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Corona-Krise und ihre Folgen

Blog zum Nachlesen bis 14. November

STAND

Das Corona-Virus verändert das Leben in der Westpfalz. Hier die Entwicklungen bis zum 31. Januar 2021.

Samstag (14. November)

+++ Kirchen planen schon jetzt Weihnachtsgottesdienste +++
9:45 Uhr

Viele Kirchen in der Westpfalz planen zurzeit ihre Gottesdienste an Heiligabend. Wegen der Corona-Pandemie müssen sich die Besucher nach Angaben der Kirchen vorher anmelden und Hygieneregeln einhalten. In allen Kirchen gilt: Gottesdienstbesucher müssen einen Mindestabstand von anderthalb Metern zueinander einhalten und sich vor dem Eintritt die Hände desinfizieren. Außerdem darf nur eine bestimmte Anzahl an Menschen gleichzeitig in der Kirche sein. In der Wallfahrtskirche Maria Schutz gibt es eine Grenze von 150 Gästen. Jeder Besucher muss sich vorher per Telefon oder E-Mail bei den jeweiligen Pfarreien mit Namen und Adresse für die Gottesdienste anmelden. Wegen der Ansteckungsgefahr darf dieses Jahr nicht gesungen werden. Ein Kirchenvertreter sagte, dass als Ersatz Lieder mit verschiedenen Instrumenten gespielt würden. Die Gottesdienste sollen dieses Jahr nicht länger als 45 Minuten dauern.

+++ Knapp 60 Corona-Infektionen in Seniorenheim +++
7:00 Uhr

In einem Altenheim in Bruchmühlbach haben sich nach Angaben des Kreises Kaiserslautern in den vergangenen beiden Tagen fast 60 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Weitere Angaben dazu hat der Kreis nicht gemacht. Im Kreis Kusel gibt es nach wie vor in vier Seniorenheimen Corona-Infektionen. Besonders stark betroffen sind nach Angaben von Landrat Otto Rubly (CDU) zwei Einrichtungen in Schönenberg-Kübelberg und in Wolfstein. Insgesamt seien im Kreis Kusel 58 Bewohnerinnen und Bewohner und etwa 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Seniorenheimen mit dem Virus infiziert.

Freitag (13. November)

+++ #AlarmstufeRot am Pfalztheater +++
13:30 Uhr

Das Pfalztheater Kaiserslautern beteiligt sich nach eigenen Angaben an einem bundesweiten Protest der Theater- und Opernhäuser: Unter dem Stichwort #AlarmstufeRot soll ab heute bis Ende November jeden Tag zwischen 16:30 Uhr und 22 Uhr das Foyer rot beleuchtet werden. Damit will sich das Pfalztheater mit den Nöten aller Kulturschaffender des Landes solidarisieren. Schon Anfang November hatte das Dreispartenhaus bei einem bundesweiten, leisen Protest mitgemacht.

+++ Rettungsdienste appellieren: Krankentransporte vermeiden +++
10:30 Uhr

Die Rettungsdienste in der Westpfalz appellieren an die Menschen, auf vermeidbare Krankentransporte zu verzichten, damit für Notfälle genügend Rettungswagen bereitstehen. Hintergrund ist, dass die Wagen nach Angaben der Rettungsdienste etwa anderthalb Stunden lang desinfiziert werden müssen, nachdem Patienten mit Corona-Verdacht transportiert wurden. Statt einen Krankentransport anzufragen, sollten die Patienten prüfen, ob dieser wirklich nötig sei oder ob auch eine Taxi- oder Busfahrt infrage komme. Wichtig sei nach wie vor, in Notfällen immer den Notruf zu wählen.

+++ Kusel sagt alle Kultur-Veranstaltungen bis Ende des Jahres ab +++
9:45 Uhr

Die Stadt Kusel hat wegen der Pandemie alle Veranstaltungen abgesagt, die bis Ende Dezember in der Fritz-Wunderlich-Halle geplant waren. Tickets könnten bis Februar bei der Vorverkaufsstelle, bei der sie erworben wurden, zurückgegeben werden.

