Archiv Live Blog zum Coronavirus (Foto: Getty Images, Getty Images)

Corona-Krise und ihre Folgen

Blog zum Nachlesen bis 18. Oktober

STAND

Das Corona-Virus verändert das Leben in der Westpfalz. Hier die Entwicklungen bis zum 31. Januar 2021.

Sonntag (18. Oktober)

+++ Warnstufe Rot in Zweibrücken erreicht +++
13:30 Uhr

Mit einer 7-Tage-Inzidenz von 73 hat nun auch die Stadt Zweibrücken den Schwellenwert von 50 zur Corona-Warnstufe Rot überschritten. Das teilte das Gesundheitsministerium am Sonntag mit. Zuletzt überschritten die Kreise Altenkirchen (75) und Birkenfeld (108) diesen Schwellenwert. Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Rheinland-Pfalz ist insgesamt innerhalb eines Tages um 248 gestiegen.

Samstag (17. Oktober)

+++ Batteriezellfabrik trotz Pandemie im Zeitplan +++
9:36 Uhr

Bei Opel in Kaiserslautern liegen die Vorbereitungen für die geplante Batteriezellfabrik trotz der Corona-Krise weiter im Zeitplan. Nach Angaben eines Sprechers plant das Unternehmen nach wie vor, rund zwei Milliarden Euro in den Standort in Kaiserslautern zu investieren. Erst im September habe Opel für das Projekt eine entsprechende Vereinbarung mit dem französischen Batteriehersteller Saft unterzeichnet. Opel hatte Anfang des Jahres angekündigt, dass ab 2023 in Kaiserslautern ein neues Werk für Elektroauto-Batterien gebaut werden soll. Dort könnten etwa 2.000 neue Arbeitsplätze entstehen.

+++ Corona-Gespräche zwischen Kreis und Amerikanern +++
7:43 Uhr

In der kommenden Woche wird es nach Angaben des Kreises Kaiserslautern ein weiteres Treffen mit der US-Militärgemeinde geben. Dort sollen dann Abläufe festgelegt werden, wie die Amerikaner künftig ihre Corona-Fälle an das Gesundheitsamt melden sollen. Hintergrund ist, dass die Amerikaner laut Kreisverwaltung in der Vergangenheit ihre Corona-Zahlen zunächst gesammelt und erst zu einem späteren Zeitpunkt gemeldet hatten. Dadurch war der Kreis Kaiserslautern am vergangenen Wochenende kurzzeitig in die Corona-Warnstufe Rot gerutscht, die erhebliche Einschränkungen für die Bürger bedeuten würde. Diesen Vorwürfen hatte die Air Base in Ramstein widersprochen. Der Stützpunkt melde täglich die aktuellen Infektionszahlen an die deutschen Behörden.

Freitag (16. Oktober)

+++ Air Base wehrt sich gegen Corona-Vorwürfe +++
17:47 Uhr

Die Air Base in Ramstein widerspricht den Vorwürfen, sie habe ihre Corona-Fälle gesammelt und erst zu einem späteren Zeitpunkt an die Gesundheitsbehörden gemeldet. Das Gesundheitsamt des Stützpunktes meldet nach Angaben eines Sprechers täglich die aktuellen Corona-Infektionen an die deutschen Gesundheitsämter. Die jeweiligen Behörden stünden in engem Kontakt, um sicherzustellen, dass die Zahlen korrekt und rechtzeitig gemeldet werden. Der Landkreis Kaiserslautern hatte zuvor die Melde-Routine der US-Militärgemeinde kritisiert. Die gesammelten Meldungen der Amerikaner hätten am vergangenen Wochenende dazu geführt, dass für den Kreis kurzzeitig die Corona-Alarmstufe Rot galt. Das hätte erhebliche Einschränkungen für die Bürger bedeutet.

+++ Drei Neuinfektionen im Donnersbergkreis +++
15:45 Uhr

Seit gestern hat sich die Zahl der Corona-Neuinfektionen im Donnersbergkreis um drei erhöht. Wie die Kreisverwaltung mitteilt, gibt es damit insgesamt 24 Neuinfektionen, davon 17 aus der Verbandsgemeinde Eisenberg, jeweils drei aus den Verbandsgemeinden Winnweiler und Kirchheimbolanden und eine aus Göllheim.

