Das Nardini-Klinikum in Zweibrücken (Foto: SWR)

Nicht genügend Medikamente verfügbar Westpfälzer Kliniken von Lieferengpässen betroffen

Neben Apotheken sind auch Kliniken in der Westpfalz von den Lieferengpässen bei Medikamenten betroffen. Dieser Umstand bedeutet für die Krankenhäuser deutliche Mehrarbeit.

Sowohl das städtische Krankenhaus Pirmasens als auch das Nardini-Klinikum Zweibrücken beklagen, dass sie, ähnlich wie auch die niedergelassenen Apotheken, Probleme haben, bestimmte Medikamente zu bekommen. Auch im Uni-Klinikum Homburg sind Lieferschwierigkeiten ein Problem. Ein Klinik-Sprecher sagte, die Klinik-Apotheke sei darauf eingestellt, Engpässe frühzeitig zu erkennen. Das sei allerdings mit hohem Zeit- und Arbeitsaufwand verbunden.

Mehraufwand für Kliniken

Das Nardini-Klinikum Zweibrücken und Landstuhl, das Städtische Klinikum in Pirmasens und die Uni-Klinik Homburg müssen Einkäufe aktuell nach eigenen Angaben deutlich früher planen und sich ständig mit behandelnden Ärzten austauschen.

Kliniken und Patienten müssen flexibel sein

Bei Engpässen würden Verpackungsgrößen geändert, zum Teil auch Hersteller-Firmen gewechselt und teilweise sogar Importe aus dem Ausland bezogen. Bislang hätten Lieferengpässe aber in keiner Klinik die Patienten-Versorgung beeinträchtigt.

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