Unfall in Ulmet 2013 Amtsgericht Kaiserslautern: Geldbußen nach Arbeitsunfall

Im Prozess um einen tödlichen Arbeitsunfall in Ulmet hat das Amtsgericht Kaiserslautern die beiden Angeklagten zu Geldbußen verurteilt. Sie müssen insgesamt 8.500 Euro zahlen.

Staatsanwaltschaft und Landgericht Kaiserslautern (Foto: SWR)
Der Prozess fand am Amtsgericht in Kaiserslautern statt. (Archivbild)

Das Gericht stellte die Verfahren gegen die Zahlung der Geldbußen ein. Ein Gutachten hatte nach Angaben des Gerichtes ergeben, dass die beiden Männer höchstens eine geringfügige Schuld an dem Unfall treffe. Das Geld sollen sie an den Opfer des Bruders und die Landeskasse zahlen.

Der Unfall passierte im November 2013 beim Bau eines Hauses in Ulmet. Arbeiter wollten damals mit Hilfe eines Krans eine fünf Tonnen schwere Betonwand aufstellen. Plötzlich riss die Trageschlinge, an der das Betonteil hing und stürzte auf zwei Arbeiter. Der eine starb noch an der Unfallstelle, der andere wurde lebensgefährlich verletzt.

Die beiden Angeklagten waren der Montageleiter und der Kranführer. Die Staatsanwaltschaft hatte ihnen vorgeworfen, dass sie die Trageschlinge eingesetzt hätten, obwohl diese sichtbar beschädigt war.

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