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Im Pfälzerwald bei Waldleinigen sind zwei weitere Luchse freigelassen worden. Damit hat das Luchs-Projekt sein Ziel erreicht, insgesamt 20 Tiere in den Pfälzerwald umzusiedeln.

Wie das Projektbüro der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz in Trippstadt mitteilt, wurden die beiden Luchsweibchen Lycka und Tarda bereits am vergangenen Freitag ausgewildert. Auch sie tragen, wie alle anderen Luchse, GPS-Halsbandsender, um ihre Bewegungen überwachen zu können. Die übermittelten Daten werden regelmäßig in Aktionsraumkarten auf der Projekt-Homepage eingearbeitet. Die Raubkatzen hätten sich bereits große Bereiche des Pfälzerwaldes erschlossen.

Luchse sollen sich dauerhaft im Pfälzerwald ansiedeln

"Die Tiere breiten sich nach der Freilassung im nördlichen Pfälzerwald vermehrt in Richtung Süden aus. Wir sind zuversichtlich, dass sich diese faszinierende Katzenart nach ihrer Ausrottung im 18. Jahrhundert im Einklang mit allen Interessensgruppen wieder dauerhaft im Pfälzerwald und darüber hinaus ansiedelt", sagte Umweltministerin Ulrike Höfken (Grüne).

Ein Jungtier der Luchsin Mala bei der Routine-Untersuchung  (Foto: Stiftung Natur und Umwelt Rheinland_Pfalz / Maren Kettwig)
Jungtier der Luchsin Mala bei der Routine-Untersuchung. (Archivbild) Stiftung Natur und Umwelt Rheinland_Pfalz / Maren Kettwig

2,75 Millionen Euro für Wiederansiedlung der Luchse

Das Luchsprojekt läuft seit 2015 und endet im September 2021. Seitdem sind vier der freigelassenen Luchse gestorben. Es gab aber auch schon mehrfach Luchs-Nachwuchs. Das Projekt wird unter anderem vom Land und der EU gefördert und kostet insgesamt 2,75 Millionen Euro.

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