uhr

Große, private Feiern trotz Corona? Das sollte bestraft werden, fordern Politiker in der Südwestpfalz. Sie plädieren dafür, dass das Ordnungsamt künftig Bußgelder verhängen darf.

+++ Corona-Testzentrum in Kaiserslautern an Kapazitätsgrenze +++
16:22 Uhr

Menschen, die künftig ohne gültige Überweisung zum Corona-Testzentrum in Kaiserslautern kommen, werden nicht getestet. Das hat die Stadt mitgeteilt, nachdem das Testzentrum im Warmfreibad gestern an seine Kapazitätsgrenzen gestoßen war. Mehr als 100 Menschen waren ohne Überweisung durch ihren Hausarzt oder eine Anordnung durch das Gesundheitsamt zum Testzentrum gekommen. Andere, die eine Überweisung hatten, konnten deshalb nicht getestet werden. Das sei ein Unding und keinem zuzumuten, sagte der Beigeordnete Peter Kiefer (FWG). Wer auf eigene Faust komme, werde am Testzentrum abgewiesen. Durch den enorm großen Andrang kam es gestern zu langen Wartezeiten. Teilweise war den Helfern von Wartenden sogar Gewalt angedroht worden. Das sei nicht hinnehmbar, sagte Kiefer. Ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer, die das ganze System mit ihrem Engagement überhaupt tragen, könne man das alles nicht leisten. Das Corona-Testcenter am Warmfreibad hat eine tägliche Testkapazität von 300 Tests. Die ist nach Angaben der Stadt gestern deutlich übertroffen worden.

+++ Verstärkte Corona-Kontrollen in Kaiserslautern +++
15:01 Uhr

In der Innenstadt von Kaiserslautern gibt es heute verstärkte Corona-Kontrollen. Polizei und Ordnungsamt überprüfen nach eigenen Angaben vor allem, ob die Fahrgäste in Bussen und Zügen ihre Maske tragen. Außerdem kontrolliert die Polizei, ob die Menschen in Kaiserslautern die Abstands- und Hygienevorgaben einhalten. Bereits gestern hatte die Bundespolizei in Kaiserslautern am Bahnhof kontrolliert, ob sich die Menschen dort an die Maskenpflicht halten. In Stadt und Kreis Kaiserslautern gibt es zurzeit knapp 430 Menschen, die mit Corona infiziert sind.

+++ Fußball-Regionalliga Südwest sagt Spiele ab +++
13:15 Uhr

Die Fußball-Regionalliga Südwest hat sämtliche bis zum 30. November angesetzten Spiele abgesetzt. Von den Absagen ist unter anderem auch der FK Pirmasens betroffen. Nach Angaben der Liga wird der Spielbetrieb ab dem 1. Dezember nur dann wieder aufgenommen, wenn in den Bundesländern Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland ab spätestens 17. November ein Mannschaftstraining unter Wettkampfbedingungen zulässig ist.

+++ Oberbürgermeister appelliert erneut an Bürger +++
13:15 Uhr

Kaiserslauterns Oberbürgermeister Klaus Weichel (SPD) hat aufgrund der aktuellen Corona-Infektionszahlen erneut an die Vernunft der Bevölkerung appelliert. Er bittet die Bürger darum, ihre Kontakte zu reduzieren und auch in der Öffentlichkeit eine Maske zu tragen. Nur gemeinsam sei es möglich, die Pandemie einzudämmen. Nach Angaben der Landesregierung steht Kaiserslautern bei der Zahl der Neuinfektionen landesweit auf Platz drei. Wenn sich nicht sofort alle Menschen an die Hygienemaßnahmen halten, drohen auch in Kaiserslautern Zustände wie in Norditalien im Frühjahr, so Weichel. Dort waren bei der ersten Corona-Welle viele Intensivstationen komplett überfüllt.

+++ Grippeimpfstoff in Westpfalz weiterhin knapp +++
9:20 Uhr

Wer sich gegen Influenza impfen lassen will, hat in der Westpfalz derzeit kaum Chancen: Apotheker und Ärzte melden, dass der Impfstoff knapp oder gar nicht vorrätig ist. Was tun?

Dienstag (3. November)

+++ Kaiserslautern hebt Maskenpflicht in Innenstadt auf +++
16:49 Uhr

Die Stadt Kaiserslautern wird die Maskenpflicht in der Innenstadt aufheben. Wie Oberbürgermeister Klaus Weichel mitteilt, ersetzt die neue Corona-Verordnung des Landes in weiten Teilen die Allgemeinverfügung der Stadt. Um die Maskenpflicht und das nächtliche Alkoholabgabeverbot aufrecht zu erhalten, müsste die Stadt eine neue Verfügung aufsetzen.

+++ Uniklinik Homburg sieht sich gut gerüstet +++
13:40 Uhr

Die Uniklinik in Homburg sieht sich für eine zweite Coronawelle gut gerüstet. Das berichtet der Saarländische Rundfunk unter Berufung auf den Ärztlichen Leiter der Klinik. Derzeit würden demnach nicht notwendige Eingriffe abgesagt. Dadurch frei werdendes Personal könne für die Versorgung von Covid-19-Patienten eingesetzt werden. Auch stünden weitere Betten bereit. An der Uniklinik gebe es derzeit 140 Intensivbetten. Dort seien am Montag 15 Covid-Patienten behandelt worden. Sieben Patienten davon müssten beatmet werden.

+++ Arbeitsalltag auf einer Corona-Station am Westpfalz-Klinikum +++
11:20 Uhr

Es wurde geklatscht, es wurde gelobt, es wurden Prämien versprochen. Über kaum einen Beruf wurde so viel geredet, wie über die Krankenpflege. Mundschutzmangel, das Desinfektionsmittel wurde knapp. Aber wie sieht der Alltag auf einer Corona-Station aus? SWR-Reporter Luca Schulz hat sich die Arbeit am Westpfalz-Klinikum in Kaiserslautern angeschaut und mit Mitarbeitern und Ärzten gesprochen.

+++ Neujahrsempfang abgesagt +++
9:50 Uhr

Die Stadt Pirmasens hat ihren Neujahrsempfang wegen der Corona-Pandemie abgesagt. Oberbürgermeister Markus Zwick (CDU) sagte, die Gesundheit der Gäste habe Priorität. Üblicherweise treffen sich beim Neujahrsempfang in der Pirmasenser Festhalle etwa 800 Menschen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport. Ein unbeschwertes Feiern und Händeschütteln sei in diesem Jahr allerdings nicht möglich. "Es liegt an uns allen, die Pandemie in den Griff zu bekommen. Mit dem Verzicht auf den Neujahrsempfang möchten wir ein Zeichen setzen und einen aktiven Beitrag zur Risikominimierung leisten", so Zwick wörtlich. Er sei allerdings zuversichtlich, dass es 2022 gelingen werde den Neujahrsempfang wieder in der gewohnten Art und Weise zu begehen.

+++ Viele Tests in Kusel - Soldaten helfen aus +++
7:05 Uhr

Die Zahl der Corona-Tests ist im Kreis Kusel stark angestiegen. Die Fieberambulanz in Kusel hat vergangene Woche 416 Personen getestet. Damit hat sich die Zahl der Tests innerhalb zwei Wochen etwa verdoppelt. Personen, die beim Corona-Test waren, müssen nach Angaben des Kreises bis zu drei Tage auf das Ergebnis warten. Vor wenigen Tagen sei das Gesundheitsamt im Bereich der Ermittlung und Beratung von Kontaktpersonen personell durch die Bundeswehr verstärkt worden. Nach einer Einweisung und Schulung unterstützen nun acht Soldaten die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes. Bürgerinnen und Bürger, die auf ihr Testergebnis warten, sollten ihre sozialen Kontakte minimieren und sich nach Möglichkeit auch im privaten Bereich isolieren.

+++ Gesundheitsamt Donnersbergkreis bald überlastet +++
6:50 Uhr

Die Arbeitsbelastung für die Mitarbeiter im Gesundheitsamt des Donnersbergkreises ist bedingt durch den rasanten Anstieg der Corona-Infektionen sehr hoch. Nach Angaben des Kreises könnte die Behörde in den kommenden Tagen an ihre Grenzen stoßen. Eine Sprecherin des Donnersbergkreises sagte, die Lage im Gesundheitsamt sei angespannt. Die Mitarbeiter würden es gerade noch schaffen, ihre Fälle abzuarbeiten. Sollten die Fallzahlen weiterhin so schnell steigen, könnte sich das bald ändern. Bereits in der vergangenen Woche hatte das Gesundheitsamt für Stadt und Kreis Kaiserslautern mitgeteilt, dass es überlastet sei. Demnach schafft es die Behörde nicht mehr, getestete Personen zeitnah über ihre Ergebnisse zu informieren. Statt zwei kann es derzeit bis zu vier Tage dauern, bis die Menschen kontaktiert würden. Die Gesundheitsämter raten allen getesteten Personen dringend dazu, zu Hause zu bleiben, bis ihr Ergebnis vorliegt.

Montag (2. November)

+++ Kulturszene protestiert gegen Corona-Maßnahmen +++
16:10 Uhr

In den sozialen Medien macht zurzeit ein Banner die Runde, auf dem zu lesen ist: "Ohne Kunst und Kultur wird's still." Die Mitarbeiter des Pfalztheaters haben das jetzt wörtlich genommen.

+++ Kreis Südwestpfalz fordert Bundeswehrsoldaten an +++
16:00 Uhr

Der Kreis Südwestpfalz wird zur Unterstützung während der Corona-Pandemie Soldaten der Bundeswehr anfordern. Dabei soll es sich nach Auskunft von Landrätin Susanne Ganster (CDU) um medizinisches Personal handeln, das das ärztliche Personal in den Testzentren unterstützen soll. Der Kreis hat wegen der hohen Infektionszahlen die Öffnungszeiten der Testzentren verlängert und mehr Mitarbeiter für die Telefon-Hotline abgestellt. In der Westpfalz helfen Bundeswehrsoldaten zum Beispiel beim Gesundheitsamt Kaiserslautern aus - dort bei der Nachverfolgung der Infektionsketten.

+++ Drei Corona-Fälle an Gymnasium in Pirmasens +++
10:40 Uhr

Am Leibniz Gymnasium in Pirmasens sind drei Schüler mit dem Coronavirus infiziert. Für die Schule hat das weitreichende Folgen: insgesamt wurden rund 150 Schüler und Lehrer vom Unterricht freigestellt.

+++ Dritter Todesfall in Folge von Corona-Infektion im Kreis Kusel +++
7:10 Uhr

Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gibt es im Kreis Kusel einen weiteren Todesfall. Die Kreisverwaltung teilte mit, dass die Person in der Verbandsgemeinde Oberes Glantal gewohnt hat. Weitere Angaben machte die Verwaltung nicht. Bisher sind im Kreis Kusel drei Menschen in Folge einer Corona-Infektion gestorben. In allen Kreisen und kreisfreien Städten in der Westpfalz gilt nach wie vor die Warnstufe Rot. Allein in Stadt und Kreis Kaiserslautern wurden gestern 41 neue Corona-Infektionen festgestellt.

