Boing C-17 bei Rettungsmission in Afghanistan (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa/Planet Pix via ZUMA Press Wire | Msgt. Donald R. Allen/U.S. Air )

Geburt direkt nach Landung in Ramstein

Afghanisches Baby nach Rettungsflugzeug benannt

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Das Baby, das auf der US-Air Base Ramstein noch im Laderaum einer Evakuierungsmaschine geboren wurde, wurde von seinen Eltern nach dem Flugzeug benannt.

Bei der Rettungsmission hatte die Transportmaschine vom Typ Boeing C-17 das Rufzeichen "Reach 828". Das Mädchen heiße nun "Reach", sagte der Kommandeur der US-Streitkräfte in Europa, General Tod Wolters.

Kind soll als US-Staatsbürgerin aufwachsen

"Wie sie sich gut vorstellen können, als Pilot der Luftwaffe ist es mein Traum, das junge Kind namens Reach als US-Staatsbürgerin aufwachsen zu sehen und dass sie (später) Kampflugzeuge der US-Luftwaffe für die Luftwaffe fliegen wird", erklärte Wolters weiter.

Kind und Mutter wohlauf

Nach der Geburt am Samstag, im Laderaum des Flugzeugs, waren die Mutter und das Baby ins US-Militärkrankenhaus Landstuhl gebracht worden. Beiden gehe es gut. Zudem seien zwei weitere Babys von Schutzsuchenden aus Afghanistan in dem Militärkrankenhaus zur Welt gekommen, sagte Wolters. Auch den anderen Babys gehe es gut.

Soldaten helfen bei Geburt

Bei der Mutter des Babys Reach hatten am Samstag auf dem Flug aus dem Emirat Katar nach Deutschland die Wehen und gesundheitliche Beschwerden eingesetzt. Ihr Zustand verbesserte sich, nachdem die C-17 niedriger flog und sich der Luftdruck dadurch erhöhte, wie das US-Transportkommando am Sonntag erklärt hatte. Das Manöver habe geholfen, ihr Leben zu retten. Nach der Landung habe die Frau im Laderaum mit Hilfe von Soldaten ein Mädchen zur Welt gebracht.

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