So könnte die ehemalige Kaufhalle in Pirmasens als "Schuhstadt" mal aussehen. (Foto: arnold + partner)

Pläne für ehemaliges Kaufhallen-Gebäude Pirmasens könnte "Schuhstadt" bekommen

Ist das der große Durchbruch für das seit Jahren leerstehende Kaufhallen-Gebäude mitten in Pirmasens? Pläne sehen eine "Schuhstadt" vor - mit Schuhgeschäften, Gastronomie und mehr.

Ein Projektteam hat am Montag sein Konzept im Hauptausschuss der Stadt vorgestellt. Das alte Kaufhallen-Gebäude soll abgerissen werden und auf dem weitverzweigten Areal eine neue "Schuhstadt" entstehen - mit mehreren Gebäuden im Architekturstil alter Schuhfabriken. Dort sollen hochwertige, aber alltagstaugliche Schuhe sowie Wanderschuhe zu kaufen sein, sagt der Pirmasenser Unternehmer Rolf Schäfer. Er hat das Konzept gemeinsam mit Partnern entwickelt.

Die Kaufhalle in Pirmasens steht seit zwölf Jahren leer. (Foto: Stadt Pirmasens)
Die Kaufhalle in Pirmasens steht seit zwölf Jahren leer. Stadt Pirmasens

Das Einzugsgebiet reicht laut Schäfer von Rheinhessen und Baden bis ins Saarland und nach Frankreich. Neben Schuhgeschäften sollen sich mehrere Gastronomiebetriebe ansiedeln, auch einen Marktplatz für Veranstaltungen soll es geben. Die Stadtbibliothek soll eventuell in die oberen Stockwerke einziehen. Zudem sind 40 verkaufsoffene Sonntage geplant. Es könnten nach Angaben von Schäfer zwischen 30 und 50 neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

"Schuhstadt" kostet zwölf Millionen Euro

Die "Schuhstadt" soll 6.000 Quadratmeter groß werden und rund zwölf Millionen Euro kosten. Im Mittelpunkt der Planungen steht, dass die Höfelsgasse zu einer Fußgängerzone umgebaut werden soll. Die Stadt Pirmasens wird jetzt die dafür anfallenden Kosten ermitteln und ein Gutachten erstellen, wie sich eine Sperrung der Höfelsgasse auf den Verkehr auswirken würde. Bis Ende des Jahres soll der Stadtrat eine Entscheidung über die "Schuhstadt" fällen.

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