Notarzt im Rettungshubschrauber. (Foto: SWR, SWR -)

Verwaltungsgericht weist Antrag der Luftrettung zurück Vergabeverfahren für Rettungshubschrauber kann weitergehen

Das gerichtlich gestoppte Vergabeverfahren für einen Rettungshubschrauber in der Westpfalz kann weitergehen. Das entschied das Verwaltungsgericht Mainz. Die DRF Luftrettung hatte die Ausschreibung bemängelt.

Das Gericht habe den Antrag der DRF Luftrettung, der sich gegen gewisse Bedingungen der Ausschreibung gerichtet hatte, zurückgewiesen, teilte das rheinland-pfälzische Innenministerium am Donnerstag mit. Die DRF hatte nach früheren Angaben EU-Vorschriften nicht berücksichtigt gesehen - der Auffassung folgten die Richter nach Angaben des Ministeriums nicht.

Wegen des DRF-Antrags musste das Vergabeverfahren zunächst ruhen, ursprünglich für Ende März geplante Bietergespräche waren abgesagt worden. In der Westpfalz könnte der fünfte offizielle Rettungshubschrauber in Rheinland-Pfalz stationiert werden. Bislang gibt es solche nur in Mainz, Koblenz, Wittlich und Ludwigshafen.

Hubschrauber der Johanniter derzeit in Sembach

In Sembach im Kreis Kaiserslautern steht derzeit eine Maschine der Johanniter Luftrettung. Sie ist allerdings nur auf Basis einer Vereinbarung mit dem Westpfalz-Klinikum für Patiententransporte innerhalb des Krankenhausverbundes unterwegs. Den Johannitern zufolge hat der "Air Rescue Pfalz" seit der Stationierung im Oktober 2018 rund 600 Rettungseinsätze geflogen.

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