+++ Ab heute erneut weitere Einschränkungen +++
6:55 Uhr

Die neue Corona-Bekämpfungsverordnung für Rheinland-Pfalz gilt ab heute. Sie schränkt das öffentliche Leben stark ein, um Kontakte von Menschen zu reduzieren. Die Einschränkungen gelten zunächst für den ganzen November.

Bog zum Nachlesen bis 31. Oktober

Samstag (31. Oktober)

+++ Friedenstage eröffnen trotz Corona +++
11:10 Uhr

In Kirchheimbolanden werden am Sonntag trotz des ab Montag geltenden Corona-Lockdowns die Friedenstage eröffnet. Nach Angaben der Veranstalter ist das zentrale Thema in diesem Jahr der starke Anstieg der Rüstungsausgaben. Eröffnet werden die Friedenstage am Sonntagnachmittag mit einem Schweigemarsch durch Kirchheimbolanden. Wie die Veranstalter mitteilen, sind alle Teilnehmer verpflichtet, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Das Gedenken an die Reichspogromnacht am 9. November soll ohne zentrale Veranstaltung stattfinden. Die im November geplanten Gottesdienste können entsprechend der geltenden Corona-Regeln gefeiert werden. Die Film- und Vortragsabende fallen jedoch aus. Unklar sei noch, ob die Verleihung des Friedenstagspreises Anfang Dezember vorgenommen werden kann. Die Friedenstage wurden 1975 in Kirchheimbolanden in der Hochphase des Kalten Krieges ins Leben gerufen und finden seitdem jedes Jahr mit verschiedenen Aktionen statt.

+++ Gesundheitsamt überlastet wegen steigenden Corona-Zahlen +++
06:35 Uhr

Das Gesundheitsamt in Kaiserslautern ist wegen der rasant steigenden Corona-Neuinfektionen überlastet. Nach Angaben einer Sprecherin schafft es die Behörde nicht mehr, getestete Personen zeitnah über ihre Testergebnisse zu informieren. Derzeit könne es bis zu vier Tage dauern, bis das Gesundheitsamt die Menschen kontaktiert. Alle, die auf ein Testergebnis warten, sollen zuhause bleiben, appelliert das Gesundheitsamt. Gestern wurden in Stadt und Kreis Kaiserslautern 94 neue Corona-Fälle gemeldet. In der gesamten Westpfalz steigen die Zahlen rasant: Überall gilt die Warnstufe Rot – erstmals auch in Pirmasens und dem Donnersbergkreis.

Freitag (30. Oktober)

+++ Kein Recht auf örtliche Corona-Zahlen +++
14:50 Uhr

Die Pirmasenser Zeitung hat keinen Anspruch darauf, über die Infektionszahlen in den Ortsgemeinden informiert zu werden. Das entschied das Verwaltungsgericht in Neustadt. Zuvor hatte die Zeitung beim Landkreis Südwestpfalz den Antrag gestellt, die Infektionszahlen aufgeschlüsselt nach Orten zu erfahren. Der Kreis lehnte das aus Datenschutzgründen ab. Das Verwaltungsgericht bestätigte, dass die einzelnen Betroffenen in den Orten geschützt werden müssten. Sobald die Infektionszahlen der Ortsgemeinden veröffentlicht würden, bestehe die Gefahr, Betroffene identifizieren zu können.

+++ FCK trainiert wieder nach Corona-Fall +++
13:20 Uhr

Die Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern nimmt ab sofort ihr Training wieder auf. Das teilte der Verein mit. Nach einem positiven Corona-Befund am Mittwoch hatten sich die Spieler und deren direktes Umfeld in häusliche Isolation begeben und eine weitere Testreihe durchgeführt. Diese Testreihe fiel komplett negativ aus. Der positiv getestete Spieler bleibt in Quarantäne.

+++ Wasgau AG zahlt Corona-Prämie +++
13:00 Uhr

Die Handelskette Wasgau mit Sitz in Pirmasens zahlt allen Vollzeit-Mitarbeitenden in Filialen, Logistik, Metzgerei- und Bäckerei-Produktion einen Corona-Bonus in Höhe von 400 Euro. Wie das Unternehmen mitteilt, erhalten Teilzeitkräfte eine anteilige Summe, die noch im Oktober in bar ausgezahlt wird. Die Wasgau AG betreibt 75 Supermärkte und sechs Cash+Carry-Betriebe für Gastronomen und Großverbraucher. Der Konzern besitzt eine eigene Bäckerei und Metzgerei.

+++ Pandemie bereitet Telefonseelsorge mehr Arbeit +++
11:10 Uhr

Die Telefonseelsorge Pfalz mit Sitz in Kaiserslautern rechnet wegen der corona-bedingten Einschränkungen wieder mit mehr Anrufen. Bereits im Frühjahr – bei der ersten Corona-Welle – hätten deutlich mehr Menschen bei der Telefonseelsorge Hilfe gesucht. Der Leiter der Einrichtung sagte, die Corona-Pandemie verstärke oft Probleme, die die Anrufer ohnehin hätten. Viele Menschen seien durch die Pandemie regelrecht erschöpft. Hinzu komme, dass das Thema Einsamkeit in der Vorweihnachts- und Weihnachtszeit ohnehin eine größere Rolle spiele.

+++ Pfalztheater optimistisch +++
7:15 Uhr

Das Pfalztheater in Kaiserslautern will ab der kommenden Woche verstärkt auf Online-Angebote setzen, um mit seinem Publikum in Kontakt zu bleiben. Das hat der Intendant des Theaters, Urs Häberli, angekündigt. Er bleibe trotz des ab Montag geltenden Lockdowns optimistisch. Zwar würden bis Ende November alle Veranstaltungen ausfallen, immerhin dürfe aber weiterhin in vollem Umfang geprobt werden. Angekündigte Premieren würden zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Die Veranstaltungen an diesem Wochenende finden noch wie geplant statt.

+++ Kein Christkindlmarkt in Kirchheimbolanden +++
7:05 Uhr

Die Stadt Kirchheimbolanden hat wegen der Corona-Pandemie den Christkindelmarkt abgesagt. Nach Angaben des Bürgermeisters habe man die Entscheidung schweren Herzens getroffen – der Markt habe einen hohen Stellenwert für die Bürger, Vereine und Schausteller. Der Schutz der Gesundheit habe allerdings oberste Priorität. Zuletzt hatten auch die Städte Kaiserslautern und Zweibrücken ihre Weihnachtsmärkte abgesagt.

+++ Kita-Erzieherin in Lemberg infiziert +++
6:55 Uhr

Eine Erzieherin der Kindertagesstätte im südwestpfälzischen Lemberg hat sich mit Corona infiziert. Das hat die Kreisverwaltung mitgeteilt. Die Erzieherin sei zuletzt vor einer Woche in der Kita gewesen. Sie befinde sich in häuslicher Quarantäne. Auch alle Kinder und weitere Erzieher, die in engerem Kontakt zu der Frau standen, wurden in Quarantäne geschickt. Die Kita selbst sei allerdings nicht komplett geschlossen. Zwei der Vier Gruppen seien weiterhin geöffnet. Der Kreis Südwestpfalz hatte gestern insgesamt 28 Corona-Neuinfektionen gemeldet und bleibt damit in Warnstufe Rot.

+++ 15 Neuinfektionen im Kreis Kusel +++
16:55 Uhr

Im Landkreis Kusel gibt es 15 neue bestätigte Corona-Fälle. Wie die Kreisverwalttung mitteilt, sind es fünf Neuinfektionen in der Verbandsgemeinde Oberes Glantal, sieben in der VG Kusel-Altenglan und in der VG Lauterecken-Wolfstein drei. Damit erhöhe sich die Fallzahl auf 223. Der Inzidenzwert liege weiter bei 65,5 (und damit weiterhin Warnstufe Rot).

+++ Positiver Test beim FCK +++
15:35 Uhr

Im Rahmen der regelmäßig durchgeführten Testreihen auf das Coronavirus gibt es einen postitiven Befund innerhalb der Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern. Welcher Spieler infiziert ist, teilte der Verein nicht mit. Die Mannschaft sowie deren direktes Umfeld befinden sich laut FCK vorsorglich in häuslicher Quarantäne, das Training sei aktuell ausgesetzt. Der Hygiene-Beauftragte des Vereins stehe in engem Austausch mit dem Gesundheitsamt Kaiserslautern, um die weiteren Schritte zu besprechen.

+++ Flüchtlingsunterkunft in Kaiserslautern unter Quarantäne +++
15:45 Uhr

Die Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge im ehemaligen Fitness-Studio "Colosseum" in der Mannheimer Straße steht unter Quarantäne. Wie die Stadt Kaiserslautern mitteilt, wurden nach einem positiven Test Anfang der Woche alle Bewohner und auch alle Beschäftigte getestet. Nach weiteren positiven Ergebnissen sei die Einrichtung mit ihren

35 Bewohnern unter Quarantäne gestellt worden, für deren Einhaltung ein Sicherheitsdienst sorge. Noch lägen nicht alle Testergebnisse vor, aktuell seien 15 Bewohner positiv getestet. Der Erstpatient sei in der Quarantäne-Unterkunft der Stadt im Bürger-Büsing-Haus untergebracht, ebenso zwei weitere Bewohner.

+++ Sportbund Pfalz hofft auf finanzielle Hilfe +++
15:00 Uhr

Der Sportbund Pfalz hofft auf finanzielle Unterstützung für die Sportvereine, denen durch den erneuten Corona-Lockdown Mitglieder verloren gehen könnten. Nach Angaben von Sportbund-Präsidentin Elke Rottmüller hat der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (SPD) in einer Telefonkonferenz am Morgen bereits eine Verlängerung des Rettungsschirms für Vereine in Aussicht gestellt. Der erneute Lockdown sei dennoch ein schwerer Schlag für die Vereinskultur und das soziale Miteinander, so Rottmüller: "Jeder weiß, wie schön es ist, im Verein gemeinsam Freude zu haben und sich auszutauschen. Nicht nur, um Sport zu treiben, sondern auch, um Kultur zu erleben. Wenn man das ins Feuer stellt und da nicht entsprechend Maßnahmen ergreift, dann ist die Situation für uns alle sehr gravierend. Wir haben ja bereits alle erlebt, wie schwierig das soziale Miteinander durch einen Lockdown wird und da müssen wir absolut daran arbeiten, dass das erhalten bleibt."

+++ Dehoga kritisiert Gaststätten-Schließungen +++
11:30 Uhr

Der Dehoga-Kreisverband Kaiserslautern kritisiert die Entscheidung von Bund und Ländern, Gaststätten ab der kommenden Woche für einen Monat zu schließen. Patrizia Boßert, die Vorsitzende des Dehoga-Kreisverbandes Kaiserslautern geht davon aus, dass viele Betriebe in Kaiserslautern deswegen dauerhaft schließen müssen: "Ich habe nicht nur die Sorge sondern auch schon die Kenntnis darüber, dass es Betriebe gibt, die schließen müssen und werden. Ich habe den Eindruck, der eine oder andere braucht jetzt mehr psychologische als finanzielle Hilfe, weil das zehrt an den Nerven. Die Verordnung, die ausgesprochen wurde, ist faktisch ein Kollaps fürs Gastgewerbe."

