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Der Bebauungsplan „Junges Wohnen am Himmelsberg“ in Zweibrücken ist rechtens. Nach der Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Koblenz muss in dem neuen Baugebiet auch kein Fußweg zu einem angrenzenden Wohnheim für Behinderte angelegt werden. In dem Wohnheim „Haus Birke“ leben mehr als 20 Menschen mit geistiger Behinderung. Der Betreiber - die Lebenshilfe - fordert den Fußweg, damit die behinderten Menschen sicherer in die Innenstadt kommen. Der Zweibrücker Stadtrat hatte den Fußweg aber nicht in den Bebauungsplan übernommen. Dagegen klagte die Lebenshilfe. Die Koblenzer Richter urteilten nun, dass der Bebauungsplan die Behinderteneinrichtung nicht ausgrenze. Sie machen geltend, dass es auch andere, sichere Wege in die Innenstadt gebe. Zudem stehe dem Fußweg auch das Interesse der Bewohner des Baugebiets entgegen, ihre Grundstücke möglichst vollständig bebauen zu können.

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