Unfall A6 zwischen Kaiserslautern und Ramstein (Foto: Polizei)

Lange Staus bei Kaiserslautern Nach A6-Unfall Probleme mit Rettungsgasse

Ein Auffahrunfall mit vier Fahrzeugen hat am Dienstag zu kilometerlangen Staus auf der A6 bei Kaiserslautern geführt. Und wieder mal gab es Probleme mit der Rettungsgasse.

Zu dem Auffahrunfall war es nach Angaben der Polizei am Dienstag gegen 11 Uhr gekommen. Auf der Autobahn zwischen Ramstein und Kaiserslautern-Einsiedlerhof musste ein Lkw-Fahrer verkehrsbedingt auf der rechten Spur bremsen und anhalten. Der Fahrer eines nachfolgenden Kleinbusses bremste ebenfalls, nicht aber ein dahinter fahrender Transporter.

Drei Fahrzeuge beteiligt

Dessen Fahrer erkannte laut Polizei die Situation nicht rechtzeitig. Warum, ist unklar. Der Transporter prallte mit voller Wucht auf den Anhänger des Kleinbus-Gespanns und schob dieses auf den Sattelzug.

Glück im Unglück: Sowohl der 21-jährige Unfallverursacher als auch der 38 Jahre alte Fahrer des Kleinbus-Gespanns kamen mit leichteren Verletzungen davon. Beide wurden per Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Stau auf A6 bis nach Landstuhl

Durch den Unfall waren die rechte und die mittlere Spur in Richtung Kaiserslautern blockiert. Für die Landung des Rettungshubschraubers musste der Streckenabschnitt kurzzeitig voll gesperrt werden. Es bildete sich ein kilometerlanger Rückstau, der zeitweise bis hinter das Autobahnkreuz Landstuhl zurück reichte.

Wie die Einsatzkräfte der Autobahnpolizei Kaiserslautern berichteten, gestaltete sich für den Rettungsdienst und die Polizei die Anfahrt zur Unfallstelle mitunter schwierig, weil keine ordentliche Rettungsgasse gebildet wurde.

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