+++ US High School wegen Corona-Fall geschlossen +++
10:45 Uhr

Die US High School in Kaiserslautern bleibt heute wegen eines Corona-Falls geschlossen. Das hat die Schulleitung mitgeteilt. Der Tag solle demnach genutzt werden, um die Schule zu reinigen und zu desinfizieren. Die zuständige US-Gesundheitsbehörde sei aktuell dabei, mögliche Kontaktpersonen ausfindig zu machen und zu informieren.

+++ Übersicht über Corona-Beschränkungen +++
8:15 Uhr

Bund und Länder haben am Mittwoch über weitere Corona-Beschränkungen beraten, um die rasche Ausbreitung der Pandemie einzudämmen. Auch in der Westpfalz kommt es dadurch zu einschneidenden Änderungen. Welche Corona-Beschränkungen ab 2. November gelten, können Sie hier nachlesen:

+++ Handelsverband rechnet mit mehr Leerstand in Innenstädten +++
8:00 Uhr

Der rheinland-pfälzische Handelsverband rechnet wegen der andauernden Corona-Pandemie in Zukunft mit mehr Leerständen in Innenstädten - auch in der Westpfalz. Durch die hohe Verunsicherung der Kunden sei die Existenz vieler Einzelhändler bedroht. Der Einzelhandel brauche jetzt schnelle Hilfen, sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Rheinland-Pfalz, Scherer, dem SWR. Er wünsche sich einen so genannten Unternehmerlohn, also eine Geldspritze für Ladenbesitzer, um ihren eigenen Lebensunterhalt finanzieren zu können. Bisher erhalten Unternehmen nur finanzielle Hilfen vom Staat, um Betriebskosten wie beispielsweise Miete oder Strom zu zahlen. Darüber hinaus bräuchten Kommunen selbst die Möglichkeit, leerstehende Geschäfte und Warenhäuser zu kaufen und dann neu zu nutzen, erklärt der Handelsverband. Die Stadt Kaiserslautern will im kommenden Jahr einen neuen Citymanager einstellen. Er soll Handel und Hausbesitzer bei einer möglichen Neuausrichtung beraten. Mehr zu diesem Thema sehen Sie heute Abend im Politikmagazin Zur Sache Rheinland-Pfalz, um 20:15 Uhr im SWR Fernsehen.

+++ Weihnachtsmarkt in Zweibrücken abgesagt +++
7:30 Uhr

Der Weihnachtsmarkt in Zweibrücken ist vom Veranstalter abgesagt worden. In der Begründung heißt es, man könne es nicht verantworten, den Weihnachtsmarkt im November aufzubauen – vier Tage nach dem angepeilten Ende des Lockdowns. Der Veranstalter habe deshalb gemeinsam mit Oberbürgermeister Marold Wosnitza (SPD) beschlossen, den Markt ausfallen zu lassen. Welche Weihnachtsmärkte in der Westpfalz bereits abgesagt sind und welche, Stand jetzt, stattfinden sollen, können Sie hier nachlesen:

Mittwoch (28. Oktober)

+++ Pirmasens jetzt auch in Warnstufe Orange+++
15:15 Uhr

Für die Stadt Pirmasens gilt jetzt auch die Corona-Warnstufe Orange. Die Landesregierung gibt den sogenannten Inzidenzwert mit 37,3 an. Noch vor zwei Tagen galt in Pirmasens noch gar keine Warnstufe, seitdem hat sich die Zahl der Neuinfektionen drastisch erhöht. In der Westpfalz liegt lediglich der Donnersbergkreis noch in der Warnstufe Orange. Für alle anderen Kreise und Städte gilt die höchste Warnstofe Rot. Sie tritt in Kraft, wenn sich im Schnitt der vergangenen Tage täglich mehr als 50 Menschen pro 100.000 Einwohner mit dem Corona-Virus infiziert haben.

+++ Telefonseelsorge Pfalz rechnet mit mehr Anrufern wegen Corona +++
14:30 Uhr

Die Telefonseelsorge Pfalz rechnet wegen der coronabedingten Einschränkungen mit deutlich mehr Anrufen. Bereits im Frühjahr sei das Interesse an dem Beratungsangebot um ein Drittel gestiegen. Normalerweise führen die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Telefonseelsorge Pfalz innerhalb eines Tages durchschnittlich 30 Gespräche, im März und April waren es 45. Der Leiter der Einrichtung, Peter Annweiler, sagte, die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen verstärkten oft die Probleme, die die Anrufer ohnehin hätten. Außerdem seien viele Menschen durch die Pandemie regelrecht erschöpft. Hinzu komme, dass das Thema Einsamkeit in der Vorweihnachts- und Weihnachtszeit ohnehin eine größere Rolle spiele.

+++ Immer mehr Corona-Fälle in der Westpfalz +++
12:00 Uhr

Vor dem Corona-Gipfel heute im Kanzleramt in Berlin steigen die Fallzahlen nach Angaben der regionalen Gesundheitsämter auch in der Westpfalz stetig an. In den vergangenen sieben Tagen verzeichneten Stadt und Landkreis Kaiserslautern mit 144 neuen Corona-Fällen die meisten Neuinfektionen in der Westpfalz. Insgesamt sind in diesem Zeitraum nach Angaben der Gesundheitsämter 288 Menschen neu mit dem Virus infiziert worden. In der Woche davor waren es 135 Neuinfektionen. Auch die Zahl der Todesfälle hat sich um zwei auf insgesamt 22 erhöht. Vor gut zwei Wochen war der Landkreis Kaiserslautern noch der einzige Kreis, für den eine Warnstufe galt. Derzeit gilt für die Südwestpfalz, Stadt und Kreis Kaiserslautern, den Kreis Kusel und den Kreis Birkenfeld, zu dem die Verbandsgemeinde Baumholder gehört, die höchste Warnstufe Rot.

+++ Keine Zuschauer beim FCK-Heimspiel gegen Rostock erlaubt +++
11:00 Uhr

Beim kommende FCK-Heimspiel gegen Hansa Rostock am 2. November sind keine Zuschauer erlaubt. Darauf haben sich die Stadt Kaiserslautern und die Roten Teufel aufgrund der aktuellen Pandemielage geeinigt. Der FCK hätte nicht zuletzt wegen des bevorstehenden 100. Geburtstags von Fritz Walter gerne ein "Jubiläums-Spiel" mit Fans auf dem Betzenberg bestritten. "Wir müssen uns aber der allgemeinen Situation beugen und unseren „Teil“ dazu beitragen, auch wenn es sehr schwer fällt. Wir tragen diese Entscheidung in Abstimmung mit den Behörden unserer Stadt natürlich vollumfänglich mit“, sagte FCK-Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt.

+++ Fußball-Verband stellt Amateurspielbetrieb ein +++
7:30 Uhr

Der Südwestdeutsche Fußballverband unterbricht wegen der Corona-Pandemie ab morgen die Saison im Amateurbereich. Das Präsidium des Verbands hat die Einstellung des Spielbetriebs bis mindestens 15. November beschlossen. Es gebe in den verschiedenen Ligen immer mehr Spielausfälle wegen infizierter Spieler. Von der Unterbrechung des Spielbetriebs ist auch das Verbandspokalspiel des 1. FC Kaiserslautern am 11. November beim SV Hermersberg betroffen.

+++ Zwei weitere Tote in Zusammenhang mit dem Coronavirus +++
7:15 Uhr

Die Kreise Kusel und Kaiserslautern verzeichnen nach eigenen Angaben jeweils einen weiteren Corona-Toten. Im Kreis Kusel ist es der dritte Corona-Todesfall seit Beginn der Pandemie, im Kreis Kaiserslautern der zweite. In der Westpfalz sind bis jetzt 22 Menschen gestorben, die mit dem Coronavirus infiziert waren. Stadt und Kreis Kaiserslautern, sowie die Kreise Kusel und Südwestpfalz befinden sich aktuell in Warnstufe Rot. Die Stadt Zweibrücken ist auf Warnstufe Orange und Pirmasens seit gestern auf Gelb.

+++ Verschärfte Corona-Regeln ab heute in Kaiserslautern +++
6:45 Uhr

Wegen der Einstufung in die Corona-Warnstufe Rot, gelten ab heute in Kaiserslautern verschärfte Regeln. Unter anderem muss in der Fußgängerzone, der Altstadt und an fast allen Schulen ab sofort eine Maske getragen werden. Alle Maßnahmen können Sie in unserem Artikel dazu nachlesen:

Dienstag (27. Oktober)

+++ Landkreis Kaiserslautern verzichtet auf weitere Maßnahmen +++
18:09 Uhr

Der Landkreis Kaiserslautern wird vorerst keine weiteren Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus erlassen. Nach Angaben des Landes gilt für den Kreis seit dem Wochenende die Warnstufe Rot. Der Kaiserslauterer Landrat Ralf Leßmeister (CDU) begrüßt die neue Corona-Verordnung des Landes. Weitere Maßnahmen halte er zunächst nicht für notwendig. Er verweist darauf, dass der Landkreis eine andere Infrastruktur habe wie die Stadt Kaiserslautern. In der Vergangenheit seien häufig private Feiern für die Neuinfektionen verantwortlich gewesen. Bei immer mehr Menschen sei aber unklar, wo sie sich angesteckt haben. Leßmeister kritisiert zudem erneut, dass Angehörige der US-Streitkräfte weiterhin nicht korrekt mit den Fallzahlen verrechnet werden. Der Inzidenzwert wäre deutlich niedriger, wenn das zuständige Robert-Koch-Institut seine Berechnung anpassen würde. Dazu sei das Institut jedoch nicht bereit.

+++ Aktuelle Corona-Warnstufen in der Westpfalz+++
16:30 Uhr

In der Stadt Pirmasens gilt seit heute Mittag die Coronawarnstufe Gelb. Die Stadt war die letzte in Rheinland-Pfalz, in der überhaupt keine Warnstufe galt. In Stadt und Kreis Kaiserslautern, sowie in den Landkreisen Südwestpfalz und Kusel gilt Warnstufe Rot, also die höchste Warnstufe. Im Donnersbergkreis und in Zweibrücken gilt die Warnstufe Orange.

+++ Besuche bei Verwaltungen vorher anmelden +++
15:00 Uhr

Die Verbandsgemeindeverwaltungen im Kreis Kaiserslautern bitten alle Bürgerinnen und Bürger, die Verwaltungen nur noch nach vorheriger Terminvereinbarung zu besuchen. Das teilte der Landstuhler Verbandsbürgermeister Peter Degenhardt (CDU) mit. Die neue Regelung diene dazu, den Besucherstrom zu lenken und größere Gruppen von Besuchern zu vermeiden. Degenhardt betonte, anders als beim Lockdown im März blieben die Rathäuser zunächst bis auf weiteres offen.

