ein grünes Holzkreuz steht auf einem Acker. (Foto: SWR)

Holzkreuze sollen für Aufsehen sorgen Westpfälzer Landwirte protestieren gegen Bundesregierung

Viele Landwirte in der Westpfalz sind mit der Agrar- und Umweltpolitik der Bundesregierung unzufrieden. Das machen sie jetzt mit einer ungewöhnlichen Aktion deutlich.

Nach Angaben des Bauern- und Winzerverbands haben die Landwirte in der Westpfalz aus Protest rund 20 Holzkreuze in der Region aufgestellt. Die etwa zwei Meter hohen, grünen Kreuze sollen auf die Probleme der Landwirte in der Westpfalz aufmerksam machen. Eines der Kreuze hat Landwirt Jürgen Vogelgesang kurz vor der Ortseinfahrt Martinshöhe aufgestellt. Er betreibt eine Rinderhof und arbeitet seit mehr als 20 Jahren in dem Familienbetrieb. "Hintergrund ist, dass wir das Gespräch mit den Verbrauchern suchen, um auf die Misere aufmerksam zu machen, die poltitisch auf uns zukommt," so Vogelgesang.

Landwirte beklagen steigende Betriebskosten

Vogelgesang ist auch Kreisvorsitzender des Bauern- und Winzerverbandes. Nach seinen Angaben wird es für die kleinen Betriebe in der Region immer schwerer, wirtschaftlich zu arbeiten. Grund dafür seien ständig neue Verordnungen und Gesetze der Politik. Diese würden die Betriebskosten der Landwirte immer weiter erhöhen. Laut Kreisvorstand sind viele Verbraucher aber nicht bereit, diesen Preis zu bezahlen.

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