+++ Bußgeld wegen Verstößen bei St. Martins-Umzug +++
7:45 Uhr

Die Kreisverwaltung Südwestpfalz prüft, ob Mitglieder der Initiative "Wir für Clausen" ein Bußgeld bekommen, weil sie beim Martinsumzug gegen die Corona-Regeln verstoßen haben sollen.

+++ Wieder ein Corona-Toter im Kreis Kaiserslautern +++
7:30 Uhr

Im Kreis Kaiserslautern hat es im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie einen weiteren Todesfall gegeben. Das hat das Gesundheitsamt mitgeteilt. Es meldete zudem 58 neue Corona-Fälle in Stadt und Kreis Kaiserslautern. Im Kreis Südwestpfalz sind es 24 neue Fälle, darunter zwei Mitarbeiter und drei Bewohner einer Pflegeeinrichtung in Thaleischweiler-Fröschen. Im Kreis Kusel wurden 27 Neuinfektionen gemeldet, im Donnersbergkreis 16. In der Westpfalz gilt weiterhin fast überall die Corona-Warnstufe Rot - außer in Pirmasens. Dort ist die Warnstufe auf Orange herabgesetzt worden, weil der Inzidenzwert laut Gesundheitsamt unter 50 gerutscht ist.

Donnerstag (12. November)

+++ Kaiserslautern will Schulen schnell digital ausstatten +++
14:30 Uhr

Die Stadt Kaiserslautern treibt nach eigenen Angaben zurzeit die Digitalisierung in ihren 32 Schulen voran. Die Corona-Pandemie habe erneut deutlich gemacht, wie wichtig Digitalisierung auch für Lehrer und Schüler sei. Ein Team der Stadt soll die Schulen deswegen so schnell wie möglich technisch aufrüsten. So seien beispielsweise schon 80 Laptops und Tablets für die Lehrerkräfte besorgt worden. Außerdem wurden rund 2.400 Tablets für bedürftige Schülerinnen und Schüler bestellt. Bis 2024 sollen zudem alle Schulen einen schnelleren Internetzugang bekommen.

+++ Wieder Corona am Rittersberg-Gymnasium +++
14:15 Uhr

Die Schülerinnen und Schüler der 13. Jahrgangsstufe des Gymnasiums am Rittersberg in Kaiserslautern mussten heute zu Hause bleiben. Grund ist nach Angaben der Schule der positive Corona-Test eines Schülers. Die Schulleitung sagte, sie warte jetzt auf weitere Informationen von dem Gesundheitsamt. Auf den Unterricht der anderen Klassen habe der aktuelle Corona-Fall keine Auswirkungen. Schüler sollten - so lange es das Infektionsgeschehen zulasse - in der Schule unterrichtet werden. Das Gymnasium sei aber auch auf andere Unterrichtsformen vorbereitet.

+++ Negative Testergebnisse in Baumholderer Verwaltung +++
11:30 Uhr

Die Corona-Tests bei weiteren rund 40 Mitarbeitern der Verbandsgemeindeverwaltung in Baumholder sind alle negativ ausgefallen. Nach Angaben des ersten Beigeordneten hat es damit insgesamt sieben Corona-Fälle in der Verwaltung gegeben. Deshalb wurden seit vergangener Woche auch Termine des Bürgerbüros abgesagt – jetzt können wieder Termine gemacht werden. Weil es Kontakt zu einem Positiv-Getesteten gegeben hatte, war auch die Kindertagesstätte in Ruschberg Anfang der Woche geschlossen. Dort wurden auch alle Mitarbeiterinnen negativ getestet, die Kita ist seit gestern wieder geöffnet.