+++ Besuche bei Verwaltungen vorher anmelden +++
15:00 Uhr

Angesichts der zugespitzten Corona-Situation im Landkreis Kaiserslautern bitten alle Verbandsgemeindeverwaltungen im Kreis die Bürgerinnen und Bürger herzlich darum, Besuche in den Verwaltungen nur noch nach vorheriger Terminvereinbarung anzutreten. Dies teilte Bürgermeister Dr. Peter Degenhardt, der Vorsitzende der Kreisgruppe Kaiserslautern des Gemeinde- und Städtebundes nach einer Bürgermeister-Dienstbesprechung in einer Pressemitteilung mit. Die neue Regelung diene dazu, den Besucherstrom zu lenken und ein Aufeinandertreffen größerer Gruppen von Besuchern zu vermeiden. Die neue Regelung soll ab sofort umgesetzt werden. Bürgermeister Dr. Degenhardt betonte, anders als beim Lockdown im März blieben die Rathäuser aber zunächst bis auf weiteres offen.

+++ Pirmasenser OB zufrieden mit Verhalten der Bürger +++
8:15 Uhr

Der Pirmasenser Oberbürgermeister Markus Zwick (CDU) ist zufrieden mit dem Verhalten der Bürger in seiner Stadt in der Corona-Pandemie. Sie würden sich größtenteils an die Hygiene- und Abstandsregeln halten. Er sei froh, dass Pirmasens zurzeit noch die einzige Kommune im Land sei, die auf keiner Corona-Warnstufe steht.

+++ Taskforce des Kreises Kaiserslautern berät über Maßnahmen +++
7:15 Uhr

Nachdem die Stadt Kaiserslautern strengere Einschränkungen für das öffentliche Leben beschlossen hat, tagt heute die Corona-Taskforce des Kreises. Grund dafür sind nach eigenen Angaben die steigenden Corona-Neuinfektionen. Neben einer Maskenpflicht in den Fußgängerzonen, so wie sie ab Mittwoch in Kaiserslautern gilt, könnten auch wieder weitere Kontaktbeschränkungen eingeführt werden. Dann dürften sich die Menschen zum Beispiel nur noch in kleinen Gruppen treffen.

+++ Zahlreiche Maßnahmen sollen Neuinfektionen in KL bremsen +++
6:45 Uhr

Neben der Maskenpflicht, die ab Mittwoch in der kompletten Altstadt, der Fußgängerzone und den meisten Schulen und Bildungseinrichtungen gilt, hat die Taskforce weitere Maßnahmen für die Stadt Kaiserslautern beschlossen. So wird unter anderem die Teilnehmerzahl bei Veranstaltungen begrenzt und auch in Gaststätten dürfen weniger Menschen zusammenkommen. Alle beschlossenen Maßnahmen können Sie in unserem Artikel dazu nachlesen:

+++ FCK drohen erneut Geisterspiele auf dem Betzenberg +++
6:30 Uhr

Das Maßnahmenpaket der Stadt Kaiserslautern gegen steigende Infektionszahlen betrifft möglicherweise auch die Heimspiele des FCK. Die Stadt plant mit dem Verein über dessen Hygienekonzept zu sprechen. Dabei soll es vor allem darum gehen, Zuschauer im Stadion wieder zu verbieten. Für das kommende Heimspiel gegen Rostock bietet der FCK noch keine Karten an.

Montag (26. Oktober)

+++ Soldaten unterstützen Gesundheitsamt in Kaiserslautern +++
15:45 Uhr

Für das Gesundheitsamt des Kreises Kaiserslautern sind zurzeit auch vier Soldaten der Bundeswehr im Einsatz. Sie unterstützen die Mitarbeiter des Amtes bei der Nachverfolgung der Infektionsketten in der Corona-Pandemie. Die Zahlen der Infizierten waren in den vergangenen Tagen stark gestiegen, Kreis und Stadt Kaiserslautern befinden sich in der Corona-Warnstufe Rot. Insgesamt sind in acht Städten und Kreisen in Rheinland-Pfalz im Moment rund 100 Bundeswehrsoldaten im Einsatz.

+++ Vielerorts ist der Wasserverbrauch gestiegen +++
15:15 Uhr

Viele Menschen in der Westpfalz haben nach Angaben der Kommunen wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr mehr Wasser verbraucht. Vor allem in Kusel ist der Verbrauch um mehr als acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, teilten die dortigen Stadtwerke mit. In der Verbandsgemeinde hingegen sei der Wasserverbrauch in etwa gleich geblieben. In Pirmasens wurden rund zwei Prozent mehr Wasser verbraucht. Die Gründe sehen die jeweils zuständigen Stadtwerke hauptsächlich darin, dass mehr Menschen von zu Hause aus gearbeitet und dadurch mehr Wasser benötigt hätten. Auch dass die Menschen ihren Sommerurlaub überwiegend zu Hause verbracht und beispielsweise Pools befüllt hätten, erkläre die gestiegenen Verbrauchszahlen. In Zweibrücken ist den Angaben nach der Verbrauch recht stabil geblieben. Weil viele Unternehmen durch Kurzarbeit weniger Wasser verbraucht hätten, habe sich die Menge insgesamt ausgeglichen.

+++ Taskforce beschließt Maskenpflicht für Kaiserslauterer Fußgängerzone +++
12:15 Uhr

Wegen der steigenden Corona-Neuinfektionen gilt ab Mittwoch in der gesamten Fußgängerzone von Kaiserslautern eine Maskenpflicht. Weitere Einschränkungen sollen im Laufe des Tages verkündet werden.

+++ Testzentrum Schwedelbach für zwei Wochen geschlossen +++
8:15 Uhr

Das Corona-Testzentrum in Schwedelbach im Kreis Kaiserslautern ist bis zum 9. November geschlossen. Wie die Kreisverwaltung mitteilt, muss das Testzentrum für die kalten Wintermonate umgebaut werden. Menschen, die Corona haben könnten, können sich im neuen Testzentrum am Warmfreibad Kaiserslautern testen lassen. Dieses hat montags bis freitags zwischen 15 und 18 Uhr geöffnet. Die Stadt sucht nach eigenen Angaben noch zusätzliches ärztliches Personal für die Einrichtung. Dies sei notwendig, um reagieren zu können, falls die Öffnungszeiten erweitert werden müssten.

+++ Taskforce berät über Maßnahmen für KL +++
7:15 Uhr

In Kaiserslautern befasst sich nach Angaben der Stadt heute eine Taskforce mit strengeren Corona-Schutzmaßnahmen. Die Stadt gilt seit Samstag als Risikogebiet mit der Alarmstufe Rot. Laut Stadt haben sich die meisten Menschen im privaten Umfeld angesteckt –zum Beispiel auf Geburtstagsfeiern und Familientreffen. Oberbürgermeister Weichel (SPD) bezeichnet die Lage als ernst. In der momentanen Situation müsse es "für jeden Einzelnen darum gehen, das Infektionsgeschehen wieder zu verlangsamen, und zwar schnellstmöglich."

+++ In drei Westpfälzer Kommunen gilt Warnstufe Rot +++
6:45 Uhr

In der Westpfalz gilt jetzt in drei Kommunen Corona-Alarmstufe Rot. Das Land hat auch den Kreis Kaiserslautern inzwischen als Risikogebiet eingestuft - der Inzidenzwert liegt bei 57,6. Für die Stadt Kaiserslautern hatte das Land am Samstag Alarmstufe Rot ausgerufen. Eine Taskforce soll sich am Montag mit strengeren Corona-Schutzmaßnahmen befassen. Bereits am Freitag war der Kreis Südwestpfalz auf Rot hochgestuft worden. Der Donnersbergkreis wird nach Angaben des Gesundheitsamtes am Montag auf Gefahrenstufe Orange hochgestuft, weil der Inzidenzwert bei mehr als 37 liegt. Weiterhin auf Orange ist der Kreis Kusel, die Stadt Zweibrücken ist zurück in Gefahrenstufe Orange. Aktuell ist Pirmasens die einzige Kommune im Land für die noch keine Warnstufe gilt.

Blog zum Nachlesen bis 25. Oktober

Sonntag (25. Oktober)

+++ Kreis Kusel noch immer knapp unter Alarmstufe Rot - Landrat appelliert an Bürger +++
17:45 Uhr

Der Kreis Kusel bewegt sich seit Tagen nur knapp unter der Corona-Alarmstufe Rot. Momentan gilt nach Angaben des Landes noch Gefahrenstufe Orange, bei einem Inzidenzwert von 48,4. Landrat Rubly appelliert wegen der aktuellen Situation an die Bürger, den Abstand von 1,50 Meter und die Hygienevorschriften einzuhalten sowie eine Alltagsmaske zu tragen. Außerdem sollen große Menschenansammlungen gemieden und soziale Kontakte reduziert werden. Im privaten Umfeld sollen sich Bürger an die Begrenzung von maximal zehn
Personen aus zwei Haushalten halten.

Eine Taskforce, die aufgrund von Gefahrenstufe Orange gebildet wurde, hat am Samstag erstmals die aktuelle Corona-Situation im Kreis Kusel und mögliche Maßnahmen besprochen. Eine entsprechende Allgemeinverfügung muss der Kreis nach eigenen Angaben in den nächsten Tagen mit dem Land besprechen. Anschließend soll die neue Verfügung veröffentlich werden.

+++ Kreis Kaiserslautern jetzt auch auf Corona-Alarmstufe Rot +++
17:00 Uhr

In der Westpfalz gilt jetzt in drei Kommunen Corona-Alarmstufe Rot. Das Land hat jetzt auch den Kreis Kaiserslautern als Risikogebiet eingestuft - der Inzidenzwert liegt bei 57,6. Für die Stadt Kaiserslautern hatte das Land am Samstag Alarmstufe Rot ausgerufen. Eine Taskforce soll sich am Montag mit strengeren Corona-Schutzmaßnahmen befassen. Bereits am Freitag war der Kreis Südwestpfalz auf Rot hochgestuft worden. Dort gelten seit dem Wochenende strengere Regeln für Veranstaltungen und Feiern.

Der Donnersbergkreis wird nach Angaben des Gesundheitsamtes am Montag auf Gefahrenstufe Orange hochgestuft, weil der Inzidenzwert bei mehr als 37 liegt. Entsprechend wird auch hier eine Taskforce gebildet. Die Stadt Zweibrücken war am Samstag von Rot auf Gelb runtergestuft worden. Nun ist die Stadt zurück in Gefahrenstufe Orange. Aktuell ist Pirmasens die einzige Kommune im Land für die noch keine Warnstufe gilt.

+++ „Die Lage ist ernst“: Kaiserslauterns OB zu Corona-Alarmstufe Rot +++
10:00 Uhr

Innerhalb von zwei Tagen ist die Stadt Kaiserslautern von Corona-Warnstufe Gelb auf Alarmstufe Rot gerückt. Laut Landesuntersuchungsamt liegt der Inzidenzwert bei 65. Oberbürgermeister Weichel bezeichnet die Lage als ernst. Wie die Stadt mitteilt, liegt der Schwerpunkt des Infektionsgeschehens eindeutig auf dem privaten Bereich – dazu gehörten Geburtstagspartys und Familientreffen.

