Impfung beim Hausarzt (Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Robert Michael)

Booster-Impfung enorm gefragt

Impf-Ansturm auf Hausarztpraxen in der Westpfalz

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Der Wunsch nach einer Corona-Auffrischungsimpfung ist bei vielen Menschen groß. So groß, dass bei den Hausärzten in der Westpfalz die Telefone nicht mehr stillstehen.

„Die Nachfrage ist schlichtweg irre“, sagt der Münchweilerer Allgemeinmediziner und Vorstandsmitglied des rheinland-pfälzischen Hausärzteverbands, Torsten Buchheit auf SWR-Anfrage. Viele Geimpfte würden derzeit in den Praxen nach der dritten Impfung fragen, obwohl sie noch nicht an der Reihe seien. „Durch solche Anrufe wird unsere Telefonleitung immer wieder blockiert“, kritisiert der Mediziner.  

Impfschutz gegen Corona gehe nicht gleich auf "Null" zurück 

„Geboostert werden kann frühestens sechs Monate nach dem zweiten Impftermin“, betont Bucheit. Und selbst dann sei noch Zeit, da der vollständige Impfschutz eben nicht sofort auf Null zurückgehe. „Wenn die Leute also mal ein paar Wochen auf ihren dritten Impftermin warten müssen, ist das gar kein Problem“,

 

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Hausarzt Buchheit: „Bei uns geht es nicht ohne Termin“ 

Dass es zu Wartezeiten komme, sei dabei ganz klar. So müssten die Arztpraxen den Corona-Impfstoff erst bestellen. Bis der ankomme, dauere es im Moment noch etwa zwei Wochen. Außerdem könnten eben nicht 30 Impfwillige gleichzeitig auf der Matte stehen. „Wir müssen die Termine entzerren, um die Infektionsgefahr im Wartezimmer möglichst gering zu halten“, macht der Internist aus Münchweiler an der Rodalb deutlich.  

Praxen impfen auch fremde Patienten gegen Corona

Wem es bei seinem eigenen Hausarzt trotzdem nicht schnell genug geht, könne sich auf der Internetseite der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz informieren. Dort seien die Arztpraxen gelistet, die auch fremde Patienten impfen würden. Auch dort müsse aber natürlich ein Termin vereinbart werden, so Buchheit. 

Impfzentren sollen bei Corona-Impfungen für Entlastung sorgen

Entlastung versprechen sich die Arztpraxen von den Impfzentren, die jetzt wieder öffnen. Der Westpfälzer Mediziner sagt aber auch: „Die können jetzt nicht einfach aus dem Stand springen, dazu fehlt es an Personal“.  

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