+++ Keine weiteren Corona-Fälle in Altenheimen +++
8:30 Uhr

In dem Seniorenheim in Lauterecken, in dem vergangene Woche Corona ausgebrochen war, ist das Virus bei keinem weiteren Bewohner nachgewiesen worden. Nach Angaben der Einrichtung sind zwei Bewohner zurzeit infiziert und isoliert. Ein weiterer Bewohner, der positiv getestet worden war, ist gestorben. Acht Mitarbeiter seien derzeit in Quarantäne, einer werde wegen Corona im Krankenhaus behandelt.

+++ Blutplasma im Kampf gegen Corona +++
8:20 Uhr

An der Uniklinik Homburg werden drei Corona-Patienten im Rahmen einer bundesweiten Studie mit dem Blutplasma von Genesenen behandelt. Das berichtet der Saarländische Rundfunk (SR). Durch eine Antikörper-Spende von geheilten Corona-Patienten sollen schwere Krankheitsverläufe verhindert werden. Belastbare Studienergebnisse zur Therapie von Corona-Patienten mit Blutplasma werden nach Auskunft des Homburger Uniklinikums im Laufe des Winters erwartet.

+++ Weiterhin hohe Infektionszahlen und weiterer Todesfall +++
6:20 Uhr

In der Westpfalz bleibt die Zahl der Corona-Neuinfektionen weiterhin vielerorts auf einem hohen Niveau. In Stadt und Kreis Kaiserslautern hat das Gesundheitsamt 73 neue Corona-Fälle gemeldet. Im Kreis Kusel sind es 34 neue Fälle. In der Verbandsgemeinde Lauterecken-Wolfstein gab es einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Corona. Die Kreisverwaltung Südwestpfalz meldet 24 neue Corona-Fälle – darunter eine Mitarbeiterin einer Pflegeeinrichtung in Zweibrücken. Im Donnersbergkreis sind 17 neue Fälle hinzugekommen.

Mittwoch (11. November)

+++ Kita in Dreisen wegen Corona-Fall geschlossen +++
17:30 Uhr

In der Kindertagesstätte in Dreisen im Donnersbergkreis hat es einen Corona-Fall gegeben. Das hat die Kreisverwaltung mitgeteilt. Nicht bekannt gegeben hat die Verwaltung, ob ein Kind oder ein Mitarbeiter positiv getestet wurde. Die Kita mit 50 Kindern und Erzieherinnen sei vorsorglich geschlossen worden.

+++ Unklarheiten wegen Impfzentren in der Westpfalz +++
14:50 Uhr

Städte und Kreise in der Westpfalz haben bislang noch keine konkreten Pläne für die geplanten Corona-Impfzentren. Das Land hat angekündigt, in jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt ein solches Impfzentrum einzurichten. Der Kreis Südwestpfalz wartet nach eigenen Angaben aber noch auf entsprechende Infos. Der gemeinsame Corona-Krisenstab des Kreises und der beiden Städte Zweibrücken und Pirmasens hat bereits über mögliche Standorte diskutiert. So käme beispielsweise die Messe in Pirmasens infrage. Schon ab Dezember soll es in Rheinland-Pfalz zahlreiche Corona-Impfzentren geben. Außerdem sollen mobile Impfteams unterwegs sein.

+++ Mehr Schulbusse für die Westpfalz +++
14:30 Uhr

Einige Kommunen in der Westpfalz wollen beim Land Geld für weitere Schulbusse beantragen. Damit soll verhindert werden, dass sich in den Bussen zu viele Fahrgäste drängen. Die Stadt Kaiserslautern zum Beispiel plant vier weitere Schulbusse, der Kreis Südwestpfalz sieht Bedarf für einen weiteren Schulbus. Im Kreis Kaiserslautern wird zurzeit geprüft, die Förderung für drei weitere Busse zu beantragen. Das Land hatte bereits beschlossen, den Einsatz der Busse finanziell zu fördern. Die Landesregierung hat nach eigenen Angaben bisher rund 1,2 Millionen Euro dafür ausgegeben.