In der momentanen Situation müsse es aber für „jeden Einzelnen, darum gehen, das Infektionsgeschehen wieder zu verlangsamen, und zwar schnellstmöglich“, so OB Weichel. Deshalb sollten die Bürger auf nicht zwingend notwendige Treffen verzichten. Außerdem appelliert Weichel an die Menschen, die bekannten AHA-Regeln einzuhalten – Abstand, Hygiene und Alltagsmaske.

Am Montag soll in Kaiserslautern erstmals eine Taskforce zusammenkommen, um über das weitere Vorgehen zu beraten.

Samstag (24. Oktober)

+++ Warnstufen: Kaiserslautern Rot, Zweibrücken runter auf Gelb +++
18:00 Uhr

Für die Stadt Kaiserslautern gilt jetzt Corona-Alarmstufe Rot. In den vergangenen Tagen war die Zahl der Infizierten täglich deutlich angestiegen. Wie die Stadt Kaiserslautern mitteilt, wurden am Samstag mindestens 16 Neuinfektionen gemeldet. Laut Landesuntersuchungsamt liegt der Inzidenzwert für Kaiserslautern jetzt bei 65. Eine Taskforce soll sich nun mit strengeren Corona-Schutzmaßnahmen befassen.

Die Stadt Zweibrücken ist nicht mehr länger Corona-Risikogebiet. Mit einem Inzidenzwert von 23,4 ist Zweibrücken nun von Rot auf Gelb runtergestuft worden. Für den Kreis Südwestpfalz gilt weiterhin Alarmstufe Rot, damit ist der Landkreis immer noch Risikogebiet. Die Kreise Kusel und Kaiserslautern stehen auf Gefahrenstufe Orange. Im Donnersbergkreis gilt Warnstufe Gelb. Nur die Stadt Pirmasens steht noch auf Weiß.

+++ Kreis Kusel fordert Bundeswehr zur Unterstützung an +++
9:30 Uhr

Im Kreis Kusel befasst sich erstmals eine regionale Taskforce mit der aktuellen Corona-Situation. Der Landkreis steht momentan auf Warnstufe Orange. Bei einer Telefonkonferenz wird sich die Taskforce laut Verwaltung unter anderem mit den aktuellen Corona-Zahlen im Kreis beschäftigen, aber auch mit möglichen Corona-Schutzmaßnahmen, beispielweise eine Ausweitung der Maskenpflicht oder Kontaktbeschränkungen. Zur Verstärkung des Gesundheitsamtes hat der Kreis nach eigenen Angaben Unterstützung der Bundeswehr angefordert. Acht Menschen sollen den Mitarbeitern des Gesundheitsamtes helfen Kontaktpersonen zu ermitteln und zu informieren.

+++ Maskenpflicht wird kontrolliert +++
8:30 Uhr

Wegen der immer weiter steigenden Zahl der Corona-Neuinfektionen wird am Samstag in mehreren Städten im Land die Masken-Pflicht kontrolliert – unter anderem in Kaiserslautern. Das hat das Innenministerium angekündigt. Besonders öffentliche Plätze, Spielhallen und Gaststätten stehen im Fokus der Kontrollen. Angesichts der stark steigenden Fallzahlen sei es nötig, die Menschen noch einmal daran zu erinnern, wie wichtig das Tragen einer Maske ist. Wer beispielsweise ohne Maske in Bussen oder Geschäften erwischt wird, dem droht ein Bußgeld von 50 Euro.

+++ Stadt Kaiserslautern steht auf Corona-Warnstufe Orange +++
7:00 Uhr

Das Land hat für die Stadt Kaiserslautern wegen steigender Corona-Zahlen Warnstufe Orange ausgerufen. Laut Gesundheitsamt hat es 23 Neuinfektionen gegeben. Der Inzidenzwert steht im Moment auf 36. Wie die Stadt mitteilt, wird nun unter anderem eine regionale Taskforce gegründet, die schärfere Corona-Schutzmaßnahmen erarbeiten soll. Für den Kreis Kaiserslautern gilt zurzeit keine Warnstufe, ebenfalls für die Stadt Pirmasens. Der Kreis Kusel steht auf Warnstufe Orange, der Donnersbergkreis auf Gelb. Die Stadt Zweibrücken und der Kreis Südwestpfalz sind auf Rot.

Freitag (23. Oktober)

+++ Kreis Südwestpfalz verschärft Corona-Maßnahmen +++
18:15 Uhr

Der Kreis Südwestpfalz hat seine Corona-Schutzmaßnahmen verschärft – seit Freitag gilt der Kreis als Risikogebiet. Ab Samstag gelten deshalb nach Angaben eines Sprechers für Veranstaltungen und Feiern strengere Regeln. Der Kreis hat die Besucherzahl für öffentliche Veranstaltungen im Innenbereich auf 50, im Freien auf 100 Menschen beschränkt. Außerdem müssen für alle Veranstaltungen Hygiene-Konzepte vorgelegt werden, damit sie zugelassen werden können. Private Feiern im öffentlichen Raum werden auf maximal 20 Personen begrenzt. In den eigenen vier Wänden appelliert die Landrätin, maximal mit zehn Personen aus zwei Haushalten zusammen zu kommen.

+++ keine Besucher mehr am Westpfalz-Klinikum +++
16:45 Uhr

Wegen der steigenden Infektionszahlen mit dem Corona-Virus ist ab sofort das Westpfalz-Klinikum für Besucher gesperrt. Dies gilt nach Angaben des Klinikums für alle vier Standorte in Kaiserslautern, Kusel, Kirchheimbolanden und Rockenhausen. Ausnahmen gebe es nur in Absprache mit dem Personal - zum Beispiel bei der Begleitung von Schwerkranken und Sterbenden sowie bei Geburten. Am Standort Kaiserslautern werden zudem alle geplanten, aber nicht medizinisch notwendigen Behandlungen ausgesetzt. Die Versorgung von Notfällen und der Corona-Patienten werde aufrecht erhalten. Zurzeit werden am Westpfalz-Klinikum zwölf Corona-Patienten behandelt. Bei 16 Mitarbeitern wurde das Virus nachgewiesen, sie befinden sich in Quarantäne.

+++ Kreis Südwestpfalz in Corona-Warnstufe Rot +++
15:45 Uhr

Das Land hat für den Kreis Südwestpfalz die Corona-Warnstufe Rot ausgerufen. Demnach ist der Inzidenzwert auf 68,5 gestiegen. Schon seit Tagen war der Kreis Südwestpfalz davon ausgegangen, dass wegen der steigenden Fallzahlen die Warnstufe Rot bald in Kraft tritt. Auch in Zweibrücken, das schon länger als Risikogebiet gilt, haben sich wieder mehr Menschen infiziert. Genau so im Kreis Kusel, für den nur noch knapp Warnstufe Orange gilt. Im Kreis Kaiserslautern gilt die niedrigste Warnstufe Weiß, in der Stadt Orange. Der Donnersbergkreis ist in der Warnstufe Gelb.

+++ Einigung mit Amerikanern über Corona-Meldungen +++
15:45 Uhr

Das US-Militär und der Kreis Kaiserslautern haben gemeinsam festgelegt, wie die US-Behörden künftig ihre positiven Corona-Fälle an das Gesundheitsamt des Kreises übermitteln. In der Vergangenheit hatte es dabei Probleme gegeben, die aus Sicht des Kreises dazu führten, dass für den Kreis Kaiserslautern zeitweise die Warnstufe Rot galt. Das US-Militär hatte die Vorwürfe zurückgewiesen und mitgeteilt, alle Corona-Fälle immer rechtzeitig gemeldet zu haben. Nach Angaben des Kreises bestehe das Landesuntersuchungsamt aber auf bestimmte Daten und Laborbefunde, die bei den Meldungen offenbar teilweise gefehlt hatten.

+++ Einzehandelsverband appelliert: keine Hamsterkäufe! +++
15:00 Uhr

Der Einzelhandelsverband Rheinland-Pfalz mit Sitz in Kaiserslautern appelliert an die Bürger, auf sogenannte Hamsterkäufe zu verzichten. Wegen der steigenden Corona-Fallzahlen in der Westpfalz gibt es in Drogerie- und Lebensmittelmärkten in der Region wieder Engpässe, beispielsweise bei Toilettenpapier, Mehl und Hefe. Der Nachschub sei allerdings gesichert - die zentralen Hauptlager seien voll und die Lieferketten völlig intakt.

+++ Gartenschau hat Verluste von einer halben Million Euro +++
14:30 Uhr

Die Gartenschau in Kaiserslautern hat eigenen Angaben nach massive finanzielle Schwierigkeiten. Durch die Corona-Pandemie sei bisher ein Verlust von rund 500.000 Euro entstanden. David Lyle, der Geschäftsführer der Gartenschau, sagt: Viele Veranstaltungen mussten abgesagt werden. Auch im Brauhaus auf dem Gartenschaugelände habe es große finanzielle Einbrüche gegeben. Rund 100 Angestellte befänden sich seit Ausbruch der Pandemie in Kurzarbeit. Die Gartenschau hatte verspätet im Juni geöffnet. Bislang seien rund 350.000 Besucher gekommen. Üblich seien zu diesem Zeitpunkt mehr als eine halbe Million. Die Planung von Veranstaltungen für das kommende Jahr liege zurzeit auf Eis.

+++ Rasanter Anstieg der Neuinfektionen im Kreis Kusel +++
7:30 Uhr

Am Dienstag war der Kreis Kusel noch Weiß - inzwischen hat das Land die Corona-Warnstufe Orange ausgerufen. Die Verantwortlichen versuchen jetzt, Rot zu verhindern.

Donnerstag (22. Oktober)

+++ Kreis Südwestpfalz will über einheitliche Zählweisen beraten +++
17:25 Uhr

Der Landkreis Südwestpfalz berät sich am Freitag mit einer Taskforce, wie Corona-Zahlen einheitlich veröffentlicht werden können. Laut eines Sprechers weichen die Zahlen des Kreises von den Zahlen des Landeuntersuchungsamtes ab. Nach wie vor geht der Kreis Südwestpfalz davon aus, dass die Corona-Warnstufe im Kreis auf Rot erhöht werden muss. Bei der Besprechung sollen es aber auch um weitere Corona-Maßnahmen für den Landkreis gehen. Auch die Stadt Zweibrücken hat für den Nachmittag eine Taskforce einberufen.

+++ Corona-Gespräch mit Amerikanern verschoben +++
16:45 Uhr

Das für heute angekündigte Gespräch zwischen dem Kreis Kaiserslautern und der US-Militärgemeinde ist auf die kommende Woche verschoben worden. Nach Angaben des Kreises gab es Terminüberschneidungen. In dem Gespräch soll es darum gehen, wie Probleme bei der Corona-Meldepflicht zwischen den US-Behörden und der deutschen Seite umgangen werden können. Zuletzt hatten die Amerikaner ihre Corona-Fallzahlen von mehreren Tagen gebündelt gemeldet. Das hatte aus Sicht des Kreises dafür gesorgt, dass im Kreis Kaiserslautern zeitweise die Warnstufe Rot galt. Das US-Militär widerspricht diesen Vorwürfen.

