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Die Infektionszahlen in Deutschland sind niedrig und die Impfrate steigt. Der beste Schutz gegen eine 4. Welle sei, wenn sich alle, die können, auch impfen ließen, teilte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) mit.

"Wir analysieren in Rheinland-Pfalz sehr genau die Entwicklung in unseren Nachbarländern Belgien und Luxemburg, wo die Infektionszahlen wieder ansteigen", sagte sie der "Rheinischen Post". "Wir können Deutschland aber auch nicht abschließen." Beschränkungen müssten zurückgenommen werden, wenn keine Gefahr bestehe, dass das Gesundheitswesen kollabiere, so die SPD-Politikerin. In Rheinland-Pfalz würden alle Öffnungsschritte mit Schutzmaßnahmen begleitet.

Vierte Welle macht Intensivmedizinern Sorgen

Mit zunehmender Ausbreitung der Delta-Variante steigen die Sorgen der Intensivmediziner vor einer vierten Infektionswelle im Herbst. "Solange eine Impfquote von 85 Prozent unter den Erwachsenen nicht erreicht ist, sollten wir auf weitere Lockerungen verzichten und an der Maskenpflicht festhalten", sagt der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin, Gernot Marx, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

"Erst mit einer Impfquote von 85 Prozent bei den über 18-Jährigen werden wir die Pandemie für beendet erklären können", sagt Marx. "Bis dahin müssen wir weiterhin viel testen, wir müssen die Infektionsketten nachverfolgen und Hygieneregeln einhalten."

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