+++ Ab heute jeden Tag Corona-Geläut +++
14:00 Uhr

Das Bistum Speyer und die Evangelische Kirche der Pfalz lassen wieder täglich gemeinsam die Kirchenglocken läuten. In dieser Zeit können Menschen beispielsweise ein spezielles Corona-Gebet sprechen. Ziel sei, ein Zeichen der Gemeinschaft zu setzen. Es ist das zweite Mal in diesem Jahr, dass die beiden Kirchen wegen der Pandemie gemeinsam die Glocken läuten. Alle Gotteshäuser in der Pfalz sind dazu eingeladen, ab heute bis zum zweiten Weihnachtsfeiertag, jeweils um 19:30.

+++ Keine weiteren Corona-Infektionen im Seniorenheim Waldmohr +++
12:30 Uhr

Im Seniorenheim "Haus am Schachenwald" in Waldmohr gibt es keine weiteren Corona-Fälle. Nachdem vergangene Woche bei zwei Mitarbeitern der Einrichtung das Virus nachgewiesen wurde, hatte der Betreiber alle 84 Bewohner und etwa 80 Mitarbeiter vorsorglich testen lassen. Ein Sprecher sagte, glücklicherweise sei sonst keine Corona-Infektion mehr festgestellt worden. Die beiden betroffenen Mitarbeiter seien in häuslicher Quarantäne.

+++ Guter und früher Start ins Weihnachtsgeschäft +++
12:15 Uhr

Eigentlich ist es jedes Jahr dasselbe: Wenige Tage vor Weihnachten stürmen Kunden in die Läden und kaufen kurz vor knapp Geschenke. Dieses Jahr ist es zumindest in Kaiserslautern anders.

+++ Quarantäne für Flüchtlingsunterkunft bleibt bestehen +++
10:30 Uhr

Die Flüchtlingsunterkunft im ehemaligen "Colosseum" in Kaiserslautern steht weiter unter Quarantäne. Nach Angaben der Stadt gab es dort bislang 16 Corona-Fälle. Den Infizierten gehe es den Umständen entsprechend gut. Alle Bewohner würden regelmäßig auf das Virus getestet. Wann die Quarantäne aufgehoben werden kann, sei noch unklar und hänge von den weiteren Testergebnissen ab.

+++ St. Martin mal anders +++
9:45 Uhr

Wegen der Corona-Pandemie wurden nicht nur die meisten Laternen-Umzüge in der Westpfalz abgesagt, sondern auch die Martinsfeuer. Aber es gibt Alternativen.

+++ Kita in Ruschberg öffnet nach Corona-Verdacht wieder +++
9:15 Uhr

Die Kindertagesstätte in Ruschberg bei Baumholder ist ab heute wieder geöffnet. Sie war vergangene Woche geschlossen worden, nachdem eine Mitarbeiterin Kontakt zu einem Mitarbeiter der Verbandsgemeindeverwaltung hatte, der positiv auf das Corona-Virus getestet wurde. Alle Tests des Kita-Personals waren nach Angaben der Verbandsgemeinde negativ. Die Ergebnisse der Tests der 40 Mitarbeiter der Verwaltung stehen noch aus. Bisher hat es in der Verbandsgemeindeverwaltung sechs Corona-Fälle gegeben.

+++ Keine großen Partys zum Faschingsauftakt +++
8:00 Uhr

Der Start in die Fastnachtssession ist traditionell laut und bunt und lustig - dieses Jahr ist wegen Corona alles anders. Das bleibt auch so, sagen die Vereine in der Westpfalz.

+++ Zwei Corona-Tote in Stadt und Kreis Kaiserslautern +++
7:15 Uhr

In der Stadt und dem Kreis Kaiserslautern sind zwei weitere Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben. Das hat der Kreis mitgeteilt. Damit sind im Bereich des Gesundheitsamtes Kaiserslautern bisher zehn Menschen im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Nach wie vor herrscht überall in der Westpfalz die Warnstufe Rot.

