Nach Schlägerei am Dortmunder Hauptbahnhof Bundespolizei ermittelt gegen vier FCK-Fans

Die Bundespolizei ermittelt gegen vier FCK-Anhänger, die am Samstag an der Schlägerei am Dortmunder Hauptbahnhof beteiligt waren. Sie sollen versucht haben, eine Festnahme zu verhindern.

Polizisten trainieren eine Festnahme vor einem Zug. Ein Mann liegt mit gefesselten Armen auf dem Boden, über ihn sind zwei Polizisten gebäugt. (Foto: picture-alliance / dpa)
Ein FCK-Fan wurde im Bahnhof von Dortmund festgenommen. (Symbolbild)

Die FCK-Anhänger sind nach Angaben der Bundespolizei bislang noch unbekannt, da sie sich bei dem Vorfall vermummt hatten. 40 FCK-Anhänger hatten sich im Dortmunder Hauptbahnhof mit Anhängern aus Augsburg geprügelt. Dabei sollen die vier vermummten FCK-Anhänger versucht haben, die Festnahme eines Mannes aus Fischbach im Kreis Kaiserslautern zu verhindern. Ein Sprecher der Bundespolizei sagte, sie hätten versucht, ihn in einen Zug zu ziehen.

Der Mann aus Fischbach konnte zwar festgenommen werden, ist mittlerweile aber wieder auf freiem Fuß. Auf ihn kommt ein Strafverfahren zu, unter anderem wegen Landfriedensbruch. Wer die vier vermummten Männer seien, werde derzeit ermittelt. Auf sie kommen ebenfalls Strafverfahren zu, unter anderem wegen Gefangenenbefreiung.

FCK-Fans prügeln sich in Dortmund

Die Fußballfans waren nach Angaben der Bundespolizei am Samstagabend aneinander geraten, als ein Zug mit etwa 40 FCK-Anhängern nach dem Spiel der Roten Teufel in Osnabrück auf dem Nachhauseweg in Dortmund gehalten hatte. Dort waren zu diesem Zeitpunkt auch Anhänger des FC Augsburg, deren Mannschaft hatte in Dortmund gespielt.

Laut Bundespolizei warfen zunächst die Kaiserslauterer Flaschen und Steine auf die Augsburger. Danach seien beide Gruppen auf die Gleise gesprungen, um sich dort zu prügeln. Die Bundespolizei sperrte mehrere Gleise. Mit Schlagstöcken konnten die Beamten die beiden Gruppen trennen. Ob es Verletzte gab, ist unklar.

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