Zuwachs bei Tierauffangsstation Umzug des Puma-Babys nach Maßweiler verzögert sich

Am Wochenende sollte ein beschlagnahmtes Puma-Baby in die Tierauffangstation ins südwestpfälzische Maßweiler. Doch das Tier hat nicht alle Gesundheitstests bestanden.

Wie ein Sprecher der Tierauffangstation mitteilte, muss die Tollwut-Untersuchung bei dem Puma wiederholt werden, weil der ermittelte Wert nicht ausreicht, um das Tier aus der Quarantäne zu holen. Der Puma ist zurzeit in einem Tierheim in Rüsselheim untergebracht. Er kann möglicherweise in einer Woche nach Maßweiler gebracht werden.

Ein Puma-Bay im Tierheim in Rüsselsheim. (Foto: Pressestelle, Tierart)
Das Puma-Baby ist drei Monate alt. Pressestelle Tierart

Das Puma-Baby stammt von Privatleuten aus Hessen, die es zuvor bei einer Züchterin in Tschechien gekauft hatten und als Haustier halten wollten - offenbar als eine Art Statussymbol. Nachbarn wurden misstrauisch, als die beiden mit dem Puma spazieren gegangen waren. Die Polizei stellte fest, dass das Paar keine Papiere für das Tier hatte. Deshalb wurde das Puma-Baby beschlagnahmt und in das Tierheim nach Rüsselsheim gebracht.

Puma bekommt in Maßweiler eigenes Gehege

In der Tierauffangstation des Vereins "Tierart" in Maßweiler wird der Puma zunächst in einem Teil des Tiger-Geheges leben. Später soll der Puma in ein eigenes Gehege umziehen. In der Tierauffangstation in Maßweiler leben unter anderem drei Tiger und verschiedene Wildkatzen.

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