Eine Demonstration vor der US-Airbase in Ramstein (Foto: dpa Bildfunk, SWR, picture alliance/Oliver Dietze/dpa)

Proteste gegen US-Verteidigungspolitik Demonstration vor Airbase Ramstein

Vor der Airbase Ramstein haben rund 3.000 Friedensaktivisten gegen die Verteidigungspolitik der USA demonstriert. Der Protest richtete sich unter anderem gegen den Einsatz unbemannter Kampfdrohnen.

Diese sollen nach Meinung der Aktivisten über die US-Airbase gesteuert werden. Zuvor war ein Protestzug der Kampagne "Stopp Air Base Ramstein" vor eines der Haupttore des Flughafens gezogen. Während die Polizei 1.500 Teilnehmer zählte, sprachen die Veranstalter von "Stopp Air Base Ramstein" von 5.000 Menschen.

Laut Polizei blieb der Protest friedlich. Lediglich einzelne Aktivisten hätten versucht, die Zufahrt zur Airbase durch Sitzblockaden zu behindern. Die Polizei erteilte Platzverweise und nahm vorübergehend drei Personen in Gewahrsam.

Dauer

Nach der Abschlusskundgebung zogen die Friedensaktivisten zurück in ihr Camp in Steinwenden (Kreis Kaiserslautern). Dort hatte vor rund einer Woche der Protest begonnen.

Im Vorfeld der Demonstration am Samstag hatte es einen juristischen Streit gegeben, weil die Aktivisten der Meinung waren, dass ihnen der Kreis Kaiserslautern zu strenge Auflagen für die Demo gemacht hatte. Die Proteste unter dem Motto "Stopp Air Base Ramstein" fanden zum fünften Mal statt.

Dauer

Anmerkung in eigener Sache: In einer früheren Version dieses Artikels haben wir fälschlicherweise geschrieben, dass das globalisierungskritische Netzwerk Attac Veranstalter der Demonstration war. Diesen Fehler haben wir korrigiert.

STAND