Ein Luftbild vom Opel-Werk in Kaiserslautern. (Foto: Opel Automobile GmbH)

Nach Diebstahl von Einspritzdüsen Opel prüft Sicherheitskonzept in Kaiserslautern

Nachdem Unbekannte bei Opel in Kaiserslautern 6.000 Einspritzdüsen gestohlen haben, überprüft das Unternehmen sein Sicherheitskonzept. Von den Tätern fehlt noch jede Spur.

Details zu dem Sicherheitskonzept wollte ein Firmensprecher nicht nennen; er betonte jedoch, dass der Werksschutz keinen Fehler gemacht habe.

Die unbekannten Täter waren in der Nacht auf Sonntag auf das Opel-Werksgelände in Kaiserslautern eingedrungen. Dazu hatten sie ein Loch in den Zaun geschnitten.

Flucht mit Wagen durch Loch im Zaun

Auf dem Gelände stahlen die Diebe zunächst einen Kleintransporter, anschließend beluden sie ihn mit 6.000 Einspritzdüsen aus einer Lagerhalle und flüchteten mit dem Wagen durch das Loch im Zaun.

Nach Angaben der Polizei fehlt von den Tätern nach wie vor jede Spur. Auch der Kleintransporter sei noch nicht wieder aufgetaucht. Bei dem Wagen handelt es sich um ein Werksfahrzeug, das keine Zulassung für die Straße hat.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei in Kaiserslautern zu melden.

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