Dienstag (10. November)

+++ Soldaten unterstützen Gesundheitsamt in Pirmasens +++
17:30 Uhr

Das Gesundheitsamt Südwestpfalz erhält ab morgen Hilfe von der Bundeswehr. Sechs Soldatinnen und Soldaten werden das Amt laut Kreisverwaltung bei der Kontaktnachverfolgung unterstützen. Dadurch verbessere sich die aktuell angespannte Personalsituation im Gesundheitsamt. Durch die Soldatinnen und Soldaten sei gewährleistet, dass Corona-Kontakte weiterhin zeitnah nachverfolgt werden können. Gleiches gelte für die Anordnungen von Quarantänen und Corona-Tests. Die sechs Soldaten sollen zunächst bis Anfang Dezember das Gesundheitsamt in Pirmasens unterstützen. Mit der steigenden Anzahl der Corona-Fälle hatte der Landkreis Südwestpfalz einen Antrag beim Landeskommando Rheinland-Pfalz gestellt. Landrätin Susanne Ganster (CDU) hatte die Bundeswehr ursprünglich um Unterstützung im medizinischen Bereich gebeten. Das sei der Bundeswehr aber nicht möglich gewesen.

+++ Viele kranke Schüler wegen Maskenpflicht? +++
14:30 Uhr

Die Mannlich-Realschule plus in Zweibrücken beklagt nach eigenen Angaben einen höheren Krankenstand bei Schülern, seit die Maskenpflicht eingeführt wurde. So wurden laut der Schulleitung vergangene Woche mehr als 130 Kinder von ihren Eltern krank gemeldet. Schulleiter Markus Meier schließt nicht aus, dass dieser hohe Krankenstand auf die Maskenpflicht zurückzuführen ist. Viele Kinder würden sich über das Tragen der Masken beklagen. Viele seien wegen Übelkeit und Kopfschmerzen von ihren Eltern abgeholt worden. Kinder- und Lungenfachärzte der Uniklinik Homburg sehen im Tragen von Masken im Unterricht kein grundsätzliches Problem. Wichtig sei allerdings, dass die Maske richtig sitze und die Kinder sie in Pausen auch absetzen könnten.

+++ Schilder-Klau am Corona-Testzentrum +++
14:15 Uhr

Am Corona-Testzentrum in Schwedelbach (Kreis Kaiserslautern) sind mehrere Schilder geklaut worden, die unter anderem den Weg zum Testzentrum weisen. Nach Angaben der Kreisverwaltung ist es schon öfter vorgekommen, dass dort die Beschilderung gestohlen wurden. Der Kreis hat nach eigenen Angaben Anzeige gegen Unbekannt erstattet.

+++ Kusel ist der Corona-Hotspot des Landes +++
12:30 Uhr

Fast 290 Corona-Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen - nirgendwo sonst im Land ist der Inzidenzwert so hoch wie im Kreis Kusel. Ein möglicher Grund: die Nähe zum Saarland.

+++ Schüler fühlen sich nicht mehr sicher +++
11:30 Uhr

Die Schülervertretung für die Stadt und den Kreis Kaiserslautern fordert in einem offenen Brief an die Landesregierung abwechselnd Online- und Präsenzunterricht - Hintergrund sind die hohen Corona-Zahlen in der Region.