+++ Fußballverband lockert Regularien wegen Corona +++
16:30 Uhr

Der Südwestdeutsche Fußballverband hat seine Spielregularien gelockert, damit trotz Corona-Einschränkungen weiterhin Amateurspiele ausgetragen werden können. Unter anderem dürfen Vereine, deren Spielstätten in einem Risikogebiet liegen, ihre Heimspiele woanders austragen – zum Beispiel beim Gegner. In vier von sechs Kreisen seien Vereine zumindest zum Teil durch Verfügungen der örtlichen Behörden betroffen. Ein Trainings- und Spielverbot sei aber noch in keiner Region ausgesprochen worden.

+++ Übersicht: Wo gilt welche Corona-Stufe in der Westpfalz? +++
11:30 Uhr

Um den Überblick zu behalten, bietet swr.de die Möglichkeit, interaktiv zu suchen, wie viele Corona-Infektionen es in Ihrem Ort gibt. Außerdem haben wir eine Übersicht speziell zur Westpfalz erstellt, die mehrmals täglich aktualisiert wird.

+++ Wieder Gespräche wegen Corona-Meldepflicht des US-Militärs +++
9:30 Uhr

Der Kreis Kaiserslautern und die US-Militärgemeinde setzen sich am Nachmittag wieder zusammen, um über die Meldepflicht von Corona-Neuinfektionen zu sprechen. Die Abläufe hatten zuletzt für Probleme gesorgt. So hatte die Kreisverwaltung die US-Streitkräfte dafür kritisiert, die Laborbefunde ihrer Corona-Fälle gesammelt an das Landesuntersuchungsamt zu übermitteln. Das hatte dafür gesorgt, dass der Kreis Kaiserslautern kurzzeitig in die Warnstufe Rot eingestuft wurde. Die Landesregierung korrigierte die Einstufung umgehend. Die Air Base Ramstein widerspricht dem Kreis und verweist darauf, dass das Gesundheitsamt des Stützpunktes täglich die aktuellen Corona-Infektionen an die deutschen Behörden melde. Ein weiteres Problem für den Kreis sei, dass nicht alle Militärangehörige zur Einwohnerzahl zählen würden, wohl aber alle Corona-Fälle. Das verfälsche die Statistik.

+++ Kaum Corona-Patienten in westpfälzischen Krankenhäusern +++
8:30 Uhr

In den Krankenhäusern der Region gibt aktuell keine Engpässe bei der Betreuung von Corona-Patienten. Das Westpfalz-Klinikum meldet am Standort Kaiserslautern fünf Infizierte, einer davon werde intensivmedizinisch betreut. Am Standort Kusel seien es zwei Infizierte. Im Nardiniklinikum in Landstuhl würden vier Menschen mit Corona behandelt, einer davon auf der Intensivstation. In den Krankenhäusern in Pirmasens, Zweibrücken, Rockenhausen und Kirchheimbolanden gibt es den Angaben nach zurzeit keine Corona-Patienten.

+++ Taskforce berät Maßnahmen wegen Warnstufe Rot in Südwestpfalz +++
7:30 Uhr

Der Kreis Südwestpfalz hat angekündigt, dass eine Taskforce heute entscheidet, ob und wie die Corona-Maßnahmen weiter verschärft werden - der Inzidenzwert sei auf über 50 gestiegen.

Mittwoch (21. Oktober)

+++ Kreis Südwestpfalz bald auf Warnstufe Rot? +++
17:15 Uhr

Die Landrätin des Kreises Südwestpfalz, Susanne Ganster (CDU), geht davon aus, dass die Corona-Warnstufe im Kreis bald auf Rot gesetzt wird. Das Land hatte für den Kreis Südwestpfalz am Nachmittag bereits die Warnstufe Orange ausgerufen. Zu diesem Zeitpunkt hätten dem Land aber noch nicht alle Corona-Neuinfektionen vorgelegen, sagte die Landrätin. Demnach sei der Inzidenzwert im Kreis Südwestpfalz inzwischen auf über 50 angestiegen. Für den Landkreis würden dann die Warnstufe Rot und strenge Corona-Vorschriften gelten. Welche das sind möchte Landrätin Ganster morgen mit einer Taskforce besprechen.

+++ Kreis Südwestpfalz wieder Warnstufe Orange +++
16:30 Uhr

Das Land hat für den Kreis Südwestpfalz die Corona-Warnstufe Orange ausgerufen. Der sogenannte Inzidenzwert sei auf 39 angestiegen. Nach Angaben von Landrätin Susanne Ganster (CDU) gibt es auch innerhalb der Kreisverwaltung Südwestpfalz einen Corona-Fall. Deshalb kann es in den kommenden Wochen bei der Verwaltung zu Einschränkungen kommen. Mehrere Mitarbeiter wurden demnach in Quarantäne geschickt. Ein Großteil der Belegschaft soll im Homeoffice arbeiten. Bereits vereinbarte Termine sollen abgesagt werden – die Zulassungsstelle bleibe aber weiterhin geöffnet.

+++ Weihnachtszauber trotz Corona? Eher nein! +++
16:00 Uhr

Die einen Weihnachtsmärkte sind schon abgesagt - andere hängen noch am seidenen Faden. Und wieder andere werden zwar stattfinden - dafür aber wegen Corona anders als geplant. Ein Überblick.

+++ Corona-Testzentrum Schwedelbach vorübergehend geschlossen +++
15:15 Uhr

Ab dem kommenden Montag, den 26. Oktober, wird das Corona-Testzentrum des Kreises Kaiserslautern für zwei Wochen geschlossen. Es soll nach Angaben der Kreisverwaltung in dieser Zeit winterfest gemacht werden. Am 10. November soll es dann wieder öffnen. Wer sich testen lassen will, kann dies im neuen Testzentrum am Warmfreibad in Kaiserslautern tun, das am Montag seine Arbeit aufnimmt. Es ist dann montags bis freitags jeweils von 15 bis 18 Uhr geöffnet.

+++ Alle Sankt-Martins-Umzüge der Stadt Kaiserslautern abgesagt +++
12:45 Uhr

Kaiserslautern hat für den kommenden Monat alle Sankt-Martins-Umzüge der städtischen Kitas abgesagt. Oberbürgermeister Klaus Weichel (SPD) ruft die anderen Kita-Träger in der Stadt auf, diesem Beispiel zu folgen. Er appelliert außerdem an die Lauterer, Ende November nicht Halloween zu feiern. Dass Kinder in größeren Gruppen um die Häuser ziehen, sei angesichts der Infektionsgefahr "ein unkalkulierbares Risiko". Auch Halloween-Partys unter Jugendlichen oder Erwachsenen seien in diesem Jahr nicht geboten.

+++ Asthmatiker muss trotz Corona in die Schule nach Kaiserslautern +++
11:50 Uhr

Das Verwaltungsgericht Neustadt hat den Eilantrag eines Schülers abgelehnt, der das Heinrich-Heine-Gymnasium in Kaiserslautern besucht: Er wollte Fernunterricht, weil er nach eigenen Angaben an Asthma leidet.

+++ Saarpfalzkreis auf Warnstufe Rot, Saarland komplett Risikogebiet +++
7:50 Uhr

Der Saarpfalzkreis und die Stadt Homburg sind nun auch als Corona- Risikogebiet eingestuft worden. Das berichtet der Saarländische Rundfunk unter Berufung auf den Kreis. Demnach ist der Inzidenzwert auf mehr als 54 angestiegen. Insgesamt wurden in den vergangenen 24 Stunden mindestens 18 neue Corona-Fälle registriert. Bereits seit Sonntag gelten im Saarpfalzkreis verschärfte Corona-Maßnahmen. Er ist der letzte Kreis im Saarland, der als Risikogebiet eingestuft wurde – damit ist das gesamte Saarland jetzt Corona-Risikogebiet.

+++ Mehr Corona-Kontrollen in der Südwestpfalz +++
7:30 Uhr

Um zu verhindern, dass sich das Coronavirus weiter im Kreis Südwestpfalz ausbreitet, haben sich die Verbandsbürgermeister und Landrätin Susanne Ganster (CDU) darauf geeinigt, dass die Kontrollen verschärft werden.

Dienstag (20. Oktober)

+++ Ärzte für Testzentrum in Kaiserslautern gesucht +++
16:15 Uhr

Die Stadt Kaiserslautern sucht nach Ärzten, die im neuen Corona-Testzentrum am Warmfreibad aushelfen können. Sie würden vorsorglich gesucht, für den Fall, dass es die Lage erfordert, die Öffnungszeiten des Testzentrums auszudehnen. Für den Regelbetrieb, der ab kommendem Montag starten soll, sei genügend Personal vorhanden. Interessierte Ärzte können sich beim städtischen Referat für Katastrophenschutz melden. Das gilt auch für Ärzte im Ruhestand. Die Telefonnummer lautet 0631 316 052 3702.

+++ OB Weichel empfiehlt Kontakttagebuch +++
14:45 Uhr

Der Kaiserslauterer Oberbürgermeister Klaus Weichel (SPD) empfiehlt, wegen der Corona-Pandemie ein Kontakttagebuch zu führen. Weichel bezieht sich damit auf einen Vorschlag des Virologen Christian Drosten. Dieser hatte angeregt, täglich zu notieren, mit wem man Kontakt hatte. Im Falle eines positiven Corona-Tests könne man so schnell die Betreffenden informieren. Damit werde auch die Nachverfolgung der Infektionsketten für die Gesundheitsämter einfacher. Die Notizen sollten zwei Wochen aufbewahrt werden. Weichel appelliert zudem, auf Partys und Familienfeiern im Moment ganz zu verzichten.

+++ Kein Weihnachtsgottesdienst in der Weidenkirche +++
14:15 Uhr

Die Gartenschau in Kaiserslautern hat ihren Weihnachtsgottesdienst am 24. Dezember in der Weidenkirche abgesagt. Als Grund nannten die Betreiber Corona. Das Besucheraufkommen wäre angesichts der Pandemie zu groß, eine Beschränkung der Besucherzahl beschere "nur Unmut". Die Gartenschau betont: Die Gesundheit aller gehe vor. In den vergangenen Jahren ist der Gottesdienst an Heiligabend traditionell im Freien auf dem Kaiserberg gefeiert worden, unter anderem mit einer lebendigen Krippe.

+++ Donnersbergkreis wieder unter Corona-Warnstufe Gelb +++
13:45 Uhr

Nach Angaben der Kreisverwaltung wird die Corona-Warnstufe Gelb im Donnersbergkreis wieder herabgesetzt: Demnach liegt der Inzidenzwert der vergangenen sieben Tage bei 14,6 und damit wieder unterhalb der kritischen Marke, ab der die Warnstufe Gelb gilt. Im Vergleich zu gestern sei im Donnersbergkreis lediglich ein neuer Corona-Fall hinzugekommen - insgesamt gibt es nach Angaben der Kreisverwaltung 20 Neuinfektionen.

