Otmar-Walter-Eingang des Fritz-Walter-Stadions mit FCK-Logo (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Eibner)

Führungskrise beim 1. FC Kaiserslautern Weitere Aufsichtsräte des FCK zurückgetreten

Das personelle Chaos beim Fußball-Drittligisten 1. FC Kaiserslautern findet kein Ende. Die drei Aufsichtsräte Bruno Otter, Patrick Banf und Jochen Grotepaß sind mit sofortiger Wirkung zurückgetreten.

Das teilte der Traditionsclub am Dienstagabend mit. Sie scheiden damit auch als Beiräte der Management GmbH aus, der die Profifußball-Abteilung des FCK untersteht. Sie bleiben aber satzungsgemäß bis zur Wahl ihrer Nachfolger kommissarisch im Amt. Erst Ende September waren Jürgen Kind und Paul Wüst mit sofortiger Wirkung von ihren Ämtern im Aufsichtsrat und Beirat zurückgetreten.

Als Nachrücker war der ehemalige FCK-Profi Fritz Fuchs bereits nach den Rücktritten von Kind und Wüst in den Aufsichtsrat nachgerückt. Da der zweite vorgesehene Nachrücker Wolfgang Rotberg offenbar auf sein Amt verzichtet, ist Fritz Fuchs somit zurzeit das einzig verbliebene Mitglied des Aufsichtsrates.

Jahreshauptversammlung wird verschoben

Die für eine Nachwahl von Aufsichtsräten in der Vereinssatzung festgelegte Bewerbungsfrist von drei Wochen reicht bis zur Jahreshauptversammlung am 20. Oktober nun nicht mehr aus. "Aus diesem Grund wird die bislang geplante Jahreshauptversammlung verschoben", sagte Grotepaß. Ein neuer Termin werde kurzfristig anberaumt.

1. FC Kaiserslautern - Jahreshauptversammlung (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Sport Moments/Schmitt)
Der ehemalige Aufsichtsrat auf der Jahreshauptversammlung 2017: von links: Jochen Grotepass, Paul Wüst, Michael Littig, Patrick Banf und Jürgen Kind Sport Moments/Schmitt

Erst Ende September hatte der Beirat des Vereins entschieden, den am 31. Dezember auslaufenden Vertrag von Sport-Geschäftsführer Martin Bader nicht zu verlängern. Banf, Otter und Grotepaß kamen mit ihrer Entscheidung nun einer drohenden Abwahl durch die Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung zuvor.

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