Ein Bild aus dem Strato Ballon. (Foto: Pressestelle, Mannlich Realschule plus Zweibrücken)

Experiment an Zweibrücker Schule Schüler lassen Ballon in Stratosphäre steigen

33 Kilometer hoch ist ein Ballon geflogen, den Zweibrücker Schüler am Freitag haben steigen lassen. Messgeräte am Ballon haben Informationen über die verschiedenen Luftschichten geliefert.

Etwa drei Monate haben sich die Schülerinnen und Schüler der Mannlich-Realschule plus in Zweibrücken mit der Stratosphäre beschäftigt. Von der Geschichte der Luftfahrt über verschiedene Luftschichten bis hin zum Auftrieb eines mit Helium gefüllten Ballons.

Schüler wollen einen Ballon steigen lassen. (Foto: SWR)
Schüler und Lehrer bereiten den Start vor.

Im Chemieunterricht wurden Gase untersucht und besprochen, wie sie sich verhalten bei bis zu minus 60 Grad Außentemperatur in 33 Kilometern Höhe. Messgeräte haben während des Fluges Daten aufgezeichnet, die von den Schülerinnen und Schülern in den kommenden Tagen ausgewertet werden. Schon jetzt haben die Geräte angezeigt, dass der Ballon mit einer Geschwindigkeit von bis zu 116 km/h geflogen ist.

Projektunterricht mal anders Experiment über den Wolken

Stratosphäre (Foto: Pressestelle, Mannlich-Realschule plus Zweibrücken)
Für ein Projekt zur Erforschung der Stratosphäre haben Schüler und Lehrer der Mannlich-Realschule plus in Zweibrücken einen Helium-Ballon auf die Reise geschickt. Pressestelle Mannlich-Realschule plus Zweibrücken Bild in Detailansicht öffnen
Etwa 33 Kilometer hoch ist der Ballon geflogen. Pressestelle Mannlich-Realschule plus Zweibrücken Bild in Detailansicht öffnen
Kameras, die am Ballon befestigt waren, haben Bilder vom Aufstieg gemacht. Pressestelle Mannlich-Realschule plus Zweibrücken Bild in Detailansicht öffnen
Mit dabei sind auch Fotos von verschiedenen Wolkenformationen. Pressestelle Mannlich-Realschule plus Zweibrücken Bild in Detailansicht öffnen
Je näher der Ballon der Sonne kommt, um so gefährlicher wird es für ihn. Pressestelle Mannlich-Realschule plus Zweibrücken Bild in Detailansicht öffnen
Der Moment, als der Ballon in der Stratosphäre platzt. Pressestelle Mannlich Realschule plus Zweibrücken Bild in Detailansicht öffnen
Das Bergungsteam im Einsatz. Bild in Detailansicht öffnen

An dem Ballon hingen ein langes Seil und eine Styropor-Box. Darin waren drei Kameras, unter anderem eine, die 360-Grad-Aufnahmen vom Start bis zum Platzen des Ballons machte. Die Box kehrte dann an einem roten Fallschirm kontrolliert zur Erde zurück. Sie landete in einer Wiese. Ein Bergungsteam aus Schülern und Lehrer fand die Box dort.

Das Projekt hat 2.000 Euro gekostet und wurde durch Spenden finanziert. In dem Video kommen Schulleiter Markus Meier und Projektteilnehmer Niels Post zu Wort.

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