Feuerwehren im Dauereinsatz Mehrere Feld- und Waldbrände wegen Trockenheit

Die Feuerwehren in Rheinland-Pfalz mussten am Wochenende gleich mehrere Brände auf Feldern löschen – der größte davon in Rodenbach im Kreis Kaiserslautern. Und auch in einem Wald brach ein Feuer aus.

In Rodenbach brannte am Samstag auf einem Getreidefeld eine Fläche, die nach Angaben der Feuerwehr ungefähr so groß wie sieben Fußballfelder war, das sind knapp 50.000 Quadratmeter. Durch die Trockenheit breitete sich das Feuer schnell aus – der Wind fachte zudem den Brand immer wieder an. Deswegen dauerten die Löscharbeiten auch mehrere Stunden. Offenbar hatten Funken bei Mäharbeiten den Brand ausgelöst.

Polizei geht von Brandstiftung aus

Auch im Rhein-Lahn-Kreis brannten am vergangenen Wochenende vier Flächen. Die Polizei Diez geht dabei von Brandstiftung aus. Hinweise zu den Tätern gebe es bislang nicht. Auch im Hunsrück hatten am Wochenende drei große Flächen gebrannt. Dort geht die Polizei nach eigenen Angaben ebenfalls von Brandstiftung aus. Ein Sprecher sagte, es könne kein Zufall sein, dass es mehrfach so dicht bei einander gebrannt habe. Auch hier ist bislang unklar, wer die Täter waren.

Waldbrand in Dunzweiler

Bei Albisheim im Donnersbergkreis und Meisenheim brannten am Samstag auch Felder – Brandursachen waren vermutlich technische Defekte an einer Landmaschine und einem Anhänger. In Dunzweiler im Kreis Kusel musste die Feuerwehr einen Waldbrand löschen. Die Brandexperten vermuten, dass sich das Feuer selbst entzündet hat – das Waldstück war stark verwildert und zugemüllt. Wegen der anhaltenden Trockenheit besteht im Pfälzerwald weiterhin erhöhte Waldbrandgefahr.

Feuer im Kreis Mayen-Koblenz

Hitze und Trockenheit sorgten auch im Norden des Landes für Feuer: In Welling im Kreis Mayen-Koblenz brannte es auf einem abgeernteten Feld. Das Feuer breitete sich am Ortsrand rasend schnell aus und drang dabei nach Angaben der Feuerwehr bis in die Gärten des angrenzenden Wohngebiets vor. Die Feuerwehr konnte den Brand demnach schnell unter Kontrolle bringen, größere Schäden seien nicht entstanden.

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