Angriff auf Fanbus 26 FCK-Anhänger wegen Randale verurteilt

Am 24. Februar griffen Anhänger des 1. FC Kaiserslautern zwei Busse mit Fans des FSV Zwickau an. Wie die Staatsanwaltschaft jetzt mitteilt, wurden deshalb schon 26 Menschen verurteilt.

Staatsanwaltschaft und Landgericht Kaiserslautern (Foto: SWR)
Die Prozesse gegen die Randalierer fanden vor dem Amtsgericht Kaiserslautern statt. (Archivbild)

Die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern hat nach eigenen Angaben 38 Personen identifiziert, die an dem Angriff auf die zwei Busse aus Zwickau beteiligt waren. 26 von ihnen wurden in der Zwischenzeit rechtskräftig verurteilt, gegen den Rest laufen die Verfahren noch.

Geld- und Bewährungsstrafen wegen Landfriedensbruchs

In einem Fall sprach das Amtsgericht Kaiserslautern eine Bewährungsstrafe aus, gegen den Rest der Verurteilten wurden Geldstrafen verhängt. Die meisten wurden wegen Landfriedensbruchs verurteilt, einige auch wegen Verstoßes gegen das Vermummungsverbot.

Am 24. Februar hatten rund 50 FCK-Anhänger auf dem Messeplatz in Kaiserslautern die zwei Busse mit Zwickauer Anhängern angegriffen. Sie waren vermummt und warfen Gegenstände auf die Busse. Der Polizei gelang es, die Fanlager zu trennen. Dabei wurde ein Polizist von einer Flasche am Knie getroffen. Einige der Randalierer fielen wenig später der Polizei in der Barbarossastraße erneut negativ auf, weil sie sich wieder vermummten. Dort kam es aber nicht zu Ausschreitungen.

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