Zahlreiche Sachspenden für die Geflüchteten auf der Air Base Ramstein stehen vor einem Container.  (Foto: SWR)

Vor allem Kleidung gesucht

Große Resonanz auf Hilfsaktion für Menschen aus Afghanistan in Ramstein

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Schuhe, Kleidung, Spielzeug und Hygieneartikel. Viele Menschen aus Ramstein und Umgebung haben bei einer Spendenaktion für die Geflüchteten auf der Air Base mitgemacht. Die Resonanz war "großartig".

Verbandsbürgermeister Ralf Hechler (CDU) hatte die Aktion "Ramstein hilft" ins Leben gerufen. Denn: Viele der Geflüchteten haben nur die Kleider, die sie bei ihrer Flucht getragen haben. Deshalb wurden nach Angaben von Ralf Hechler Kleidungsstücke in allen Größen gebraucht. Aber auch Dusch-Schuhe oder Flip-Flops, Socken, frische Unterwäsche für Erwachsene und Kinder, Zahnbürsten und Zahnpasta sowie Hygieneartikel.

Menschen geben an einem Tisch ihre Sachspenden für die Geflüchteten auf der Air Base in Ramstein ab.  (Foto: SWR)
Zahlreiche Menschen haben im Ramstein Kleidung oder Spielzeug gespendet - für die Menschen, die derzeit auf der Air Base untergebracht sind.

Schon vor dem offiziellen Beginn um Mittwochmittag brachten Bürgerinnen und Bürger aus der Westpfalz ihre Spenden zur Sammelstelle. Um die Spenden zu sichten und zu sortieren, standen zahlreiche Helfer des Deutschen Roten Kreuzes sowie Stadtratsmitglieder von Ramstein bereit. Die Feuerwehr hatte zudem Container zur Verfügung gestellt, um die vielen Kleider- und Sachspenden kompakt zur Airbase transportieren zu können. Hechler war von der Hilfsbereitschaft sehr beeindruckt und nannte sie "großartig".

Zahlreichen Tüten mit Spenden stehen in Ramstein, um von dort auf die Air Base gebracht zu werden.  (Foto: SWR)
Die Spendenaktion in Ramstein für die Menschen auf der Air Base war ein Erfolg.

Weitere Spendenaktionen in Ramstein möglich

"Die Menschen hätten am liebsten tonnenweise Spenden für die Flüchtlinge vorbei gebracht“, sagte er. Bei Bedarf werde es in den kommenden Tagen weitere Spendenaktionen geben. Die Hilfsaktion zu bündeln und zu koordinieren sei wichtig, weil die Hilfsgüter sonst nicht auf das gut abgeschirmte Militärgelände gebracht werden könnten.

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