+++ Deutlich weniger Besucher im Biosphärenhaus +++
8:00 Uhr

Corona hat auch dem Biosphärenhaus in Fischbach bei Dahn (Kreis Südwestpfalz) eine schlechte Saison beschert. Geschäftsführer Ulrich Diehl sagte, das Haus sei auf Einnahmen aus Eintrittsgeldern angewiesen, das einträgliche Ostergeschäft sei wegen des ersten Lockdowns im Frühjahr aber komplett weggebrochen. Die zahlreichen Besucher im Sommer hätten diese Lücke nicht füllen können. In dieser Saison zählte das Biosphärenhaus etwa 30.000 Besucher - in der vergangenen waren es rund 45.000. Die Einrichtung ist hoch verschuldet, Gespräche und Sitzungen zum Zukunftskonzept sind aber wegen der Corona-Pandemie zurzeit ausgesetzt.

+++ Laternenritt statt St. Martins-Umzug +++
7:30 Uhr

In Bechhofen (Kreis Südwestpfalz) gibt's am Abend einen Laternenritt: Eine Reittherapeutin wird zusammen mit ihrer Tochter und ihrem Sohn als Sankt Martin verkleidet durch den Ort ziehen, Kinder sollen an den Fenstern und Türen der Häuser ihre Laternen zeigen und den Reitern zuwinken. In vielen Gemeinden im Land fällt Sankt Martin in diesem Jahr komplett aus.

Montag (9. November)

+++ Zahl der Infektionen an Seniorenheimen steigt +++
18:00 Uhr

Im Kreis Kusel ist die Zahl der Corona-Fälle an den vier betroffenen Seniorenheimen auf 59 gestiegen. Nach Angaben einer Sprecherin sind 27 Mitarbeiter und 32 Bewohner der Einrichtungen positiv auf das Coronavirus getestet worden.

+++ 70 Verstöße gegen Corona-Regeln +++
17:00 Uhr

In der Westpfalz haben sich am Wochenende mehr als 70 Menschen nicht an die aktuellen Corona-Regeln gehalten. Das teilte die Polizei nach ihren gemeinsamen Kontrolltagen mit den Ordnungsämtern mit. In Kaiserslautern und Landstuhl beispielsweise hätten die meisten Menschen ihren Mund-Nasen-Schutz nicht richtig getragen - vor allem in Bussen und Bahnen. Außerdem hätten viele die Abstandsregeln nicht eingehalten. Besonders in der Innenstadt von Kaiserslautern trafen sich laut Polizei Jugendliche in größeren Gruppen. Insgesamt seien am vergangenen Wochenende in der Westpfalz aber vergleichsweise wenig Menschen unterwegs gewesen. Polizei und Ordnungsämter wollen mit den Kontrollen die Ausbreitung der Corona-Pandemie eindämmen. Ob es am kommenden Wochenende erneut verstärkte Corona-Kontrollen geben wird, soll nach Angaben des Polizei Präsidiums Westpfalz im Laufe der Woche entschieden werden.

+++ Kita bleibt geschlossen +++
16:54 Uhr

Die Kita in Kröppen (Kreis Südwestpfalz) bleibt nach Angaben des Trägers wegen zwei Corona-Fällen vorsorglich bis kommenden Montag geschlossen.

+++ Keine weiteren Corona-Fälle an Gymnasium in Pirmasens +++
16:53 Uhr

Am Leibniz Gymnasium in Pirmasens wurde kein weiterer Schüler positiv auf das Coronavirus getestet. Das hat die Kreisverwaltung Südwestpfalz mitgeteilt. Anfang des Monats war bei drei Schülern des Gymnasiums das Coronavirus nachgewiesen worden. 150 Lehrer und Schüler wurden daraufhin vom Unterricht freigestellt. Sechs befänden sich weiterhin in Quarantäne, weil sie engeren Kontakt zu den positiv getesteten hatten. Auch an der Mannlich-Realschule in Zweibrücken stünden aktuell 14 Schüler unter Quarantäne.

+++ Ganze Westpfalz wieder auf Warnstufe Rot +++
16:45 Uhr

Das Land hat die Stadt Zweibrücken wieder von der Corona-Warnstufe Orange auf Rot hochgestuft. Damit gilt in der gesamten West- und Südwestpfalz erneut überall die Corona-Warnstufe Rot. Besonders im Kreis Kusel sind die Fallzahlen stark angestiegen. Der Inzidenzwert in Kusel liegt inzwischen bei 289,1 – der mit Abstand höchste Wert in ganz Rheinland-Pfalz.