+++ Hallenbad Zweibrücken wieder für Gäste offen +++
11:45 Uhr

Ab heute ist das Hallenbad in Zweibrücken wieder für Badegäste geöffnet. Wegen der Corona-Pandemie gelten nach Angaben der Stadt strenge Hygienevorschriften. So dürfen Gäste das Bad künftig in Zeitfenstern von drei Stunden besuchen. Karten müssen im Internet gebucht werden. Insgesamt dürfen nach Angaben des Betreibers 130 Besucher gleichzeitig ins Schwimmbad, 50 in die Sauna. Mehrere Becken, Whirlpools und die Dampfbäder seien gesperrt. Außerdem müsse im Schwimmerbecken im Kreis geschwommen werden und in der Sauna gebe es keine Aufgüsse. Auch das Haare-Föhnen nach dem Schwimmbadbesuch ist verboten. Montags bleibt das Hallenbad für private Badegäste geschlossen, weil es für Schulen, Vereine und die Bundeswehr reserviert ist.

+++ Tafeln sorgen sich um Betrieb im Winter +++
9:30 Uhr

Einige Tafeln in der Westpfalz sorgen sich wegen der Corona-Krise darum, wie sie das Essen künftig an die Bedürftigen ausgeben sollen. Diese müssen wegen der Pandemie zurzeit im Freien warten - das macht es bei möglichen Minus-Graden für Helfer und Empfänger schwer. Aber es gibt Lösungsansätze.

+++ Kaiserslautern kann Corona-Kontrollen nicht ausweiten +++
6:45 Uhr

Das Ordnungsamt Kaiserslautern kann die nächtlichen Corona-Kontrollen in der Altstadt trotz ansteigender Corona-Zahlen nach eigenen Angaben nicht ausweiten. Ein Sprecher sagte, dies sei aufgrund der hohen Arbeitsbelastung nicht möglich. Die bisherigen Kontrollen am Wochenende gemeinsam mit Polizei und Militärpolizei sollen aber fortgeführt werden. Dabei wird unter anderem kontrolliert, ob sich Personen beim Feiern an die Corona-Vorschriften halten.

Montag (19. Oktober)

+++ Zweibrücken schränkt private Feiern ein +++
16:50 Uhr

In Zweibrücken dürfen an privaten Feiern, die im öffentlichen Raum stattfinden, nur noch 20 Menschen teilnehmen. Im Kreis Südwestpfalz gibt es vorerst keine Einschränkungen.

+++ KFZ-Stelle Kaiserslautern arbeitet nur eingeschränkt +++
15:50 Uhr

Wegen eines Corona-Falles und der damit verbundenen Quarantäne weiterer Personen arbeitet die Kfz-Zulassungsstelle der Stadt Kaiserslautern zurzeit nur eingeschränkt. Es kann zu Verzögerungen und Terminabsagen kommen. Die Kreisverwaltung unterstützt die Stadt und übernimmt bis Ende der Woche Kurzzeitzulassungen, Abmeldungen und die Vergabe von Ausfuhrkennzeichen.

+++ Landstuhl sagt Veranstaltungen ab +++
15:45 Uhr

Wegen der aktuellen Corona-Situation hat die Verbandsgemeinde Landstuhl mehrere traditionelle Veranstaltungen abgesagt. Die im November geplante Verleihung des Sozialpreises wird ebenso nicht stattfinden wie das traditionelle Weihnachtsessen von Stadt- und Verbandsgemeinderat. Auch der Neujahrsempfang 2021 wurde bereits jetzt abgesagt. "Wir müssen im Moment alle auf viele liebgewonnene Dinge, Veranstaltungen und Begegnungen verzichten", sagte der Landstuhler Verbandsbürgermeister Peter Degenhardt (CDU).

+++ Telefonkonferenz zwischen Zweibrücken und Land wegen Warnstufe Rot +++
10:00 Uhr

Zur Stunde berät die Stadt Zweibrücken in einer Telefonkonferenz mit dem Land, ob und welche Maßnahmen wegen der stark gestiegenen Corona-Zahlen ergriffen werden. Seit gestern gilt die Stadt als Risikogebiet, weil der sogenannten Inzidenzwert auf 73 gestiegen ist. Damit hat Zweibrücken Corona-Warnstufe Rot erreicht. Der Anstieg ist vor allem auf eine private Feier zurückzuführen. Der Kreis Südwestpfalz berät am Nachmittag ebenfalls mit dem Land das weitere Vorgehen. Er liegt aktuell bei Warnstufe Orange.

+++ Warnstufe Orange in Südwestpfalz - Kreis informiert über Maßnahmen +++
7:15 Uhr

Nachdem die Stadt Zweibrücken gestern in die Corona-Warnstufe Rot eingestuft wurde, gilt nun für den Kreis Südwestpfalz die Warnstufe Orange. Das hat das Gesundheitsministerium mitgeteilt. Die Kreisverwaltung hat angekündigt, noch heute über konkrete Maßnahmen für die Bevölkerung zu informieren. Zu der hohen Zahl an Neuinfektionen habe vor allem eine Besucherin aus einem Risikogebiet in Baden-Württemberg beigetragen. Die Frau war auf einer privaten Feier, von dort haben sich laut Kreisverwaltung weitere Personen mit dem Coronavirus angesteckt. Die Corona-Warnstufe Rot gilt, wenn sich mehr als 50 Personen pro 100.000 Einwohner mit dem Virus neu infizieren. Im Kreis Südwestpfalz gab es in den letzten sieben Tagen mehr als 35 Neuinfektionen.

Blog zum Nachlesen bis 18. Oktober

Sonntag (18. Oktober)

+++ Warnstufe Rot in Zweibrücken erreicht +++
13:30 Uhr

Mit einer 7-Tage-Inzidenz von 73 hat nun auch die Stadt Zweibrücken den Schwellenwert von 50 zur Corona-Warnstufe Rot überschritten. Das teilte das Gesundheitsministerium am Sonntag mit. Zuletzt überschritten die Kreise Altenkirchen (75) und Birkenfeld (108) diesen Schwellenwert. Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Rheinland-Pfalz ist insgesamt innerhalb eines Tages um 248 gestiegen.

Samstag (17. Oktober)

+++ Batteriezellfabrik trotz Pandemie im Zeitplan +++
9:36 Uhr

Bei Opel in Kaiserslautern liegen die Vorbereitungen für die geplante Batteriezellfabrik trotz der Corona-Krise weiter im Zeitplan. Nach Angaben eines Sprechers plant das Unternehmen nach wie vor, rund zwei Milliarden Euro in den Standort in Kaiserslautern zu investieren. Erst im September habe Opel für das Projekt eine entsprechende Vereinbarung mit dem französischen Batteriehersteller Saft unterzeichnet. Opel hatte Anfang des Jahres angekündigt, dass ab 2023 in Kaiserslautern ein neues Werk für Elektroauto-Batterien gebaut werden soll. Dort könnten etwa 2.000 neue Arbeitsplätze entstehen.

+++ Corona-Gespräche zwischen Kreis und Amerikanern +++
7:43 Uhr

In der kommenden Woche wird es nach Angaben des Kreises Kaiserslautern ein weiteres Treffen mit der US-Militärgemeinde geben. Dort sollen dann Abläufe festgelegt werden, wie die Amerikaner künftig ihre Corona-Fälle an das Gesundheitsamt melden sollen. Hintergrund ist, dass die Amerikaner laut Kreisverwaltung in der Vergangenheit ihre Corona-Zahlen zunächst gesammelt und erst zu einem späteren Zeitpunkt gemeldet hatten. Dadurch war der Kreis Kaiserslautern am vergangenen Wochenende kurzzeitig in die Corona-Warnstufe Rot gerutscht, die erhebliche Einschränkungen für die Bürger bedeuten würde. Diesen Vorwürfen hatte die Air Base in Ramstein widersprochen. Der Stützpunkt melde täglich die aktuellen Infektionszahlen an die deutschen Behörden.

Freitag (16. Oktober)

+++ Air Base wehrt sich gegen Corona-Vorwürfe +++
17:47 Uhr

Die Air Base in Ramstein widerspricht den Vorwürfen, sie habe ihre Corona-Fälle gesammelt und erst zu einem späteren Zeitpunkt an die Gesundheitsbehörden gemeldet. Das Gesundheitsamt des Stützpunktes meldet nach Angaben eines Sprechers täglich die aktuellen Corona-Infektionen an die deutschen Gesundheitsämter. Die jeweiligen Behörden stünden in engem Kontakt, um sicherzustellen, dass die Zahlen korrekt und rechtzeitig gemeldet werden. Der Landkreis Kaiserslautern hatte zuvor die Melde-Routine der US-Militärgemeinde kritisiert. Die gesammelten Meldungen der Amerikaner hätten am vergangenen Wochenende dazu geführt, dass für den Kreis kurzzeitig die Corona-Alarmstufe Rot galt. Das hätte erhebliche Einschränkungen für die Bürger bedeutet.

+++ Drei Neuinfektionen im Donnersbergkreis +++
15:45 Uhr

Seit gestern hat sich die Zahl der Corona-Neuinfektionen im Donnersbergkreis um drei erhöht. Wie die Kreisverwaltung mitteilt, gibt es damit insgesamt 24 Neuinfektionen, davon 17 aus der Verbandsgemeinde Eisenberg, jeweils drei aus den Verbandsgemeinden Winnweiler und Kirchheimbolanden und eine aus Göllheim.

+++ Sechs neue Corona-Fälle in der Südwestpfalz +++
15:45 Uhr

Im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamts in Pirmasens haben sich sechs weitere COVID-19-Fälle bestätigt. Bei zwei Männern aus Zweibrücken war eine Familienfeier der Auslöser. Sie waren als Kontaktperson bereits in häuslicher Quarantäne. Zudem ist ein Angehöriger der Bundeswehr, der auch in Zweibrücken stationiert ist, infiziert. Auf den Besuch einer Familienfeier im Landkreis lässt sich das positive Testergebnis eines Gasts aus der Verbandsgemeinde Hauenstein zurückführen. Der zweite Fall in dieser Verbandsgemeinde steht im Zusammenhang mit der bekannten Infektionskette eines Sportstudios. Als Kontaktperson befand sich die Frau schon in häuslicher Quarantäne. Die Ursache für die Infektion eines Mannes aus der Verbandsgemeinde Rodalben wird noch ermittelt. Aktuell sind 36 Fälle aktiv. Davon dreizehn in Zweibrücken, je acht in Pirmasens und der Verbandsgemeinde Pirmasens-Land, je zwei in den Verbandsgemeinden Hauenstein, Rodalben und Zweibrücken-Land sowie einer in der Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Wallhalben.

