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Die Impfzentren in Rheinland-Pfalz öffnen etwas früher als geplant. Das teilte Gesundheitsministerin Bätzing-Lichtenthäler mit. Und auch mit dem Impfstoff-Nachschub scheint es jetzt doch reibunglos zu klappen.

Die geplante Lieferung des Corona-Impfstoffs in der ersten Januarwoche 2021 fällt doch nicht aus, sondern verschiebt sich nur um vier Tage auf den 8. Januar. Das Bundesgesundheitsministerium habe am Mittwochmorgen zunächst angekündigt, die für den 4. Januar geplante Lieferung von rund 34.000 Dosen des Impfstoffs von Biontech/Pfizer sei ersatzlos gestrichen worden, so Bätzing-Lichtenthäler. Am späten Nachmittag habe das Ministerium dann aber mitgeteilt, dass nun doch geliefert werde - vier Tage später. Zur Menge habe es jedoch keine Angaben gemacht.

Die zweite Lieferung im Januar soll am 18. Januar kommen - sie war in Rheinland-Pfalz sieben Tage früher erwartet worden - am 11. Januar. Anschließend solle laut Bundesgesundheitsministerium jede Woche montags oder dienstags eine Lieferung folgen.

Impfzentren gehen früher an den Start

Fest steht inzwischen, dass die Impfzentren in Rheinland-Pfalz bereits am 7. Januar öffnen - also vier Tage früher als zuletzt angekündigt. Termine können Menschen, die nach den Vorgaben des Bundes zur Gruppe der ersten Priorität gehören, seit dem 4. Januar vereinbaren.

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Die Termine werden telefonisch unter der Rufnummer 0800 5758100 oder über die Internetseite www.impftermin.rlp vergeben. Jeder muss zweimal geimpft werden und bekommt daher gleich zwei Termine - im Abstand von mindestens drei Wochen. Das Impfzentrum in der Nähe zum Wohnort wird zugewiesen, insgesamt gibt es 31.

Über 80-Jährige, Pflege- und Rettungskräfte sind als erste dran

Bei der Terminvergabe müssen die Anrufer darlegen, weshalb sie zur Gruppe der ersten Priorität gehören. Dazu reiche bei Menschen ab 80 Jahren das Geburtsdatum. Mitarbeiter von Rettungsdiensten, ambulanten Pflegediensten und Intensivstationen - ebenfalls Gruppe eins - müssen ihren Beruf am Telefon angeben und beim Impftermin einen Dienstausweis oder eine Bescheinigung ihres Arbeitgebers vorlegen.

Zusammen mit den Bewohnern und Beschäftigten der Pflegeheime gehören nach Angaben von Bätzing-Lichtenthäler rund 450.000 bis 460.000 Menschen zur dieser priorisierten Gruppe.

Bundesgesundheitsminister Spahn räumt Engpässe ein

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte eingeräumt, das es mit der kontinuierlichen Impfstofflieferung noch "an manchen Stellen ruckele". Spahn versicherte aber, es werde alles dafür getan, schnellstmöglich so viel Impfstoff für Deutschland zur Verfügung zu haben, wie es gehe. Der Impfstoff sei aber zu Beginn der Impfungen weltweit knapp.

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