+++ Suche: Wie viele Intensivpatienten gibt's in der Westpfalz? +++
12:45 Uhr

Immer mehr Infizierte erkranken so schwer an COVID-19, dass sie auf einer Intensivstation behandelt werden müssen. Experten rechnen damit, dass die Zahl der Intensivpatienten rasant ansteigen wird. Wie ist die Lage in der Westpfalz? Der SWR bietet eine Online-Suche an.

COVID-19-Patienten auf Intensivstationen Corona in Krankenhäusern: Die aktuelle Lage auf den Intensivstationen

Viele Infizierte erkranken so schwer an COVID-19, dass sie auf einer Intensivstation im Krankenhaus behandelt werden müssen. Sehen Sie hier die aktuelle Lage für Ihre Region.  mehr...

+++ Tierparks in der Region machen dickes Minus +++
10:00 Uhr

Der Zoo in Kaiserslautern rechnet wegen der zweiten, Corona-bedingten Schließung in diesem Jahr mit einem Minus von rund 30.000 Euro. Ob das Defizit ausgeglichen wird, steht noch nicht fest. Der Direktor des Kaiserslauterer Zoos Matthias Schmitt sagte, er werde darüber mit der Stadt sprechen. Das Minus wegen der ersten Schließung im Frühjahr habe der Zoo durch höhere Einnahmen im Sommer noch ausgleichen können. Jetzt aber müsse aufgrund gesetzlicher Regeln den Zoo-Mitarbeitern ein Corona-Bonus ausgezahlt werden. Außerdem müsse weiterhin Futter für die Tiere eingekauft werden –- und das ohne Einnahmen im November. Die angekündigten Hilfsgelder des Landes für Futter wird der Zoo Kaiserslautern laut Schmitt nicht bekommen. Auf diese hofft Harald Schauß, Leiter des Wildparks Potzberg (Kreis Kusel). Auch bei seiner Einrichtung sei durch die zweite, Corona-bedingte Schließung ein Defizit entstanden.

Die Falknerei bietet zum Jubiläum des Zoos Kaiserslautern spezielle Vorführungen an. (Foto: SWR)
Ein Bild, das vor Corona entstanden ist: Vorführung der Falknerei im Zoo Kaiserslautern.

+++ Testzentrum Schwedelbach wieder in Betrieb +++
8:00 Uhr

Ab heute Nachmittag hat das Corona-Testzentrum in Schwedelbach im Kreis Kaiserslautern wieder geöffnet. Damit gibt es neben dem Testzentrum am Warmfreibad in Kaiserslautern zwei Stellen, an den sich Bürger von Stadt und Landkreis testen lassen können. In den vergangenen beiden Wochen war das Testzentrum in Schwedelbach geschlossen. In dieser Zeit übernahm das neu eingerichtete Testzentrum am Warmfreibad in Kaiserslautern die Abstriche. Dort gab es in der vergangenen Woche Beschwerden von Bürgern, die sehr lange und teilweise vergeblich auf einen Test warten mussten. Stadt und Kreis Kaiserslautern hoffen nach eigenen Angaben, dass sich durch die Öffnung beider Testzentren der Andrang entzerrt. Die Testzentren wechseln sie sich täglich ab und haben jeweils am Nachmittag geöffnet.

Rheinland-Pfalz

Aktuelle Informationen Lauterbach: "Ansteckung mit Omikron ersetzt Impfung nicht"

2G- und 3G-Regeln, Corona-Zahlen und alles rund ums Impfen: Die wichtigsten Entwicklungen zum Coronavirus in Rheinland-Pfalz finden Sie hier bei uns im Live-Blog.  mehr...

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