Motorrad liegt quer auf der A8, im Hintergrund Rettungswagen (Foto: Polizei Zweibruecken)

Ermittlungen nach Tod eines 13-Jährigen bei Zweibrücken Spur nach tödlichem A8-Unfall führt nach Luxemburg

Seit fast einem Jahr suchen die Ermittler nach einem Unfallflüchtigen, der auf der A8 bei Zweibrücken einen 13-Jährigen totfuhr. Stammt der Fahrer möglicherweise aus Luxemburg?

Die Leiterin der Staatsanwaltschaft Zweibrücken, Iris Weingardt, bestätigt: "Wir haben aufgrund eines (...) Hinweises auch ein Rechtshilfeersuchen nach Luxemburg gerichtet." Das Ergebnis der Überprüfungen stehe allerdings noch aus. Die Luxemburger Spur ist nach Angaben von Weingardt jedoch nur eine von vielen. Es gebe auch noch andere Spuren, die verfolgt würden.

Unbekannter Autofahrer rammt Motorrad auf A8 bei Zweibrücken

Am 1. Juli vergangenen Jahres war der 13-Jährige als Beifahrer auf einem Motorrad auf der A8 bei Zweibrücken unterwegs. Ein Auto rammte das Motorrad, der Junge starb noch am Unfallort, der Motorradfahrer wurde schwer verletzt. Der Unfallfahrer flüchtete.

Suche nach Unfallverursacher über Medien erfolglos

Über zahlreiche Medien - unter anderem den SWR und "Aktenzeichen XY" - hatten die Ermittler versucht, Zeugen zu finden und den Unfall aufzuklären. Eine Sonderkommission ging mehr als 200 Hinweisen nach, trotzdem blieb die Suche nach dem Unfallverursacher bislang erfolglos.

Zwar gibt es Zeugen des Unfalls, diese konnten sich aber nicht das Nummernschild des Unfallwagens merken. Möglicherweise handelt es sich um einen weißen Mercedes der E-Klasse - aber selbst das ist noch unsicher.

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