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Bei der Bürgerschaftswahl in Hamburg bleibt die SPD stärkste Kraft. Die Grünen verdoppeln ihr Ergebnis und kommen auf Platz zwei. Das sorgt auch bei den Parteifreunden in Rheinland-Pfalz für positive Reaktionen.

Innenminister Roger Lewentz, Vorsitzender der SPD in Rheinland-Pfalz, gratulierte Bürgermeister Peter Tschentscher und seiner Partei zum Wahlergebnis. "Die SPD ist klar und mit großem Abstand stärkste Kraft und Peter Tschentscher kann Hamburgs Erster Bürgermeister bleiben. Das ist gut für die Stadt und wichtig für alle Menschen, die das soziale, moderne und weltoffene Hamburg schätzen."

Das Wahlergebnis sei wenige Tage nach dem Anschlag von Hanau "auch ein starkes Signal, dass sich klare Haltung auszahlt", so Lewentz weiter. "Wir Demokratinnen und Demokraten müssen zusammenstehen gegen rechten Terror. Die Wahlentscheidung der Hamburgerinnen und Hamburger stärkt uns auf diesem Weg."

Dreyer: Hamburger SPD-Kurs vorbildlich

Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) bezeichnete am Abend den Kurs der Hamburger SPD unter Tschentscher als vorbildlich auch für die SPD im Bund und in anderen Ländern. "Peter Tschentscher und seine SPD haben alles richtig gemacht. Politik zahlt sich aus, wenn sie die wichtigsten, brennendsten Themen immer im Blick hat", sagte Dreyer der Düsseldorfer "Rheinischen Post".

Sie nannte dabei den Wohnungsbau für bezahlbare Mieten, sozial-ökologisches Handeln, fortschrittliche Wirtschaftspolitik, sehr gute Bildungspolitik und gebührenfreie Kitas. Allerdings habe ihrer Ansicht nach auch die "Geschlossenheit Bundes-SPD" zum Wahlerfolg in Hamburg beigetragen.

Grüne freuen sich über historisches Ergebnis

Die rheinland-pfälzischen Landesvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen, Misbah Khan und Josef Winkler, teilten mit: "Katharina Fegebank und die Grünen Hamburg haben nach einem grandiosen Wahlkampf allen Grund zu feiern. Sie konnten ihren Stimmenanteil verdoppeln und ein historisch gutes Ergebnis erreichen. Dazu gratulieren wir ganz herzlich!"

Das Ergebnis zeige die große Zustimmung für Rot-Grün in Hamburg und sei eine "deutliche Bestätigung" für die bisherige Arbeit, so die Mitteilung.

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