+++ Sechs neue Corona-Fälle in der Südwestpfalz +++
15:45 Uhr

Im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamts in Pirmasens haben sich sechs weitere COVID-19-Fälle bestätigt. Bei zwei Männern aus Zweibrücken war eine Familienfeier der Auslöser. Sie waren als Kontaktperson bereits in häuslicher Quarantäne. Zudem ist ein Angehöriger der Bundeswehr, der auch in Zweibrücken stationiert ist, infiziert. Auf den Besuch einer Familienfeier im Landkreis lässt sich das positive Testergebnis eines Gasts aus der Verbandsgemeinde Hauenstein zurückführen. Der zweite Fall in dieser Verbandsgemeinde steht im Zusammenhang mit der bekannten Infektionskette eines Sportstudios. Als Kontaktperson befand sich die Frau schon in häuslicher Quarantäne. Die Ursache für die Infektion eines Mannes aus der Verbandsgemeinde Rodalben wird noch ermittelt. Aktuell sind 36 Fälle aktiv. Davon dreizehn in Zweibrücken, je acht in Pirmasens und der Verbandsgemeinde Pirmasens-Land, je zwei in den Verbandsgemeinden Hauenstein, Rodalben und Zweibrücken-Land sowie einer in der Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Wallhalben.

+++ Grenze nach Frankreich soll offen bleiben +++
15:30 Uhr

In der Südwestpfalz sollen die Grenzübergänge offen bleiben, obwohl die französische Grenzregion erneut als Risikogebiet eingestuft wurde. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Dreyer hat sich dazu im Kampf gegen das Corona-Virus gegen Einschränkungen im landesweiten Grenzverkehr ausgesprochen. Im März sei die Situation eine ganz andere gewesen, weil damals zwischen Deutschland und Frankreich keine Nachverfolgung von Infektionsketten stattfand. Für die Südwestpfalz gelte daher die sogenannte 24-Stunden-Regelung. Demnach dürfen Bürger sich innerhalb von 24 Stunden ohne Einschränkungen im Grenzgebiet bewegen, um beispielsweise zu ihrem Arbeitsplatz zu kommen.

+++ Corona-Folgen könnten Handwerk zeitverzögert treffen +++
15:30 Uhr

Die Handwerkskammer der Pfalz geht davon aus, dass die Folgen der Corona-Krise viele Betriebe noch zeitverzögert treffen können. Nach einer aktuellen Umfrage der Kammer sind zwar rund 85 Prozent der Handwerksbetriebe mit ihrer aktuellen Geschäftslage zufrieden. Probleme gebe es aber in einigen Branchen, wie zum Beispiel im KFZ-Handwerk. Fast ein Drittel der Betriebe klage hier über Umsatzeinbußen, weil die Menschen in der Corona-Zeit ihre Autos weniger genutzt hätten. Darüber hinaus leidet nach Angaben der Kammer auch die Gastronomie unter der aktuellen Situation.

+++ Landrat fordert alle US-Bürger zu Einwohnerzahl zu zählen +++
14:45 Uhr

Der Landrat des Kreises Kaiserslautern, Ralf Leßmeister (CDU), fordert das Gesundheitsministerium des Landes auf, künftig alle Mitglieder der US-Streitkräfte bei der Berechnung der Corona-Inzidenzwerte mitzuzählen. Unter anderem weil das bisher nicht gemacht wurde, galt für den Kreis Kaiserslautern Anfang Oktober zeitweise die Corona-Warnstufe Rot. Das zuständige Landesuntersuchungsamt hatte nach den Problemen bereits mitgeteilt, in Zukunft die Militärangehörigen berücksichtigen zu wollen – allerdings nur die Militärangehörigen, die im Landkreis und der Stadt Kaiserslautern leben, nicht diejenigen, die auf einem Militärgelände wohnen.

+++ Stadt und Kreis Kaiserslautern kurz vor Warnstufe Gelb +++
6:50 Uhr

In Stadt und Landkreis Kaiserslautern gibt es insgesamt 13 neue Corona-Fälle, vier Menschen wurden aus der Quarantäne entlassen. Den Angaben des Gesundheitsamtes zufolge, stieg die Zahl der Infizierten auf 116. Sowohl die Stadt als auch der Kreis Kaiserslautern liegen damit noch knapp unterhalb der Warnstufe gelb. Wegen des steigenden Bedarfs an Corona-Tests will der Landkreis Kaiserslautern künftig mit der Stadt Zweibrücken kooperieren. Zudem drängt der Kreis Kaiserslautern darauf, dass die Zahl aller in der Region lebenden US-Amerikaner in die Berechnungsgrundlage des Sieben-Tage-Wertes einfließen.

