Der 1. FC Kaiserslautern hofft auf Geld aus der Ausgliederung der Profiabteilung. (Foto: SWR)

Mehrere Millionen Euro FCK zahlt erste "Betze-Anleihe" zurück

Der 1. FC Kaiserslautern hat damit begonnen, die erste Fananleihe aus dem Jahr 2013 zurückzuzahlen. Fans und Anleger haben zwei Möglichkeiten, an ihr Geld zu kommen.

Insgesamt geht es um 5,6 Millionen Euro aus der "Betze-Anleihe", die der FCK jetzt zurückzahlen muss. Ursprünglich hatten sich die Roten Teufel 2013 knapp 6,7 Millionen von Fans und Anlegern geliehen. Die Differenz der beiden Summen kommt daher, weil Inzwischen einige Anleger ihre alten "Betze-Anleihen" in Höhe von insgesamt einer Million Euro gegen die in diesem Jahr neu aufgelegte Fananleihe II umgetauscht haben. Außerdem haben einige Fans auf die Rückzahlung ihrer Anleihen in Höhe von etwa 20.000 Euro verzichtet.

So bekommen Inhaber der "Betze-Anleihe" ihr Geld zurück

Inhaber der sogenannten Schmuckurkunden können diese ab sofort im FCK-Fanshop am Fritz-Walter-Stadion zu den Öffnungszeiten einlösen. Dazu müssen sie neben der Urkunde selbst einen Personalausweis mitbringen und eine Bankverbindung angeben. Der Betrag wird dann auf das Konto des Inhabers überwiesen. Wer ein Depot besitzt, dem wird sein Geld automatisch gutgeschrieben.

Drei Millionen Euro eingesammelt

Im April hatte der FCK seine Fans und Anleger erneut um finanzielle Unterstützung gebeten. Über die neue "Betze-Anleihe II" und ein sogenanntes Crowdlending, sammelte der FCK drei Millionen Euro ein. Dieses Geld und der Erlös aus einem Freundschaftsspiel gegen Bayern München halfen den Roten Teufeln maßgeblich dabei, die Lizenz für die 3. Liga zu bekommen.

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