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In Rheinland-Pfalz sind die Termine für Corona-Schutzimpfungen in den Impfzentren bis Mitte nächsten Monats vergeben. Das teilte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) mit. Und auch das Impfen zu Hause wird es so schnell nicht geben.

Über 80-Jährige und andere Angehörige der Bevölkerungsgruppe mit dem höchsten Risiko sollten sich dennoch weiterhin registrieren lassen, so die Ministerin weiter. Sobald mehr Impfstoff da sei, würden weitere Termine frei geschaltet, auch vor Mitte Februar. Zudem könnten Termine frei werden, weil jemand absage.

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Bislang über 78.000 Termine vergeben

Mehr als 78.000 Menschen hätten bereits Impftermine in einem der 31 Zentren. Weitere 71.395 seien registriert und bekämen ihre beiden Termine, sobald sie frei würden. Bisher gebe es vom Bund verbindliche Zusagen der Impfstofflieferung von Biontech/Pfizer bis Mitte Februar - und zwar 273.000 Dosen.

Impfstoff ungeeignet für die Impfung zu Hause

Wann die rund 20.000 immobilen Menschen an der Reihe sind, ist noch offen. Es gebe derzeit keinen Impfstoff, der zu Hause verimpft werden könnte, sagte Landesimpfkoordinator und Staatssekretär Alexander Wilhelm (SPD). Wider Erwarten eigne sich der Impfstoff des US-Herstellers Moderna nach derzeitigen Erkenntnissen nicht für eine Impfung zu Hause. Der Grund: Der Impfstoff dürfe nicht transportiert werden, sobald die erste Dosis entnommen wurde. Bund und Länder suchten derzeit gemeinsam nach einer Lösung.

Zulassung für dritten Impfstoff läuft derzeit

Für ein drittes Vakzin gebe es noch keine Zulassung: Der schwedisch-britische Pharmakonzern Astrazeneca hat sie am Dienstag bei der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA beantragt. Dieses Präparat sei nach derzeitigen Erkenntnissen aber nur für Menschen bis 55 Jahre geeignet, sagte Bätzing-Lichtenthäler.

Keine Impfpflicht für Pflegepersonal

Anders als Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sprach sich Bätzing-Lichtenthäler gegen eine Corona-Impfpflicht für das Pflegepersonal aus. Stattdessen wolle man mit einer Informationskampagne die Impfbereitschaft der Beschäftigten in der Pflege steigern.

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