Bereits gestern hatte die Bundesregierung mehrere europäische Länder, darunter auch die an die Südwestpfalz grenzende französische Region Grand Est, als Risikogebiet eingestuft. Damit ist jetzt ganz Frankreich Corona-Risikogebiet.

Donnerstag (15. Oktober)

+++ Sieben neue Corona-Infektionen in der Südwestpfalz +++
16:00 Uhr

Das Gesundheitsamt bestätigte, dass sich drei Frauen aus Zweibrücken bei einer Familienfeier angesteckt hatten. Zwei neue Fälle in Pirmasens stehen in Zusammenhang mit einem Sportstudio. Das Studio wurde kontrolliert und entsprechende Maßnahmen in die Wege geleitet, mit denen der Betrieb dort fortgesetzt werden kann. Für fast 20 Kontakte ersten Grades wurde häusliche Quarantäne angeordnet. Auch zwei Männer aus der Verbandsgemeinde Pirmasens-Land wurden positiv getestet, wovon sich einer an seiner Arbeitsstelle im nördlichen Rheinland-Pfalz infiziert hat. Aktuell sind 35 Fälle aktiv. Davon zwölf in Zweibrücken, je neun in Pirmasens und der Verbandsgemeinde Pirmasens-Land, zwei in der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land sowie je einer in den Verbandsgemeinden Dahner Felsenland, Rodalben und Thaleischweiler-Wallhalben.

+++ Drei neue Corona-Infektionen im Donnersbergkreis +++
16:00 Uhr

Wie die Kreisverwaltung mitteilt, sind derzeit 21 Menschen im Donnersbergkreis mit dem Corona-Virus infiziert. Davon kommen 14 aus der Verbandsgemeinde Eisenberg, vier aus der VG Winnweiler und drei aus der VG Kirchheimbolanden. Die Sieben-Tage-Inzidenz bezogen auf 100.00 Einwohner liegt aktuell bei 28, das entspricht der Corona-Warnstufe gelb.

+++ Veranstalter stellen Forderungen, um Insolvenzen zu vermeiden +++
14:05 Uhr

Die Veranstaltungswirtschaft Rheinhessen/Pfalz hat einen Forderungskatalog erstellt, um weitere Insolvenzen zu verhindern. Vor dem Hintergrund der Einnahme-Ausfälle durch die Corona-Krise hat sich dazu eigens ein Runder Tisch gegründet. Trotz der Pandemie wolle die Veranstaltungswirtschaft Rheinhessen/Pfalz dringend nötige Öffnungsszenarien besprochen wissen, erklärte der Sprecher des Runden Tisches, Timo Holstein aus Kirchheimbolanden.

+++ 42 infizierte US-Soldaten im Stützpunkt Baumholder +++
6:06 Uhr

Der US-Stützpunkt Baumholder hat der Kreisverwaltung Birkenfeld 42 Soldaten gemeldet, die seit Ende September an dem Corona-Virus erkrankt sind. Davon hätten 38 ihren Wohnsitz im Kreis Birkenfeld. Wie die Kreisverwaltung mitteilt, fehlt das Datum des positiven Befunds. Deshalb bleibe vorerst unklar, welche Auswirkungen die Fälle auf die 7-Tage-Inzidenz habe. Die „Rockbar“ in Baumholder, in der eine Frau trotz Ansteckung bewirtete, bleibt laut Kreis bis zum 30. Oktober geschlossen. Neben diesem Verstoß führte das Lokal auch die Kontaktlisten nicht ordnungsgemäß.

+++ Zehn neue Corona-Infektionen in Kaiserslautern +++
5:39 Uhr

Das Gesundheitsamt in Kaiserslautern hat zehn neue Corona-Fälle gemeldet. Davon entfallen nach Angaben der Kreisverwaltung vier Infektionen auf die Stadt, sechs auf den Landkreis. Für den Kreis gelte inzwischen nur noch die Corona-Warnstufe Gelb. Aufgrund zahlreicher Neuinfektionen war der Landkreis in den vergangenen Tagen unter der Gefahrenstufe Orange eingestuft worden.

