Einganz zur US Airbase Ramstein (Foto: picture-alliance / Reportdienste, picture alliance / Frank Duenzl | Frank Duenzl)

Wegen hoher Infektionszahlen

Amerikaner in der Pfalz erhöhen Corona-Schutzmaßnahmen

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Innerhalb der Militärgemeinde Kaiserslautern gibt es momentan auffällig viele Corona-Infektionen. Warum das so ist - unklar. Sowohl die Airbase in Ramstein als auch die US-Armee ziehen die Zügel jetzt aber an.

Wann und wo sich die Betroffenen angesteckt haben, kann die Airbase Ramstein nicht sagen. Ein bestimmtes Ereignis oder Datum kämen nicht in Frage, betont Sprecher Dominik Halnais gegenüber dem SWR. Gleichwohl habe man zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen getroffen und Arbeitsabläufe angepasst. 

FFP2-Masken und virtuelle Meetings

Persönliche Zusammentreffen auf der Airbase sind ihrem Sprecher zufolge auf ein Minimum reduziert worden. Etwa würden Meetings virtuell stattfinden. Außerdem seien die Mitarbeiter in sämtlichen Innenräumen aufgefordert, eine FFP2-Maske zu tragen und bei Krankheitssymptomen zu Hause zu bleiben. Auch ansonsten halte sich die Militärgemeinde an die Corona-Regeln des Gastgeberlandes.

Nach Angaben des Gesundheitsamts in Kaiserslautern wurden auf der Airbase Ramstein zuletzt an nur zwei Tagen 40 Corona-Neuinfektionen erfasst, außerdem seien auch in Stadt und Kreis auffällig viele US-Bürger infiziert.

Auch Schutzmaßnahmen für US-Armee in Kaiserslautern und Baumholder

Auch die Verantwortlichen für die Militärgemeinden Kaiserslautern und Baumholder haben verstärkte Schutzmaßnahmen erlassen. Wo der Abstand nicht eingehalten werden kann, müssen Militärangehörige nach Angaben eines Sprechers jetzt am Arbeitsplatz eine Maske tragen. Dies gelte auch für geimpfte Personen. Alle Militärs und Mitarbeiter müssten sich an die deutschen Richtlinien wie Maskenpflicht oder die Testanforderungen halten. Die Einschränkungen in Bezug auf private Versammlungen würden sowohl innerhalb als auch außerhalb der Militäreinrichtungen befolgt.

Airbase Ramstein meldet Impfquote von 99 Prozent

Gegen Corona geimpft sind auf der Airbase Ramstein nach Angaben des US-Militärs fast 99 Prozent der Militärangehörigen. Dazu habe das US Verteidigungsministerium sie verpflichtet. Außerdem seien bereits 14.000 Booster-Impfungen verabreicht worden.

Unterdessen steigen die Inzidenzzahlen in der Stadt und im Kreis Kaiserslautern weiter an. Nach Angaben des Landesuntersuchungsamts hatte die Stadt Kaiserslautern am Freitag eine Inzidenz von 587,0, der Kreis Kaiserslautern eine Inzidenz von 539,9. Die Zahlen waren im Laufe der Woche sprunghaft in die Höhe geschnellt. Damit haben Stadt und Kreis Kaiserslautern nicht nur die höchsten Inzidenzen im Land. Die Zahlen liegen auch weiter über dem Landesdurchschnitt.

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