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Im Pfälzerwald bei Waldleiningen im Kreis Kaiserslautern ist am Freitag ein weiterer Luchs freigelassen worden. Luchsweibchen Isis ist der 18. Luchs und davon das zehnte Weibchen, das im Rahmen des Luchs-Projekts umgesiedelt wurde.

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Nach Angaben der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz, die das Luchs-Projekt betreut, sollen bis Ende des Jahres 20 Tiere im Pfälzerwald freigelassen worden sein. Das Luchs-Projekt läuft seit 2015. Vier der freigelassen Luchse sind bereits gestorben, ein Luchs ist aus dem Pfälzerwald abgewandert, im Gegenzug gab es aber auch schon Luchsnachwuchs im Pfälzerwald. Bisher habe es sechs Würfe mit mindestens zehn Jungtieren gegeben, sagt Projektleiterin Sylvia Idelberger.

Projekt zum Erhalt der Tiere

Das Luchs-Projekt soll zum Erhalt der Tiere in Europa beitragen. Denn nach Angaben der Stiftung Natur und Umwelt kommen Luchse nur noch in wenigen Gebieten in Europa vor. Das Projekt kostet fast drei Millionen Euro und wird zur Hälfte von der EU gefördert.

Die Wiederansiedlung des Luchses ist aber auch nicht unumstritten: Zuletzt hatte ein Luchs bei Heltersberg zwei Hirsch-Kälber in einem Wildgehege gerissen.  

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