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Die rheinland-pfälzische Polizei hat am Samstag allerhand mit betrunkenen und aggressiven Narren zu tun gehabt. Bei Fastnachtsfeiern kam es mehrfach zu schweren Schlägereien.

In Speyer hätten sich mehrere Männer "beim Urinieren" auf einer Toilette gestritten, teilte die Polizei am Sonntag mit. Dabei sei einer in einen Schwitzkasten genommen und leicht verletzt worden. Sicherheitskräfte hätten die Lage jedoch bereinigen können.

Faustschläge ins Gesicht

In Fernthal (Kreis Neuwied) kam es zu mindestens zwei Prügeleien. Ein 35-Jähriger soll am Abend einem 18-Jährigen mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Als die Polizisten eintrafen, habe der ältere Mann sie lautstark beleidigt. Ebenfalls ins Gesicht geschlagen wurde in dem Ort einem 33-Jährigen, wie es hieß. Auch in Dachsenhausen (Rhein-Lahn-Kreis) herrschte viel Trubel. Mehrmals musste die Polizei wegen betrunkener und randalierender Narren ausrücken. Gegen 23.15 Uhr habe es eine größere Schlägerei mit mehreren Beteiligten gegeben.

Autoscheibe mit Gullydeckel zertrümmert

Ähnliches trug sich in Wörth am Rhein (Kreis Germersheim) zu. Jugendliche seien in Streit geraten. Als ein 32-Jähriger schlichten wollte, sei er geschlagen worden. Ein Jugendlicher habe einem 54-Jährigen "grundlos einen Trinkbecher ins Gesicht" geschlagen. Ein Unbekannter habe dort zudem mit einem Gullydeckel die Scheibe eines Streifenwagens eingeworfen. In Andernach lösten Beamte den Angaben zufolge eine Straßenkarnevalsparty mit rund 80 Jugendlichen auf, weil die Stimmung sehr aggressiv gewesen sei.

Echt aussehende Maschinenpistole sichergestellt

Wegen seines Kostüms in Schwierigkeiten geriet in Waldfischbach-Burgalben ein 22-Jähriger. Er soll mit einem Tarnanzug verkleidet gewesen sein und eine Waffe getragen haben, die laut mehreren Zeugen wie eine echte Maschinenpistole aussah. Als Polizisten diese näher unter die Lupe nahmen, stuften sie sie als Anscheinswaffe ein und stellten sie sicher. Der junge Mann muss sich nun wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten.

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