Mittwoch (14. Oktober)

+++ Elf neue Corona-Infektionen im Kreis Südwestpfalz +++
16:30 Uhr

Im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamts in Pirmasens haben sich elf weitere COVID-19-Fälle bestätigt. Zwei Fälle aus den Verbandsgemeinden Pirmasens-Land und Rodalben sind dem familiären Umfeld zuzuordnen. Sechs neue Fälle in Zweibrücken und der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land sind auf eine Familienfeier zurückzuführen. Rund 30 Personen gelten infolgedessen als Kontaktpersonen, für die häusliche Quarantäne angeordnet wurde. Das Gesundheitsamt ermittelt für zwei Personen aus den Verbandsgemeinden Thaleischweiler-Wallhalben und Pirmasens derzeit noch die Infektionskette. Außerdem hat sich ein Mann aus Zweibrücken an seinem Arbeitsplatz im Saarland infiziert.

+++ Steigende Infektionszahlen im Donnersbergkreis +++
16:30 Uhr

Der Donnersbergkreis verzeichnet seit gestern zwei neue Corona-Infektionen. Nach Angaben der Kreisverwaltung in Kirchheimbolanden sind damit 18 Menschen aktuell infiziert. In den Tagen davor war die Zahl im Donnersbergkreis deutlich angestiegen, nämlich um 14 seit Samstag. Die meisten der Infizierten wohnen in der Verbandsgemeinde Eisenberg. Für den Donnersbergkreis gilt weiterhin die Warnstufe gelb.

Dienstag (13. Oktober)

+++ Steigende Infektionszahlen in zwei Landkreisen +++
09:30 Uhr

Bei zwei Gesundheitsämtern in der Westpfalz ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen in den vergangenen Tagen besonders angestiegen. Das betrifft den Donnersbergkreis und den Kreis Südwestpfalz. Im Kreis Südwestpfalz gab es allein seit vergangenen Freitag elf Neuinfektionen. Ein Großteil der der neuen Corona-Fälle seien Menschen aus einer Familie. Darunter drei Kinder. Im Donnersbergkreis wurden seit Samstag 16 weitere Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. Die meisten der Infizierten wohnen in der Verbandsgemeinde Eisenberg. Für den Donnersbergkreis gilt weiterhin die Warnstufe gelb. In Stadt und Landkreis Kaiserslautern wurden gestern fünf neue Corona-Fälle gemeldet. Für den Kreis gilt nach Angaben der Landesregierung bei den Neuinfektionen weiterhin die Gefahrenstufe Orange.

+++ Schülervertreterin aus Donnersbergkreis gegen verlängerte Winterferien +++
09:15 Uhr

Politiker und Virologen in Deutschland diskutieren wegen Corona über eine Verlängerung der Winterferien. Eine Landesschülervertrerin aus dem Donnersbergkreis spricht sich klar gegen diese Pläne aus.

+++ Millionen-Hilfe für ÖPNV aus Corona-Rettungsschirm +++
09:00 Uhr

Mehrere Verkehrsunternehmen in der Westpfalz haben vom Corona-Rettungsschirm von Bund und Ländern Gebrauch gemacht. In Rheinland-Pfalz stehen rund 200 Millionen Euro zur Verfügung, ein Großteil davon kommt vom Bund.

+++ Corona-Blog für Westpfalz reaktiviert +++
09:00 Uhr

Wegen der steigenden Corona-Fallzahlen und drohenden weiteren Einschränkungen des öffentlichen Lebens hat das SWR Studio Kaiserslautern den Corona-Blog für die Westpfalz reaktiviert. Künftig finden sie hier wieder die neuesten Entwicklungen rund um das Coronavirus in der Westpfalz.

Rheinland-Pfalz

Aktuelle Informationen Ab Februar Corona-Impfungen in Apotheken

2G- und 3G-Regeln, Corona-Zahlen und alles rund ums Impfen: Die wichtigsten Entwicklungen zum Coronavirus in Rheinland-Pfalz finden Sie hier bei uns im Live-Blog.  mehr...

STAND
AUTOR/IN