Kaiserslautern Treffen wegen jüdischem Gemeindehaus

Vertreter der jüdischen Kultusgemeinde wollen mit der Stadt Kaiserslautern und dem Land über die Zukunft des Gemeindehauses in Kaiserslautern beraten. Das Gemeindehaus war wegen Brandschutzmängeln geschlossen worden.

Am vergangenen Wochenende hatte die jüdische Gemeinde in Kaiserslautern ihre Gottesdienste übergangsweise in einem Altenheim abgehalten. Eine Sprecherin der jüdischen Kultusgemeinde der Rheinpfalz sagte, es hätten auch mehrere Kirchengemeinden angeboten, Räume für die Gottesdienste zur Verfügung zu stellen. Das löse das Problem aber nur teilweise, weil das Gemeindezentrum für die Kaiserslauterer Juden ein wichtiges soziales Zentrum gewesen sei. Neben Gottesdiensten fanden dort auch viele andere Veranstaltungen statt. Seit der Schließung gebe es dafür keinen Platz mehr. Die jüdische Gemeinde in Kaiserslautern möchte bereits seit einigen Jahren eine neue Synagoge bauen und hofft dabei auf die Unterstützung der Stadt.

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