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Landesregierung gibt Islamverbänden mehr Zeit

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Vier islamische Verbände in Rheinland-Pfalz bekommen nach SWR-Informationen mehr Zeit, um Bedingungen für eine künftige Zusammenarbeit mit der Landesregierung zu erfüllen. Dabei geht es unter anderem um islamischen Religionsunterricht an Schulen. DITIB, Schura, VIKZ und die Ahmadiyya Gemeinschaft - diese Islamverbände streben seit Jahren Verträge mit der Landesregierung an. Als anerkannte Religionsgemeinschaften könnten sie so unter anderem islamischen Religionsunterricht an staatlichen Schulen mitgestalten. Vor allem die DITIB steht dabei jedoch in der Kritik wegen zu großer Nähe zum türkischen Staat. Im vergangenen Jahr schloss das rheinland-pfälzische Wissenschaftsministerium daher so genannte Zielvereinbarungen mit den Verbänden. So sollte etwa die DITIB bis Ende September durch Satzungsänderung unabhängig von der DITIB-Zentrale in Köln werden. Nach SWR-Informationen wurde die Frist zur Umsetzung der Maßnahmen nun um ein halbes Jahr verlängert. Die Corona-Pandemie habe zu Verzögerung geführt, heißt es. Das Wissenschaftsministerium hat sich bisher nicht dazu geäußert.

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