Blaulicht  (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/Friso Gentsch/dp)

Mutmaßlicher Totschlag Mann aus Zweibrücken soll Ex-Freundin getötet haben

Ein Mann aus Zweibrücken soll seine ehemalige Lebensgefährtin getötet haben. Offenbar hat er zunächst versucht, die Tat wie einen Selbstmord aussehen zu lassen.

In einer gemeinsamen Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft Zweibrücken heißt es, der 48-jährige Mann befinde sich wegen des Verdacht des Totschlags in Untersuchungshaft. Ihm wird vorgeworfen, am vergangenen Sonntag eine 51 Jahre alte Frau in Zweibrücken getötet zu haben. Der mutmaßliche Täter habe am Montagmorgen selbst die Polizei gerufen.

Selbstmord vorgetäuscht?

Er habe vorgegeben, seine Ex-Freundin leblos auf der Couch seines Wohnzimmers vorgefunden zu haben - mit einer Schusswaffe in der Hand. Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft hat der Mann angegeben, dass sich die Frau vermutlich mit der Waffe selbst erschossen habe. Eine Obduktion der Leiche habe ergeben, dass die Frau tatsächlich an den Folgen einer Schussverletzung verstorben sei.

Hintergründe noch unklar

Bei den weiteren Ermittlungen der Polizei hat sich dann aber der Verdacht erhärtet, dass der dringende Verdacht besteht, dass der Mann für den Tod der Frau verantwortlich ist. Er wurde vorläufig festgenommen. Gegen den Tatverdächtigen wurde Haftbefehl wegen Totschlags erlassen und er wurde in ein Gefängnis gebracht. Wie genau die Tat abgelaufen ist und welche Hintergründe sie möglicherweise hat, wird nach Angaben der Polizei noch ermittelt.

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