Archiv: Die Lage im Flutgebiet

Blog zum Nachlesen (Donnerstag, 30. Dezember)

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Die Aufräumarbeiten nach der Hochwasserkatastrophe Mitte Juli kommen voran. Bis zur Normalität ist es aber noch ein langer Weg. Unterdessen ist auch die politische Aufarbeitung im Gange. Hier die Lage bis zum 2. Januar.

Donnerstag, 30. Dezember

+++ Möglicherweise etwa 15.000 Menschen nach Flutkatastrophe im Ahrtal traumatisiert +++
11:15 Uhr

Mindestens 15.000 Menschen könnten nach der Flutkatastrophe im Ahrtal unter einer posttraumatischen Belastungsstörung leiden. Das sagte die Leiterin des neuen Traumahilfezentrums in Grafschaft-Lantershofen, Katharina Scharping, der "Rhein-Zeitung". Laut Studien trügen bei Naturkatastrophen zehn Prozent der Betroffenen eine posttraumatische Belastung davon. "Bei etwa 40.000 direkt im Ahrtal Betroffenen wären das also 4.000 schwer Traumatisierte", so Scharping. Allerdings gebe es Hinweise, dass von der Flutkatastrophe tatsächlich 150.000 Menschen betroffen seien. Die Definition von Betroffenheit sei dabei unklar. Neben den direkt Betroffenen gebe es auch unzählige Helfer, die erst im Nachgang traumatisiert worden seien, oder jene, die in den Leitstellen gearbeitet hätten. Dann könne man von mindestens 15.000 Menschen mit einer möglichen posttraumatischen Belastung ausgehen.

+++ Bad Neuenahr-Ahrweiler bekommt Förderung vom Land +++
6:30 Uhr

Die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler hat vom Land 245.000 Euro bekommen. Wie das Innenministerium mitteilte, sind rund 100.000 Euro für den Stadtteil Ahrweiler vorgesehen. Unter anderem sollen mit dem Geld zusätzliche Parkplätze geschaffen werden. Der Rest der Förderung soll demnach für die Modernisierung der Innenstadt von Bad Neuenahr verwendet werden. Das Geld stammt aus dem Bund-Länder-Programm "Lebendige Zentren“, mit dem die Entwicklung von Innenstädten und historischen Altstädten gefördert werden soll.

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