Erste Bilanz des ADAC Rettungshubschrauber hatte 300 Einsätze in der Westpfalz

Seit drei Monaten ist ein Rettungshubschrauber des ADAC probeweise in Eßweiler im Kreis Kusel stationiert. Der Betreiber zieht jetzt eine positive Zwischenbilanz.

Rettungshubschrauber "Christoph 66" in Eßweiler (Foto: SWR)
"Christoph 66" hatte in der Westpfalz viel zu tun. (Archivbild)

Nach Angaben eines ADAC-Sprechers hatte der Rettungshubschrauber mit dem Namen "Christoph 66" in den ersten drei Monaten seines Betriebes rund 300 Notfalleinsätze. Das bedeutet: Der Hubschrauber ist ungefähr drei- bis viermal pro Tag vom Segelflugplatz in Eßweiler abgehoben.

Großteil der Einsätze in der Westpfalz

Zum großen Teil habe es sich um Notfälle wie Herzversagen, Schlaganfälle, Verkehrsunfälle oder Freizeit-, Arbeits- und häusliche Unfälle gehandelt. Dabei sei der Rettungshubschrauber meistens im Dienstbereich der Rettungsleitstelle Kaiserslautern geflogen - überwiegend in den Kreisen Kusel, Kaiserslautern sowie im Donnersbergkreis. Nur 16 Prozent der Flüge seien Patientenverlegungen gewesen.

Der neue ADAC-Rettungshubschrauber ist seit Anfang September im Einsatz. Er fliegt von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Das Land hat den Probebetrieb für ein Jahr genehmigt. Um die Stationierung eines solchen Hubschraubers in der Westpfalz hatte es jahrelangen Streit gegeben. Vor gut einem Jahr hatte die Johanniter-Unfallhilfe einen Hubschrauber in der Region stationiert. Daraufhin kam es zu einer Ausschreibung des Landes, die der ADAC gewann.

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