Fußball Sportgericht verurteilt Spieler des TuS Rüssingen

Nach dem Angriff auf einen Linienrichter in Rüssingen (Donnersbergkreis) ist ein 21-jähriger, inzwischen suspendierter Spieler des Verbandsligisten TuS Rüssingen zu zwei Jahren Spielsperre und Ausschluss aus dem südwestdeutschen Fußballverband verurteilt worden. Ein Sprecher des Sportgerichts sagte, es könne nicht geduldet werden, dass so ein Spieler im Verband spielt. Das abgebrochene Verbandsligapokalspiel wird mit 0:2 zu Gunsten des SV Alemannia Waldalgesheim gewertet. Waldalgesheim zieht damit ins Verbandspokal-Finale ein. TuS Rüssingen wurde insgesamt zu einer Geldstrafe von 7.500 Euro verurteilt, ist zudem vom Verbandspokal 20/21 und auch 21/22 ausgeschlossen. Rüssingen kann nun eine Woche lang Berufung gegen das Urteil einlegen.

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