+++ Grenze nach Frankreich soll offen bleiben +++
15:30 Uhr

In der Südwestpfalz sollen die Grenzübergänge offen bleiben, obwohl die französische Grenzregion erneut als Risikogebiet eingestuft wurde. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Dreyer hat sich dazu im Kampf gegen das Corona-Virus gegen Einschränkungen im landesweiten Grenzverkehr ausgesprochen. Im März sei die Situation eine ganz andere gewesen, weil damals zwischen Deutschland und Frankreich keine Nachverfolgung von Infektionsketten stattfand. Für die Südwestpfalz gelte daher die sogenannte 24-Stunden-Regelung. Demnach dürfen Bürger sich innerhalb von 24 Stunden ohne Einschränkungen im Grenzgebiet bewegen, um beispielsweise zu ihrem Arbeitsplatz zu kommen.

+++ Corona-Folgen könnten Handwerk zeitverzögert treffen +++
15:30 Uhr

Die Handwerkskammer der Pfalz geht davon aus, dass die Folgen der Corona-Krise viele Betriebe noch zeitverzögert treffen können. Nach einer aktuellen Umfrage der Kammer sind zwar rund 85 Prozent der Handwerksbetriebe mit ihrer aktuellen Geschäftslage zufrieden. Probleme gebe es aber in einigen Branchen, wie zum Beispiel im KFZ-Handwerk. Fast ein Drittel der Betriebe klage hier über Umsatzeinbußen, weil die Menschen in der Corona-Zeit ihre Autos weniger genutzt hätten. Darüber hinaus leidet nach Angaben der Kammer auch die Gastronomie unter der aktuellen Situation.

+++ Landrat fordert alle US-Bürger zu Einwohnerzahl zu zählen +++
14:45 Uhr

Der Landrat des Kreises Kaiserslautern, Ralf Leßmeister (CDU), fordert das Gesundheitsministerium des Landes auf, künftig alle Mitglieder der US-Streitkräfte bei der Berechnung der Corona-Inzidenzwerte mitzuzählen. Unter anderem weil das bisher nicht gemacht wurde, galt für den Kreis Kaiserslautern Anfang Oktober zeitweise die Corona-Warnstufe Rot. Das zuständige Landesuntersuchungsamt hatte nach den Problemen bereits mitgeteilt, in Zukunft die Militärangehörigen berücksichtigen zu wollen – allerdings nur die Militärangehörigen, die im Landkreis und der Stadt Kaiserslautern leben, nicht diejenigen, die auf einem Militärgelände wohnen.

+++ Stadt und Kreis Kaiserslautern kurz vor Warnstufe Gelb +++
6:50 Uhr

In Stadt und Landkreis Kaiserslautern gibt es insgesamt 13 neue Corona-Fälle, vier Menschen wurden aus der Quarantäne entlassen. Den Angaben des Gesundheitsamtes zufolge, stieg die Zahl der Infizierten auf 116. Sowohl die Stadt als auch der Kreis Kaiserslautern liegen damit noch knapp unterhalb der Warnstufe gelb. Wegen des steigenden Bedarfs an Corona-Tests will der Landkreis Kaiserslautern künftig mit der Stadt Zweibrücken kooperieren. Zudem drängt der Kreis Kaiserslautern darauf, dass die Zahl aller in der Region lebenden US-Amerikaner in die Berechnungsgrundlage des Sieben-Tage-Wertes einfließen.

Bereits gestern hatte die Bundesregierung mehrere europäische Länder, darunter auch die an die Südwestpfalz grenzende französische Region Grand Est, als Risikogebiet eingestuft. Damit ist jetzt ganz Frankreich Corona-Risikogebiet.

Donnerstag (15. Oktober)

+++ Sieben neue Corona-Infektionen in der Südwestpfalz +++
16:00 Uhr

Das Gesundheitsamt bestätigte, dass sich drei Frauen aus Zweibrücken bei einer Familienfeier angesteckt hatten. Zwei neue Fälle in Pirmasens stehen in Zusammenhang mit einem Sportstudio. Das Studio wurde kontrolliert und entsprechende Maßnahmen in die Wege geleitet, mit denen der Betrieb dort fortgesetzt werden kann. Für fast 20 Kontakte ersten Grades wurde häusliche Quarantäne angeordnet. Auch zwei Männer aus der Verbandsgemeinde Pirmasens-Land wurden positiv getestet, wovon sich einer an seiner Arbeitsstelle im nördlichen Rheinland-Pfalz infiziert hat. Aktuell sind 35 Fälle aktiv. Davon zwölf in Zweibrücken, je neun in Pirmasens und der Verbandsgemeinde Pirmasens-Land, zwei in der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land sowie je einer in den Verbandsgemeinden Dahner Felsenland, Rodalben und Thaleischweiler-Wallhalben.

+++ Drei neue Corona-Infektionen im Donnersbergkreis +++
16:00 Uhr

Wie die Kreisverwaltung mitteilt, sind derzeit 21 Menschen im Donnersbergkreis mit dem Corona-Virus infiziert. Davon kommen 14 aus der Verbandsgemeinde Eisenberg, vier aus der VG Winnweiler und drei aus der VG Kirchheimbolanden. Die Sieben-Tage-Inzidenz bezogen auf 100.00 Einwohner liegt aktuell bei 28, das entspricht der Corona-Warnstufe gelb.

+++ Veranstalter stellen Forderungen, um Insolvenzen zu vermeiden +++
14:05 Uhr

Die Veranstaltungswirtschaft Rheinhessen/Pfalz hat einen Forderungskatalog erstellt, um weitere Insolvenzen zu verhindern. Vor dem Hintergrund der Einnahme-Ausfälle durch die Corona-Krise hat sich dazu eigens ein Runder Tisch gegründet. Trotz der Pandemie wolle die Veranstaltungswirtschaft Rheinhessen/Pfalz dringend nötige Öffnungsszenarien besprochen wissen, erklärte der Sprecher des Runden Tisches, Timo Holstein aus Kirchheimbolanden.

+++ 42 infizierte US-Soldaten im Stützpunkt Baumholder +++
6:06 Uhr

Der US-Stützpunkt Baumholder hat der Kreisverwaltung Birkenfeld 42 Soldaten gemeldet, die seit Ende September an dem Corona-Virus erkrankt sind. Davon hätten 38 ihren Wohnsitz im Kreis Birkenfeld. Wie die Kreisverwaltung mitteilt, fehlt das Datum des positiven Befunds. Deshalb bleibe vorerst unklar, welche Auswirkungen die Fälle auf die 7-Tage-Inzidenz habe. Die „Rockbar“ in Baumholder, in der eine Frau trotz Ansteckung bewirtete, bleibt laut Kreis bis zum 30. Oktober geschlossen. Neben diesem Verstoß führte das Lokal auch die Kontaktlisten nicht ordnungsgemäß.

+++ Zehn neue Corona-Infektionen in Kaiserslautern +++
5:39 Uhr

Das Gesundheitsamt in Kaiserslautern hat zehn neue Corona-Fälle gemeldet. Davon entfallen nach Angaben der Kreisverwaltung vier Infektionen auf die Stadt, sechs auf den Landkreis. Für den Kreis gelte inzwischen nur noch die Corona-Warnstufe Gelb. Aufgrund zahlreicher Neuinfektionen war der Landkreis in den vergangenen Tagen unter der Gefahrenstufe Orange eingestuft worden.

Mittwoch (14. Oktober)

+++ Elf neue Corona-Infektionen im Kreis Südwestpfalz +++
16:30 Uhr

Im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamts in Pirmasens haben sich elf weitere COVID-19-Fälle bestätigt. Zwei Fälle aus den Verbandsgemeinden Pirmasens-Land und Rodalben sind dem familiären Umfeld zuzuordnen. Sechs neue Fälle in Zweibrücken und der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land sind auf eine Familienfeier zurückzuführen. Rund 30 Personen gelten infolgedessen als Kontaktpersonen, für die häusliche Quarantäne angeordnet wurde. Das Gesundheitsamt ermittelt für zwei Personen aus den Verbandsgemeinden Thaleischweiler-Wallhalben und Pirmasens derzeit noch die Infektionskette. Außerdem hat sich ein Mann aus Zweibrücken an seinem Arbeitsplatz im Saarland infiziert.

+++ Steigende Infektionszahlen im Donnersbergkreis +++
16:30 Uhr

Der Donnersbergkreis verzeichnet seit gestern zwei neue Corona-Infektionen. Nach Angaben der Kreisverwaltung in Kirchheimbolanden sind damit 18 Menschen aktuell infiziert. In den Tagen davor war die Zahl im Donnersbergkreis deutlich angestiegen, nämlich um 14 seit Samstag. Die meisten der Infizierten wohnen in der Verbandsgemeinde Eisenberg. Für den Donnersbergkreis gilt weiterhin die Warnstufe gelb.

Dienstag (13. Oktober)

+++ Steigende Infektionszahlen in zwei Landkreisen +++
09:30 Uhr

Bei zwei Gesundheitsämtern in der Westpfalz ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen in den vergangenen Tagen besonders angestiegen. Das betrifft den Donnersbergkreis und den Kreis Südwestpfalz. Im Kreis Südwestpfalz gab es allein seit vergangenen Freitag elf Neuinfektionen. Ein Großteil der der neuen Corona-Fälle seien Menschen aus einer Familie. Darunter drei Kinder. Im Donnersbergkreis wurden seit Samstag 16 weitere Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. Die meisten der Infizierten wohnen in der Verbandsgemeinde Eisenberg. Für den Donnersbergkreis gilt weiterhin die Warnstufe gelb. In Stadt und Landkreis Kaiserslautern wurden gestern fünf neue Corona-Fälle gemeldet. Für den Kreis gilt nach Angaben der Landesregierung bei den Neuinfektionen weiterhin die Gefahrenstufe Orange.

+++ Schülervertreterin aus Donnersbergkreis gegen verlängerte Winterferien +++
09:15 Uhr

Politiker und Virologen in Deutschland diskutieren wegen Corona über eine Verlängerung der Winterferien. Eine Landesschülervertrerin aus dem Donnersbergkreis spricht sich klar gegen diese Pläne aus.

+++ Millionen-Hilfe für ÖPNV aus Corona-Rettungsschirm +++
09:00 Uhr

Mehrere Verkehrsunternehmen in der Westpfalz haben vom Corona-Rettungsschirm von Bund und Ländern Gebrauch gemacht. In Rheinland-Pfalz stehen rund 200 Millionen Euro zur Verfügung, ein Großteil davon kommt vom Bund.

+++ Corona-Blog für Westpfalz reaktiviert +++
09:00 Uhr

Wegen der steigenden Corona-Fallzahlen und drohenden weiteren Einschränkungen des öffentlichen Lebens hat das SWR Studio Kaiserslautern den Corona-Blog für die Westpfalz reaktiviert. Künftig finden sie hier wieder die neuesten Entwicklungen rund um das Coronavirus in der Westpfalz.

Rheinland-Pfalz

Aktuelle Informationen Neuer bundesweiter Höchstwert bei Inzidenz

2G- und 3G-Regeln, Corona-Zahlen und alles rund ums Impfen: Die wichtigsten Entwicklungen zum Coronavirus in Rheinland-Pfalz finden Sie hier bei uns im Live-Blog.  mehr...

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